P-90 Touch-einstellung/Anschlagsempfindlichkeit

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klingel
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Hallo allerseits,
ich besitze seit längerem ein P-90, aber kann mich nicht recht zu einer Touch-einstellung durchringen. Klar ist für mich nur, dass "soft" definitiv ausscheidet.
Im Handbuch wird die Einstellung "medium" empfohlen. Ich habe bisher eigentlich immer auf "hard" gespielt.

Vor kurzem habe ich beim spielen von "E Piano2" bemerkt, dass ich auf "hard" viel zu sehr in die Tasten hauen muß, um den dritten sample zu erhalten, der gerade den Spaß an "E Piano2" ausmacht - Das gleiche dürfte demnach auch für "Grand Piano 1" gelten, was ich sehr bedenklich finde, da ich das P-90 hauptsächlich als Klavier-ersatz benutze...
Ich erinnere mich mal gelesen zu haben, dass "hard" die beste Einstellung für die Technik / Muskulatur sei.

Vom Gefühl her würde ich mich glaube ich eher für "medium" entscheiden, da "hard" mir etwas übertrieben vorkommt - was meint Ihr? Welche Einstellung verwendet Ihr?

MfG klingel
 
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Im Normalfall (Klavier) nehme ich Medium. Gelegentlich zum Üben auch Hard, da es, wie du schon richtig bemerkt hast, ganz schön in die Finger geht. Außerdem nehme ich Hard, wenn ich das Rhodes aus dem Sampler spiele.

Gruß,
Jay
 
Vielen Dank für Deine Meinung! Manchmal muß man es nur noch mal von einem anderen hören, um es zu glauben :)
 
Ich verwende (zwar beim P120, aber das ist ja ähnlich) meist soft.
Warum? Weil ich so einfacher an die Forte und Fortissimo-Samples komme. Gerade bei Auftritten ist das sehr wichtig, daß ich diese erreiche und wenn ich dafür Unmengen von Kraft aufwenden muß, wird das Spiel ungenau und labberig. Außerdem klingt die P-Serie dank Yamahas ausgeklügeltem Sampling (für pp und mf ein und das selbe Sample!) doch im leiseren bis mittleren Bereich ziemlich gleich, daher umgehe ich das durch die soft-Einstellung, da so der Klang zumindest doch etwas wandlungsfähiger ist. Zum Ausgleich kann man den Brightness-Regler ein Stück zurückschieben.
Die soft-Einstellung entspricht mE eher einem richtigen Flügel, da ich da auch nicht besonders auf die Tasten einprügeln muß, um forte-Passagen zu spielen. Da kann ich mich meist fallen lassen und intuitiv die Dynamik beeinflussen, was bei den meisten Stagepianos nicht so ohne weiteres möglich ist.

Da natürlich der Klang vom P90 ein wenig weicher und runder ist als der des P120, weiß ich nicht inwiefern das auch für das P90 zutrifft. Gut möglich, daß da medium die ideale Einstellung ist.
 

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