Pickup-Tausch Stratocaster spez. Poti-Lötpunkte Massekabel

von Qyprxnh, 11.10.20.

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  1. Qyprxnh

    Qyprxnh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.20   #1
    Guten Tag,

    für meine Stratocaster habe ich mir neue Pickups gegönnt.

    Ich hab mir vor dem Einbau einige "Wiring-Diagrams" angeschaut und hab dann losgelegt, ich bin dahingegend absoluter Laie, auch was das Löten betrifft (sieht man vermutlich auch).

    Angefügt meine derzeitige Verdrahtung der Erdung am Volume-Poti. Ich habe am Volume-Poti einen großen Klecks, auf dem alle Erdungskabel zusammengeführt sind.

    Wenn ich das angefügte Verdrahtungsschema von Fender betrachte (ich hatte zum Löten ein anderes verwendet), sind die Lötstellen getrennt.

    Meine Frage nun: Ist das total egal, wo man die Kabel auf dem Volume-Poti hinlötet oder sollte man das genau so hinlöten?

    Nach meinem Verständnis sind ja ohnehin alle Kabel auf dem an sich leitenden Poti verlötet von daher ist es total egal.

    Die Verdrahtung funktioniert optimal, es geht mir nur um mein Verständnis, auch für eventuell nachfolgende Projekte :)
     

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  2. Baldur63

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    Erstellt: 11.10.20   #2
    Also ich hab schon einige Pickups verlötet und noch nie irgendwelche Unterschiede bemerkt, wo die Erdung sitzt. Es gibt bestimmt Leute, die da was hören, ich jedenfalls nicht. Sieht aber meiner Meinung nach ganz gut aus, was du da gelötet hast. Aber ich bin da kein Elektroniker, nur Hobby-Löter
     
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  3. GuitarTom62

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    Erstellt: 11.10.20   #3
    Hi,

    es ist völlig egal, wo auf dem Poti-Gehäuse(!) du die Kabel anlötest, wichtig ist nur eine gute Verbindung zu haben.
    Ich bin gelernter Elektroniker und das auf dem Bild sieht schon ganz ok aus, nimm aber etwas mehr Lötzinn und erhitze
    das Bauteil (Poti Gehäuse !) ebenfalls, dann gibts auch eine sehr gute dauerhafte Verbindung.
    Beim Löten an den "Fähnchen" der Potis drauf achten, daß du keinen Kurzschluß mit den Nachbarfähnchen lötest,
    also da weniger Lötzinn nehmen, ok ?


    LG,
    Tom
     
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  4. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.10.20   #4
    a) das hat einfach einen praktischen Grund: man kann besser löten und austauschen. Denke mal Leo-Fender-mässig: Die Elektronik musste fix verlöt- und schnell wieder trennbar sein. Die Pickup-Masse bekommt einen Klecks und fertig ist - was Masse angeht! - das fertig montierte und schnell austauschbare Pickguard. Denn nun mussten nur noch die aus dem Body kommenden zwei Masseverbindungen von der Hardware und von der Klinkenbuchse angelötet werden: separater Lötpunkt. Kommt der heiße Anschluß an den Schleifer des Volumereglers dazu - fertig. Insgesamt muss man also nur 2x löten um ein fertig bestücktes Pickguard auszutauschen.

    b) wir sprechen über eine Verdrahtung in einer E-Gitarre und nicht über die Lage der Massepunkte in einem UHF-Tuner. ;)
     
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  5. Qyprxnh

    Qyprxnh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.20   #5
    Danke euch für eure interessanten Antworten, da hatte ich mich voll etwas verkopft :) daher wohl auch der Vergleich mit dem UHF-Tuner? Ist ja "nur" die Verdrahtung einer E-Gitarre. Für nachfolgende Projekte hab ich mir nun mal einen gescheiten Lötkolben gekauft, da mein derzeitiger Lötkolben gar nicht richtig heiß wird an der Spitze und daher auch die Lötstellen unsauber werden, weil ich mehr mit der Seite löten muss.
     
  6. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.10.20   #6
    Einer mit 40 oder 60 Watt (gibt es 60-Watter überhaupt noch?) sollte reichen. Hier - mein uralter 60-Watter unter dem - relativ - modernen Kleinleistungslötkolben:

    DSC08530.JPG

    Die Spitze sollte breit und nicht punkförmig sein, so dass man die Wärme schnell auf eine Lötfläche bringen kann. Auch die von dem Kleinleister ist breit. Der Lötkolben liegt nur ungünstig, so dass der Eindruck erweckt wird, er hätte eine punktförmige Spitze.

    Dann - oft bei korrodierten Oberflächen erforderlich - einen Glashaarpinsel. So etwas gibt es von A wie Amazon über C wie Unrat bis hin zu R wie Reichelt & Consorten überall.

    Desweiteren verwende ich eine Kolophonium-Spirituslösung als Flußmittel. Diese Marotte stammt noch aus uralten Radiobastlerzeiten, wo das Lötzinn noch keine Kolophoniumseele drin hatte:

    DSC08534.JPG

    Und gutes, bleihaltiges Lötzinn. Dann klappt das auch mit dem Löten. :)
     
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