Newbies suchen Equipment - Beratung erforderlich...

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Sturzgebimmelt
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Hi,
wir haben uns mit drei Freunden zusammengeschlossen um ein wenig musikalisch tätig zu werden. Alle drei sind absolute Einsteiger und wir tun uns aktuell doch noch sehr schwer, Spass macht`s aber jetzt schon. Das größte Problem scheint derzeit jedoch unser Equipment zu sein. So haben Bassist und Gitarrist und kleine Verstärker-Combos, die bei den Proben vom Schlagzeug natürlich gegen die Wand gespielt werden, für das alleinige Über zu Hause jedoch vollkommen ausreichen. Die Frage ist nun, was wir gemeinsam für kleines Geld (gerne auch gebraucht) anschaffen könn(t)en um alle auf halbwegs ein und demselben "Level" spielen zu können. Ist die Anschaffung neuer Combos für die Saiteninstrumente sinniger, oder gibt es Alternativen, mit denen alle Band-Mitglieder (und ggf irgendwann auch ein Sänger und ein Keyboard) glücklich werden könnten...? Musikrichtung ist iÜ Rock & Metal...
Über Tips und Anregungen freuen wir uns sehr!!!
LG
Kevin
 
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Hallo Sturzgebimmelt,
bevor die Mods meckern, geb ich dir schonmal ein paar Tipps.

Ihr solltet am besten im Verstärker und Boxen Forum (Gitarre, Bass) fragen, wenns um Amps geht.

Alternativ gibt es die Lösung mit beispielsweise Modelling Geräten über 'ne PA zu spielen. Ob das finanziell Sinn macht wage ich zu bezweifeln. Da braucht ihr mindestens einen Sub und 2 Satelliten mit genügend Leistung für. Andernseits braucht ihr mit Sänger so oder so eine PA, oder zumindest eine starke Aktive Box. Jede Lösung hat Vor- und Nachteile.

Wie hoch ist euer Budget? Vorher macht es keinen Sinn irgendwelche Tipps zu geben. Ob ihr für alles nur 500€ habt oder 5000€ macht einen riesigen Unterschied.

Was spielt ihr denn bisher? Gefällt euch der Sound? Haperts nur an der Wattzahl?
 
Hi, sorry - wusste nicht genau wohin mit meinem Anliegen. Wenn ich im falschen Forum gelandet bin tuts mir leid.

Also aktuell hapert es rein an der Wattzahl, da wir wirklich noch absolute Anfänger sind und der Sound allein schon von daher sehr bescheiden ist. Hatte mal überlegt ob eine gebrauchte PA ggf sinniger ist, damit Gitarre und Bass über diese laufen und mglw auch irgendwann Keyboard und Gesang. Aber scheinbar ist es sinniger sich wieder separate Combos zu nehmen? Budget wäre in Summe bei (leider nur) 400 Euro maximal... :-(
 
Für 400€ wäre es ziemlich schwierig mit PA (Ihr braucht ja auch noch etwas das ihr in die PA stöpseln könnt; Es sei dem ihr habt schon Modeller oder ähnliches).
400€ für einen gebrauchten Bass Amp und Gitarren Amp die beide Proberaum fähig sind ist schwierig aber machbar. (Neu könnt ihr es fast vergessen)

Vieleicht ein gebrauchter Peavey Bandit und ein Behringer BXL3000a sollten auf jeden Fall im Budget liegen. Vorallem beim Basscombo, wartest du am besten noch einen Rat eines Bassers ab; Kenn mich da, in dem Preissegment, nicht aus.

-EDIT:
Mit etwas Glück, kannst du den hier für wenig Geld schnappen. Zum Proben reichen 150W aus. Unsere Bassistin hat ein ähnliches Modell mit 250W Endstufe; Den kann sie trotz SEHR lauten Drummer nicht weit aufdrehen. So ein Ashdown wär sogar ein ziemlich guter Fang!
http://www.ebay.de/itm/Ashdown-Electric-Blue-GB-15-150-Bass-Verstarker-Combo-/271071778868?pt=Amps&hash=item3f1d231834

Und hier:
http://www.ebay.de/itm/Peavy-Bandit-112-Transtubes-Serie-mit-neuer-Staubhulle-/170916239353?pt=Amps&hash=item27cb66d7f9
 
Budget wäre in Summe bei (leider nur) 400 Euro maximal... :-(

Oha, dascha man was knapp.... :eek:

Da kann ma eigentlich nur zum Gebrauchtmarkt raten. Eure Richtung braucht ja auch etwas Wumms, und neue Gerätschaften würden euer Budget ganz locker sprengen. Ich würde dann erstmal zur kleinen Lösung mit kräftigeren (aber günstigen) Combos für Git und Bass raten. Sollen doch Sänger und Tastateur ihren Kram selber anschleppen und finanzieren...

