Metal/Rock songs komponieren

von stringskipper, 09.03.08.

  1. stringskipper

    stringskipper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #1
    Hallo Leute,

    bestimmt wurde schon mal ein ähnliches thema hier behandelt, ich habe aber trotzdem noch ein paar fragen.. Ich spiele Gitarre in einer heavy/power metal band und versuche eigene songs zusammenzustellen, nur mein problem ist das ich noch nich soviel erfahrung mit arrangieren und komponieren habe..:o
    ehm ja wie stellt man am besten songs zusammen? :D meine Bandkollegen meinten da ich Gitarrist bin sollte schon mal einen song grob zuhause komponieren dann wird das bei der nächsten probe gejammt , na ja ich kann ein intro problemlos erfinden aber wie es dann weitergehen soll ist für mich ein rätsel also wie die strophe bridge refrain aussehen sollte.. ich kann leider nicht singen daher kann ich keine vernünftige gesangsline für strophe bridge refrain komponieren..hmm.. ja und wieviele songformen gibt es?
    was kommt den nach einem gitarrensolo also mittelteil? wieder strophe oder bridge? oder refrain? und VORALLEM wie erkenne ich wo was hingehört? is das eine gefühlssache oder kann man das üben? ich habe schon einigermaßen ahnung von harmonielehre und kann schon in fast jeder tonart problemlos improvisieren..wär klasse wenn mir jemand weiterhelfen oder ein paar tipps geben könnte :-)
    schönen tag noch
     
  2. derDachs

    derDachs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #2
    Hmmm...
    Na denke dir einfach mal n paar Formen aus, das ist schon etwas Gefühls bzw Erfahrungssache...

    Aber du solltest dir vorher halt einfach ne Aufteilung machen...

    Beispiel: 8 Takte Intro | 12 Strophe | 4 Bridge | 16 Takte Refrain...

    Aber das ist eben nur n Beispiel, es funktionieren die wirresten kombinationen(gerade bei Metal/Rock)

    Du solltest dir danach überlegen in welcher Tonart/Tongesclecht der jeweilige Part sein soll..
    Bsp: Intro (Harm-Minor A) A Ho F E (G# == Leitton.. nicht unbedingt nach oben auflösen, Spannungsverhältnis schwierig beim singen)

    usw ...

    Bringe in deiner Akkordstruktur die Töne mit ein die die gewählte Tonart prägen...

    A-Harm beispielsweise die große Sept und die kleine Sexte die Sekunde bzw None
    A-Melod die Große Sept / Große Sext und dazu die kleine 3

    alles prägende Sachen...

    Löse an den richtigen stellen auf..
    Benutze beispielsweise ein Kompositionsprogramm (GuitarPro reicht)
    Lege die Takte und Taktart fest...

    Du musst es aufjedenfall erstmal machen.. Die ersten sachen werden vielleiht weniger gut.. Die nächsten aber umsobesser, wenn man nur dranbleibt...

    Beachte, daß du immer eine Melodie in der selben Stimme hälst.. (Speziell in Akkorden)
    Quint und Oktaverschiebungen sind zu vermeiden

    GOOD LUCK...

    mfG derDachs
     
  3. Vanfanel

    Vanfanel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #3
    Im Prinzip kannst du alles machen, was klingt. Es gibt keine Regel was nach einem Gitarrensolo kommen muss!

    Am besten versuchst du mal deine Lieblingssongs zu Analysieren und schreibst das wie im Beispiel von derDachs auf.

    Dann weisst du ungefähr, wie deine Songs aussehen könnten! Nicht wie sie müssen, sonder wie sie könnten!

    Ich schreibe meine Songs nicht nach Theorie, ich improvisiere einfach irgnedwas.
    Beim improvisieren denk ich irgendwann "Ah, das riff is geil, das nehm ich für'n Refrain". Dann versuche ich eine passende Strophe zu machen.

