pickup output?

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Blashyrkh

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wollte nur mal fragen ob irgendwer weiss, was dazu führt das ein pickup einen hohen output hat? widerstand der spule oder die magnete
?
 
deepfritz7

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Ich bin der Meinung, dass ein hoher output aus der spule resultiert. Die spule ist ja sowas wien generator, grösserer generator = mehr strom? so denk ich mir das.... kann dir leider jetz keine festen technischen beweise liefern, müsste man alles Nachschlagen.

Dafür empfehle ich dir das buch " Elektrogitarren" von Helmuth Lemme..

deepfritz7
 
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Schwammkopf

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näää ... denkt dohc ma: wenn ein hersteller nen pickup mit ner "zu großen Spule" produzieren würde, also einer, die zu viel output hat, dann würd er die produktion doch sicher ganz schnell einstellen - oda???

also:

einen zu hohen output kannst du bekommen, wenn z.B. der pu ZU NAH an den saiten liegt!!! wenn du den abstand vergrößerst, also den pu runterschraubst, sollte es besser werden!
 
Blashyrkh

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ich mein jetzt nicht einen ZU hohen output.
ich hab mir jetzt einen neuen pickup eingebaut in meine uralt ibanez telecaster, und der ist jetzt aber viel lauter als der zweite alte. wollt nur wisen woran das liegt
 
Ray

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Schwammkopf schrieb:
näää ... denkt dohc ma: wenn ein hersteller nen pickup mit ner "zu großen Spule" produzieren würde, also einer, die zu viel output hat, dann würd er die produktion doch sicher ganz schnell einstellen - oda???

also:

einen zu hohen output kannst du bekommen, wenn z.B. der pu ZU NAH an den saiten liegt!!! wenn du den abstand vergrößerst, also den pu runterschraubst, sollte es besser werden!

Dadurch verändert sich allerdings nicht wirklich der Pick-Up Output. Wenn der serienmässig 200mV hat, dann hat er die. Auch weenn du das Ding 10 cm von den saiten wegschraubst. :)

Die Zahl der Wicklungen um die Spule spielt eine Rolle, die Dicke des Drahtes, die Grösse der Magneten etc.pp.

Der Widerstand hat damit sogut wie gar nix zu tun. (YJM von Di Marzio, 93mV Output, der schwächste PU im Sortiment, dabei aber mehr als 23K Widerstand, also dreimal soviel wie ein PAF Pro)
 
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Schwammkopf

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ja mann ... aber er hat das problem dass das ding zu laut ist!!!


und wenn du den pu von den saiten wegschraubst wird er leiser .. das mien ich doch damit !! ... (alles auf die golwaage legen)

und wenn das nicht stimmen sollte ... dann probiers mal aus bei deiner git ;)
 
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Schwammkopf schrieb:
ja mann ... aber er hat das problem dass das ding zu laut ist!!!

wieso, er schribe doch, ich zitiere: ich mein jetzt nicht einen ZU hohen output.

Wenn er, bei in etwa gleichen Einbaumaßen, mit seinem neuen Pick up wesentluich mehr Stoff rausholt, liegts wohl nicht an der Höhe.

und wenn du den pu von den saiten wegschraubst wird er leiser .. das mien ich doch damit !! ... (alles auf die golwaage legen)

Logisch.

Aber es klang doch so, als wollte er wissen, woran generell der Output hängt. Magnete, Windungen etc.
 
Blashyrkh

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ja das wollte ich wissen. wobei es meiner Meinung nach Schwachsinn ist das der Pickup die z.b.: 200 mV immer hat. Das kann nur abhängig von dem Abstand der Seiten sein. Da ja das Magnetfeld im Quadrat der Entfernung abnimmt ist natürlich die induzierte Spannung geringer je weiter der pickup von den Saiten weg ist. Die Angaben werden sich halt auf eine Standard-Einstellung beziehen..
 
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Blashyrkh schrieb:
ja das wollte ich wissen. wobei es meiner Meinung nach Schwachsinn ist das der Pickup die z.b.: 200 mV immer hat. Das kann nur abhängig von dem Abstand der Seiten sein. Da ja das Magnetfeld im Quadrat der Entfernung abnimmt ist natürlich die induzierte Spannung geringer je weiter der pickup von den Saiten weg ist. Die Angaben werden sich halt auf eine Standard-Einstellung beziehen..

Das meinte ich ja damit. Logisch, wenn ich den PU gar nicht anschliesse, hat er auch null Output. :)

Wonach die Hersteller jetzt bei ihren Angaben gehen, weiss ich nicht. Konnte auch nix in der Literatur finden. Tippe auf Mittelwert oder Höchstwert unmittelbar vor Stratitis.

Ein und derselbe Tonabnehmer ist natürlich verschieden laut, je nachdem wo er sitzt. Am Steg ist er leiser. Auch hier: keine Ahnung, wie die Hersteller das messen. Veilleicht auch der Maximalwert, also am Hals.
 
