PA für Cover Band bis 1000€ gesucht

von hankrogers, 13.02.20.

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  1. hankrogers

    hankrogers Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.20   #1
    Hallo,

    wir sind die 70s Classic Rock Cover Band und unser Sänger möchte sich eine PA zulegen.
    Limit liegt bei 1000€. Seine Präferenz liegt eher Richtung Powermixer, ich persönlich hab mit meiner letzten Band
    ein Mischpult mit Aktivboxen gehabt, ich weiß aber nicht so ganz wo der Vorteil bei dem ein oder anderen ist.

    Bei Thomann gibts das
    Behringer PMP 4000 Bundle für 679€, das finde ich gar nicht so schlecht, wenn jemand Erfahrung damit hat, bitte gerne.


    .) Anwendung

    a) Musikart:

    [ ] Livemusik (Band / Orchester)

    Stil: Classic Rock

    2.) Bei Bands: was soll alles über die Anlage laufen?
    nur Gesang/Sprache u.U. tieffrequente Instrumente wie Bassdrum, E-Bass




    3.) Größe der Veranstaltung /Lokation:
    Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

    [ ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
    [ ] ...bis ca. 100 Leute

    Größe der Location, in m² (falls bekannt):


    100 m²
    ...



    4.) Art/Anzahl der Boxen:

    [ ] nur Top/Fullrange-Boxen

    d) aktiv / passiv


    [ ] egal / was will der von mir?



    5.) Budget

    erwünscht:______
    absolutes Maximum: 1000€



    6.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

    Mikro ;-)


    7.) Klangliche Ansprüche:

    sollte klingen



    8.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
    [ ] neu




    Wenn Beratung für den Kauf einer Komplett-Anlage (inkl. Mikros, Mischpult, Verkabelung,...) gewünscht wird, bitte den folgenden Teil noch ausfüllen:

    9.) Mischpult


    [ ] egal

    Anzahl Mono-Kanäle:___
    Anzahl Auxwege (z.B. für Monitor, InEar, externe Effekte):___


    Sonstiges:

    [ ] im Mischpult integrierte Effekte benötigt/erwünscht (bei Digitalpulten meist Standard)



    10.) Sonstiges/Bemerkungen:
    ___
     
  2. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.20   #2
    Wenn ich es in einem Wort ausdrücken sollte, würde ich Dir zu dem Bundle folgendes sagen:

    LASSDABLOSSDIEFINGERWEGDASISTNÄMLICHRIESENMIST! UNDDIEBOXENMACHENOHRENKREBS!

    Okay, jetzt waren es doch zwei Worte. Ist aber so. Das einzige, das an diesem Bundle was taugt, sind die Kabel.

    Die Powermixer von Behringer haben auf dem Papier immer tolle Features und ganz viel Leistung. Praktisch kommt da kaum was raus, außerdem klingen sie verwaschen und undeutlich. Und die EQs greifen nicht wirklich. Ich hatte auch schon einen analogen Behringer-Mischer (die digitalen sind dagegen gut) und musste ein paarmal mit diesem Polemischer arbeiten. Nicht kaufen!

    Das wirklich schlimme an dem Bundle aber sind die Boxen. Ich bin an diesen Teilen mal vorbei gelaufen, als jemand etwas Gas gab - das hältst Du im Kopf nicht aus, die Teile fräsen Dir die Gehörgänge aus. Die Verzerrungen des Hochtöners sind ungesund für die Ohren und grauslig anzuhören. Und den angegebenen Frequenzband (runter bis 35 Hz) glaube ich im Leben nicht. Niemals nicht kaufen!

    Ihr werdet hier ein paar Tipps bekommen, aber eins muss Euch klar sein: Für 1000 EUR gibt es keine kräftige Übertragung von Bass und Bassdrum. Ganz leise vielleicht.

    Was ich Euch empfehlen würde:

    Mischer:

    [​IMG]

    Das ist das Minimum. Wenn das Geld es hergibt, besser diesen hier:

    [​IMG]

    Der hat neben genügend Kanälen für einen kleinen Kneipengig auch noch einen Monitorweg. Klingen tun beide super!


    Boxen:

    Diese beiden sind nur für Gesang, Gitarren und Keyboard zu gebrauchen, klingen aber sehr gut:
    https://www.thomann.de/de/rcf_art_310_a_mk_iii.htm - diese klingen etwas mittig, aber ganz gut
    https://www.thomann.de/de/rcf_art_708_a_mk_iv.htm - diese klingen etwas frischer und moderner

    Ab hier geht es los mit der Abnahme von Bass und Bassdrum für 50 bis 100 Zuhörer (bei dezenter Mucke auch etwas mehr):
    https://www.thomann.de/de/rcf_art_315_a_mk_iv.htm - wie oben, klassischer PA-Sound, etwas mittig
    https://www.thomann.de/de/rcf_art_712_a_mk_iv.htm - modernerer Sound, mit den Vorgängern arbeite ich seit sieben Jahren, Abnahme von Bass und Bassdrum inclusive

    Ja, kostet alles etwas mehr als Du dachtest, taugt dafür aber auch was. Ich arbeite seit sieben Jahren damit, und meine Kunden mögen es.
     
