modales und Akkordbezogenes Spiel | Buchempfehlungen

von ginod, 17.10.08.

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  1. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.10.08   #1
    Hallo liebe Musikerboardgemeinde,

    Ich habe vor mich in nächster Zeit ein bissl mit Jazz/Fusion und dem damit verbundenem Akkordbezogenem Spiel zu beschäften. Im Prinzip mit Appregios zu spielen. Allerdings finde ich das damit noch sachen reinspielen wie: Chromatische Umspielungen der Ruhepunkte des Appregio, Verbindungen mit Skalentönen und Spielen und Wechseln der Modi innerhalb verschiedener Akkordfolgen.

    Was mich dabei besonders interessiert ist zu üben auf einen bestimmten Ton des Appregios meinen Ruhepunkt zu haben und seinen Klangcharakter somit auszuspielen. Ich möchte mich also mehr verinnerlichen warum ich mich auf einen Ton überhaupt ausruhe und was ich damit bezwecke. Ich möchte somit auch lernen, welche Töne ich besonders hervorheben muss um einen typischen modalen Klang zu erhalten. Habe gehört bei mixolydisch sollte man die 13 besonders hervorheben um ihren Klangcharakter besonders zur Geltung zu bringen und sich besonders die 13 als Ruhepunkt wählen.

    Ich habe noch nie eine Seite gefunden, geschweige denn einen Forenuser der mal genauer auf die Klanghervorhebungen und auf die Wirkung einzelner Töne über einen Akkord eingeht bzw. der auf Tonartenänderungen durch wechseln der Tonleiter oder Akkordes eingeht und zeigt wie man die Änderung der Klangfarbe am optimalsten hervorheben kann. Genauso habe ich mal gehört, dass man den Aeolischen Klang besonders in Verbindung mit einem m7 besonderst die None hervorheben sollte. Ich weiß jetzt nicht ob das stimmt. Aber mir scheint es, dass beim akkordbezogenem Solieren sehr darauf geachtet wird, auf welchem Ton man sich ausruht und warum und welchem Klang man erzeugen kann und welche Töne man hervorheben kann um auch modale Klänge zu unterstützen.

    Bisher weiß ich nur, wenn ich C-Dur Tonleiter über C spiele ist Ionisch, wenn ich C-Dur Tonleiter über D spiele ist dorisch etc. und so weiter. Aber wie man genau den Klang perfekt rausholt ist mir unklar

    Ich würde gerne ne gute Internetseite haben oder ne Buchempfehlung über modales und Akkordbezogenes Spiel und Umspielungen in der Jazz und Fusion Musik. Ich glaube die JAzzmusik ist der Schlüssel um da durchzublicken
     
  2. etienne

    etienne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.08   #2
    Eine genaue Buchempfehlung zu deinem Problem kann ich dir nicht geben. Wenn du dich aber für Jazz-Harmonielehre interessierst, kann ich dir Die Neue Jazz-Harmonielehre von Frank Sikora empfehlen.
    Akkordtöne sind in erster Linie ersteinmal Grundton, Terz, Quinte und Septime.
    Die 13 wird bei Dominanten (in C-Dur wäre das G7) also Tensionnote oder auf Deutsch Erweiterung genannt, sie gibt dem Akkord einfach etwas mehr Farbe und gestaltet in interessanter. Meiner Meinung nach ist die 13 kein wirklicher Ruhepunkt bei einer Dominante, habs auch gerade ausprobiert und klingt für meine Ohren nicht so toll. Ruhepunkte sind für mich eigentlich nur so wirklich die 4 oben genannten.
    Ich kann dir erstens empfehlen dir die Fingersätze von Arpeggios für II V Verbindung reinzusaugen.
    Eine weitere sehr gute Übung ist sich ein Leadsheet (vielleicht das bekannte Autumn Leaves; ich habe es das erste mal mit All of me gemacht) zunehmen. Dann spielst du in einer Lage in durchgehenden Achteln die Arpeggios durch. Wenn du einen Takt durch hast, kommt das nächste Arpeggio. Du fängst dann allerdings nicht wieder auf der tiefen E-Saite an sondern machst mit dem nähesten Ton weiter und behälst die Richtung bei. D.h. wenn du dich in einer Aufwärtsbewegung befindest machst du aufwärts weiter. Die Bewegung wird nur geändert, wenn du auf der hohen e oder auf der tiefen E-Saite ankommst.
    Hoffe das war jetzt verständlich. Diese Übung ist aber meiner Meinung nach einer der besten, die es gibt, wenn man mit Arpeggios anfangen will.

    liebe Grüße
    etienne
     
  3. ginod

    ginod Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.10.08   #3
    danke klasse Beitrag von dir. Ich habe bereits den Frank Haunschild. Allerdings finde ich, dass das solche Bücher halt wirklich sehr theoretisch sind und ich suche noch mehr etwas für die Praxis mit Übungen wie deine.

    Eventuell wo auch einige Rhytmus und MElodieübungen für das Feeling im Jazz drin ist. Triolenfeeling ist wichtig habe ich bereits gehört.
     
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