Wenn ihr drei anfangen wollt, selber ein bisschen zu singen (und sei es nur, um das Songwriting voranzubringen), könntet ihr ja auch da noch ne kleine Gebrauchtlösung anstreben. Außerdem ist bald Weihnachten. Geht da nicht womöglich was...?:evil:

Beste Grüße,
6f
 
Wenn ich jetzt wieder mit der Aussage komme, dass man auch mal Gauchen koennte, die Drums von der Lautstaerke runterzubekommen, z.B. Dünner Felle, Resonanzfaelle, dünnere Sticks, oder wenn das alles nicht hilft, oder nicht mehr rockt, das Drmset durch eine Trennwand abschirmen. Ihr tut euch selbst einen Gefallen, weil ihr Euch nicht Immer weiter nach oben schaukelt.
Ansonsten ist der nächste step schon, dass sich Gitarristen und Bassist größere Amps zulegen. Hier gilt allerdings die Tatsache, dass Watt nicht alles ist. Ein Roehrenamp mit 30watt spielt einen 150watt Transistoramp in Grund und Boden. Kommen dann später Vocals und Keyboards dazu, steht die nächste Ausgabe an, fuer die Ihr ein wenig mehr sparen muesst. Unter 1000EUR werdet ihr da Kau was vernünftiges auftreibe, z.B. Kleines Pult und zwei Aktivboxen.
 
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Ich habe für Newbies ja mal einen recht langen Artikel geschrieben (https://www.musiker-board.de/band-p...ar-sehr-viele-gedanken-zur-bandgruendung.html), der das Thema Equipment auch berührt. Siehe Kapitel 2.6 bzw. hier

Es kommen drei Themen zusammen:
1) Equipment - ja, das spielt eine Rolle... aber in vielen guten Bands ist man in der Lage, mit sehr bescheidener Wattzahl gescheit zu proben. Daran liegt es also meistens NICHT.
2) Skills - das ist für mich wesentlich. Wenn ich mein Instrument beherrsche (und da zählt für mich der Amp dazu bei Gitarren und differenziertes Spiel beim Schlagzeug), dann weiß ich, wo ich "drehen" kann. Bei Gitarren oft: Mitten Rein, Bässe raus, weniger Badewanne, weniger Gain(!), weniger Distortion - und schon kommt da ein "Wumms" rein, der sich durchsetzt. Da spielt viel Erfahrung eine Rolle.
3) Zusammenspiel im Proberaum - das ist die Krönung. Wer steht wo, wer hört was, wer muss was hören, wie spielt das zusammen, wie sind die Frequenzen aufgeteilt, etc etc

Bevor ihr jetzt also das Wettrüsten mit Wattzahlen anfangt:
1) Drums so leise wie irgend möglich im Proberaum, gerne auch nachgeholfen mit Dämmung/Aktustikoptimierung im Raum
2) Gitarren ebenso. Amps schräg stellen, so dass sie ins Ohr des jeweiligen Gitarristen blasen. So aufstellen, dass man sich gut hören kann. Siehe die diversen Artikeln zur Aufstellung im Proberaum.
3) An den Amp-Einstellungen und Effekten von Bass/Gitarre arbeiten. Lieber mal das was daheim gut klingt sein lassen und weniger Gain und trockenen Punch gehen. Ok, klingt dann vielleicht allein nicht so fett beim ersten Hören, aber im Bandgefüge vielleicht sogar besser.

Erst wenn man da viel ausprobiert hat und alles rausgeholt hat, sollte man an den Neukauf denken. 99% der Bands, die ich erlebt habe, sind im Proberaum schlichtweg zu laut, weil sich keiner ums Gesamtgefüge kümmert und jeder nur aufdreht, wenn er sich nicht hört--- anstatt dass man mal drüber nachdenkt, wie man den Gesamtpegel runterbekommt und die Frequenzen vernünftig aufteilt.

