Organisation, Verwaltung, Kommunikation und Lehrmaterial fĂĽr Gesangsunterricht im digitalen Zeitalter

Kritisch sehe ich es erst dann, wenn eine App mittels KI Stimmanalysen, Fortschrittsprognosen und Ăśbungsprogramme
Sehr richtig. Dank der DSGVO sind diese Bereiche geschĂĽtzt und reguliert. Stimmanalyseren und Fortschrittsprognosen sind auch ohne KI deutlich besser. Hier reicht die Verarbeitung roher Daten komplett aus um zu effektiven Ergebnissen zu gelangen.
Ăśbungsprogramme sind meist textuelle Inhalte ohne personenbezogene Daten, wodurch der Einsatz von KI-gestĂĽtzten Systemen hier weniger reguliert ist.
Beitrag automatisch zusammengefĂĽgt:

Solange ich nicht dauernd mit irgendwelchen Hinweisen (Erinneriungen) tracktiert werde
Ich glaube, das will keiner von uns. Daher kann man Benachrichtigungen ja auch erlauben oder verbieten.
 
Die Frage fĂĽr mich ist halt: Warum sollte ich eine weitere App installieren, wenn Bandhelper bereits das bietet, was ich brauche?
 
Die Frage fĂĽr mich ist halt: Warum sollte ich eine weitere App installieren, wenn Bandhelper bereits das bietet, was ich brauche?
Na wenn sie dir alles bietet, was du brauchst. dann sollst du doch gar nichts anderes installieren.
Glaube aber auch, dass Organisation mehr ist, als das was BandHelper liefert
 
Michael Scratch
  • Gelöscht von Vali
  • Grund: offtopic
Bezugpost gelöscht

Ich will hier keine Werbung für meine App oder irgendeine andere machen (auch wenn es manche hier so einstufen). Es geht allgemein nicht um WÄHREND des Unterrichts, sondern davor und danach. Terminmanagement, Abrechnungen, Dokumente verwalten, Notizen, Übungen, Stimmumfangsanalysen, Community, Warm-Up, Gruppen, Tagebuch, ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Statt Notizen ins Heft zu kritzeln
Muss man nicht, wie du selber sagst, man kann die Stunde aufnehmen und muss so nicht dauernd unterbrechen, um Notizen zu machen. Wenn in der Erwachsenenbildung(!) ein SchĂĽler dann zu doof oder zu faul ist, zuhause mit dieser Aufnahme zu ĂĽben und teure(!) Stunden nicht optimal zu nutzen: seine Sache!
Finde deshalb nicht, dass es Sache des GL ist, den Schüler über die Stunde hinaus zu unterstützen, es sei den, er bietet, für Schüler die das wünschen, einen solchen Service kostenpflichtig an, d.h. der Schüler zahlt nicht nur für die App, sondernn auch für jede Minute Arbeit, die der GL ausserhalb des Unterrichts individuell in ihn investiert. Wäre ev was, für GL die zu wenig Schüler haben.

Es ist die Vor- und Nachbereitung. Die Materialrecherche.
Ein erfahrener GL muss in Vor-und Nachbereitung vermutlich nicht sehr viel Zeit investieren. Wenn er gut ausgelastet ist, hätte er auch gar nicht die Zeit dafür. Und je besser er/sie einen Schüler kennt, umso weniger ist das nötig. Meine GL macht sich während der Stunde 2-3 Notizen, fragt zu Beginn der Stunde, was ich an Literatur dabei habe, damit sie den Teil mit den Übungen danach richten kann, das wars. Und trotzdem sind ihre Stunden super super toll! :)
Und auch die Materialrecherche ist für einen erfahrenen GL keine grosse Sache mehr. Man hat Literatur zur Hand für verschiedene Stimmlagen/Stimmfächer sowie für die verschiedenen Ausbildungsgrade und kann damit jeden Schüler passend bedienen. Und wenn die Schüler fortgeschritten sind, bringen die ohnehin selber ihre Stücke mit.
Oder wenn man den Schüler weiter voranbringen mag und dafür den Stimmumfang bestimmen möchte.
Den Stimmumfang "bestimmt" man eigentlich nicht, der entwickelt sich mit der Zeit des GU nach oben und (im beschränkteren Ausmass) auch nach unten. Ist also, zumindest bis zu einem gewissen Ausbildungsgrad, keine fix zu definierende Eigenschaft einer Stimme.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Die Unterrichtsstunde war super, der Schüler geht motiviert nach Hause – und eine Woche später stehen wir wieder bei Null. Die Ausreden sind ja oft kreativ:
  • „Ich habe den Zettel mit den Ăśbungen verlegt.“
  • „Ich wusste nicht mehr genau, wie die Phrasierung ging.“
  • „Ich hatte keine Zeit, die Aufnahme vom Handy auf den PC zu ziehen.“
MMN kann man all diese "Ausreden" mit einer einfachen Regel beantworten: "Übe nicht vor, sondern nach der Stunde!" Da ist die Materie noch fest in der Erinnerung, da hat man noch das Gefühl für de richtige Phrasierung. Klingt unerhreblich, wenn der Schüler täglich übt - aber wenn es im Laufe der Woche zu nur einer Übungsphase kommt, dann lieber am Anfang der Woche. Bis kurz vor der nächsten Stunde hat man das meiste vergessen, was man in der Vorstunde gelernt hat - und Übt die Fehler ein!

Übrigens, das mit dem "vom Handy auf den PC ziehen" war früher nicht nötig. Damals - in Mitte der 1960er-Jahren - hat meine GL die Klavierbegleitungen zu meinen Lernstücken auf ein kleines reel-to-reel-Tonband aufgenommen, und ich konnte sie mit nach Hause nehmen und direkt in mein Tonbandgerät einfädeln und abspielen!

Cheers,
Jed
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 2 Benutzer

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
ZurĂĽck
Oben