Mit welchem Gerät begrenzt man Peaks im Gesang

von Phantom der Opa, 24.02.06.

  1. Phantom der Opa

    Phantom der Opa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.06   #1
    Hi,

    wir spielen zwar nur 4- 5 x im Jahr, aber wir haben live wie auch im Probenkeller ein PROB. Unsere Sängerin hat ein ge*le Stimme :great: (http://www.frau-baumann.de) , mit einer ziemlich guten Range.

    Wenn Sie als 'Alt' singt ist alles gut. Sie kommt aber ziemlich hoch, und dann entfalltet sie kurzfristig eine solche Dynamik, dass die CLIP LEDs auf der Console am liebsen von ROT noch auf SCHWARZ :eek: wechseln würden, wenn es das gäbe :) . Dann überlagert Sie leider den ganzen Rest. Wenn Sie laut singt, geht Sie auch intuitiv leider näher ans MIC ran. Aufnahmen sind dann 'angezerrt'.

    Gibt es Systeme, welches sich für eine Art 'Klang-Spitzen-Beschneidung' im annähernden Realtime Verhalten eignen ? Ist das was ggf. für einen Kompressor oder Limiter oder was weis ich ? Mit FeedBacks haben wir NULL Probleme.

    Wo fangen preislich ntsprechende Geräte an, brauchbar für 'Hobby-Musiküsse' zu sein bei o.g. Spielverhalten (meist CLUBs mit max. 100 Leute). Probleme machen eigentlich nur das Gesangs MIC von unserer Sängerin und manchmal mein altes Shure Unisphere.

    Danke schon mal. Es grüße aus dem Ruhrpott,:great:

    Frank
     
  2. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.06   #2
  3. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 24.02.06   #3
    und die funktionsweise eines compressors ist HIER sehr gut erklärt
     
  4. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 24.02.06   #4
    Ja der Komp ist gut. Aber vll. solltet ihr doch mal mit der Sängerin proben, das sie gerade bei lauteren Passagen, nicht dichter, sondern eher etwas weiter weg vom Mic geht. Und gegebenenfalls mal über ein anderes (besseres) Mic nachdenken??!!

    Greats Wolle
     
  5. FranceArno

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    Erstellt: 24.02.06   #5
    Da hat der Wolle Recht. Was für ein Mikro benutzt Eure Sängerin denn? Richtig reinsingen ins Mikro will in der Tat auch gelernt sein.

    Aber wenn Ihr keine Probleme mit Feedback habt, dann ist gegen einen Kompressor/Limiter nichts einzuwenden. Aber eigentlich denke ich auch, mit einem guten Mikrofon, richtig benutzt und eingestellt, sollte es auch ohne gehen.
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.06   #6
    Ihr habt wohl keinen Mann am Mischpult, oder? Bei so wenig Auftritten, sicherlich....
     
  7. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.02.06   #7
    @ tonstudio2

    doch schaust du auf der hp:

    [FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif]Noah[/FONT][FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif] [/FONT][FONT=Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]motzt den Sound der Band mit seinen Turn-Table-Effects so richtig auf. Er kümmert sich auch um das Abmischen des Live-Sounds.[/SIZE][/FONT]
     
  8. jackson

    jackson Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.06   #8
    mit nem Limiter, den man glaub zw. mischpult und endstufe schaltet ,aber bin net der absolute techniker hier ^^
     
  9. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.02.06   #9
    tonstudio 2 kann ich nur zustimmen, kompressor rein und alles wird gut, der 166 dürfte da auch völlig für euch reichen, den link dazu hast du ja schon. tipps und hörbeispiele zur funktion von compressoren gibts auch hier in PA/Workshop
     
  10. Phantom der Opa

    Phantom der Opa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.06   #10
    @all

    Mann, danke schön Euch allen :great: .

