Mein Cover zu 'Can I Be Him' von James Arthur

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Leonie99
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Hallo ihr Lieben,

Ich bin neu hier und würde mich über ein paar Meinungen zu meiner Stimme und über konstruktive Kritik sehr freuen!:)


Liebe Grüße,
Leonie


 
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Hallo und willkommen,

grundsätzlich kann man schon hören, dass du eine hübsche Stimme hast. Natürlich noch etwas instabil und unsicher. Was für eine Anfängerin, die du vermutlich bist, aber ganz normal ist. Der Song liegt eventuell in einer für dich ungünstigen Lage.

Das könnten Gründe sein, warum du dich um die Herausforderung des Original geschummelt hast. Das Original ist ja keine Piano-Ballade, sondern etwas flotter arrangiert. Und James Arthur geht gesanglich zwischendurch eine ganze Oktave höher, um dem Song mehr Emotionalität und Abwechslung zu verleihen. Ohne diese Steigerungen bleibt der Song zu eintönig. Die Stimmdopplung, die du dir als Alternative überlegt hast, kann das leider nicht kompensieren.

Das heißt: Ich kann anhand deiner Hörprobe zwar erkennen, dass du eine hübsche Stimme hast und auch die meisten Töne triffst. Aber das Cover ansich finde ich zu variationsarm. Der Karaoke-Piano-Track ist zwar ganz okay, aber gesanglich müsste dazu mehr passieren, um fast fünf Minuten zuzuhören.

konstruktive Kritik sehr freuen

Ich würde für's nächste Mal einen Song wählen, der in deiner Lage und deiner Range mehr Spielraum und Abwechslung bietet.
 
Hi.

Schöne Stimme.
Bischen schüchtern; is aber auch ganz süss.
Next Step evtl jemanden suchen der dich mit Instrument begleitet und viel singen.

Lg
 
Wirklich schöne Stimme. Was aber noch wichtiger ist, das duman gut das Gefühl transportiert hast. Die Doppelung gefällt mir nicht so. Vielleicht etwas mehr Druck in den Stellen geben dann geht's auch ohne.

Ich mag gern mehr hören. :great:
 
Ich finde auch, dass du eine sehr schöne (und klare) Stimme hast. Gerade deshalb würde ich das mit der Dopplung lassen, weil das keine emotionale Steigerung bringt, sondern deine Stimme im Gegenteil hinter dem Effekt verschleiert.

Was ich ganz generell ein bisschen irritierend finde, ist die Auswahl dieses Stücks - in dem Song singt ja ein Mann über und für eine Frau. Da finde ich es auch schwierig, die Aussage des Songs überzeugend hinzubekommen, auch wenn du mehr Gefühl in deine Interpretation legen würdest. Und ganz grundsätzlich wollte ich zum Covern von Songs, die man selbst gern hört, noch sagen, dass immer ein bisschen die Gefahr besteht (das Probleme kenne ich selbst von mir zur Genüge), dass man die Originalversion zu sehr "im Ohr" hat, wenn man die Nummer singt und dann dazu neigt, diese Fassung "nachzusingen", statt was Eigenes draus zu machen. Ich würde dich aber gern mal mit einem "Frauenstück" hören.
 
Mir gefällt das sehr, sehr gut. :great:
 
weil das Original keine Piano-Ballade ist. Es ist schon ziemlich anders.

Nö, das stimmt. Aber ich bilde mir ein, dass sie diese "Schnauf- und Ächzpausen" (ich nenne das jetzt mal flapsig so, nicht ärgern, Leonie, das ist nicht gegen dich gerichtet) kopiert, die Herr Arthur auch macht. Das, was hier anders ist, ist meines Erachtens einerseits, dass er im späteren Verlauf emotional und tonal aufdreht und noch eine Percussion- (und Keyboard?, sorry, höre ich leider nicht richtig) Begleitung zusätzlich zu der Gitarre bekommt. Das verleiht dem Stück Drive, weniger das Gesangstempo.
 
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Er oktaviert und singt insgesamt rhythmischer/facettenreicher.
Ich weiß, war mir aber nicht sicher, wie viel Leonie mit dem Ausdruck "Oktavieren" anfangen kann, falls sie hier noch mitliest. Er "leidet" den Song eben, während Leonie ihn vor allem hübsch singt. Aber das hat sie ja schon als Feedback bekommen.