    Ein passendes Riff zu machen ist garnicht so einfach. Wichtig ist, das du viele Songs mit ähnlicher Musikrichtung nachspielen kannst und somit viele Licks / Riffs kennst. Dann weisst du etwa, wie sich eine Strophe anhöhren könnte, und versuchst irgendwas ähnliches zu machen.

    Intro, Ending, Bridge ist schnell zusammengefrickelt. Dann überlege ich mir, wie ich die ganzen Riffs bzw. Licks so anordne, das der Song interessant ist und gut klingt!
    Das braucht natürlich übung.Du kannst aber mal damit anfangen, deine Riffs (z.B. Intro, Refrain, Strophe, Bridge, Ending) so anzuordnen wie in einem Song den du gerne hörst.
    Dann kannst du mal ausprobieren wie es denn klingt, wenn du was vertauschst. Damit wird der Song interessant.
     
  4. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 12.03.08   #4
    das ist alles Geschmackssche.wenn du nach dem Solopart nochmal die komplette Sequenz Strophe-Bridge-Refrain bringts, wird der Song etwas länger. Das kann gut sein, wenn der Test einfach noch eine 3. Strophe erfordert, oder die Strophe hammermäßig gut klingt.
    Ansonsten verwende ich das je nach Song wie es mir gefällt, ich habe meist einen dedizierten Solopart drin, der vom Grundschema das Songs harmoniemäßig abweicht, danach folgt mal 3.Strophe oder Bridge oder nur noch Refrain. ich entscheide das auch danach, wie die Harmonien des Soloparts sich überleiten lassen in eins der drei.
     
  5. Mr. Bullinsky

    Mr. Bullinsky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #5
    Mein Tip: Viel Musik hören, transportierte Gefühle aufnehmen und verarbeiten... Ach, was red ich eigentlich?! Setzt euch hin und macht euch ne Platte darüber, verdammt! Was ist denn Musik?! Welche besonderen Dinge machen sie denn aus?! Denkt ihr ernsthaft, es kommt was raus, wenn man andere Leute direkt fragt?! Macht es wie Faust und fragt den Teufel...
     
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  6. Steelwizard

    Steelwizard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #6
    Musik muss imo tief aus dem inneren kommen, also die Grundidee, dann kann man anfangen, das aufs Papier zu bringen und umzusetzen. Wenn man bloß komponiert um des Komponierens Willen kommt dabei imo einfach nichts derart gutes raus, und es steckt einfach nicht so viel Spirit drinne.
     
  7. Dr.Watson

    Dr.Watson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #7
    Also ich versteh nicht ganz
    Mit Musik will man ja normalerweise etwas Übermitteln, und unsere Kust ist es nun die Story zu unterstützen oder ihr durch die Musik eine andere Bedeutung zu geben ( is aber schon was komplizierter)
    Sagen wir mal du willst ein Lied mit der Message "Seh die Welt nicht durch eine Knallrosa Brille", beispiel Rotkäppchen

    Intro
    Fröhlich, denn Rotkäppchen freut sich Oma zu sehn.

    Strophe
    Sie geht los, ist glücklich, überall BLumen und so..vorfreude steigt
    Musik: Fröhlich, steigend

    Bridge:
    Muss so eine Mischung von fröhlich und richtig böse/spannend sein, da der Wolf ja nett ist, in wirklichkeit aber plant die Oma zu fressen

    usw.

    Die Kallrosa Brille wäre jetzt in diesem Fall die Sache, dass Rotkäppchen dem Wolf einfach so blind vertraut.

    Also, wenn ich etwas komponieren will gehe ich so vor, ist in meinen Augen einfacher, da man schon einen Leitfaden hat....Würde gerne hören, was ihr dazu sagt
     
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  8. dynasty

    dynasty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #8
    mal so als kleine zwischenfragen:
    wenn ich nun meinen song auf melodisches moll c aufbauen möchte, kann ich während der parts
    zb. im solo oder refrain einfach die toneart in g wechseln oder sollte man sowas eher nicht machen?
     
