Neue HSS/HSH Pickups für Yamaha Pacifica 212

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Hey Leute,

ich brauch mal wieder etwas Schwarminput:
Meine Pacifica 212 die ich gerne spiele braucht etwas Soundpimping.
Die Stock-PUs sind ja ganz nice, aber aus der Klampfe will ich einfach etwas mehr rausholen. Die Basis ist ja wirklich mehr als nur brauchbar: also es müssen andere PUs rein.

Jetzt spiele ich mit zwei Gedanken:

A) wieder HSS bestücken mit einem splittbaren Humbucker, weil die Funktion ist schon ganz geil. Dabei muss aber der Output-Unterschied zwischen den Singlecoils und dem Humbucker (im Vollbetrieb) möglichst minimal gehalten werden. Also wohl eher Medium-Output am Humbucker und High-Output an den zwei Singlecoils.
B) HSH bestücken. Humbucker am Steg splittbar, Highoutput Singlecoil in der Mitte und Humbucker im Singlecoil Format in der Halsposition und ebenfalls splittbar. Dann das Tonepoti ebenfalls durch ein Push/Pull (mit dementsprechendem Wiring) ersetzen, um den Halssplitt zu ermöglichen.

In beiden Fällen bleibt der 5-Wege Blade wie er ist. Variante B würde halt nochmal deutlich mehr Soundoptionen bieten, auch wenn es ein kleines bißchen mehr Arbeit ist.

Aber das wichtigste: egal ob Option A oder B, die Gitarre muss mit den neuen PUs sowohl Clean (für Country und Funky Zeugs) als auch mit Zerre (härter als AC/DC oder alte Maiden Sachen wirds wohl nicht) gut klingen. Super High Gain muss nicht zwingend sein, aber zumindest eben ordentlich klingende Crunch-Zerre.

Welche Option meint ihr und was gibt der aktuelle PU-Markt her? Bitte keine Custom-Lösungen… will einfach nicht wochenlang auf PUs warten und hinterher vielleicht enttäuscht feststellen, dass es tonal absolut nicht meins war. Ach ja, natürlich reden wir von passiven PUs. Ich hab keinen Bock da noch ein Batteriefach einzufräsen usw.
 
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Als Humbucker würde ich einen Seymour Duncan SH-4 nehmen. Den habe ich in meiner Fame und gerade in meiner RG370 verbaut. Ist für mich der perfekte Rock-PU für alles mit Zerre. Ich habe nur gerade noch keine Idee, welche SC´s da gut zu passen. Den SH-4 gibt es oft auch gebraucht, der muss nicht unbedingt neu sein.
 
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A) wieder HSS bestücken mit einem splittbaren Humbucker, weil die Funktion ist schon ganz geil. Dabei muss aber der Output-Unterschied zwischen den Singlecoils und dem Humbucker (im Vollbetrieb) möglichst minimal gehalten werden. Also wohl eher Medium-Output am Humbucker und High-Output an den zwei Singlecoils.

Ist der Humbucker im Split-Betrieb dann nicht sehr sehr viel leiser als die Single-Coils?
Wäre es nicht sinnvoller, eine High-Output-Humbucker zu nehmen, der im Split-Betrieb so laut wie die Single-Coils ist? Und den Humbucker im Humbucker-Betrieb einfach mit einem Spannungsteiler (oder Trimm-Poti) auf den Pegel der Singlecoils zu reduzieren?

B) HSH bestücken. Humbucker am Steg splittbar, Highoutput Singlecoil in der Mitte und Humbucker im Singlecoil Format in der Halsposition und ebenfalls splittbar.
Das wäre wenigstens was anderes, anstatt lediglich das selbe durch das gleiche zu ersetzen.
Welche Option meint ihr und was gibt der aktuelle PU-Markt her?
Du könntest beim Versandhandel und "Pickups" schauen, was der Markt zur Zeit liefen kann,

Grüße
 
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  • #4
@mathiasbx Ein SH4 ist mir zumindest für Cleans zu „zeichnend“. Im Crunch sicher gut, aber clean mag ich den gar nicht. Dennoch danke für die Idee.

@Burkie Ja, ich denke auch, dass Variante B deutlich mehr Sinn macht und ich da mehr von der Änderung habe.