Edit: Außerdem könnte es für eine noch nicht so geübte Sängerin evtl. schwierig werden, diesen Song (den sie ja vermutlich in der Originaltonlage, wahrscheinlich irgendetwas zwischen C und E, singt) zu oktavieren. Da kommt man schnell in sehr unangenehme Höhen :)

Aber am Ausdruck und an der Begleitung lässt sich sicher noch was machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall schön gesungen, aber es fehlt noch Ausdruck. Wie schon erwähnt wurde, sollte man so einen Song "leiden", so gut man eben kann :)

Mir hat hier mal jemand den Tipp gegeben, man müsse selber so viel Emotion reinbringen, dass man es eigentlich schon "too much" findet. Dann ist es für den Zuhörer gerade richtig. Da arbeite ich aber selber auch noch dran :)
 
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Vielen Dank an alle für die Verbesserungsvorschläge! :)
Da viele von euch geschrieben haben ich sei eine Anfängerin im Singen, wollte ich nur eben klarstellen, dass ich 4 Jahre Gesangsunterricht hatte und im Singen auch Abitur gemacht habe. Außerdem war ich 3 Jahre in der Schulband und habe bei jedem Konzert ein Solostück gesungen. Ich bin also keine Anfängerin..allerdings war das alles mehr im klassischen/ Musical-Bereich (bin also eigentlich im hohen Sopran angesiedelt, was in meinen Videos irgendwie gar nicht rüberkommt), vielleicht sollte ich davon mal etwas hochladen..da kommt meine Stimme wahrscheinlich mehr zum Ausdruck.:)

Ich neige grundsätzlich nämlich gerne dazu, eher akustische, ruhigere Coverversionen zu singen, da ich mich sonst irgendwie falsch fühle (als würde ich den Sänger imitieren wollen, wie es oben schon gut beschrieben wurde). Ich dachte durch ruhigere Klavierbegleitung kann ich meine eigene Version daraus machen, die Idee ging aber offensichtlich nach hinten los:D

Danke also für eure Vorschläge, ich werde sie berücksichtigen und dann das neue Video hier veröffentlichen!:)
 
Hey Leonie,
Ich finde du hast eine sehr schöne, angenehme Stimme. :)
Ich würde allerdings auch versuchen, das Lied etwas mehr zu "leben", um den Zuhörer zu erreichen.

Das mit dem "klassischen Bereich" und der "hohen Sopranstimme" geht mir ähnlich. Durch diese Anlage und dadurch, dass man sehr lange, ob intuitiv oder mit Unterricht, auf diese Art gesungen hat, fällt es schwer den gewünschten "Wumms" in die Höhen zu bekommen. Man will im Popsong ja auch nicht, dass es klassisch klingt...

Mach auf jeden Fall weiter so, denn musikalisch und stimmlich bist du auf einem sehr guten Weg :)
 
Ich bin also keine Anfängerin..allerdings war das alles mehr im klassischen/ Musical-Bereich (bin also eigentlich im hohen Sopran angesiedelt, was in meinen Videos irgendwie gar nicht rüberkommt), vielleicht sollte ich davon mal etwas hochladen..da kommt meine Stimme wahrscheinlich mehr zum Ausdruck.:)

Hallo Leonie,

sorry, die Einschätzung, dass du evtl. "noch nicht so geübt" seist, war bei mir wohl einerseits der typischen Forendynamik geschuldet (dass man - ich jedenfalls - beim Mitverfolgen von Threads manchmal nicht sauber trennt zwischen dem, was im Ausgangspost stand und dem, was später an Kommentaren geäußert wurde) als auch der Tatsache, dass du bei den tieferen Tönen am Anfang etwas wackelst. Das kann aber auch einfach an der Tonlage liegen, wenn du, wie du schreibst, ein hoher Sopran bist - bei 02'07 (bei "thinking about") hört man auch relativ deutlich, dass du am unteren Ende deiner Range ankommst.

Ebenfalls Blödsinn war meine Unterstellung, dass du den Song in Originaltonlage singst - ich habe gerade noch mal beides zum Vergleich gehört, und da liegt schon ein Notensprung dazwischen - wie viel ist das, eine Terz?

