My Desert

Eidolon
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Ich wĂĽrde mich ĂĽber ehrliches Feedback sehr freuen. Bin mir nicht sicher, ob alle die Thematik verstehen, will aber auch nicht die Interpretation vorgreifen. Entsprechend... bei Verwirrung gerne fragen.

My Desert
Jesus saw his devil after forty days,
I see you every time when I can’t sleep at night
Familiar face, familiar voice, always on replay
But you offer nothing, cackling at my sight

I’m so tired of fighting
I’m too tired to try at all
I am no longer judging
Fuck the writings on the wall
Fuck the writings...

And I would eat stones if you’d let me have them
I would jump down from the temple for release
And I would bow down to all the gods and demons
If they could actually put my troubled mind at ease
Put my troubled mind at ease (Give me peace, give me peace)
Put my troubled mind at ease (Give me peace, give me peace)


When I was a kid, I was taught magic spells
To fend you and evil sorcery off at sight
Almost scratching out my eyes to see the parallels:
Useless snake-oil in my veins and sleepless nights

And I would eat stones [...]

I will find you in the mirror
So would my mother, all the prophets and the pope
Everything that makes us human
And I tried to fight you off with blackest hope


And I would eat stones [...]
 
Moin Eidolon,

hui, da hast du ja mal ein starkes Bild gewählt. Respekt dafür. Passiert nicht alle Tage, dass jemand mit Bibelstellen daher kommt, und es ganz bei der Philosophie belässt.

Eine kleine Anmerkung vorab: Es gibt hier die Regel, dass fremdsprachige Texte immer auch mit ihrer deutschen Ăśbersetzung geliefert werden sollen. Reich' das doch bitte gerne einmal nach.

Ich fang' trotzdem schon mal an. :hat:

Gleich die erste Zeile wĂĽrde ich eher als "Jesus faced the devil after 40 days" fassen. Er hat ihn ja nicht nur gesehen, sondern musste ihm gegenĂĽbertreten und seinem Werben widerstehen. Da ist "saw" viel zu schwach.

Daraus folgt, dass wahrscheinlich auch dein LI (Literarisches Ich) ein stärkeres Verb braucht, um den Zustand zu beschreiben, der ihn/sie (?) in der Schlaflosigkeit ereilt.

"Cackling at my sight" klingt ein bisschen als wäre es dem Reim geschuldet. Und "cackle" ist schon sehr speziell, "giggle" oder "chuckle" fühlen sich in dem Kontext besser an.

Und dann stiftest du in der Bridge doch etwas Verwirrung. Bis dahin liest sich alles wie ein Trauma aus der Vergangenheit. "The writing on the wall" hingegen ist eine Prophezeiung - eine höchst dramatische noch dazu, die den Untergang eines Königreichs ankündigt ('Mene mene tekel u-parsin' / Gezählt, gewogen, geteilt). Da steht deine Geschichte aber gerade gar nicht. Mein Bauchgefühl dazu wäre: Lass den Daniel weg, bleib' bei Matthäus.

Der Refrain fängt saustark an, die ersten drei Zeilen finde ich richtig gut. Du bist wieder bei deinem Matthäus'schen Leitmotiv, alles prima. Die vierte Zeile entgleist dann leider sprachlich ein bisschen, sie wirkt sehr konstruiert. Vielleicht störe ich mich auch nur an dem "actually", das den Fluss stört und seltsam formal wirkt.

Die zweite Strophe verlässt den metaphorischen Beginn. Das ist schade, denn es macht den Text nicht stärker sondern sperriger. Wie das afzulösen ist, müsste ich mal länger drüber grübeln.

Die dritte Strophe - vermutlich eine Art Finale und deshalb kursiv? - fängt wieder stark an. Doch die zweite und vierte Zeile wirken wieder konstruiert. Da darf noch ein bisschen mehr Textfluss und Bildsprache rein.

So weit erst einmal von mir - andere wollen vielleicht auch noch :D Und du musst ja noch die Ăśbersetzung liefern, bitte.

Beste GrĂĽĂźe
Markus
 
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Reaktionen: 1 Benutzer
Hallo @Eidolon
herzliche willkommen hier im Forum! Kannst Du noch eine deutsche Ăśbersetzung fĂĽr Deinen Text posten?
Bei englischsprachigen Texten haben wir uns hier darauf geeignet, dass es sinnvoll ist, eine Ăśbersetzung des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin zur Grundlage zu nehmen - weil nicht immer klar ist, ob es sich auf der sprachlichen Ebene um einen Ăśbersetzungsfehler handelt oder um eine bewuĂźte inhaltlich fundierte Aussage.
Bin mir nicht sicher, ob alle die Thematik verstehen, will aber auch nicht die Interpretation vorgreifen.
Genau darum geht es dabei ... :)

x-Riff
 

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