Ich denke gerade für die Bridge an einen Seymour Duncan TB-5, in Mittelposition mit Seymour Duncan SSL3 und am Hals an einen Seymour Duncan SJBJ-1N. Müsste doch gut zusammen passen: sowohl vom Output, als auch wenn man den Sound eher etwas vintage gevoiced haben will, statt modern (zumindest in den Splitts)?!
 
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Ich würde auf Leosounds-Pickups zurückgreifen. Ein SSH-Set aus 2 Red-House und ein Growl-Dog (wenn es etwas heißere Single Coils sein sollen). Wenn es vintagebetonte Single-Coils sein sollen, würde ich die Irish Tour und den Growldog nehmen.

Bei Leosounds bezahlst Du für (meiner Meining nach) gute Pickups im Set weniger, als die Hälfte des Neupreises Deiner Gitarre, die Pickups kommen aus Deutschland und Du kannst direkt mit dem Hersteller kommunizieren.

 
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  • #6
Werde ich definitiv reinstöbern @boisdelac

Ich suche eigentlich: (leichtes) vintage voicing aber mit ordentlich dampf auf den singlecoils

Hab gerade gesehen, dass die Humbucker bzw. der Growldog nicht 4-adrig ausgeführt ist. Das müsste man dann wieder als Custom-Order machen und scheidet für mich dann daher aus.
 
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Ich würde mir Tonerider Apex Classic holen (die sind noiseless). Und dazu einen HB nach Geschmack. Leosounds sollen klasse sein ......
 
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Leosounds sollen klasse sein ......
Sind sie m.M. nach.

Hab drei Gitarren mit Leosounds-Pickups ...

2 Strats mit SSH

Growldog plus 2 Redhouse
Growldog plus 2 Vintage Player Irish Tour

1 Tele mit einem

Mudcat Set in 5-Weg-Schaltung nach Schaller

Der Unterschied beim Growldog zwischen 2-Wire-Vintage-Correct und 4-Wire-Anschluss sind 7€. Daran sollte es eigentlich nicht scheitern.

Bei Leosounds sind eigentlich alle Pickups "Custom", die werden nach Auftragseingang gefertigt.
 
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Ich habe mich für HSH entschiedn. Den SD Pearly Gates am Steg und den Red Devil im Single Coil Format am Hals.

Ersterer ist klasse, bei mir ein relativ warmer, bassiger Sound. Clean ist OK. Der Red Devil am Hals ist relativ dumpf, da leiden die Höhen ein wenig, speziell, wenn man mit dem Volume heruntergeht. Ansosten eine gute Wahl. In der Mitte habe ich den Original (Squier Classic Vibe) dringelassen, in der Kombination geht das gut, ist aber leiser als Position 1, 3 und 5. Coil Split habe ich weggelassen - das habe ich an einigen Gitarren und bislang nie richtig genutzt.
 
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  • #10
Hätte ich so zusammen nicht ausgesucht. Gib mal nen Update wenn alles eingebaut ist. :)
 
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  • #11
Danke euch alle für den ganzen Input! Da waren interessante Optionen dabei.

Ich denke ich werde es dennoch wie folgt machen (da konnte ich schon jeden der PUs hören außer den TB-14 live hören):
Steg: Seymour Duncan TB-14 Custom
Mitte: Seymour Duncan SSL-5 RW/RP Custom
Hals: Seymour Duncan SJBJ-1N

Ich werde Volume- und Tone-Poti gegen logarithmische 500k mit Push/Pull von Göldo austauschen, als auch den 5-Wege Bladeswitch durch einen von Göldo wechseln.
Verschalten werde ich wie folgt:
Neck wird am Tone-Poti zwischen Normalbetrieb oder Parallelschaltung gewechselt. (Ja, ich weiß das Parallelschaltung nicht „Spule abschalten“ bedeutet, aber das Klangergebnis ist sehr ähnlich und dazu brummfrei)
Das Volume Poti schaltet den Steg-PU zwischen Normalbetrieb und „Massenkurzschluss“ für echtes Splitting. Hier werde ich aber wohl testen müssen, ob der Pegelabfall (vor allem Clean) massiv hörbar ist oder nicht. Im Zweifel mach ich es so wie am Hals-PU (mach ich auch wenn es mir gesplittet zu sehr brummt). Ziel ist vor allem in Zwischenposition 4 diesen topfigen Knopfler Sound nahe zu kommen.
In der Mitte hab ich mich vom SSL-3 zum 5 verändert, da der nicht ganz so heiß ist und vor allem in Mittelstellung deutlich mehr nach Funk klingt als der 3er.