  9. Axel.601

    Axel.601 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #9
    Klar, warum solltest du nicht, die Tonart wechseln können. Das kannst du auch im Solo oder im Refrain machen. Guck dir dazu mal was über Modulationen an.

    Kleiner Tipp: mit Tonartverschiebungen (Modulationen) kann ein Song viel interessanter werden. Im Pop verwendet man schon seit Jahren (ich weiß, das ist ein Klischee, aber es ist doch auch nur Musik), im Bridgeteil die Verschiebung einer reinen Quarte aufwärts, also C zu F. Du kannst je nach deinem Geschmack verschieben auch innerhalb des Solos oder Refrain, achte nur drauf, dass die restlichen Instrumente auch die entsprechende Tonart haben.
     
  10. <°}}}<

    <°}}}< Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #10
    zum songs schreiben brauchste diesen theoriemist alá quintenzirkel etc definitiv nicht. ist im bereich metal sowieso eher unüblich sowas.
    ich benutze guitar pro zum songs schreiben, da bräuchte man nichtmal noten für lesen können.

    ich hab es gelernt, in dem ich zunächst meine lieblingslieder nach gehör in guitar-pro-tabs umgewandelt habe. dann habe ich versucht, zunächst einzelne melodien aus meinem kopf zu papier zu bringen, später aus einer melodie eine ähnliche melodie zu schreiben.
    da hatte ich schonmal refrain und strophe. so habe ich weiter gemacht und hatte dann irgendwann den ersten song. ("nachtspaziergang", wenn man auf meine signatur klickt)

    wenn du gitarre spielst isse snatürlich auch möglich, einfach draufloszuspielen, das ganze aufzunehmen und dann in tabs umzuwandeln.

    versuche dich zuerst an total einfachen songs mit einfacheren melodien, komplizierte dinge gehen eigentlich immer schief wenn man mitm songrwiting anfängt.

    das grösste problem beim songwriting ist es, 2 verschiedene melodien zu verknüpfen. manchmal geht dies einfach, manchmal hilft es nur, einfach 2 songs draus zu schreiben.

    mach dir keinen kopf wenn es zuerst überhaupt nicht klappt, erfahrung kommt mit der zeit. gute songs wirst du nicht immer schreiben und gute songs schreibt man meist auch erst nach ein paar wochen oder monaten
     
  11. C. Shadow

    C. Shadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #11
    @ <°}}}<:
    Du weißt, ich mag deine Songs, aber irgendwann sollte man sich schon mit der Theorie beschäftigen, finde ich.
    Im Black Metal vielleicht weniger, da spielen Intervalle eine große Rolle, aber ich glaub auch, dass da einige Jungs keine Ahnung von Harmonielehre haben.

    Wenn du allerdings komplexere Melodien & Soli konstruieren willst, kommst du um die Harmonielehre nicht herum. Besonders wichtig sind die Kapitel Tonarten, Akkorde, Intervalle und Arpreggios (vorausgesetzt du willst etwas komplexeren Metal spielen). Ich bin recht froh, dass ich das Thema mit meinem Gitarrenlehrer durchgekaut habe, das macht sich in meiner Kreativität extrem bemerkbar. Früher war es für mich eher eine Qual, Songs zu schreiben, weil ich unter Ideenlosigkeit leiden musste, aber heutzutage überlege ich mir zuerst:
    Welche Stimmung soll erzeugt werden? -> Wahl der Tonarten / Akkorde
    Wo passen Tempo-/Taktwechsel, um den Song etwas dynamischer zu machen?
     
  12. Axel.601

    Axel.601 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #12
    sag das mal nicht, du wirst dich wundern wie viele Metaller sich mit dem, wie du so schön geschrieben hast, "theoriemist" beschäftigen.

    Kleiner Tipp: nur weil man selbst etwas nicht kann, sollte man nicht alles was Grundlagen in der Musik darstellt, verunglimpfen und somit anderen den Spaß an so wunderbaren Sachen, wie dem Schreiben komplexer Lieder nehmen.
     
