Palm Muting einfach nicht zu schaffen

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Bohemian like u
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Moin,

ich habe da ein Problem...ich krieg das palm muten nicht hin..es macht mich wirklich wahnsinnig und frustriert....

bisher hab ichs einfach gelassen und andere sachen gelernt...aber jetzt hats mich wieder gepackt verstärkt technik zu üben und ich will das jetzt hinkriegen...schon aus prinzip;)....

Mein Problem ist, daß immer wenn ich den Handballen "nach hinten" ziehe um ihn gerade auf die brücke zu legen, muss ich das pick automatisch "schief" halten statt im rechten winkel zu den saiten im normalen spiel.

Zusätzlich kommt beim etwas zügigeren spielen häufig die spitze meines zeigefinger gegen eine saite da ich durch die haltung sehr nahe mit meiner hand an den saiten sein muss.

Sound mässig hört es sich so an wie es soll, aber es fühlt sich fürchterlich verkrampft und anstrengend an...

Ich halte das pick denke ich "normal" also auf der seite des ersten glieds des zeigefingers liegend vom daumen oben festgehalten.

Ich habe mir schon sehr viele videos etc. angesehen aber ich komm ums verrecken nicht drauf was da das Problem ist.

Hat jemand ne Idee?

Danke!
 
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musikuss
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Drückst du vll unbewusst zu fest auf ?

Du sollst zwar die Saite dämpfen, aber nicht den Steg totpressen ;) .. gerade soviel das es reicht und vor allem locker rangehen.

Variiere mal die Positiond es Handballens auf der Brücke, wenn du nicht gescheit das Plek halten kansnt könnte es sein das du zu tief die Hand auflegst .. Versuchs mal wenn du die Hand nen Ticken höher auflegst (Richtung deines Kopfes gesehen )

Und dann heissts lansgam üben und ein Gefühl fürs Abdämpfen kriegen .. Barres waren für jeden auch Anfangs die Hölle aber später sind sie ein Kinderspiel.

Du schaffst das ! :)
 
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Bohemian like u
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...verdammt..ich muss doch morgen arbeiten:rolleyes:
danke für den tip...locker hat wirklich was gebracht!...habe jetzt net position gefunden die geht...allerdings halte ich beim muten das plek immer noch leicht schräg und etwas weiter vorne am finger...ausserdem "schlägt" mein zeigefinger alls etwas gegen mit gegen die saiten...klingt aber alles wies sollte;)...wenn das kein "schlechter stil" ist eine andere plek haltung etc. beim muten zu haben als beim normalen spiel könnte ich damit leben...plek haltung war immer schon n leichtes problem...hab viel ausprobiert bis es "ordentlich" und trotzdem einigermassen "bequem" war...ich will mir jetzt nichts falsches angewöhnen...zumal ich dann nie weiß ob mir die übung fehlt oder ich das ding einfach falsch halte...
 
musikuss
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In Zweifelsfall nimm am besten mal ein paar Stunden bei nem E-Gitarrenlehrer, der dir dann falsche Handhaltung etc. korrigiert und einiges zeigen kann.
 
emptypockets
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Ich will Dir ja nicht 'reinreden, aber ich behaupte, es gibt nicht falsch oder richtig bei der Haltung eines Plektrums. Es gibt nur: bequem oder nicht, klingt gut oder nicht o.ä...
Schau Dir 'mal an wie zwei nicht eben unbegabte Gitarristen wie z.B. Carlos Santana und B.B. King das Plektrum halten! (Vielleicht sollten die auch 'mal zu einem Gitarrenlehrer, damit er ihnen das "richtig" beibringt!
 