Da ich noch zwei andere Projekte gerade am Laufen habe und einige Gigs gerade anstehen, wird sich das wohl in der Umsetzung Richtung Sommerende/Herbst bewegen, aber ich verspreche zu berichten wie es lief und versuche auch ein paar Soundfiles der 9-Schaltungsmöglichkeiten hier rein zu bringen.

Vielleicht überlege ich mir bis dahin doch noch mal eine ganz andere Variante!? Aber auf alle Fälle bekommt ihr Feedback zum Endergebnis. Versprochen! Und: zumindest haben alle Inputgeber von mir wohlverdientes Gebäck bekommen ;-)
 
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  • #12
Neck wird am Tone-Poti zwischen Normalbetrieb oder Parallelschaltung gewechselt.
Parallel-Wiring hätte ich dir auch empfohlen. Das ist, meiner Meinung nach, wesentlich brauchbarer als Splitting. Würde ich auch an deiner Stelle für die Bridge zumindest testen. Ich habe lange mit Split-Sounds rumprobiert, weil mir das nie gefallen hat: Normales Splitting ist viel zu schwach und dünn; mit Kondensator zwischen der Spule zu dumpf (Bässe der anderen Spule bleiben intakt); mit Widerstand dazwischen besser, aber noch nicht das Wahre (die abgeschaltete Spule bleibt teilweise im Signal) und angekommen bin ich beim Parallel. Interessanterweise klingt es wie die Mitte zwischen normalem Humbucker und Splitcoil, aber ohne Brummen und diesen krassen Lautstärkeabfall.

Mir gefiel übrigens die Position 2 bei meiner HSS Strat mit Full-Humbucker + Singlecoil besser als der Humbucker (PAF-Variante) gesplittet + Singlecoil. Auch hier wäre für den Knopfler-esque Sound Parallel-Wiring mein erster Versuch.
 
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  • #13
Ja so in etwa dachte ich auch schon …
Wobei ich bei einer ganz anderen Kombination mittlerweile bin. Ich hab mich da mal so im Bekanntenkreis ein wenig durchgehört, überlegt wo ich hauptsächlich spielerisch so zu Hause bin, was ich an Gitarren habe usw usw.
Wahrscheinlich gehe ich komplett weg von Seymour Duncan und ich kann mir Mittlerweile ein Mischset sehr gut vorstellen:
DiMarzio DP255 Transition Bridge (Steg)
Bare Knuckle BC True Grit ST NE (Mitte / RWRP-Variante)
DiMarzio Air Norton S DP180 (Hals)

Im Vergleich zu SeymourDuncan oder sehr vielen anderen Herstellern wickelt DiMarzio die Humbucker sehr freundlich für echte Splitts, da eine Spule immer deutlich viel heißer gewickelt ist, als die andere.
„Echter“ Knopfler Quäck ist eh nur mit einer echten SSS in der Zwischenposition möglich (mit echten Vintage PUs).
In meiner Überlegung wird das dann wohl eher „Knopfler on steroids“ 😂. Der Vorteil bei den Splitts ist, dass hier der Pegel bei weitem nicht so brachial einbricht, als bei anderen. Und wenn es doch zu viel ist, oder nicht was ich erwarte, habe ich immer noch die Möglichkeit auf Parallelbetrieb zu wechseln.
Aber das doch eher moderne Voicing der PUs passt besser zu dem was ich sonst so spiele und es kommt dazu noch einer Superstrat mit „Vintage-Look und Specs“ deutlich näher 😉
 
  • #14
Ich kann den Di Marzio Satchur8 an der Bridge Position mit dem Di Marzio Area 61 in der Mitte und dem Di Marzio Pro Track am Hals empfehlen
 
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  • #15
Michael Pantleon -Leosounds- anschreiben und mitteilen, was Du möchtest. Der setzt das um, der kann und der macht das. Evtl. um Rückruf bitten.
Sonderwünsche sind bei ihm kein Problem und bezahlbar.
Wie @boisdelac habe ich auch mehrere Gitarren (4) mit Leosounds ausgestattet und bin bestens zufrieden.

Wenn ich tatsächlich noch einmal PUs tauschen sollte, dann mache ich keine Experimente mit SD, DiMarzio und wie sie alle heißen. Michael beschreiben was ich haben will, und ich bin sicher, dass ich auch genau das erhalte.
 