    Also: 166er. OK
    Und: Das MIC von der Sängerin ist echt schei*e. Es ist ein AKG 3700 ca. 4 Jahre alt :eek: . Und mein Shure Unisphere SD hat seit der Beschaffung in den 80ern die besten Tage auch hinter sich. :(

    Ich werde mir über kurz oder lang ein Neumann 105er zulegen. Aber meine Chefin zuhause ist da noch etwas dividiert von mir :D ;)

    Stimmt Reinstes Hobby. Wenig Auftritte und altes Equipment. HIER sehrt Ihr unser 'Zeuch' Nun ja. Hobby eben.

    Wer Interesse hat an ein paar ungeschminkten Aufnahmen im Keller, Live, mit Cinch und MiniDisc Recorder, schaut man hier nach.

    Also, schaun wir mal nach dem 166 in gebraucht. Mehr sitzt nicht drin :o . Und mit dem Üben und dem Abstand .... das versuchen wir ständig, echt.

    Danke Euch allen erstmal. Wenn ich ein solches Gerät habe, werde ich mich sicherlich noch mal melden, denn ich denke, da braucht man auch noch was Rat, gell. :D
     
  11. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 25.02.06   #11
    alternative zum neumann 105: AKG C535 EB

    Das ist nur minimal unter dem level des neumanns!!! absolut klasse mic
     
  12. FranceArno

    FranceArno Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 25.02.06   #12
  13. Gast 23432

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    Erstellt: 25.02.06   #13
  14. Phantom der Opa

    Phantom der Opa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.06   #14
    Habe nun bei eBay ein neues TG-X60 ersteigert 129,99 EUR mit Rechnung, Versand inkl. Ist doch korrekt. Das wäre dann das MIC für die Sängerin, oder ?

    Und wenn ich nun auch eins kaufen wollte ? Auch so eins ? AKG fällt aus, weil wir keine Phantomspeisung am Mixer haben (KME 10/300SB) . Ist halt 'n recht altes Stück. Also doch 105er. :o Ich weiß, das ist kein MIC Thread, sorry, aber vielleicht Euren Tip hier noch zum Schluß, ein vgl.bares MIC für um die 250,-- EUR vielleicht :rolleyes: .

    Auf eine dBx 166 XL Box biete ich gerade mit, liegt aber schon bei über 165,-- EUR, ohne Garantie (2,5 J. alt). Ist doch Tullux, oder ? Kostet neu wie ich sah keine 280,-- EUR mit 2 J. Voll - Garantie.


    CU, Frank
     
  15. understood

    understood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.06   #15
    Hallo,

    das KMS105 benötigt Phantomspeisung, Achtung! Es gibt aber für wenig Geld auch Adapter, die Phantomspeisung liefern. Die kosten nicht die Welt, wenn man über die Anschaffung eines so hochwertigen Mics nachdenkt. Versuche aber, wenn möglich, mal das AKG mit dem Neumann zu vergleichen. Ich denke, daß der Unterschied auf eurer Anlage wohl sehr marginal ausfällt und somit der Aufpreis zum 105er nicht wirklich zum tragen kommt.

    Ein anderes gutes Mic ist das Beyerdynamics Opus 81.

    So long...
     
  16. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.06   #16
    Ups, beim googeln nach dem KME-Mischer (Klingenthaler Musikelektronik ?) nur 4 Treffer, davon 3 beim MB...Ist wohl wirklich ein seltenes Teil. Wollte überlegen, ob es nicht vernünftiger ist, gleich ein passendes und entsprechendes neues Mischpult zu kaufen, ehe man mit Adaptern, externen Vorverstärkern und so die Sache verkompliziert....
    Ich weiß nicht wie das Mischpult, das Du da hast, ist Schuß ist (KME ist eigentlich eine gute Adresse, aber das Alter?!), ob da ein Neumann-Mikro nicht etwas übertrieben ist, hm...

    Also, wenn das Mischpult noch fit und ein neues kein Thema ist, würde meiner einer zu:
    http://www.musik-service.de/Behringer-Ultragain-Pro-MIC-2200-prx5312de.aspx
    raten...

    (Obwohl...hihi...ein Neumann an einem Behringer VV zu betreiben, dieser Vorschlag wird die Posting-Quote an die Decke schnellen lassen...:-)

    Ich machs jedenfalls, schon allein um die Röhre zu nutzen, schlecht sind die Teile m.E. wirklich nicht!

