Multieffekt oder Einzelgeräte für Schulband, preiswerte Empfehlung gesucht

  • Ersteller Ersteller opa_albin
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  • #21
Welcher Amp ist es denn?
Was kann der Amp denn von sich aus schon?
Kann der Amp schon Reverb und Overdrive?
 

  • #22
Fassen wir doch mal zusammen:

Einzeltreter: einfach zu bedienen (2-4 Regler und fertig) -> ggf. kostenintensiv (oder es wird an Verarbeitungsqualität und/oder Sound gespart bei günstigen Pedals) und man beschränkt sich in den Möglichkeiten

Amp-Modeller mit Effekten in Kompaktversion (Ampero 2, POD HD): günstig, sehr guter Sound, aber Bedienung auf Grund weniger Fußschalter und komplexen Menüführungen am Gerät komplex (funktioniert sehr gut wenn man vorher Presets am Rechner erstellt, aber ist dies bei einer Schulband im Schulkontext immer möglich?)

Multieffekt mit Amp-Modeller (ME90, HX Stomp usw): Bedienung sehr einfach am Gerät möglich, Presets bei Bedarf speicherbar, falls nötig auch mal Amp-Modelling mit drin, der Fokus liegt aber auf den Effekten

Jetzt kann man ja entscheiden was mehr Sinn macht.
Was meint denn der TE mittlerweile?
 
  • #23
Wer soll sich denn in im "Schul-Kontext" um eine adequate Programmierung kümmern?
Da ist doch IMO doch nur etwas, wie die Boss-ME xx Reihe IMO denkbar:
Kein Mäuskino, keine tiefen Menus, aber viel Knöpfe zum möglichst unkomplizierten Einstellen.
Wenn es günstig sein soll, vielleicht auch von Tech21.
Wenn ein Amp grundsätzlich vorhanden ist und es nur um Multieffekt geht. 5 Valeton Dapper Mini, von denen man 4 als Ersatz in den Schrank legt....
 
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  • #24
Ich leite selbst eine Schulband und konnte ein wenig Erfahrung sammeln (auch im Austausch mit anderen Schulbands).
Für mich gibt es einen wichtigen Grund, keine Einzeltreter zu kaufen: Die verschwinden sehr schnell. Bei mir selbst ist noch nichts abhandengekommen, aber ich weiß von anderen Schulen, wo neben Gitarren auch gerne Pedale geklaut werden.
Meine Überzeugung: Lieber robuste Amps kaufen. Ein Peavey Bandit wäre da für mich ein guter Kandidat. Der ist super einfach zu bedienen, deckt viele Stile ab und die PA muss dann nur den Gesang und die Keys verstärken.
Effekte finde ich im Kontext einer Schulband etwas überbewertet.
 
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  • #25
  • #26
Multieffekt mit Amp-Modeller (ME90, HX Stomp usw): Bedienung sehr einfach
also ich hab das HX Stomp 4 Jahre lang genutzt und bin in der Gesamten zeit nicht am Gerät zurecht gekommen, hab quasi immer mit Rechner Editiert.

am Ampero2 Stomp hingegen hab ich mich quasi sofort und Ohne Editor zurecht gefunden. also pauschalisieren lässt sich einface Bedienbarkeit eher nicht so 😉
 
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  • #27
Ich finde, das Boss GX-1 ist eine gute Wahl. Ich habe das GX-10 (also: gleiche Modelling-Engine) und kann daher aus Erfahrung sagen, dass da sehr anständige Amp- und Effekt-Sounds drin stecken. Das GX-1 ist bei mir tatsächlich noch auf der Einkaufsliste, weil mir die in mehreren YT-Videos demonstrierte simple Bedienung (fixe Effekt-Kette, pro Effekt/Amp einen eigenen Button) und der niedrige Preis gefällt. In meinem Fall würde das so aussehen:

Tuner => diverse analoge Drive-Pedale => GX-1 [=> Cleaner Amp => Modulation => Echo => Hall ] => und raus in die PA

Die Amp-Modelle von Boss reichen mir als Pedal-Plattformen massig aus, ich habe meine analogen Pre-Amps zur Seite gelegt. Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass der kleine Boss auch "standalone" sehr gut klingen kann. Wenn die Anforderung also darin besteht, vom Multieffekt-Gerät direkt in eine PA an der Schule zu gehen, ja, gute Wahl. Das gesparte Geld würde ich in ein anständiges Tuner-Pedal stecken. Der GX-10 hat zwar, wie auch der GX-1, einen eingebauten Tuner, aber ganz ehrlich: in punkto Reaktion, gut lesbare Anzeige usw. geht nix über ein anständiges Tuner-Bodenpedal. Bin selbst großer Korg*-Fan, gibt aber auch andere gute Hersteller, jedenfalls würde ich beim Tuner niemals sparen.
 