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Waffeleisen
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Hallo,
-das glaub ich auch. Ich hab nach den Proben regelmäßig ein Stück Fingernagel vom Zeigefinger verloren, weil ich das Plek so kurz halte ... dafür kann ich aber problemlos bei jedem gewünschten Ton so ne "Pinch harmonic" zufügen. Das ist so drin daß eine andere Plektrumhaltung mich zurückwerfen würde.
Wir haben mal ne CD bei einem Berufsmusiker aufgenommen, der mir gezeigt hat daß es viele Möglichkeiten bringt wenn man das Plek mit DREI Fingern hält, also Daumen, Zeige- und Mittelfinger.
Man kann dann schnell mal das Plek senkrecht, im 90 Grad-Winkel zu den Saiten halten. Eine so angeschlagene Saite hat einen kräftigeren Ton, wenn mans kann. Und die Wechselschlag-Geschichten gehen locker und präzise aus dem Handgelenk - ich habs probiert, aber ich mach lieber alles aus dem Unterarm.
Bei tief hängender Gitarre funktioniert das für mich besser.
Jeder entwickelt da seine eigene Technik - und das ist auch erlaubt.
Gruß, Stefan
 
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Hi,
danke für eure Anworten!:great:

Als Autodidakt habe ich mittlerweile leichten verfolgungswahn was "schlechte angewohnheiten" angeht;)

Ich habe das jetzt so verstanden, das alles was gut klingt und bequem ist, auch "erlaubt" ist und man es durchaus etwas anders machen darf als "der rest";)
 
musikuss
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Natürlich kann man sich im Extremfall eine falsche/verkrampfte Handhaltung angewöhnen, deshalb bin ich kein Erbsenzähler, ich weiß nicht worauf du kommst mich so zu nennen ..


Lehrer sind dazu da einem selbst nicht auffallende Fehler aufzuzeigen und zu korrigieren.
 
emptypockets
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Wie kommst Du darauf, dass ich ausgerechnet Dich meinte?
Du bist doch lange genug im MB unterwegs, um zu wissen wie viele "Verkünder der einzigen wahren Leh(e)re" es gibt!
 
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Nun dann will ich nix gesagt haben. ;)
 
Borg
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Ich habe das jetzt so verstanden, das alles was gut klingt und bequem ist, auch "erlaubt" ist und man es durchaus etwas anders machen darf als "der rest";)

Das nenne ich mal eine fundierte Aussage! Wenn die Menschen Dinge immer genauso gemacht hätten, wie die Menschen vor ihnen, würden wir heute noch auf Bäumen sitzen und mit Steinen werfen....

Wie emptypockets bereits gesagt hat, gibt es in der Musik kein "richtig" oder "falsch", sondern nur "klingt" oder "klingt nicht".....so ihr Studenten der Musikwissenschaften: Feuer frei! :D

Gruß,
Borg
 
Locki
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Hängt auch alles davon ab, was du damit machen willst. Wenn du viel mit den Fingern und dem Plek spielst, dann ist die Haltung mit den drei Fingern nicht unbedingt die Beste, weil dir dann ein Finger fehlt, wenn du wie beschrieben auf diesen festeren und wie auch immer Anschlag stehst etc, dann ist das evtl wieder die bessere.... Aber es gibt nur funzt und funzt nicht. Wie schon gesagt worden ist.
 
Stephan1980
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Jo, ich bin auch dafür, dass man die richtige Haltung für sich selber rausfinden muss.

Auf der anderen Seite verstehen das wohl einige Leute falsch.

Es bedeutet nicht "die erstbeste Pickhaltung, die Du jemals versucht hast, wird schon passen", sondern "versuch wirklich mal intensiv alle möglichen Haltungen durch und spiele auch mal länger am Stück mit einer, die Dir anfangs vlt komisch vorkommt". Es gibt zwar wirklich kein richtig oder falsch, wenn einer jemand die perfekte Haltung für sich mal gefunden hat, aber auf dem Weg dorthin sollte man schon ausprobierfreudig sein.
 