    Ja, und wenn Du die Gelegenheit hast - probieren geht über studieren! Durchaus denkbar, daß die anderen vorgeschlagenen Mikros Dich vollkommen zufrieden stellen (AKG, Beyer...)
    Da kannst Du dann etwa die Hälfte des Geldes sparen.

    Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht zu sehr durcheinander gebracht, wegen meinem Faible für Neumann...;)
     
  17. Phantom der Opa

    Phantom der Opa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.06   #17
    Hi tonstudio2.

    Ja, Du hast recht :o Der KME 10/300 ist ein 2 x 150W/4 PowerMischer aus 1990. Ja, unsere Anlage ist halt nicht so super und eigentlich eine Dauerbaustelle :( Aber wir konnten ja auch vor einem Jahr nicht ahnen, dass uns die Musik - nach so vielen Jahren Pause - wieder soviel Spassss machen würde.

    Nun ja, klar ist ein Mixer das nächste was brauchen. Wir haben den internen PM AMP nur für die Monitore. Nach Außen geht es über eine lüfterlose SAMSON 2 x 230W/8 Stufe. Und einen aktiven SW mit 150W/8. Wir haben KME Satelitien/SubWoofer Nachbauten aktiv CrossOver'ed mit 2 x 12/2 und ab 165 Hz getrennten 2 x 15/1 Woofern.

    Zurück: Also, ich bin nun dabei, parallel einen 16er Mackie oder Yamaha ohne AMP oder einen Yamaha EMR-5000-20 zu beschaffen (mit AMP).

    Ich habe halt für Mischer, 2 MICs, dbx und so nur 1.600 EUR zur Verfügung.:o

    Mal schauen.

    Danke auch für Dein Engagement. Habe auch mit LSV Hamburg (Paul) lange und produktiv telefoniert.

    Grüße, Frank.
     
  18. understood

    understood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.06   #18
    Hallo Frank,

    das ist doch mehr als genug an finanziellen Mitteln, um sich ein Mackie 1604 VLZ Pro, DBX 166XL (falls überhaupt nötig) und 2 sehr gute Mics zu kaufen.

    Da ist sogar noch genug Spielraum für 2 Top-Mics. Die üblichen Verdächtigen wurden teilweise schon genannt. Einfach mal verschieddene ausprobieren!

    So long...
     
  19. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.02.06   #19
    OT-On: Schalter ausbauen, Kabelbrücke löten, wieder einbauen.

    Welchen Sinn haben Mic-Schalter :evil: überhaupt? Warum müssen die meisten Idioten wie wild auf dem Korb 'rumklopfen oder mit dem Fingernagel dagegenschnipsen? Tötungsinstinkte? OT-Off
     
  20. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.06   #20
    Och, die können schon Sinn machen. Zumindest ist es ganz gut, wenn man die Wahl hat - mit Schalter oder ohne.
    Für Sprechermikros ist das ganz nett, wenn die in den Pausen irgendwo rumliegen (neben der Bühne) o.ä., und gerade solche Veranstaltungen gehen ja auch gerne mal ohne Techniker über die Bühne.

    Aber auch auf der Bühne: Ich bin Keyboarder und singe Background - aber eben nicht ständig. Ist schon schön, wenn man das Mic dann ausmachen kann, wenn es nicht gebraucht wird.

    Ich gebe dir aber recht: Leuten, die damit nicht umgehen können, sollte man besser Mics ohne Schalter in die Finger geben... :D

    Naja. Einem Bühnen-Gesangsmic sollte das nichts ausmachen. Und als Minimal-Linecheck ist das auch OK, solange es nicht "wie wild" ist. Selbst bei Kondensern ist ein sanftes Kratzen oder Tippen am Gehäuse (nicht zu verwechseln mit kräftigen Schlägen vorne druff) sehr hilfreich, um z.B. festzustellen, ob man die Overheads am Schlagzeug auf dem Pult richtig zugeordnet hat...

    Jens
     
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