Neue Mechaniken / Tuner an Les Paul wie Schraubenlöcher verschliessen?

von Tobiaz, 16.12.18.

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  1. Tobiaz

    Tobiaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.18   #1
    Hallo allerseits,

    wie schon in anderen Bereichen zu lesen, habe ich eine Gibson Les Paul Future, ursprunglich mit Steinberger Gearless Tunern ausgestattet, die vom Vorbesitzer gegen Gibson Deluxe Tuner getauscht wurden, welche auf der Rückseite mit zwei kleinen Schauben besfestigt sind.

    Auf einer anderen Gitarre habe ich jetzt Gotoh Magnum Lock Tuner, die mir gut gefallen. Die sollen jetzt auch auf die Les Paul, werden allerdings mit nur einer Schraube befestigt. D.h. mind. Ein Loch pro Mechanik müsste gefüllt / verschlossen werden, falls die anders positioniert sind auch zwei. Am besten auch farblich passend (schwarz). Womit macht ihr das?

    Beste Grüße
     
  2. Chariten

    Chariten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.18   #2
    Holzspachtel aus dem Baumarkt, da gibt es so kleine Reparatursets, da ist eine Tube und ein kleiner Spachtel drin, gibt es in allen möglichen Farben, auch in Schwarz.
     
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  3. Luckie

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    Erstellt: 16.12.18   #3
    Moltofil? Weiß aber nicht, ob es das auch in schwarz gibt.
     
  4. Tobiaz

    Tobiaz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.18   #4
    Gute Idee mit dem Holzspachtel, manchmal hat man ein Brett vor dem Kopf,hab ich sogar noch vom Bau meiner 1x10“ Box ...


    Bei Moltofill wäre ich mir nicht so sicher, ist das nicht Gips für Wände?
     
  5. Luckie

    Luckie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.18   #5
    Oder selbst anmischen mit Sägespänen und Holzleim und dann schwarz überlackieren.
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.12.18, Datum Originalbeitrag: 16.12.18 ---
    Hauptproblem wird aber in allen Fällen der Farbton sein, den möglichst genau zu treffen. Unsichtbar wird man es wohl nie hinbekommen. Nur besser oder schlechter.
     
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  6. Tobiaz

    Tobiaz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.18   #6
    Denke ich auch, aber schwarze Holpaste sollte bei den mini-Löchern schon passen. notfalls noch mit einem Lacktupfer aus dem Autozubehör drüber.
     
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  7. Biskaya

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    Erstellt: 16.12.18   #7
    ..nicht "nur"; von Molto gibt's so ziemlich für alles iwie die passende Spachtelmasse --> Sortiment "Holz" ;)

    Ist ja zum Glück nicht so daste die komplette Gitarre damit zukleistern sondern "nur" etwas Kosmetik betreiben musst; andersrum wäre es schon etwas mühsamer! :D ...was man aber dabei trotzdem nicht vergessen darf; selbst bei "Flüssigmetall", zu 100% Holz/Gips/Stein/Metall wird es nie mehr werden; praktisch die Hälfte des Endmaterials besteht jedesmal aus Kleber.
    (Wird manchmal teilweise gerne übersehen)
     
  8. TurTur

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    Erstellt: 17.12.18   #8
    Um dabei einen anderen Aspekt zu beleuchten, nämlich die Ausführung der Minireparatur, schlage ich vor, die schwarze
    Holzspachtelmasse, so Sie benutzt wird, nicht mit einem Spachtel einzubringen, falls das in Betracht gezogen wird, sondern
    lackschonender vorzugehen.

    Gruß
     
  9. Bass Fan

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    Erstellt: 17.12.18   #9
    Dreh einfach kleine Schrauben mit schwarzem Kopf in die Löcher. Das geht schnell, ist reversibel und erspart die Arbeit mit Spachtel-/Füllmasse und Lack.
     
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  10. guitar-slinger

    guitar-slinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.18   #10
    +1 mit dem Holzspachtel. Achte aber darauf, dass er etwas einsinkt und du ein 2. Mal noch etwas drauf-/rein tun musst. Die Stelle drumherum mit Malerkrepp abkleben und die Spachtelmasse mit einem kleinen, flachen Schlitzschraubendreher eindrücken.

    Mit Bedacht gemacht siehst du hinterher so gut wie nichts mehr davon.

    Oder aber du lässt die Löcher einfach offen... Mir wäre das sowas von egal ob zugespachtelt oder offengelassen.
     
