Orgel-licks???

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Kennt jemand eine Internetseite mit Orgel-licks?:screwy:
 
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Was genau suchst Du denn?
 
Schätzungsweise jazzige und rockige Orgellicks, die sich einfach cool anhören und um die man die ganzen Orgel-Cracks beneidet.

Das wäre zumindest das, was mich auch interessieren würde. ;)
 
Limited schrieb:
Schätzungsweise jazzige und rockige Orgellicks, die sich einfach cool anhören und um die man die ganzen Orgel-Cracks beneidet.

Also zum einen ist da natürlich die Möglichkeit gegeben, einen Musiker zu analysieren den man gerne hört und dann versuchen, gewisse Stil-Elemente zu erkennen und nachzuspielen.
Bei einer Orgel ist das 'relativ' einfach, da ja jeder Ton nur ein Mal vorhanden ist. Bei einer Gitarre kann das Raushören schon schwieriger sein, weil jeder Ton ja x Mal auf dem Griffbrett liegt (siehe tausende von unspielbaren Tabs im Netz).

Ansonsten gibt es nicht wirklich viele Bücher zur Hammond-Orgel. Eines der wenigen ist Hammond Organ Complete, welches auch der ein oder andere Versand in Deutschland im Sortiment hat. Da sind ein paar Blues-, Jazz-, Rock- und Funk-Sachen drin, jeweils mit beispielhafter Zugriegeleinstellung und anderen Einstellungen.

Grüße,
Andre
 
Würde mich auch mal interessieren, wo man da Infos bekommen kann. Was mich speziell interessiert, sind diese Hammer-Techniken (nennt man das so?), wie es z.B. Jon Lord in "Hush" spielt.
 
Das ist einfach eine Sache des Handgelenks...üben!!!
Das bekommt man schnell hin...der Beat muss halt stimmen!!!
Aufpassen!!! Wenn du das nicht gewohnt bist kleine Pausen machen...nicht den Song 15 x hintereinander proben, sonst Aua!!! Strengt ganz gut an..Handgelenk und Sehnen...

Schwieriger sind diese Jimmy Smith Einzelnoten, schnell hintereinander mit Percussion angeschlagen, daß es so einen rollenden Sound gibt...zwei Finger auf einer Note etc...
 
Oh cool, kannst Du sowas?
Ich hab das mal versucht, aber es klingt einfach irgendwie sch:confused:
Es ist ja nicht damit getan, einfach einen Beat auf der Tastatur rumzuhämmern. Oder ist es dabei wirklich egal, welche/wieviele Töne man da trifft?
 
Na halbwegs in der Tonart solltest du schon sein...wichtig ist die Länge des Anschlags...ist aber wirklich eine Sache die man probieren muss, kann man irgendwie schlecht theoretisch darlegen...
Musste mal einen Abend probieren...irgendwann klappts...
Klingt aber auch nur an einer Hammond wirklich gut!!!
 
Orgelmensch schrieb:
Na halbwegs in der Tonart solltest du schon sein...

Und was heißt das dann? Also wenn wir einfach mal von C-Dur ausgehen, schlage ich ja nicht nur C-Akkorde an, oder?

wichtig ist die Länge des Anschlags...ist aber wirklich eine Sache die man probieren muss, kann man irgendwie schlecht theoretisch darlegen...

Gibt´s denn da keine Literatur/Beispiele/Workshops oder sowas?

Musste mal einen Abend probieren...irgendwann klappts...

Hab ich schon. Vielleicht müsste ich nochmal einen Abend probieren.
Das Dumme ist, daß ich diesbezüglich nunmal üebrhaupt keinen Plan habe.

Klingt aber auch nur an einer Hammond wirklich gut!!!

Das könnte ein Problem sein :rolleyes:
Aber ich denke, auf anderen guten Geräten, kann man den Klang auch recht gut nachemfpinden. Gibt es denn generell ein paar Sound-Parameter, die zu beachten sind?
 
Die Tastatur ist wichtig..."Soundparameter"???...die Tastatur darf nicht gewichtet sein!!! Und dein Finger sollten flink sein :D
Ich lerne sowas indem ich mir die Mucke reinziehe bis zum erbrechen und probiere, probiere, probiere...sowas steht irgendwie in keinem Buch!!!
Will ich auch nicht lesen...sowas muss wachsen...
Jimmy Smith, Lonny Smith, Auger, McGriff etc. hatten auch kein Buch...

Probier es mal mit Cm9 in der rechten Hand und Klustern in der C-gegend in der linken...
In der Linken vielleicht verschiedene Oktaven...


Schau dich hier mal um...
http://www.jwolf.com/iajo/iajofram.htm
 
Na gut, dann will ich mich durch Deine Worte nochmal zu dem ein oder anderen Versuch ermutigen lassen :)

Erklärst Du mir noch kurz, was Du mit "Klustern" meinst?
 
Wieder was gelernt :D

Vielen Dank für Deine Tips :great:

Heute Abend ist Hammer-Time :D

(Mein armes Keyboard . . . )
 
Wenn du das richtig machst, leidet dein Keyboard nicht!!!
Aus dem Handgelenk, nicht volles Programm aus'm Arm!!!
 
Ok, ich werd´s versuchen :)
 
Die Art, wie Jon Lord z.B. in Hush spielt, ist eigentlich eine typische Clavinet-Spielweise. Sehr kurze, perkussive Anschläge, im Prinzip hörst du fast nur die Percussion (bei Jon Lord übrigens 2nd, fast), kaum die eigentlichen Drawbars.
Das ist auf einer gewichteten Tastatur fast nicht zu realisieren, da braucht man eine schnelle. Bis auf die Smears, die er auch immer dazwischen packt, ist das aber auch auf einer Nicht-Waterfall-Tastatur gefahrlos zu machen.

Ein paar klassische Hammond-Licks findest du in dem großartigen Buch "Beauty in the B" von Mark Vail, das ganze gab es mal als Midi-files auf der Seite der amerikanischen Keyboards. Jatzt scheint es nicht mehr da zu sein, ich habe mal gesucht.
 
Ich hab' das Buch, auch die neue Auflage...ich finde die Licks nett, aber hören lehrt einen mehr!!!
Hierzu empfehle ich mal
"The Graham Bond Organization"
Ein Lick nach dem anderen... :great:
 
Orgelmensch schrieb:
...ich finde die Licks nett, aber hören lehrt einen mehr!!!
Kein Widerspruch.
Das eine tun, ohne das andere zu lassen...

Vielleicht noch eine Buchempfehlung, wenn Jon Lord gefragt ist.
Es gab mal ein Werk namens "Playing in the style of".
Hier waren mehrere Keyboarder gefeatured, von denen mich persönlich die meisten nicht besonders interessiert haben, aber das Teil über JL war durchaus ok. (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit ging es ansonsten noch um:
Mike Lindup, Bruce Hornsby, Keith Jarret, Geord Duke, Chick Corea und Rick Davies).

Liebe Grüße

Thomas
 
Ganz wichtig wegen Licks auch...
BOOKER T. JONES :great:
 
Orgelmensch schrieb:

Einer der ganz, ganz Großen. Und die MG's waren eine Mördertruppe.
Bei 2001 gibt es eine sehr gute 4-CD Sammlung. Extrem empfehlenswert.

Dann müssen wir aber noch Billy Preston empfehlen.
"Billys Bag" ist eines der Über-Hammond-Alben.
 

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