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  • #28
Den Punkt gebe ich dir @Mr. Pickles ... pauschalisieren kann man es nicht

Die Idee von @Gitarren-freak wäre auch eine durchaus denkbar Alternative: Einen Modelling-Combo holen plus (wenn nicht im Lieferumfang) den passenden Footswitch. Damit kann man auch vieles an Sounds von Blues bis High-Gain abdecken und hat auch alle wichtigen Effekte direkt dabei. Ob es dann ein Peavey Bandit oder Vypyr, ein Boss Katana, Line6 Catalyst oder Spider, oder Fender* Mustang ist, macht dann kaum Unterschied. Gut klingen tun die alle und haben wie alle anderen Lösungen auch ihre Stärken und Schwächen.
 
  • #30
das HX Stomp 4 Jahre lang genutzt und bin in der Gesamten zeit nicht am Gerät zurecht gekommen, hab quasi immer mit Rechner Editiert.
Ist bei mir umgekehrt. Ich editiere das hx stomp fast ausschließlich am Gerät. Ich finde es auch wirklich einfach.
 
  • #31
das stimmt, aber man kann z.b. für ne Metal Performance ein Rectifier oder 6505 Profil laden und Für ne Jazz Besetung einen Roland JC 120, bzw. für ne Punk-Session einen Orange, usw. da ist man mit einem normalen Amp schnell an der Grenze.
Völlig richtig. Aber dann denke ich gute klingende/nutzbare Presets sind enorm wichtig.
Und letztlich ist's eben auch eine Frage des Anspruchs, ganz plump gesagt: so authentisch wird es eine Schülerband nicht benötigen, da ist Sound clean/Sound verzerrt fürs erste ausreichend. Beim Schlagzeug muss auch das gleiche Set für Jazz, Punk und Metal herhalten. Keyboard sieht's auch nicht anders aus. Und der Bass muss ggf. auch in den härteren Genres ohne Verzerren auskommen.
Meine Überzeugung: Lieber robuste Amps kaufen. Ein Peavey Bandit wäre da für mich ein guter Kandidat. Der ist super einfach zu bedienen, deckt viele Stile ab und die PA muss dann nur den Gesang und die Keys verstärken.
+1
Ein guter Verstärker ist da sicher die sinnvollste Investition.
Effekte finde ich im Kontext einer Schulband etwas überbewertet.
Oder aber es wäre völlig OK diese Anschaffung dem einzelnen Schüler zu überlassen. Wer meint Chorus zu brauchen der kauft sich eben einen.
 
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  • #32
Orginal ist der M-Vave
Nur das das Original nicht die, wie ich finde, sehr guten Presets in den ersten 30 Speicherplätzen hat.
Da musst Du nicht lange fummeln und basteln , etwas am Global-EQ angepasst und es ist egal ob PA, Kopfhörer, Gitarrenverstärker oder Aktiv-Box.
 
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  • Ersteller
  • #33
Was meint denn der TE mittlerweile?
Der TE war arbeiten und ist ganz erschlagen von der Vielzahl der Beiträge. vielen Dank schon mal für die vielen Tips.
Ich muss mir das erstmal alles durchlesen, da ich heute Abend (leider 🙂) Besuch bekomme, wird es etwas dauern ....

Weil die Frage kam, es ist ein Verstärker vorhanden (welcher müsste ich fragen, wenn das wichtig ist), es wird keine große PA genutzt. Und die Schüler wechseln, meistens drei vier pro Jahrgang regelmäßig, ab und zu auch die Lehrer. Das Gerät sollte also flexibel und möglichst ohne langes Studium der Anleitung bedienbar sein.
 