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  11. Tobiaz

    Tobiaz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.18   #11
    Yep, ist nicht so wichtig, aber je nachdem wie die Position bei den neuen ist. Liegt das neue Bohrloch, bei meinem Glueck, warscheinlich 1 bis 2mm neben dem alten oder so halb drinnen.... Wenn das auch nicht sichtbar ist, geht es ja auch etwas um Stabilitaet. Und da es die Dritten Mechaniken auf der Gitarre sind moechte ich es bei meiner finalen Wahl vernuenftig machen. Ich weiss ja auch nicht, wie Sorfaeltig der Vorbesitzer da gearbeitet hat....
     
  12. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.18   #12
    Zahnstocher mit Holzleim einleimen. Nach durchtrocknung mit scharfer Klinge / Stechbeitel bündig abschneiden. Anschließend mit Lack retuschieren.
     
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  13. Biskaya

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    Erstellt: 17.12.18   #13
    hmmmmjein..... kommt eben auf die Zahnstocher drauf an! Meistens sind die aus recht weichem & billigen Birkenholz und nicht sehr stabil; für kleine Ausbesserungen so Zwischendurch kann man sie gut verwenden; hab auch welche in der Werkzeugkiste. :) Doch für solche Geschichten wie "Bohrlöcher am Halsfuß schließen", "Tune-o-matic", "Vibrato" oder sonstwas finde ich sie dafür recht ungeeignet. Besonders wenn danach wieder ne Schraube reinkommt, der Zahnstocher splittert oder drückt nach allen Seiten; doch vermag die Schrauben nicht zu halten!

    Man kann's versuchen..... aber ohne Garantie auf Erfolg! ;)
     
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  14. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.18   #14
    Hier war aber vom anderen Ende des Halses die Rede. Es ging um das kosmetische verschließen von den winzigen Löchlein die die Mechanikschräubchen hinterlassen haben.

    Da muss man keinen Statiker beauftragen.
     
  15. shadok

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    Erstellt: 17.12.18   #15
    Ich hab Streichhölzer reingesteckt, abgebrochen, die Teilchen noch 'n bisschen auf Länge gekürzt, ab damit in die Bohrung, Holzspachtel aus Baumarkt hinterher - paßt.
    War eh nur so'ne Affinity-Klampfe. Da sind meine Bohr-Hemmungen nur gering ausgeprägt.:D
     
  16. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.18   #16
    Streichhölzer gehen auch, sind aber aus Pappel, einem recht weichen Holz. Einleimen würde ich dennoch unbedingt, denn sonst hätte eine eventuell neu zu verbauende Schrabe keinen Halt und würde den Span einfach aus dem Loch ziehen.
     
  17. Luckie

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    Erstellt: 17.12.18   #17
    Und wenn du Zierschrauben nimmst, sieht es eventuell noch so gewollt aus. ;)
     
  18. Slideblues

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    Erstellt: 17.12.18   #18
    Genau so... man muss nicht aus Allem eine Wissenschaft machen.... Wie heißt es schon schön im Tischlerhandwerk... ? "Leim und Dübel" sind die besten Gesellen.. ;)
     
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  19. Biskaya

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    Erstellt: 17.12.18   #19
    Logisch; der Statiker hätte dabei wohl einen Betonmischer auffahren lassen! :rolleyes::D - Nee, mir ging's nur darum für die stillen Mitleser klar zu stellen, dass der "Zahnstocher-Trick" nicht einfach pauschal für jedes Loch angewendet werden kann.

    Eben! :great:
     
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  20. Tobiaz

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    Erstellt: 17.12.18   #20
    Danke an alle für die Zahlreichen Tipps!:great:
    Tiptop alles dabei was mal sich vorstellen kann, bis auf die "Pfuscherpasten" Silikon & Acryl, ... aber das kommt bestimmt noch :D


    Sicherlich, aber ich möchte die Löcher nicht aufbohren Dübel (härteres Holz als Streichholz und Co) rein und überlackieren, ich glaube da geht schnell mehr kaputt als repariert wird und ist bei dem Thema überdimensioniert.
    Die Schrauben haben ja selbst nur 1,5-2 mm Durchmesser, da sollte farbgleicher Holzkitt mehr als reichen, notfalls hinterher noch verdünnten Lack auftupfen, aber ich glaube das wird nicht mal notwendig sein. Daher werde ich es so versuchen.

    Von Streichhölzern und Co. würde ich an der Kopfplatte Abstand nehmen, ebenso wie von Zierschrauben. Das sind nett gemeinte Tipps, aber für mich nicht die Richtige Lösung. Da würde ich die Löcher lieber so lassen wie sie sind.
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.12.18, Datum Originalbeitrag: 17.12.18 ---
    Auf jeden Fall, aber Dübel ist nicht gleich Dübel, das macht den feinen Unterschied.
     
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