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er sagte:
ich mein jetzt nicht einen ZU hohen output.
ich hab mir jetzt einen neuen pickup eingebaut in meine uralt ibanez telecaster, und der ist jetzt aber viel lauter als der zweite alte. wollt nur wisen woran das liegt

muss ich jetz noch was sagen oder wie? ;-) ...
 
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Schwammkopf schrieb:
er sagte:
ich mein jetzt nicht einen ZU hohen output.
ich hab mir jetzt einen neuen pickup eingebaut in meine uralt ibanez telecaster, und der ist jetzt aber viel lauter als der zweite alte. wollt nur wisen woran das liegt

muss ich jetz noch was sagen oder wie? ;-) ...

Nö. Es scheint alles drauf hinzuweisen, dass sein neuer PU einfach stärker ist. Sofern er an derselben Stelle sitzt wie der alte. Also liegts wohl weniger an der PU Höhe als am PU selbst. :)
 
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vince

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Ich versuche mal, die eigentliche Frage zu beantworten, wozu ich allerdings etwas ausholen muss:
Ein Pickup besteht in der Regel aus 6 Magneten und darum gewickeltem Kupferdraht, der Spule. Diese Spule hat sehr viele Windungen, der Kupferdraht ist also sehr lang.
Nun hat jede Spule eine sehr wichtige Eigenschaft: Ändert sich in ihrer Nähe das sie umgebende Magnetfeld, so erzeugt sie im Moment der Magnetfeldänderung eine Spannung. Das schafft man in einem Generator (z.B. Fahrrad-Dynamo) durch sich bewegende Magnete in der Spule. Ein Pickup hat zwar keine sich bewegenden Magnete in der Spule, aber die Arbeitsweise ist trotzdem ähnlich. Die über dem Magneten schwingende Saite verändert geringfügig das Magnetfeld der einzelnen Magnete. Diese Änderungen des Magnetfelds erzeugen wiederum eine (ziemlich geringe) Spannung in der Spule. Die Spannung (=Output des Pickups) hängt somit einerseits von der Anschlagstärke der Saiten ab, wodurch die Saiten mehr oder weniger stark ausgelenkt werden.
Nun aber die "eigentliche" Antwort: Diese Ausgangsspannung ist umso höher, je mehr Windungen die Spule hat, denn damit steigt ihre sogenannte "Induktivität" (physikalische Größe einer Spule). Ebenfalls steigt auch der Widerstand der Spule, denn je länger der Draht, desto höher der Widerstand.
Der Widerstand hängt aber nicht nur von der Länge, sondern auch von Durchmesser und Material des verwendeten Drahtes ab. Hier gilt: je dünner der Draht, desto höher der Widerstand. Je nach Material kann es sein, dass gewisse Pickups bei gleichem Output einen höheren oder geringeren Widerstand haben. In der Regel ist es jedoch so, dass größerer Widerstand auch höheren Output bedeutet (gleichzeitig aber auch eine geringere Resonanzfrequenz, welche in hohem Maße den "Sound" eines Pickups ausmacht).

Also kurzgesagt: Die Windungszahl (und damit Induktivität) der Spule ist der entscheidenste Faktor für den Output. ;)

Ich hoffe, der technische Ausflug war für dich nicht allzu kompliziert und hilft dir ein wenig weiter. Ich habe unter anderem deswegen soweit ausgeholt, weil ich immer wieder mal deutlich machen möchte: Ein (passiver) Pickup besteht nur aus Magneten und Draht und nicht aus irgendwelchen weiteren "mystischen" Komponenten, wie man es immer wieder gerne glauben möchte. :twisted:
 
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erm .. wenn du mich meinst dann hättest du das nich unbedingt erklären müssen :D

wobei ich ja eigentlich shcon ziemlich blöde sein muss, wenn ich die frage da oben nich verstanden hab (und ich bin immernoch der festen mienung, dass der fragensteller sihc mindestens einmal selbst widersprochen hat!!!)
 
Ray

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vince schrieb:
In der Regel ist es jedoch so, dass größerer Widerstand auch höheren Output bedeutet

Der Zusammenhang Widerstand und Resonanzfrequenz ist ja, obwohl auch hier viele Ausnahmen zu finden sind, deutlich.

In sachen output aber allenfalls bei absolut identischer Hardware und unterschiedlicher Wicklung. Ansonsten gibts hier mehr Ausnahmen als Regeln.

425 mV - 13.68K
160 mV - 13.35K

226 mV - 5.82K
112 mV - 5.94K

179 mV - 17.02K
375 mV - 17.31K

Und als Schmankerl

510 mV - 14.50K
93 mV - 23.72K

Das untere Beispiel ist ne ziemliche Extremkonstellation. Aber die oberen kommen laufend vor.
 

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