Orange Crush Bass 50 oder 100

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Hallo zusammen,

ich komme von der E-Gitarre und würde gerne mit dem E-Bass spielen beginnen.

ich habe mal nach Verstärker bzw. Kombos geschaut und bin auf diesen hier gestoßen.


Orange Crush Bass 50

https://m.thomann.de/de/orange_crush_bass_50.htm?o=14&search=1608189668

Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich?
Bzw andere Vorschläge für mich ?

vielen Dank schon mal vorab.

Lg Chris
 
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Hi, hier ebenfalls Chris,

im Bassbereich muss Dir bewusst sein, dass im Vergleich zur E-Gitarre andere Leistungsanforderungen gelten. "Kleine" Röhrenamps gibt's kaum, und im Transistor-Bereich würde ich persönlich eher bei 250W, besser bei 500W schauen. Hängt natürlich vom Einsatzzweck ab, als reiner Übungs-Amp sind 50W sicherlich ok. Im Proberaum könnte es schon eng werden ...

Ich habe den größeren Bruder, den Crush 100. Ich mag den rockigen Sound des Orange und habe gerne einen 15er-Speaker. Gegenüber dem 50er mit 12er-Speaker hat er ausstattungsmäßig einen DI Out mit eingebaut, was mir persönlich wichtig ist. Denn: in der Cover-Band, in der ich den Orange verwende, spielen wir mit In-Ear, und da geht's vom DI Out ins Pult und von dort im Mix auf die Ohren. Durch das In-Ear sind wir im Proberaum mit gemäßigter Lautstärke unterwegs (trotz akustischem Schlagzeug), und dafür reicht die Leistung - so eben - aus.

Was ich noch als Combo am Start habe, ist ein tc electronic bg250-115. Vom Gesamt-Paket her echt interessant: 250W, DI Out, relativ leicht. Soundmäßig ok, da hat der Orange die Nase deutlich vorn. Aber der tc kann halt auch lauter, wenn's sein muß. Und klingt auch leise ordentlich. Den gibt's auch als -112 mit einem 12er-Speaker, derzeit auf dem Gebrauchtmarkt öfters anzutreffen (in Shops neu kaum noch). Könnte eine universellere Alternative sein, falls bei Dir in der Nähe auffindbar.

Das nur mal so als Anregung. Ich mag meinen Orange, auch wenn der "große" auch ganz schön Gewicht hat (24 kg). Wenn Du mit den genannten Einschränkungen klar kommst (kein DI Out, "nur" 50W), ist der Crush 50 eine gute Wahl. Für einen späteren Einsatz im Proberaum oder live wird's dann aber recht schnell was Kräftigeres sein müssen ...

Bässte Grüße

MrC
 
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Hi, hier ebenfalls Chris,

im Bassbereich muss Dir bewusst sein, dass im Vergleich zur E-Gitarre andere Leistungsanforderungen gelten. "Kleine" Röhrenamps gibt's kaum, und im Transistor-Bereich würde ich persönlich eher bei 250W, besser bei 500W schauen. Hängt natürlich vom Einsatzzweck ab, als reiner Übungs-Amp sind 50W sicherlich ok. Im Proberaum könnte es schon eng werden ...

Ich habe den größeren Bruder, den Crush 100. Ich mag den rockigen Sound des Orange und habe gerne einen 15er-Speaker. Gegenüber dem 50er mit 12er-Speaker hat er ausstattungsmäßig einen DI Out mit eingebaut, was mir persönlich wichtig ist. Denn: in der Cover-Band, in der ich den Orange verwende, spielen wir mit In-Ear, und da geht's vom DI Out ins Pult und von dort im Mix auf die Ohren. Durch das In-Ear sind wir im Proberaum mit gemäßigter Lautstärke unterwegs (trotz akustischem Schlagzeug), und dafür reicht die Leistung - so eben - aus.

Was ich noch als Combo am Start habe, ist ein tc electronic bg250-115. Vom Gesamt-Paket her echt interessant: 250W, DI Out, relativ leicht. Soundmäßig ok, da hat der Orange die Nase deutlich vorn. Aber der tc kann halt auch lauter, wenn's sein muß. Und klingt auch leise ordentlich. Den gibt's auch als -112 mit einem 12er-Speaker, derzeit auf dem Gebrauchtmarkt öfters anzutreffen (in Shops neu kaum noch). Könnte eine universellere Alternative sein, falls bei Dir in der Nähe auffindbar.

Das nur mal so als Anregung. Ich mag meinen Orange, auch wenn der "große" auch ganz schön Gewicht hat (24 kg). Wenn Du mit den genannten Einschränkungen klar kommst (kein DI Out, "nur" 50W), ist der Crush 50 eine gute Wahl. Für einen späteren Einsatz im Proberaum oder live wird's dann aber recht schnell was Kräftigeres sein müssen ...