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  • #16
So viele Optionen… Danke, danke, danke für den vielen tollen Input!

Mal schauen was es am Ende tatsächlich wird!? Neben den etablierten „Herstellern von der Stange“ wie Seymour Duncan, DiMarzio und Bare Knuckle, stehen jetzt auch nach euren Tipps und so ein paar Erfahrungsberichten hier im Board drei weitere Kandidaten auf meiner Liste (unabhängig davon wie Eingangs meine Meinung war … man kann sich ja gerne eines besseren Belehren lassen ;-) ):
- Häussel Pickups
- Leosounds
- Barfuss Pickups

Einfach auch mal alle drei anschreiben, wer sich am ehesten zu traut am Ende meine Vorstellung umsetzen zu können und wer ehrlich genug ist zu sagen: „geht nicht, weil“, „oder wird an irgendeiner Stelle ein Kompromiss, weil..“
Ich denke aber, dass die alle drei sagen werden „a, b, c geht … x, y, z eher nicht!“
Von den Preisen her werde ich da sicherlich auch nicht exorbitant weit weg von handelsüblicher Stangenware sein, oder? (Wäre für mich halt das erste Mal, dass ich was PUs angeht auf eine „Custom Schmiede“ zugehen würde)
 
  • #17
Wenn Du schon einen SSL in Betracht ziehst - die gibt es doch auch tapped, jeweils auch mit RP/RW Pendant. Damit kannst Du den perfekten splitbaren Humbucker zusammen stellen.
Die volle Spule als Single Coil einsetzen, und getapped zum Humbucker zusammen schalten. Wenn Du dann am Neck doch einen Single Coil verwendest, hast du auch noch die Option einer brummfreien Tele-Mittel-Position.
 
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  • #18
Ist auf alle Fälle eine Überlegung wert! 🤔
 
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  • #19
Vielleicht sollte ich es wirklich weniger Komplex machen und bei HSS bleiben und mit dem (neuen) Humbucker am Steg statt einen Split mit dem eh schon vorhandenen Push/Pull eine Parallelschaltung machen.
Dann bräuchte ich wohl entweder einen Low/Medium Output HB am Steg, einen SC in RW/RP Ausführung in der Mitte mit Medium/High Output und einen SC in Medium/High am Hals.
Das sind immer noch mehr als genug Sounds für ein Arbeitsgerät, macht die Schaltung nicht unnötig komplex und ich bleibe beim eh schon gewohnten Switching.
Da der HB eh immer (nahezu) noiseless in dieser Schaltung sein wird, macht es da Sinn auch Noiseless SCs zu verwenden, also diese gestakten Teile? Oder klingen die einfach zu sehr nach Humbucker statt nach SC?
Für diese etwas tiefer einzubauenden gestackten Teile bräuchte man ja auch die dementsprechende Einbautiefe was wohl ohne Stechbeiteleinsatz kaum realisierbar wird und das wollte ich definitiv vermeiden, um die Nummer spurlos reversibel zu haben.
 
  • #20
Wenn du die Singlecoils Noiseless haben möchtest ist gestackte die beste Wahl wenn es nach Singlecoil klingen soll und nicht wie ein Humbucker im Singlecoil Format. Ich habe mir von einem Gitarrenbauer die Fräsungen tiefer machen lassen.

Mein Bauchgefühl sagt:

Di Marzio Dark Matter 2
Di Marzio Fred Bridge
Di Marzio Paf Pro
Di Marzio Paf 36th DP223 Bridge

Di Marzio True Velvet Middle Rwrp

Di Marzio Injector Neck


View: https://youtu.be/MdYtPED-6RY?is=FYlF6qzdSeWskotd

Hier mal der Di Marzio Fred in Clean , Crunch und High Gain


View: https://youtu.be/q0vb0c9q9kc?is=gD1MJkzVt1q5LYJ3

Hier mal der Dark Matter 2 in Clean , Crunch und High Gain zum anhören


View: https://youtu.be/pUFeW7E12U0?is=edFphZD4W0ctWMO4

Hier der Paf Pro


View: https://youtu.be/U_vEXkqamvY?is=oXhTKSR_6K4ZpUWO

und letztlich der Di Marzio Paf 36th DP223 Bridge
 
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