Peavey Triple XXX: Fragen zu Umschaltung und FX-Loop

von Eikeee, 29.06.05.

  1. Eikeee

    Eikeee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #1
    Hallo,

    ich habe gestern den Triple XXX angetestet und war vom Sound ziemlich angetan.
    Es bleiben aber noch offene Fragen, die mir auch Manual o.ä. nicht beantworten:

    1. Ist die Effect-Loop tatsächlich trotz regelbarem Out- und Input rein seriell?
    Wenn ja, was für günstige Outboard-Lösungen gibt es, daraus einen parallelen Weg zu machen?

    2. Die Buchse für die Kanalumschaltung ist zwar eine 7-polige DIN- aber keine
    MIDI-Buchse, wenn ich das richtig verstanden hab. Wie kann ich denn dann die
    Kanäle bzw. die Loop ohne den mitgelieferten Fußtreter umschalten?
    (z.B. mit meinem Switcher, der von einem Behringer MIDI-Treter gesteuert diese Arbeit
    bisher mit einem billigen Klinkenkabel an meinem Marshall verrichtet hat?!)

    Ich hoffe, die Fragen sind nicht zu speziell, aber davon hängt definitiv meine Kaufentscheidung ab! Danke.

    Eikeee
     
  2. Scholty

    Scholty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #2
    redest du vom 1x12", vom 2x12" oder vom Topteil?
     
  3. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #3
    Hi!

    Der Loop ist seriell, mit Input und Output kannst Du FX-Geräte anpassen. Warum möchtest Du den Effektweg parallel? Ein G-Major z.B. macht eigentlich nur im seriellen Weg Sinn. Du kannst Effekte wie Delay in einem seriellen Weg vergessen. Das Problem hatte ich beim Marshall TSL 60 und 601. Am XXX gab es keinerlei Probleme!

    Die Buchse bzw. der Stecker sind 7Pol DIN. Gibt es in jedem Laden zu kaufen. Ich habe die Kanäle des Amps mit einem G-Major geschaltet, mit der Behringer FCB 1010 geht das natürlich auch. Du musst Dir ein Kabel mit diesem 7Pol-Stecker löten (lassen); die genaue Anleitung in Verbindung mit dem G-Major findest Du auf der Homepage von TC. Ähnlich sollte das dann auch mit anderen Geräten die eine Switchfunktion haben funktionieren.

    Hoffe, das hat ein bisschen geholfen!


    Matze
     
  4. Eikeee

    Eikeee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #4
    Kurz vorneweg: Es geht ums Topteil.
    ??? Ja eben! Das (z.B.)Delay (in meinem Fall Zoom 9030) gehört so und so hinter die
    Vorstufe - und beim XXX bedeutet dass, dass ich den Effektanteil zu 100% durch
    das Effektgerät jagen muss und nicht einfach dazumischen kann. Was aber viel
    schlimmer ist, ist dass das Zoom beim Programmwechsel kurz stumm wird - und somit
    in einer seriellen Loop live schlicht unbrauchbar wird (von der Klangverschlechterung
    durch die A/D-D/A-Wandlung mal abgesehen.
    Sogar mein billiges scheiss altes Valvestate Top hat dafür extra einen Mix-Regler vor der Effektloop.
    Wenn ich das richtig verstanden hab, heißt das, dass man sich ein Kabel von Klinke auf DIN löten muss?! Das wäre ja dann ok.
    Danke schonmal für die Antwort.
     
  5. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.05   #5
    Hi,

    ich hab mich vertippt. Ich meinte natürlich paralleler Weg! Alle Amps, die ich bisher hatte und die einen parallelen Weg hatten, der nicht seriell zu regeln war kamen mit meinem Delay nicht zurecht. Der Sound war schlecht! Deswegen bin ich eigentlich ein Verfechter von seriellen Loops. Mit einem vernünftigen Effektgerät sollte es da auch keine Probleme geben. Ich kenne das Zoom nicht, kann Dir nur sagen, dass die Kombination XXX und G-Major problemlos war. Ich würde in Deinem Fall also den Fehler beim Zoom suchen.

    Die Sache mit dem Kabel hast Du richtig verstanden, die genaue Anleitung findest Du wie beschrieben. In Kombination mit FCB 1010 bräuchtest Du dann eben ein Y-Kabel auf den 7Pol-Stecker.


    Grüße,

    Matze
     
  6. Eikeee

    Eikeee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.05   #6
    Irgendwie versteh ich Dich nicht so richtig. Ne serielle Loop ist doch nichts anderes als ne parallele mit festen 100% Effektanteil. Will man weniger als 100% haben, muss man den Effektanteil dann im Effektgerät selber einstellen und genau das kommt bei mir nicht in Frage, wegen der besagten Problematik mit der dann hörbaren Umschaltpause.
    Seriell oder parallel ist doch keine Frage des Sounds, sondern der Einsatzmöglichkeiten bestimmter Effektarten.
    Es klingt fast danach, als hättest Du bei der Nutzung von parallelen Loops bei deinem Effektgerät zusätzlich das Direktsignal mit durchgeschleift, was dann natürlich zu deutlichen Kammfiltereffekten führen dürfte.

    Der "Fehler" ist, wenn, wie gesagt die Umschaltpause - modernere Effektgeräte produzieren meist keine mehr. Ich werde mir dann wahrscheinlich noch einen
    Minimixer zwischen FX-Output und Zoom packen, der das Signal dann teilweise direkt zurückschleift.

    Ciao,
    Eike
     
  7. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.05   #7
    Hallo!

    bei einem parallelen Weg kann man i.d.R. ein Mischverhältnis einstellen. Der Wert 0 bedeutet, dass nur das Originalsignal erklingt und kein Signal durch den FX-Weg muss. Je höher der Wert eingestellt wird, desto mehr "Mischsignal" bekommt man. Idealerweise ist das Originalsignal bei komplett offenem Mixregler weg und man hat nur noch das durch den Loop geleitete Signal. Ein MESA Rectoverb z.B. hat nur max 90% Wet Signal. Ein Marshall TSL 60, 601 und 602 erlaubt keine 100%ige Regelung zu einem seriellen Weg, ein TSL 100 wird annähernd seriell, ein Dual Rectifier wird auch nur annähernd seriell (bei den letztgenannten gibt es aber fast keine Probleme).

    Ich möchte Dir nicht dreinreden, aber bevor Du noch ein zusätzliches Gerät kaufst würde ich leiber ein anderes Effektgerät, z.B. G-Major, kaufen. Ich kann Dir versichern, dass diese Variante ohne Probleme funktioniert.


    Matze
     
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