Bässte Grüße

MrC
Hay,
Vielen Dank für deine schnelle+Hilfreiche Antwort.
Dann werde ich mal den 100 in die engere Auswahl ziehen.
Lg Chris
 
Bass_Zicke
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den 100 in die engere Auswahl ziehen.

crush 100 und ampeg ba115 v2 liegen preislich in einer klasse ( wenn ich das auf die schnelle richtig gesehen habe )


.... da würde ich schon real " antesten " und vergleichen ;) .
 
Slidemaster Dee
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Subjektiver Eindruck: Ich hatte den 50er mal sehr weit oben auf meiner Haben-Will-Liste, weil ich den 20er besitze und damit sehr happy bin. Ich wollte aber gern ne Nummer größer und mit Zerr-Abteilung. Beim Anspielen im MS war ich dann total ernüchtert, weil ich ihn irgendwie quäkig und unnatürlich fand. Gar nicht mein Ding. Ich hab dann den 100er ausprobiert und fand den um Welten besser, viel organischer, die Zerre wirkt nicht so aufgesetzt, irgendwie viel... „erwachsener“. Ich muss fairerweise sagen, dass ich nie ein Fan von 12er Speakern am Bass war (wobei ich die OBC 112 mag), sondern immer gern 15er Speaker hatte. Aber hier war die Diskrepanz zwischen den Amps auch unabhängig davon für mich riesig.
 
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Irgendwie spielen diese 50W-Bassamps auch in einer eher undankbaren Liga. Zum Üben nicht notwendig und für den Probenraum und darüber hinaus zu wenig.
MrC hat hier eine spezielle Anwendung beschrieben, für die so etwas (oder ein 100er) passen kann, aber dieses Setting hat halt nicht jeder.

Sag doch mal, was auf absehbare Zeit der Einsatzzweck sein soll.
 
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Mir ist im Nachhinein selbst aufgefallen, dass ich mal wieder meinem Helfersyndrom aufgesessen bin ... auf die Frage, ob der Orange Crush Bass 50 was taugt, hätte ich einfach nur antworten sollen: wofür denn? ... und das möchte ich hiermit nachholen und an Ruhr2010 anknüpfen: wozu brauchst Du das Teil? Vor allem A) Einsatzort (Wohnzimmer, Proberaum, Studio, Tour, Club, Kneipe, Stadion, ...) und B) Musikrichtung (Jazz, Funk, Metal, Grunge, Blues, ...), das würde schon noch weiterhelfen.

Der 100er ist im von mir skizzierten Einsatzbereich in Ordnung, in einem anderen Umfeld dagegen eher unpassend. In einer Band, in der nur mit Gehörschutz geprobt werden kann (weil einfach viel zu laut), würde das Teil voraussichtlich gnadenlos untergehen. Von daher ist das Einsatzgebiet extrem wichtig, um beurteilen zu können, ob das Teil dort auch artgerecht gehalten werden kann ...
 
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@Ruhr2010 hat da schon DEN wesentlichen Gesichtspunkt ins Rennen gebracht - ohne zu wissen, was genau du mit deinem Amp vorhast wird es schwierig, dort was zu empfehlen. Du hast ja explizit nach dem (den) Orange gefragt, also nehme ich mal an, dass du in Sachen Sound und Ausstattung schon eine Richtung hast, in die das ganze gehen soll?
Und mal abgesehen von der Leistung unterscheiden sich beide Amps auch noch (wie ja schon erwähnt) in der Größe der Speaker, nämlich 12" vs. 15" - auch das hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Sound / das Klangbild.
Jetzt ist mir @MrC zuvor gekommen - für das Wohnzimmer sind 100W der Overkill, für ein Metal-Rock-Bandsetting vermutlich zu wenig....
Und eine Sache noch Chris - du steckst voller Tatendrang und das ist echt dufte! Der Bass ist vermutlich das coolste und am meisten unterschätzte Instrument von allen...aber vielleicht solltest du in allem mal einen Gang runterschalten und die Sache lockerer angehen - zur Not tut es auch erstmal ein Bass, den du über deinen Gitarrenamp spielen kannst - oder über ein Audiointerface mit Kopfhörern...wenn das dann nicht mehr langt kannst du ja immer noch über den Kauf eines richtigen Amps nachdenken??

Lg.
 
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Hay zusammen,
Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Einsatsbereich wäre Aufjedenfall mal für daheim und eventuell Proberaum ( in Zukunft hoffentlich)

meine musikalische Richtung ist aktuell e-Gitarre Rock und Metal ( Metallica , Maiden , slipknot)

wäre das denn möglich erst einmal meinen aktuellen egitarre Amp zu verwenden ? mich habe eine biss katana mk2 50 ?

