Mittelalterliche Flöten Musik | Welche Flöte, Wie spielen?

von neogenic, 16.12.07.

  1. neogenic

    neogenic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.07   #1
    Hallo und zuallererst:
    Ich habe KEINE Ahnung was Flöten angeht, aber ich möchte es lernen, da ich weis was für Potential - im Gegensatz zur all öffentlichen Meinung in den kleinen Dingern steckt.
    Ich habe mein Lebenlang schon ein faible für Mittelalterliche Musik und möchte das nebst Mandoline auch mit einer Flöte einigermaßen selbst ausleben.

    -Ich selbst spiele E-Gitarre, sehr fortgeschritten.
    -Teils auch andere Instrumente wie Panflöte und Cajon, kurzzeitig auch Violine (und Maultrommel :D :rolleyes: ).
    -Ich hatte keinen Musikunterricht und habe keinen blassen Schimmer von Musiktheorie und Noten, dafür aber ein gutes Musik/Tongefühl.

    Das was ich nun brauche ist ein Anfang, einen Überblick über Flöten, ihre Klangeigenschaften, Griffe, usw usf.
    Ich bin nicht an Irgendwelchen Klassischen oder Barocken Stücken interessiert, wie es so oft bei Flöten der Fall ist, sondern eher an Flöten Musik die sich in Richtung Andenmusik (Peru) und heutiger Mittelalterlicher Musik bewegt.

    Eine Flöte die ich beim fixen suchen gefunden habe ist die:
    http://www.cab-onlineshop.de/product_info.php?products_id=105

    Aussehen ist mir relativ egal, es können auch "Querblockflöten" (die gibt es doch glaube ich?) sein.

    Gute Links für Autodidaktische Anfänger und Buchempfehlungen kämen mir sehr gelegen.
    Aber auch Soundsamples und alles was ein kleiner Hilfloser Möchtegernflötenspieler alles so braucht ;)

    Vielen dank für jede Hilfe :D
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.12.07   #2
    Leichter zu spielen als eine Querflöte ist auf jeden Fall die Blockflöten-Form, da mußt Du Dir über den Ansatz weniger Gedanken machen (an dem haben Leute autodidaktisch schon ein viertel Jahr gepustet, ehe ein Ton kam).

    Für Mittelaltermusik bieten sich hier Low Whistle und Tin Whistle an, in vielen Modell-Arten und Stimmungen zu finden unter www.tinwhistle.de oder www.folkfriends.de
    Beide Läden haben afaik auch entsprechende Anfängerliteratur.
     
  3. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.12.07   #3
    Das Teil, das Du verlinkt hast, ist jedenfalls ne Querfloete. Schwierig im Ansatz, aber ned unmoeglich. Gut ists schon, wenn man jemanden hat, der einen auf all die Pitchholes aufmerksam macht. Aber 26 Euro?! Ich mein, guenstig ist ja gut, aber unter dem Aspekt, dass auch gute Traversen eher um die 1000 Euro rum liegen... Ob das Teil sauber gearbeitet ist?
     
  4. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.12.07   #4
    Daran zweifle ich auch noch etwas, wenn ich ehrlich sein darf.
    @neogenic: Wenn Du jemanden hast, der Querflöte spielen kann, bestell das Ding auf Verdacht und lass es anspielen, aber wenn Du niemanden hast, der sie anspielen kann, dann lass es lieber.
     
  5. neogenic

    neogenic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #5
    Hm... den Vergleich mit richtigen Querflöten ist da eher unangebracht. Flöten der Art gab es, wie der Link schon verrät schon immer (und wurden auch erfolgreich genutzt)
    Ich schau mir einmal die Links an und melde mich nocheinmal bei Fragen.

    Danke schonmal bis hier hin. :)
     
  6. Helios

    Helios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #6
    Also ich würde erstmal mit ner normalen Blockflöte (barocke Griffweise) von Moeck oder so anfangen.
    Die MA-Flöten sind von der Spieltechnik fast gleich.
    Ansonsten hab ich hier ein paar Seiten mit guten MA-Flötenbauern:
    http://www.koellnerdives.de/
    http://www.hanchet-woodwind.co.uk/
    Ne Tin Whistle würd ich für MA-Musik nich nehmen. Passt eher zu Folk.

    Achja, Einhandflöten warn im Mittelalter übrigens auch weit verbreitet, am besten noch gepaart mit einer Einhandtrommel.
     
  7. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.12.07   #7
    Inwiefern?
    Wenn das Blasloch ned sauber ist, kriegste kaum vernuenftig an Ton raus. Sind die anderen Loecher ned sauber, kriegste keine sauberen Toene (oder nur mit viel tricksen).
    Das bestreitet ja niemand, nur frag ich mich, wie in heutiger Zeit eine Holzfloete, an der doch relativ viel Handarbeit noetig ist, das kriegt man einfach nicht generell automatisiert, um diesen Preis hergestellt werden kann.
    Natuerlich kannste Glueck haben; wie gesagt, lass sie einfach anspielen.
     
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