Mitarbeit an CD-Aufnahme

von McCoy, 30.01.07.

  1. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.07   #1
    Hallo Forum,

    wie regelt man das am besten, wenn jemand an einer CD-Aufnahme als Pianist teilnimmt, die als Beilage eines Notenheftes in einem Verlag erscheinen soll. Die Stücke, die aufgenommen, gepresst und gedruckt wrden sollen, sind von einem anderen Musiker und GEMA-gemeldet. Dieser andere Musiker wird damit voraussichtlich Geld verdienen. Wie beteiligt man den Pianisten am besten? An den Einnahmen beteiligen? Vorab bezahlen? Wieviel kann er dann verlangen für 2 Tage Aufnahmezeit?

    Wäre für Hinweise dankbar,
    McCoy
     
  2. rockbuerosued

    rockbuerosued HCA Musik-Praxis/Recht HCA

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    Erstellt: 31.01.07   #2
    Wo liegt das Problem?

    Das wird üblicherweise mit der so genannten "Künstlerquittung" geregelt! Damit werden auch die Rechte des ausübenden Lohnmusikers übertragen.

    Und als ausübender Künstler ist es egal, wo oder wie das Werk an dem man beteiligt ist, verwertet wird - ob als normale CD-VÖ oder in einem Lehrbuch oder meinethalben als Beilage in einer Raumkapsel für Außerirdische.

    Zu welchem Preis? Das ist von der Wertigkeit der Darbietung und natürlich auch vom Ruf und Ruhm des ausübenden bzw. einspielenden Interpreten abhängig. Auch hier gelten die üblichen Marktgesetze.
    Huber oder Meier kosten als Bassist weniger als ein Sting. Oder ein osteuropäisches Orchester spielt für wesentlich weniger Geld als ein deutscher Klangkörper. Das ist der Alltag.

    Gib einfach bei Google mal "Künstlerquittung" ein und Du bekommst zig Mustervorlagen.

    Das kann Dir aber auch jedes einigermaßen professionell bebuchte Tonstudio vorlegen, weil das deren täglich Brot ist.

    lg.
     
  3. McCoy

    McCoy Threadersteller HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 01.02.07   #3
    Künstlerquittung war schon mal der richtige Hinweis, danke.

    Und wieviel kosten Huber oder Meier? ;)

    Viele Grüße,
    Sting



    äääähm, McCoy wollte ich sagen... :D
     
  4. rockbuerosued

    rockbuerosued HCA Musik-Praxis/Recht HCA

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    Erstellt: 01.02.07   #4
    :great:
    Der Huber wird noch in Naturalien ausbezahlt: eineinhalb Säcke Kartoffel - würde ich einfach mal aus der HÜfte schießen!
    Meier bekommt pro Song pauschal einen Hunny. Und Sting kostet pro Song 5.357 $ zzgl. Flug und Hotel. ;)

    Aber im Ernst: ich habe das vor ein paar MOnaten für einen Thread bei uns für Studiosängerinnen recherchiert. Highprice stammt von einem in Europa führenden Studio und das Midlevel von einem durchschnittlichen Studio mit ansehnlichen deutschen Produktionen.
    Die Konditionen für Background- und Solovokalistinnen findest Du hier ( Popinformationszentrum www.allmusic.de - Plattenfirmen )

    Könnte mir vorstellen, dass ein Basser oder "Schlüsselbrettstreichler" wohl kaum über dem Satz einer Solovokalistin liegen dürfte.

    Für eine neuerliche Recherche fehlt mir im MOment die Zeit, da ich am Montag eine OP habe und nicht weiß, wie lange ich danach flach liege.

    HOffe trotzdem, dass Dir das hilft.

    Möglicherweise redest Du einfach auch mit demjenigen, der den Etat verwaltet. Der hat sicherlich vorher einen Budgetplan aufgestellt und dort eine Hausnummer für den/die Instrumentalisten eingeplant.

    lg.
     
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