Nahtlose Loops machen

von Herlekin, 23.02.16.

  1. Herlekin

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    Erstellt: 23.02.16   #1
    Hallo Leute!

    Ich brauche für ein Projekt als Drone/Bordun eine Tanpura und eine Shrutibox. Also alles Klänge, die immer Präsent sind, und nahtlos "weiterdudeln", ohne Start und Ende. Bevor ich diese Instrumente Stumpf eine Stunde lang am Stück aufnehme, und dabei möglichst nicht Huste, mit den Fingern knackse, laut Atme oder mich nach 45min doch mal vergreiffe, will ich mal wissen, ob jemand von euch bereits ähnliche Ansprüche hatte, und wie man das evtl mit einem Loops lösen kann. Ich will nicht einfach irgend ein Tanpura-Loops aus einer Sammlung nehmen, sondern schon selber produzieren. Irgendwie wurden die entsprechenden Loops dieser Sammlungen ja auch gemcht... wer weiss wie?

    LG Herlekin
     
  2. bitzone

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    Erstellt: 23.02.16   #2
    Ich stelle so etwas eher nicht mit Loops her, sondern mit Kopien der gewünschten Audiostrecke. Die platziere ich überlappend und setze die entsprechenden Fade-Outs und Ins.
    Das geht natürlich nur, wenn du mit einer DAW arbeitest.

    Grüße,
    Steffen
     
  3. rbschu

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    Erstellt: 23.02.16   #3
    Ebenfalls eine DAW-Lösung für gut 20 €. Hast Du denn die entsprechenden Instrumente, um sie selbst zu sampeln? Nein, dann mach kein Aufhebens und nutze meinen Vorschlag.
     
  4. Herlekin

    Herlekin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.16   #4
    Danke für Eure Inputs! Ja, ich hab die Instrumente und möchte diese auch benutzen für die Aufnahmen.

    Die Kopien der Audiostrecke mit Overlapping ist doch dann eigentlich auch ein Loop, oder nicht? Meine Bedenken sind da einfach, dass man den Overlap/Fade hört. Bei der Shrutibox sicher nicht so gut, aber vorallem bei der Tanpura denke ich, wird das schwierig werden, das nahtlos zu arrangieren.
     
  5. bitzone

    bitzone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.16   #5
    Nicht ganz. Unter Loop verstehe ich eine hart geschnittene, immer wiederkehrende Phrase. Meine Vorgehensweise mit den Crossfades funktioniert nicht so.
    Probiers doch mal mit einer kurzen Strecke aus. Bei mir klappt das zuverlässig, ich habe schon häufiger Drones „hergestellt“.
     
  6. Herlekin

    Herlekin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.16   #6
    Jo, stimmt, das Overlapping braucht man bei Loops ja nicht. Dann müsste ich evtl die Tanpura (das sind ja 4 Saiten, welche nacheinander gezupft werden) mit Click aufnehmen, um einen Tempoangepassten Overlapp/Fade hinzukriegen. Werde das mal so versuchen, danke :)
     
  7. Zelo01

    Zelo01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #7
    Ich mache sowas ganz ähnlich, jedoch mache ich keine Fade Ins/Outs, sondern Crossfades. Alles auf der selben Spur.

    Ich hatte in der Tat schon Probleme, dass man den Übergang hörte, selbst mit Crossfade. Wenn das der Fall ist, bastle ich jeweils ein bisschen, bis es passt. Ich zoome den Übergang mal ganz nah ran, sodass man die Wellenformen sehen kann. Meistens ist der Grund, warum man den Übergang hört, dass die beiden Überlappungen der Wellenform überhaupt nicht Deckungsgleich sind, das wäre Zufall. Selbst mit Crossfades kommt es dann zu Phasenauslöschungen während des Fades, oder zu einem Knackser, wenn man kein Fade macht.
    Dann versuche ich erst mal die beiden Tracks an einer anderen Stelle zu schneiden, wo sie (beinahe) Deckungsgleich sind. Falls dies auch nicht möglich ist, verschiebe ich eine der beiden Regionen minimal im Timing um paar Millisekunden.

    Achja, und meistens schneide ich nicht genau auf dem Takt. Denn da ist meistens die Transiente. Und die ist mir heilig, da wird nix rum geschnitten.. Wenn man nicht absolut tight eingespielt hat (was eigentlich ja nie der Fall ist, wenn man von Hand einspielt^^) kann es zu Doppelanschlägen kommen, oder unter Umständen wird die Transiente ganz weggeschnitten. Normalerweise schneide ich kurz vorher, als der Takt es eigentlich vorgeben würde.
    In Logic gibts dafür ne tolle Funktion, bezüglich des Taktrasters. Man kann die Regionen "absolut" oder "relativ" verschieben. Da ja dann die zu kopierende Region, nicht genau auf den Takt beginnt, müssen die Kopien auch entsprechend verschoben sein. Ich weiss jedoch nicht, obs diese Funktion auch in anderen DAWs gibt.
     
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