Ergänzung: und lasst Euch bitte nicht hier in die Disussion "Röhrenamp spielt Transistoramp in Grund und Boden" reinziehen, das ist als Pauschalaussage schlichtweg Blödsinn. Es stimmt aber schon, dass ein guter Amp in der Regel mehr Durchsetzungspower hat als ein schlechter - und dass die Wattzahl dafür kein Indikator ist. Beispiel: mit meinem 5-Watt Fender Champion kann ich in unserer Bandprobe durchaus mithalten (grenzwertig, aber es geht!), weil wir eben drauf achten nicht so laut zu sein.
 
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Also ich würde euch anstatt einer PA, Floor Monitore empfehlen. Für 200 €/stck. bekommt man für Anfänger "gute" Exemplare bei Thomann oder Music Store. Dann braucht ihr noch ein Mischpult, in dass ihr die Monitore stöpselt. Oder ihr nehmt Passive Monitore (sind günstiger) und kauft euch ne Endstufe dazu (teuer^^), das könnte je nach dem wie viele Monitore ihr euch kauft, günstiger werden. Wenn ihr allerdings nur 2 kauft, dann legt euch lieber zwei aktiive Monitore zu.
Für die Gitarren würde ich euch keine Combos empfehlen, sondern 4x12 Boxen + Amp, oder Sets, für 222 € gibts in der Music Store nen "mittelguten" Amp samt großer Box mit 2 Kanälen. Davon für jede Gitarre einen. Für den Bass reicht ne mittelgroße Combo, oder ihr lasst ihn übers Mischpult laufen.
Mikros können ruhig günstige für 25 € sein, reicht für den Anfang. Mikroständer gibts für 10 € sehr gute bei der Music Store, alle anderen sind Abzocke meiner Meinung nach (von der Erfahrung her, hab 30 € für meinen ersten Mikroständer geblecht, der war scheiße, 10 € für meinen jetzigen, der ist im Übrigen super und stabil!)
 
Für die Gitarren würde ich euch keine Combos empfehlen, sondern 4x12 Boxen + Amp, oder Sets, für 222 €

412 + Top bei dem mickrigen Budget für einen Anfänger?
Ich denke die meisten werden mir hier zustimmen, dass das als Neuling wirklich nicht vonnöten ist.
Ne vernünftige 412 + anständiges Top würden das Budget himmelwärts sprengen. Also ein Combo macht in dem Stadium noch deutlich mehr Sinn.
Angesprochen wurde hier ja schon der Gebrauchtmarkt. Da könnte es klappen was brauchbares zu den Preisen zu finden.

Das wichtigste ist aber: Kauft bitte nicht ins blaue hinein, sondern testet das Zeug vorher.
 
Das wichtigste ist aber: Kauft bitte nicht ins blaue hinein, sondern testet das Zeug vorher.
Naja ganz ehrlich, ich geb' dir prinzipiell recht. ABER: Bei dem Budget darf man nicht wählerisch sein. Ich würde für die Gitarren was alt bewährtes kaufen und mich nach einem gebrauchten Hughes&Kettner Attax 100 Combo, Peavey Bandit 112 (war nicht sogar einer gerade im Flohmarkt? Mein Bruder hat einen, ich find' den echt geil für das Geld; wurde oben ja auch schonmal erwähnt) oder Roland Cube 80 umschauen - dann sollte man so bei 120-200€ für den Gitarristen landen. Günstiger geht's meiner Meinung nach nicht für eine Band, und dann hat auch was qualitatives, womit man auch auf Dauer Spaß haben kann.