Lg Grüße & danke

Chris
 
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Hi Chris,

für die Übungsstunde zu Hause geht's auf jeden Fall. Wird soundmäßig wahrscheinlich nicht das Gelbe vom Ei, aber für diesen Zweck sollte es erstmal gehen.

Du musst halt zwei Sachen berücksichtigen:
a) der Bass ist ein sehr dynamisches Instrument, d.h. zwischen leise und laut ist ein heftiger Unterschied, und die Spitzen (z.B. beim Slappen) können für einen Lautsprecher eine ordentliche Belastung darstellten;
b) das Frequenzspektrum ist gegenüber der E-Gitarre doch deutlich unterschiedlich.

Mit einem Gitarren-Speaker, der mehr für die mittleren Frequenzen und weniger für heftige Lautstärkeunterschiede ausgelegt ist, sollte man deswegen vorsichtig sein, wenn ein Bass vorne dran hängt. Wie gesagt, zum reinen Üben zu Hause in "Wohnzimmerlautstärke" geht das. Master auf Null, EQ auf neutral, Gain anpassen, und dann vorsichtig (!) den Master aufdrehen. Zimmerlautstärke sollte gehen, donnerndes Tiefbassgewitter darfst Du natürlich nicht erwarten.

Im Proberaum würde ich den Katana nicht mit einem Bass quälen wollen ... wenn Du da versuchen wolltest, lautstärke- und soundmäßig auch nur ansatzweise mitzuhalten, ist die Gefahr recht groß, dass der Speaker die Grätsche macht ...

Bässte Grüße

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Zumindest dem Crush 100 attestieren die Leute von "BassTheWorld.com" bedingt die Tauglichkeit als Proberaum-Amp - wenn es denn "zivilisiert" und nicht zu laut zugehen sollte...schaust du hier @ chris (falls du das Vid nicht eh schon kennst)...

Der Einwand mit dem erstmal-über-den-Gitarrenamp/Interface-üben bezog sich mehr darauf, dass du dir ja vermutlich noch garnicht so richtig sicher bist, ob der Bass dir dann auch wirklich so sehr gefällt, dass da mehr draus entstehen könnte. Als Dauerlösung ist das natürlich keine Alternative...



 
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Hi Chris,

für die Übungsstunde zu Hause geht's auf jeden Fall. Wird soundmäßig wahrscheinlich nicht das Gelbe vom Ei, aber für diesen Zweck sollte es erstmal gehen.

Du musst halt zwei Sachen berücksichtigen:
a) der Bass ist ein sehr dynamisches Instrument, d.h. zwischen leise und laut ist ein heftiger Unterschied, und die Spitzen (z.B. beim Slappen) können für einen Lautsprecher eine ordentliche Belastung darstellten;
b) das Frequenzspektrum ist gegenüber der E-Gitarre doch deutlich unterschiedlich.

Mit einem Gitarren-Speaker, der mehr für die mittleren Frequenzen und weniger für heftige Lautstärkeunterschiede ausgelegt ist, sollte man deswegen vorsichtig sein, wenn ein Bass vorne dran hängt. Wie gesagt, zum reinen Üben zu Hause in "Wohnzimmerlautstärke" geht das. Master auf Null, EQ auf neutral, Gain anpassen, und dann vorsichtig (!) den Master aufdrehen. Zimmerlautstärke sollte gehen, donnerndes Tiefbassgewitter darfst Du natürlich nicht erwarten.

Im Proberaum würde ich den Katana nicht mit einem Bass quälen wollen ... wenn Du da versuchen wolltest, lautstärke- und soundmäßig auch nur ansatzweise mitzuhalten, ist die Gefahr recht groß, dass der Speaker die Grätsche macht ...

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MrC
Hay,

vielen Dank für deine Antwort.
Sobald ich einen Bass habe werde ich das sofort testen.

lg Chris
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Zumindest dem Crush 100 attestieren die Leute von "BassTheWorld.com" bedingt die Tauglichkeit als Proberaum-Amp - wenn es denn "zivilisiert" und nicht zu laut zugehen sollte...schaust du hier @ chris (falls du das Vid nicht eh schon kennst)...

Der Einwand mit dem erstmal-über-den-Gitarrenamp/Interface-üben bezog sich mehr darauf, dass du dir ja vermutlich noch garnicht so richtig sicher bist, ob der Bass dir dann auch wirklich so sehr gefällt, dass da mehr draus entstehen könnte. Als Dauerlösung ist das natürlich keine Alternative...





hay,

nein das kenne ich noch nicht.

das werde ich mir sofort mal anschauen.

ja sicher ob es das wird weis ich zwar noch nicht, bin aber guter Dinge.
Sound mäßig mag ich es voll.

lg Cheis
 
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