Mit Klavier, E-Gitarre stimmen?

von The_Bouncer, 13.02.06.

  1. The_Bouncer

    The_Bouncer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #1
    Hi Leute.

    Ich hätt da mal ne Frage, und zwar wollt ich mir letztens ein Stimmgerät für meine E-Gitarre kaufen, aber ein Kumpel meinte, wenn ich ein Klavier hab, dann muss ich das nicht zwingend, weil ich die Gitarre damit auch selber stimmen kann.

    Okay, man braucht halt schon ein gutes Gehör usw, aber das bekomm ich schon gebacken.

    Muss ich einfach nur die Töne E, A, D, G, H, E von der tieferen Oktave an beginnend, zur höheren Oktave am Klavier spielen und dann die Töne an der Gitarre, von oben nach unten überprüfen, oder wie muss ich da am besten vorgehen?

    Ich kannte da mal ne Seite wo man sich die Töne auch runterladen konnte, aber ich weiss nicht mehr wo ich die finden kann.

    Danke für jede Hilfe ^^
     
  2. Blinded by Me

    Blinded by Me Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #2
    Yep, hab auch ein Klavier zu Hause und wenn du halbwegs gute Ohren hast, kriegst du das schon hin. ;) Einfach das Pedal drücken, den Ton anschlagen und dann stimmen.

    Hab mir dann aber irgendwann der Einfachkeit halber doch noch ein Stimmgerät zugelegt. ^^
     
  3. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #3
    Und was ist, wenn das Klavier verstimmt ist? :D
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.06   #4
    Kla4 eignet sich hervorragend zum Stimmen. V.a. kann man ja das Pedal drücken und den Ton richtig schön lang stehen lassen. Optimal.

    Und auf Dauer ist nach Ohren stimmen immer genauer als jedes Stimmgerät. Denn nach der exakten Stimmung der Leersaiten nach Referenztönen/nach Stimmgerät, musst du eh noch minimal nach Gehör fein nachstimmen, da exakt gestimmte Leersaiten gegriffen falsch klingen.

    Insofern: wenn das Kla4 in Reichweite ist, benutze es.

    Stimmgerät kann natürlich nicht schaden für bestimmte Gelegenheiten, aber kaufen würd ichs nur, wenn man es vermisst. :)

    Mein kleines liegt nur rum, absoluter Fehlkauf, und das im Rack ist da nur drin, weils so schön leuchtet :D
     
  5. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.06   #5
    Dann stimmt wenigstens die Gitarre relativ zu diesem einen Klavier :D
     
  6. The_Bouncer

    The_Bouncer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #6
    Ah danke ^^. Okay jetz hab ich noch ne kleine Frage.

    Man kann doch irgendwie festellen ob die Gitarre richtig gestimmt ist, indem die untere Saite genauso klingt, als wenn man die drüberliegende Saite im 4 Bund spielt, oder?

    Ich bin mir nur nicht mehr sicher obs auch der 4. Bund war *drop*
     
  7. Darthie

    Darthie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #7
    Hi,

    so würde ich es nicht machen. Je nach Gehör kann es nämlich sein, dass Deine Gitarre "in sich schief" ist. Bei mir wäre das garantiert leider so...
    ;)
    Mein Vorschlag: Die tiefe E nach dem Klavier zu stimmen, und dann die Gitarre "in sich" stimmen. Also E im 5. Bund greifen (=A) und nach dem Ton die A-Saite stimmen. Ich finde es einfacher, das gleiche A auf dem gleichen Instrument zu hören, als ein A auf der Gitarre mit einem A auf dem Klavier zu vergleichen. Dann immer so weiter, A im 5. = D etc., aber Achtung, wer sich mit den Tönen auf seinem Griffbrett nicht auskennt ;) , das B ist auf der G-Saite im 4.!
    Ich würde dennoch zu einem Stimmgerät (sind ja nciht soooo teuer) raten, weil es auch das Oktavrein einstellen der Gitarre leichter macht... (finde ich jedenfalls).

    Edit (tja, wer so lange zum Schreiben braucht...;) ):

    Einmal der Vierte (s.o.), sonst der Fünfte.
     
  8. The_Bouncer

    The_Bouncer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #8
    Ah danke ^^.

    Aber was ist denn Seite B ? Oder was meinst du damit? Ich hab die Noten nacheinander schon richtig aufgezählt, oder?
     
  9. Bongat1000

    Bongat1000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #9
    B-Saite = H-Saite ;-)
     
  10. The_Bouncer

    The_Bouncer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #10
    Okay nochmals danke ^^.

    Ich weiss ich nerv, aber in welcher Oktave am Klavier soll ich denn jetzt die E Taste spielen um meine tiefe E Seite an der Gitarre zu stimmen?
     
