Die dahinterstehende Überlegung ist sicher für viele Neuland, denn im Normalfall ist Nitro die Go To Variante beim Lack. Hier wird er an der Gibson J45 aber als zu "fragil" wahrgenommen und es steht die Frage im Raum, wie man durch eine robuste Lackierung Abrieb und die Anfälligkeit für Kratzer reduzieren kann. Also ein eher pragmatischer Denkansatz weit ab der Nitro Romantik. Eine einfache Lösung gibt es aber nicht, denn die Lacke sind nicht wirklich kompatibel und bevor es mit Acryl los gehen kann, sollte der alte Lack abgetragen werden. Zumal man ja nicht genau die von Gibson verwendete Zusammensetzung kennt, um darauf dann mit kompatiblen Lack weiter zu arbeiten. Ohne Konsultation beim Gitarrenbauer/Lackierer ... ein Wagnis.