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  3. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 13.02.20   #3
    +1
    Das Bundle ist neuer Elektroschrott. Ich würde mich weigern über das Zeug zu spielen. Mein Vorredner hat das ja bereits ausfühlich erläutert.
    Bei den Mischpulten wären mir parametrische Mitten wichtig:

    Soundcraft Signature 10
    [​IMG]


    Power Mixer würde ich mir heute nicht mehr kaufen. Zu unflexibel. Mit Aktivboxen kann man besser upgraden. Sind die aktuellen Tops zu schwach, sind sie immer noch als Monitore nutzbar, wenn eine größere Front angeschafft wird (Und die Boxen nicht zu schlecht kaufen). ​
     
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  4. hankrogers

    hankrogers Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.20   #4
    Ok, danke schon mal. Gut zu wissen.
    Grundsätzlich ist die PA nur für Gesang, vielleicht in näherer Zukunft bei etwas größeren Bigs mal die Bassdrum, aber das ist im Moment nicht geplant.

    Ich schaue mir das mal an.
     
  5. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.02.20 um 09:13 Uhr   #5
    Wer kauft so etwas heute noch?

    Tut euch einen Gefallen und lasst es.

    Ich bin für aktive Boxen. EIN Vorteil wäre z. B.: wenn man später mal eine andere Anlage anschafft, kann man die immer noch als Monitore verwenden.

    Wie die "Vorschreiber" schon richtig sagten: ohne Sub kein Bass. Soll eine Bassgitarre und eine Bassdrum RICHTIG übertragen werden, reichen normale Tops nicht.

    Ich würde mit tauglichen Boxen anfangen.

    Meinetwegen die Altos:



    Wenn nur Gesang drüber laufen muss, auch die 10er




    Für "unten rum" dann halt noch einen (oder zwei) Subwoofer.


    Nix gegen die Yamaha- und Soundcraft ANALOG-Mixer. Aber meiner Meinung sind Analogmixer "Auslaufmodelle".
    Gute Digitalmixer sind nicht sehr viel teurer und können sooooooooooo viel mehr.

    Für 150 € mehr gibt es so viel mehr an Features (weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll...:D)



    Dann könnt ihr - wenn es mal sein muss - die ganze Band drüber laufen lassen und/oder es dient euch als Grundlage für eine IEM Rack.
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.02.20 um 09:13 Uhr, Datum Originalbeitrag: 17.02.20 um 09:08 Uhr ---
    ...und VOLLparametrischer EQ ist noch geiler! :great: Bei Digitalpulten selbstverständlich;)
     
  6. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 17.02.20 um 10:08 Uhr   #6
    ich bin ja definitiv einer der schon länger mit digitalen Pulten arbeitet. Ich schätze auch die Vielzahl der Möglichkeiten eines solchen Pultes.
    Man muss aber nur vorsichtig sein mit den Empfehlungen, denn für so manchen, der sich nicht so stark in die Materie hängen will ist so ein Teil wie wenn man ihm vorschlagen würde anstelle eines Fahrrads doch gleich auf einen Helikopter umzusteigen, da der ja sooo viel felxibler und schneller in der Fortbewegung ist.
    Ich finde diese kleienn Mischpulte an sich nicht als "Auslaufmodelle" sondern vielmehr als gute Alternative für all diejenigen, die mit den Möglichkeiten eines digitalen Pultes (und sei es nur ein X-Air oder UI) hoffnungslos überfordert wären. Das ist jetzt gar nicht abwertend geleint. ich sehe halt nur Leute, deren Fikus ganz woanders hin geht und das ist dann auch gut so.
    Was ich jedoch schon an der aktuellen Entwicklung nicht so gut finde ist dass die Hersteller dieses Segment offensichtlich auch nicht mehr sooo ernst nehmen. ein, zwei Auxwege Mehr, konsequent gute Filter und preamps und ein gutes eingebautes Effektgerät sollten allemal machbar sein. Und dass dann noch mit einer halbwegs guten Mechanik gepaart und fertig ist die Laube. Leider haben die aktuellen Pulte immer in midestens zwei der genannten Kategorien echte Schwächen, meist ist es die Mechanik (keine verschraubten Potis z.B) und die eingebauten Effekte (da legt wieder mal Behringer mit den Klark Effekten in der QX-Serie deutlich vor).
    ich verwende selbst auch immer wieder entweder ein Soundcraft Signature 12 oder ein MFXi 8 für Bar-Jobs. Da brauch ich das ganze Gedöns eines XR18 nicht um einen brauchbaren Sound für alle zu basteln. Wenn ich selber spiele, dann mag ich einfach den unkomplizierten und direkten Zugriff bei derlei Pulten.

    Die genannten Alto-Boxen kenne ich nicht, mien Vorschlag wäre sich da eher bei RCF in der ART-Serie, so wie es @mix4munich vorgeschlagen hat, umzusehen. Die sind recht günstig zu bekommen und klingen ganz gut und haben für ihre Größe auch noch einies an Tiefgang zu bieten womit man doch auch oft auf den Subwoofer verzichten kann. Das gebpaart mit einem kleien analogen Mischpult kann schon vernünftig klingen.
     