  11. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.06   #11
    Glaub mir, du wirst es hören. Um eine ganze Oktave kann man sich nicht vertun. Auch wenn deine Klampfe grad furchtbar verstimm ist...es wird irgendwo auf 2 bis 3 Töne um den richtigen herum liegen. Und das hört man auch mit Anfängerohren ;)

    Es dürfte aber das große E sein...
     
  12. TheKing

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    Erstellt: 13.02.06   #12
    Schon mal ein Floyd Rose nach einem Saitenwechsel mit neuer Saitenstärke nach Klavier (naja gut, Digital-Piano) gestimmt, weil kein Stimmgerät in der Nähe war? *kotz* Die Aktion war wirklich sehr nervenaufreibend, das hat mich bestimmt 5 Jahre meines Lebens gekostet... :D

    Deswegen kann es eigentlich nicht schaden, immer eins griffbereit zu haben, finde ich.

    Greets.
    Ced
     
  13. The_Bouncer

    The_Bouncer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #13
    Okay thx a lot ^^ .

    Also ich hab die Gitarre jetzt gestimmt.

    Hm, weiß Jemand vielleicht ein paar leichte Tabs die etwas rockig sind und die leicht zu spielen sind?

    Da wär ich wirklich sehr dankbar ^^
     
  14. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.06   #14
    Klar. Verstehe aber dein Prob nicht. Wenn du neue Saitenstärke drauf hast und die Oktavreinheit neu einstellen willst, dann isses egal, ob Floyd oder sonst eine Brücke. Dann müssen gute Ohren her, und am besten macht man das nach Flageoletts.

    Wenn das problem aber das Floyd ist, hats nix mit dem Kla4 zu tun, und dann empfehle ich Evils FAQ, denn auch ein Floyd lässt sich haargenau so einfach behandeln wie jede fixed bridge oder jedes standard Tremolo.

    Und wenn man tatsächlich das freihängende Floyd Saite für Saite stimmt, und dann immer wieder nachstimmen muss, dann ist das sowohl mit Stimmgerät, als auch per Ohr, total shice :D
     
  15. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.06   #15
    Ja, das meine ich, Saite für Saite neu stimmen, Vibrato wieder parallel zum Korpus einstellen, Saiten neu stimmen, und wieder, und wieder.... :D Das in den ersten Beiden Absätzen ist schon klar und auch kein Prob.

    Greets.
    Ced
     
  16. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.06   #16
    Wer macht denn auch sowas :D

    PS: wieso soll das mit Stimmgerät einfacher sein?

    Wenn man überhaupt sowas macht, dann stimmt man doch einfach erst mal ganz grob hoch und nicht genau. Bis alle Saiten halbwegs passen. Und nur die Feinarbeit macht man dann mit Stimmgerät oder Kla4 oder was auch immer.

    Aber ist eh schmarrn. Block unters Trem, fertig.
     
  17. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.06   #17
    Das kannte ich damals noch nicht. Da kamen alle Saiten runter, dann wieder alle drauf und dann wurde erst gestimmt...:screwy: :D Da war schonmal ein Nachmittag im Eimer...

    So long.
    Ced
     
  18. AgentOrange

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    Erstellt: 13.02.06   #18

    Richtig ;) Radiergummis eignen sich da sehr gut, nach so ner Aktion hat man halt durch den enormen Druck und aufgrund scharfer Kanten die aufm Razzefummel lagen meistens derer 2 :D


    Alle saiten nehm ich auch runter, aber ich klemm eben was druner, sotzt bummst es einem auch die messerkanten ;)
     
  19. Biene3r

    Biene3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #19
    Hat eigentlich noch keiner von euch ans Telefon gedacht? Habe 6 Jahre klassische Gitarre gelernt und dann nochmal ein paar Jahre E-Gitarre gespielt und besitze bis heute kein Stimmgerät... Telefonhörer abnehmen, der Ton ist auf A genormt und dann nach Gehör (sprich Saite für Saite -5. bzw. 4. Bund-,die Gitarre in sich stimmen.) So habe ich das immer gemacht, vom Prinzip her genauso wie mit dem Klavier...
    Den Trick mit dem Radiergummi kenne ich aber noch nicht... Was hat es damit auf sich? Ich habe bei einem Saitenwechsel immer alles runter, dann einen neuen Satz drauf gezogen und 10.000mal nachgestimmt, was natürlich relativ viel Aufwand ist.
     
  20. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.02.06   #20
    Zum ungefähren Stimmen passt das.

    Wer allerdings ein 440 Hertz-A will, kommt damit nicht weit. Das ist nämlich kein A im Telefon. Bewegt sich nur in der Nähe.

    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=1039426&postcount=21
    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=539913&postcount=24

    Sehr genau erklärt hier:

    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=566779&postcount=11

    Letzteres beschreibt auch die Methode, wenn man auf einen anderen Saitensatz umsteigt und die Federn anpassen muss. Auch hier ist ein Floyd Pipifax.
     
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