  13. Zeromiles

    Zeromiles Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #13
    Das ist übrigens bei weitem einfacher wenn man den Theoriemist kann.
     
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  14. voice7

    voice7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #14
    @<°}}}<:
    Tja, so habe ich leider auch mal gedacht, leider, und habe zu spät begriffen das es doch ganz essentiell sein kann sich doch mal mit dem "Theorie" zu beschäftigen. Klar, auf vieles kommt man auch so und mein "Harmonieverständnis" habe ich auch von der Praxis, rumprobieren, raushören erlangt, aber man braucht einfach viel länger und je nach Anspruch merkt man irgendwann das man viel weniger kann als man eigentlich sollte bzw. in kürzerer Zeit viel mehr erreicht hätte. Ohne Theorie fällt es auch schwere etwas zusammenzustricken weil man nicht zielgerichteter Arbeiten kann, was oft auf mangelnde Kenntnisse zurückzuführen ist ... man muss halt zuviel rumprobieren um den Klang im Kopf auf den davorfolgenden zu suchen, was bei entsprechenden Kenntnissen gezielter geht ... man kennt nicht alle Möglichkeiten der Wendungen, Modulationen, Quintenzirkel und dessen zusammenhänge helfen ...

    Ich befasse mich (so gut es eben alleine geht) jetzt gerade seit kurzem mit Theorie und merke schon seit kurzer Zeit wieviel mehr es zum Verständnis beiträgt. Besonders der Ordnung und Strukturierung. Besonders den Quintenzirkel (mit dem ich am vertrautesten bin) möchte ich nicht missen, ist doch dabei das normale ablesen des diatonischen Raumes im Quintenzirkel das trivialste, hat er doch viele tausende (bessere) Geheimnisse verborgen die zu entschlüsseln sind ... schnelles ableiten von Tonleitern in allen Tonarten (Mathematik) ... Konstruktion von Akkorden (Mathematik und Geometrie) ... bestimmte schöne Arten von Modulationen die immer eine bestimmten Schrittordnung folgen (Mathematik) ... und bestimmt vieles mehr was ich noch nicht entdeckt und gelesen habe ... man muss einfach seine Augen aufmachen und im Quintenzirkel tiefer blicken um mehr zu sehen als das offensichtliche ... Man sehe sich dazu z.B. unter anderem Beiträge von Hellrazor, PVaults ... an.

    Was will ich mit dem ganzen geschwollenen kram Ausdrücken? Systematik, Ordnung und Strukturen zu erkennen und zu abstrahieren ist etwas entscheidendes, was den Menschen erst so weit gebracht hat wo er nun mal jetzt ist. Dazu möchte ich einfach mal die Mathematik, Naturwissenschaft und soweiter in den Raum werfen, das sich bezüglich der Intention IMHO nicht viel von der "Harmonielehre" unterscheidet, haben doch alle gemeinsam Systematik, Ordnung und Strukturen zu erkenne, dessen Erkenntnisse einen nützen sollen um (besser) weiterzukommen, halt Erkenntnisse gezielt nutzbar zu machen, usw. pp.

    my 2 cents

    P.S: Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
  15. Theo Retisch

    Theo Retisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.11   #15
    Ich hab mir jetzt nich alles durchgelesen. Sorry also wegen Doppeltnennungen.

    Ich kann zu deinem Problem nur sagen, dass mir persönlich dieser ganze Harmonielehre Mist nix bringt. Ich schreibe Songs völlig ohne System einfach so wie es gerade geil klingt. Meiner Meinung nach klingt es sowieso besser, wenn es dir selber gut gefällt und es auf der theoretischen Ebene meinetwegen falsch ist.
     
  16. TheMystery

    TheMystery Gitarren - MOD Moderator

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    Erstellt: 14.03.11   #16
    Nunja, in den 3 Jahren seit der Anfrage wird der TE seine Komponier-Skills wohl auf die ein oder andere Weise verfeinert haben, deshalb könnte man diese Diskussion wohl auch ohne großes Aufsehen in Frieden ruhen lassen...