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  • #34
Weil die Frage kam, es ist ein Verstärker vorhanden (welcher müsste ich fragen, wenn das wichtig ist), es wird keine große PA genutzt. Und die Schüler wechseln, meistens drei vier pro Jahrgang regelmäßig, ab und zu auch die Lehrer. Das Gerät sollte also flexibel und möglichst ohne langes Studium der Anleitung bedienbar sein.
Hm. Jetzt wird es spannend. Wenn der Amp einen Effektweg hat, dann kann man die 4-Kabel-Methode verwenden, um Effekte eines Multieffekt-Geräts sowohl vor dem Amp (also Verzerrer u. ä.) als auch nach der Vorstufe (z. B. Echo und Hall) zu verwenden. Das muss das Multieffekt-Gerät aber unterstützen. Das GX-1 kann das nicht, aber z. B. der größere Bruder GX-10. Da kann man den Amp an einer beliebigen Stelle der Effekt-Kette einschleifen.

Hat der Amp keine Effektschleife, dann würde man ihn im Zusammenspiel mit einem Multieffekt-Gerät lediglich als "Lautmacher" verwenden. In diesem Fall käme wieder jedes Multieffekt-Gerät in Frage, bei dem man Amp- und Speaker-/Mic-Modelling abschalten kann. Man würde dann also die ganze Effekt-Kette in den Amp füttern und fertig.
 
  • #35
Wenn ein Amp grundsätzlich vorhanden ist und es nur um Multieffekt geht. 5 Valeton Dapper Mini, von denen man 4 als Ersatz in den Schrank legt....
Das ist dieses Gerät:
Valeton Dapper Mini 4 Effect Strip*
*
Drive/Distortion; Chorus, Tap-Delay.

Für 39€ ein No-Brainer.

Was will man denn überhaupt in der Schulband für Sounds haben, wenn man Bluesrock, Rock, Pop, Punk bis Metall spielt?
Einen voll verzerrten Sound, einen leicht verzerrten Sound, sowie einen schönen cleanen Sound, der durch etwas Chorus schön aufgepeppt wird.

Und etwas Reverb, damit es nicht so garstig trocken aus dem Amp klingt. Etwas "Ambience"/"Reverb" bekommt man zur Not durch Delay hin - ziemlich kurze Delay-Zeit-Verzögerung, nur sehr dezent hinzugemischt - schon klingt es wie "im Raum" und nicht so garstig trocken.

Ehrlich, mehr braucht es doch nicht.

Und das bietet das Teil, und ist ohne Bedienungsanleitung praktisch intuitiv bedienbar - für alles sind Knöpfchen da!

Der Amp selber wird vermutlich - wie so viele Gitarren-Amps - schon selber Gain/Overdrive und Reverb haben. Aber selbst wenn nicht, das Valeton Dapper wird schon ausreichen.

Für eine Schulband reicht es es doch, dass, wenn die Kinder "Smoke on the Water" spielen, es dann so klingt, dass die Zuhörer sich denken, "aha, das soll nach Hard Rock klingen".

Dann ist doch - für eine Schulband, die ihr spielerisches Können stolz ihren Eltern und Freunden vorführen will - doch alles im grünen Bereich.

Etwas "peinlich" wäre es doch, wenn die Kinder mit so tollen Multi-Effekt-Modelling-Prozessoren überfordert wären und mit etwas Lampenfieber sich in der Bedienung "verheddern", versehentlich den "falschen" Preset auswählen, oder im Menu das "falsche" auswählen, vor Lampenfieber nicht mehr "zurück finden", deswegen verunsichert sind und deswegen schlechter spielen als sie es eigentlich können.
(Eigentlich nicht peinlich für die Kinder, sondern eher für den Leiter/Lehrer der Schulband, der den Kindern etwas "vorsetzt", was zwar wir "erfahrene Gitarristen" problemlos zuhause "programmieren" und live spielen können, aber für die Kinder keinen echten klanglichen Mehrwert bietet, aber sie womöglich im Lampenfieber überfordern könnte...)

Cool finde ich bei dem Valeton Dapper, dass es so aufgebaut und so bedienbar ist wie praktisch drei einzelne Effekt-Pedale - vollkommen klare Bedien-Oberfläche, für jeden Parameter ein Knöpfchen oder Schalter.