Das sind jetzt nur Empfehlungen für die Gitarre, für alles andere mag' ich keine Empfehlung aussprechen, da ich keine Ahnung hab'. Ich wünsch euch was :)
 
Bevor's in weiteren Kaufempfehlungen untergeht, zitiere ich den Zauberer mal komplett, denn das ist die absolute Grundvoraussetzung, wenn man sich selbst, die anderen und den Gesamtsound hören sowie sich nicht vor dem 20. Lebensjahr 'nen Tinnitus und vorgezogene Altersschwerhörigkeit zulegen will:

Ich habe für Newbies ja mal einen recht langen Artikel geschrieben (https://www.musiker-board.de/band-p...ar-sehr-viele-gedanken-zur-bandgruendung.html), der das Thema Equipment auch berührt. Siehe Kapitel 2.6 bzw. hier

Es kommen drei Themen zusammen:
1) Equipment - ja, das spielt eine Rolle... aber in vielen guten Bands ist man in der Lage, mit sehr bescheidener Wattzahl gescheit zu proben. Daran liegt es also meistens NICHT.
2) Skills - das ist für mich wesentlich. Wenn ich mein Instrument beherrsche (und da zählt für mich der Amp dazu bei Gitarren und differenziertes Spiel beim Schlagzeug), dann weiß ich, wo ich "drehen" kann. Bei Gitarren oft: Mitten Rein, Bässe raus, weniger Badewanne, weniger Gain(!), weniger Distortion - und schon kommt da ein "Wumms" rein, der sich durchsetzt. Da spielt viel Erfahrung eine Rolle.
3) Zusammenspiel im Proberaum - das ist die Krönung. Wer steht wo, wer hört was, wer muss was hören, wie spielt das zusammen, wie sind die Frequenzen aufgeteilt, etc etc

Bevor ihr jetzt also das Wettrüsten mit Wattzahlen anfangt:
1) Drums so leise wie irgend möglich im Proberaum, gerne auch nachgeholfen mit Dämmung/Aktustikoptimierung im Raum
2) Gitarren ebenso. Amps schräg stellen, so dass sie ins Ohr des jeweiligen Gitarristen blasen. So aufstellen, dass man sich gut hören kann. Siehe die diversen Artikeln zur Aufstellung im Proberaum.
3) An den Amp-Einstellungen und Effekten von Bass/Gitarre arbeiten. Lieber mal das was daheim gut klingt sein lassen und weniger Gain und trockenen Punch gehen. Ok, klingt dann vielleicht allein nicht so fett beim ersten Hören, aber im Bandgefüge vielleicht sogar besser.

Erst wenn man da viel ausprobiert hat und alles rausgeholt hat, sollte man an den Neukauf denken. 99% der Bands, die ich erlebt habe, sind im Proberaum schlichtweg zu laut, weil sich keiner ums Gesamtgefüge kümmert und jeder nur aufdreht, wenn er sich nicht hört--- anstatt dass man mal drüber nachdenkt, wie man den Gesamtpegel runterbekommt und die Frequenzen vernünftig aufteilt.

Ergänzung: und lasst Euch bitte nicht hier in die Disussion "Röhrenamp spielt Transistoramp in Grund und Boden" reinziehen, das ist als Pauschalaussage schlichtweg Blödsinn. Es stimmt aber schon, dass ein guter Amp in der Regel mehr Durchsetzungspower hat als ein schlechter - und dass die Wattzahl dafür kein Indikator ist. Beispiel: mit meinem 5-Watt Fender Champion kann ich in unserer Bandprobe durchaus mithalten (grenzwertig, aber es geht!), weil wir eben drauf achten nicht so laut zu sein.


Musikalischer Druck entsteht zuallererst und am besten durch Groove/gutes Zusammenspiel und wird von Lautstärke nur sekundiert.
Und da das Schlagzeug in puncto Lautstärkeerzeugung immer die Quelle allen Übels ist (wie ich selbst als Schlagzeuger weiß), gilt hier: RUNTERREGELN! E-Rings von Evans oder aus alten Fellen, Gaffer-Tape und Klebeband, Moongel etc. sind nette und billige Helferlein zur Dämpfung von Trommeln und auch Becken.
Aber bevor Ihr das macht, schaltet andere Urheber von Gedröhne und Soundüberlagerungen aus - die wichtigen Stichwörter hier lauten "Raumdämmung" sowie "Einstellung und Ausrichtung der Amps"...
Ich würde gern mehr ins Detail gehen, muss aber zurück an die Arbeit. Hier im MB gibt's zig Threads zu Raumakustik und Amp-Einstellungen sowie Schlagzeugdämpfung, da lest Euch mal ein bzw. durch!

Viel Erfolg
André
 
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