    Gruss
    TheMystery
     
  17. RockTom2797

    RockTom2797 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.11   #17
    ALso,beim Komponieren geht es um Kreativität,die kann man nicht erzwingen,aber wenn dann mal ein geiles Riff aus den Finger "flutscht",dann spiel es hör es dir an und denk dir und summ was es jeztz am coolsten wäre,und spiel dann diese Gesummte Melodie,vielleicht als Akkorde oder mit slides usw, auf der Gitarre.
    Aber es macht es dir leichter wenn du ein bisschen die Theorie beherschst.
    Zur Struktur:Mann kann machen was man will:Ich hab mal nen Song geschrieben,der mit nem Hammersolo anfing,weils einfach geil kam:Also mach was du willst.
    DIe Erfahrung zählt aber auch,mit jedem Lied wird man besser/schlauer,wenn ich mir jetzt meine erste Komposition anhöre denk ich mir:Was ein S*****!:great:
    So,GRuß
    TOm.
     
  18. plek

    plek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.11   #18
    Songwriting funktioniert meiner Ansicht nach am besten mit einer Gitarre und der eigenen Stimme,egal wie furchtbar sie klingen mag. Da wir ja nur den Song schreiben,können wir den Gesang getrost dem Sänger überlassen. Anstelle der Gitarre kann man natürlich auch das Klavier nutzen. Ich halte nichts davon,sich vorab nen Kopf über die Struktur eines Songs zu machen. Welcher Chord kommt wann,wie mache ich die Übergänge,wie lang soll das Solo sein?! Meiner Meinung nach unwichtig. Der Gesang soll die Botschaft sein,macht 80% des Songs aus. Das Instrumentelle kommt erst später. Leider machen viele Musiker den Fehler, ein geiles Riff zu spielen und versuchen, den Rest dann drumherum zu bauen! Vorallem wir Gitarristen machen das mit Vorliebe :-) Dann haben wir schöne Gitarrenmusik,für den Gesang ist dann kein Platz mehr. Habe ich früher auch gemacht, 10 Gitarren, 20 Keyboards... Minimalistisch ist das Stichwort!!! Einfache Chordfolgen,durchgängige Drums ohne großen Firlefanz,... Für mich war es sehr hilfreich,genauer bei Hits im Radio hinzuhören! Darauf zu achten, was im Hintergrund läuft! Rihanna z.B.! Youtube ist voll mit Pianisten, die Rihanna auf dem Klavier spielen, absolut klassische Komposition! Will später keiner hören, aber so entstehen die Ideen! Der Rest passiert eh digital im Studio ;-)
     
  19. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.11   #19
    Hey, also ich schreibe nun schon einige Zeit Meldic/Power-Metal Songs und ich kann dazu nur sagen, dass es wirklich nur davon abhängt, was du vor hast! Willst du, dass dein Lied eher mitreisend ist, dann halte dich an Standart-Akkorde und Standart-Schemata. Du kannst dich aber auch einfach nur an deinem Riff orientieren. Spiel dein Riff, schau in welcher Tonart es stehen könnte, wenn dir danach nichts mehr einfällt und schau dann welche Akkrode aus der Tonart dir gefallen um dein Riff zu Untermalen.
    Vorallem im Metal und Heavy Bereich sind deiner Kreativität bezüglich dem Songwriting keine Grenzen gesetzt, da es ja alles gibt. Von den harmonietechnisch einfachsten Sachen, wie Black Death und co. bis hin zu den schwierigsten Kompositionen im Symphonic/Epic Bereich. Wenn du es total übertreiben willst kannst du auch noch in Prog.Metal Bereich. Dieser gleicht vom schwierigkeitsgrad her ab und zu dem Jazz.
    Etwas harmoniekenntis und viel Gefühl und im Metal steht dir Tür und Tor offen ;-)
     
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