Loewenherzin
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...ein kleiner ganz unten auf der Deutschlandkarte
Hi Bohemian like U,

noch eine kleine, bisher (wenn ich recht gelesen habe) unerwähnte Sache, die mir sehr für eine lockere Haltung geholfen hat:
Ich habe lange gedacht, beim Palm Muten müsste man immer ALLE Saiten mit der Handkante abdämpfen, und genau das führte bei mir ebenfalls zu den von dir geschilderten Problemen der Plek-Hand.

Das mache ich mittlerweile anders:
Wenn ich, wie es ja meistens vorkommt, auf den Basssaiten mute, lasse ich nur dort die Handkante leicht aufliegen, und bei den Diskantsaiten ist die Handkante schon leicht über den Saiten, genauso befindet sich auch der kleine Finger, den ich beim Muten locker gestreckt halte, etwas oberhalb der Decke.

So kommt das Plek in einem günstigen und dem ungemuteten Spielen sehr ähnlichen Winkel an die Saite.
Und die Diskantsaiten - die dämpfe ich dann mit Fingern der Greifhand ab.

Vielleicht hilft dir das ja auch weiter!
 
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Bohemian like u
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Hi,
danke für die Antworten.
@Loewenherzin:
Genau so mache ich es jetzt, mir sind bis jetzt auch nur riffs untergekommen in denen man die bass saiten mutet und dann die diskantsaiten frei spielt.
 
Loewenherzin
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...ein kleiner ganz unten auf der Deutschlandkarte
Gern Geschehen!

Es gibt schon so melodieartige aufsteigende Riffs, wo auch mal auf der G-Saite ein P.M. kommt.
Aber dann verrutschest du einfach deine gesamte Plek-Hand mitsamt dieser ca. drei Saiten breiten "Palm-Mute-Kontaktstelle" etwas in Richtung der höher klingenden Saiten, und schon klappt das auch!
 
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Lightning09
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Hallo,
Wir haben mal ne CD bei einem Berufsmusiker aufgenommen, der mir gezeigt hat daß es viele Möglichkeiten bringt wenn man das Plek mit DREI Fingern hält, also Daumen, Zeige- und Mittelfinger.
Man kann dann schnell mal das Plek senkrecht, im 90 Grad-Winkel zu den Saiten halten. Eine so angeschlagene Saite hat einen kräftigeren Ton, wenn mans kann. Und die Wechselschlag-Geschichten gehen locker und präzise aus dem Handgelenk - ich habs probiert, aber ich mach lieber alles aus dem Unterarm.
Bei tief hängender Gitarre funktioniert das für mich besser.
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Gruß, Stefan

Genau so mach ich das vom Anfang an. Das liegt daran das ich nen Miitelfinger- mensch bin: soll heißen schon in meiner kindheit habe ich mit den Mittelfinger gezeigt , gezählt , und das hier tippe ich auch mit den Mittelfingern, zumindest auf der rechten Hand.

Habe zum Anfang schon immer das Plek zwischen Mittelfinger und daumen gehalten und dann mit dem Zeige finger abgestützt. So habe ich auch eine parallele Stellung zu den Saiten. Nur wenn ich Hyprit Picke , also plek und finger , dann habe ich das plek zwischen zeigef. und Daumen. Ist es aber zwischen Mittelfinger und Daumen habe ich ein wessentlich besseres Spielgefühl. Und auch ein wessentlich besseren ton.
Wie gesagt das habe ich von Anfang an so gemacht. Auch mein Lehrer damals hat mir gesagt das es falsch ist ;) Und das auch das Picking mit plek und Fingern zum Anfang zu schwer ist. Und das man nicht mit Stairway to Heaven anfängt.
Und ich habe geantwortet : Mir doch egal ! Wenn ich das jetzt so alles mache kann ich das später auch. Und ich hatte Recht! Bloss nicht zu sehr reinreden lassen.

Ich Dämpfe zb auch mit der Linken hand, wenn ich ZB. die G und H Saite gleichzeitig anschlage, schiebe ich meinen Finger der Greifhand fast aufs Bundstäbchen. Funktioniert recht gut.

nette Grüße
 

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