Nach dem, was du oben schreibst, stammt die Klavierbegleitung vermutlich auch nicht vom Band, sondern von einem Bandkollegen oder Mitmusiker. An sich finde ich das ganz schön, ich mag eine spärliche Instrumentierung, weil der Gesang dann besser zur Geltung kommt. Dieses Stück ist aber - wie antipasti schon schrieb - mit knapp 5 Minuten nicht gerade kurz und neigt dazu, etwas langatmig zu werden, wenn es musikalisch nicht richtig abhebt.

Ich neige grundsätzlich nämlich gerne dazu, eher akustische, ruhigere Coverversionen zu singen, da ich mich sonst irgendwie falsch fühle (als würde ich den Sänger imitieren wollen, wie es oben schon gut beschrieben wurde).

Vielleicht liegen dir ruhigere Coverversionen einfach vom Temperament her besser? Dieses "falsch fühlen", kannst du das irgendwie näher beschreiben? Klingt deine Stimme dann für dich gekünstelt oder fühlst du dich unwohl damit, beim Singen emotional mehr in Fahrt zu kommen? Wenn du glaubst, komisch oder gekünstelt zu klingen, hängt das vielleicht mit dem Effekt zusammen, den meine Vorschreiberin beschreibt - wenn du für Musicalgesang ausgebildet wurdest, kommt dir dein Stimmklang für Pop-Stücke eventuell unnatürlich vor, weil du technisch anders arbeitest und es dementsprechend anders klingt. Wenn du dich mit einem schnelleren Stück, für das du mehr aufdrehen müsstest, als Person nicht wohlfühlst, ist das vielleicht auch eine Temperamentsfrage oder es fehlt dir noch die richtige Traute (oder die Selbsterlaubnis), mehr aus dir herauszugehen.

Ich würde jedenfalls gern mal ein Musicalstück in deiner Sahnelage von dir hören. Der User @drowo, der hier auch schreibt, ist übrigens ein großer Musicalfan und hat hier auch schon einige Hörproben eingestellt.

LG

Nicole
 
Ich bin also keine Anfängerin.

In dem Fall Sorry. Da zeigt sich wieder, dass es sich lohnt, bei der ersten Hörprobe ein paar kleine Eckdaten zu sich selbst zu schreiben.

Dann würde ich sagen, war das einfach nicht die beste Songauswahl und nicht die geeignetste Tonart. Vielleicht kann man sich auch darauf einigen, dass du zwar keine Gesangsanfängerin bist, aber dich in diesem Genre noch neu orientieren musst.

wie viel ist das, eine Terz?

Sie singt es einen Ton tiefer.

stammt die Klavierbegleitung vermutlich auch nicht vom Band, sondern von einem Bandkollegen oder Mitmusike

Es gibt diese Karaoke-Version auf YT. Sowohl in Original-Tonart als auch in ihrer Tonart A. Ich habe es nicht ganz durchgehört, aber das Intro klingt ziemlich identisch.

 
Schöne Stimme, ich kann auch bis 02:44 keine Tonwackler hören - da habe ich dann abgeschaltet weil sich nix mehr tut. Der Song ist "tonal korrekt" aber nicht sehr emotional gesungen. Der Song ist einen Ganzton tiefer (A dur) transponiert als das Original (B dur; B = dt. H). Mit dem ungestrichen a bist du als Sopran schon an der Untergrenze aber es ist machbar.

Was mich wundert: warum hast du den Song so tief transponiert wenn du dann doch nicht oktavierst?? Wenn ich nicht ganz daneben liege hat der Song ohne Oktavierung einen Ambitus von gerade mal einer Quinte (a - e'), d.h. mit Oktavierung wären es eineinhalb Oktaven. In A dur hieße das dann ein e'' (E5) zu belten. Könntest du das ggf noch schaffen oder geht das nur noch in der klassischen Kopfstimme?

Mein ungefragter Rat an der Stelle: entweder auch oktavieren (aber gebeltet) wie im Original oder den Song nach E dur transponieren, dann sollte er mit e' - b' ziemlich genau in deiner (Pop-) Sahnelage sein. Dort könntest du auch viel besser mit den Emotionen spielen.

Die Gesangsdopplung würde ich rausnehmen, das klingt auf Sologesang ähm .... als versuche man fehlendes Stimmvolumen auszugleichen und das hast du überhaupt nicht nötig.

LG Robert
 

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