Und alles in einem einzigen Gehäuse, was den Kabelsalat vermeidet und verhindert, dass ein Patchkabel fehlt oder Wackelkontakt hat; dass ein Stromkabel fehlt, oder es Ärger mit Brummschleifen bei Daisy-Chain-Spannungsversorgung gäbe; usw. usf.

Und es ist vollkommen intuitiv bedienbar - willst du mehr Verzerrung, drehst du halt den roten Gain-Regler weiter auf, und/oder schaltest von OD auf Distortion um. Damit sollte jedes Kind zurecht kommen.

Ich finde das einen sehr guten praxistauglichen Tipp von @InTune .

P.S.: Ich habe es jetzt auch für mich bestellt, weil ich das Konzept cool finde, und um es für keine 40€ mal zu testen.
 
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  • #36
Wir könnten ja auch ein Board-Projekt daraus machen:
Jeder der kann spendiert ein Pedal was nur noch vor sich hin dümpelt und einstaubt, so dass das wichtigste vorhanden ist und der TE besorgt nur ein paar Patchkabel, eine Stromversorgung und einen Pedaltrain (oder ähnliches) und schraubt die Teile drauf 😂

Da kommt doch sicher ein vernünftiges Overdrive, Delay, Distortion, Chorus und Reverb Pedal zusammen! 😜

Aber dann wäre ich nicht dabei 🙈 … ich hab vor Jahren bereits komplett alles weg und auf Floormodeller umgestellt … hätte ich es nicht verkauft, hätte ich mein altes Line6 HD500X spendiert … Kinder sollen Musik machen (vor allem wenn es um Gitarrenmusik geht :m_git1:)
 
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  • #37
ein Pedal was nur noch vor sich hin dümpelt und einstaubt
Wenn da alle konsequent mitmachen, dann hat die Schulband zukünftig vermutlich so ein Pedalboard: 🤣
1790361238037.webp

(Bildquelle: https://www.sweetwater.com/insync/creating-worlds-largest-pedalboard/)

Damit sind dann aber auch alle Stile abgedeckt 😎
 
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  • #38
Ich finde das einen sehr guten praxistauglichen Tipp von @InTune .
jepp
Ehrlich, mehr braucht es doch nicht.
Als Grundausstattung schon sehr gut.
Kann sein, dass einige etwas andere Effekte brauchen, sowas wie Wah, oder einen Phaser, damit wäre eigentlich alles abgedeckt, das kann man zusätzlich noch ordern, liegt im Budget.

Ein anderer, weiterer Ansatz wäre, das sponsern der jeweiligen Geräte, die nicht abgedeckt sind (Valeton Dapper). Man könnte das Budget aufteilen, jeder der Schüler holt sich sein Pedal dazu, bzw ein Multi, das im Rahmen liegt. So kann man auch mal Pedale unter Schülern austauschen, die für spezielle Wünsche gebraucht werden.
 
  • #39
Wir könnten ja auch ein Board-Projekt daraus machen:
Jeder der kann spendiert ein Pedal was nur noch vor sich hin dümpelt und einstaubt, so dass das wichtigste vorhanden ist und der TE besorgt nur ein paar Patchkabel […]

Ich könnte ein T-Rex Diva Drive entbehren.
 
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  • #40
Ich könnte ein T-Rex Diva Drive entbehren.
Das war eigentlich ein Spaß, aber irgendwie auch cool wenn wirklich ein paar einsteigen würden!

@Burkie das Valeton Teil kannte ich noch gar nicht, aber sieht echt solide aus! Für den Preis finde ich auch, dass man es definitiv mal versuchen sollte!

Habe jetzt aber aus meinem Spaß heraus mal versucht ein Pedalboard zusammenzustellen, was für Schüler definitiv passen sollte und auch nach was klingt:
Einen Noble OD1 Klon für Blues-Rock Zerre:
*​

Der kleine Bruder eines der berühmtesten Chorus Pedale (ich sag mal Kurt Cobain):
*​

Ein gutes Delay:
*​

Für die drei Pedals liegt man bei rund 180€. Dazu noch ein paar Patchkabel, eine kleine Stromversorgung und ein Pedalboard und man hätte auch eine gangbare Lösung für rund 300€ mit Einzeleffekten. Wenn die alle auf dem Board fixiert sind, gibt es wohl auch kein Problem mit plötzlich verschwundenen Pedals und man könnte es ja später mal erweitern.
 
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