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  7. Haensi

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    Erstellt: 17.02.20 um 11:11 Uhr   #7
    DA liegt meist der Hund begraben. Wir haben auch lange mit dem Yamaha Pult gearbeitet. War nicht schlecht, aber hat man mal was anderes kennengelernt, merkt man schnell, wo was fehlt.
    Die kleinen Analogpulte werden in Zukunft entweder günstiger und einfacher (rudimentär) sein oder eben - das andere Extrem - mit hochwertigen Bauteilen bestückt, ziemlich teuer und eher für Spezialisten.
    Der normale "Wald-und-Wiesen-Musiker" wird sich dann doch ein Digitalpult (in welcher Form auch immer) kaufen, da es in der Summe doch viel mehr kann und letztendlich kompakter ist.

    Das Ganze hat aber auch einen Vorteil: gute Analogpulte gibt es gebraucht zu fairen Preisen. Ein solides Yamaha Pult (diese 12er oder gar 16er) sollten inklusive Case für um die 200 € gebraucht zu bekommen sein.



    Bei den Boxen habt ihr aber schon Recht. Da würde ich im Zweifel auch eher eine Nummer höher einsteigen. Bei Um- und Aufstieg kann man gute Boxen immer noch als Monitore verwenden.
     
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  8. hankrogers

    hankrogers Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.20 um 17:08 Uhr   #8
    Hi Haensi, danke für deinen Input, ich habe selbst die ALTO 215 die ich mit einem X18 in meiner anderen Band benutze und wir sind mit den ALTO sehr zufrieden.
    Es muss keine Powermixer sein, ich weiß nicht was der Vorteil für den einen bzw den anderen ist.
    Der X18 scheidet aber eher aus, man hat zwar sehr viele Möglichkeiten mit dem X18, aber es muss eben alles über das Tablet laufen.
    Auf absehbare Zeit wird nur Gesang drüber laufen und da ist ein einfacher Mixer mit richtigen Reglern bei einem Gig schlicht und ergreifend einfacher zu bedienen, die Möglichkeiten des X18 würden wir nicht mal ausnutzen.
     
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  9. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.02.20 um 06:24 Uhr   #9
    Ich war auch kein Fan von Digitalpulten. Bis ich die vor Jahren (da hab ich bei einem Veranstaltungstechniker ausgeholfen) in Aktion sah. Ich war begeistert. Allerdings waren die Teile da noch sehr teuer. Das sind sie mittlerweilen nicht mehr.

    Sicher braucht man etwas Zeit um sich damit zurecht zu finden. Aber das ist so schwer auch nicht. Smartphone, Laptop, PC sollte jeder, der nicht gerade in einer Höhle wohnt, auch zu Hause haben. Mit all diesen Geräten lässt sich so ein Digitalmixer steuern.

    Einen wichtigen Punkt der Digitalpulte übersehen viele: Speicherung! Ich kann viele Einstellungen abspeichern und in Sekundenschnelle wieder abrufen.
    Unser letzter Soundcheck dauerte keine 10 Minuten und dazu mussten wir - dank der Funktion "virtueller Soundcheck" - nicht mal auf die Bühne.

    Wir sind zwar "nur" ein Trio und viele meinen, da wäre der Soundcraft Ui24R übertrieben. Das finde ich nicht. Die Möglichkeiten sind halt genial. Ob man ALLES davon nutzt? Wohl kaum, aber gut zu wissen, dass man es kann.
    Wie heißt es so schön? Der Appetit kommt beim Essen. Da ist es genau so. Je mehr man sich damit befasst, desto mehr möchte man auch damit machen. ;)
     
  10. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 18.02.20 um 07:31 Uhr   #10
    Nun gut, das ist sicher eine Argument, allerdings hauptsächlich dann wenn ich das Teil für verschiedenste Anwendungen bzw Bands benutze. Habe ich das Pult hauptsächlich für eine Band-Anwendung so wird sich das Setup kaum ändern, schon gar nicht bei jedem Job. Da bin ich mit einem kleinen analogen auch in 10 Minuten durch. Allerdings nicht "virtuell", aber das geht bei meiner Band ohnehin nicht, da wir keine "silent Stage" haben (Naturdrums, Bass- und Gitarrenverstärke, Gesang mit konventionellem Monitor, klassisch bzw oldschool halt, wenn auch nicht brachial laut).
    Ich versteh dich ja, ich arbeite als Tontechniker auhc lieber mit einem digitalen Pult. Nur darum geht es doch nicht. Wenn sich @hankrogers mit ein paar Drehknöpfen wohler fühlt dann ist es wohl für alle besser wenn es nicht die scheinbar ideale Lösung auf digitaler Ebenen wird. Er verbaut sich ja auch nichts, denn so ein kleines analoges Pult kann für vielerlei Gelegenheiten ideal sein, auch wenn er sich vielleicht in Zukunft ein digitales Pult kaufen wird.
     
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