PJ JJ BJ - Was ist der Unterschied?

von Timmmmmmay, 01.11.05.

  1. Timmmmmmay

    Timmmmmmay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #1
    Also ich hätte mal eine Frage:
    Wer würde mir mal die Unterschiede zwischen den PU-Konfigurationen erklären und für welche Musikstile sie geignet sind?
    (habs in der Sufu nich gefunden)

    Die Bässe die jetzt als Beispiele kommen werden zwar wieder bemängelt werden aber darum gehts ja nich:
    http://pictures.musicworldbrilon.com/ebay2_titan_bc300bk_3.jpg

    http://www.globe-impex.de/bass/jb9/3.jpg

    Was ist bei den Bestückungen klanglich der Unterschied? (Beide haben die gleiche Bezeichnung auf den Seiten:er_what: und zwar PJ)


    [Edit: bassterix] - Überschrift geändert; sowas muß doch nicht sein.
     
  2. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #2
    Grundsätzlich gibts da nicht viel zu erklären.

    P steht für Precision, das ist der rauscharme, geteilte Singlecoil, den Fender damals als Alternative zum Humbucker entwickelt hat und der auf dem Fender Precision Bass zum Einsatz kam. Klingt halt sehr druckvoll, ist an allen möglichen Stilrichtungen beliebt.
    --> http://www.bassbacke.de/bitmap/Fender-Precision-Bass-Pickup.jpg

    J steht für Jazz. Dabei handelt es sich um einen Singlecoil, der ohne zusätzlich verbaute Phantomspule bzw. Möglichkeit einer Parallelschaltung sehr anfällig für Einstreuungen ist. Kann passieren, dass es rauscht, sobald du ne Leuchtstoffröhre im Raum hast.
    Klingt transparenter und brillianter als der P-Pickup, ist auch in vielen Stilrichtungen vertreten
    ---> http://dame.co.kr/newproduct/jazz_105/jazz_105_pickup.jpg

    Für was B in deiner Überschrift stehen soll, weiß ich jetzt auch nicht. Es gibt noch eine Tonabnehmervariante nahmens Humbucker. Dabei handelt es sich um 2 parallel geschaltete Singlecoils, die durch die Parallelschaltung gegenphasig gepolt sind und somit nicht anfällig für Einstreuungen sind.
    ---> http://www.marcandella.ch/WG3/Mightymite/PickUps/musicmanpickup.jpg

    Und diese Pickups kannst du jetzt kombinieren, wie du lustig bist. JJ besitzt beispielsweise der Fender Jazz Bass, das sind 2 Singlecoils. Viele Anfängerbässe besitzen die PJ Konfiguration, einen Singlecoil am Steg un einen Precision-PU am Hals. Das macht Sinn, da man als Anfänger oft nicht genau weiß, in welche Richtung der eigene Sound gehen soll und man ganz einfach die Möglichkeit zum Kennenlernen beider PUs hat.

    Und Pauschalisierungen wie "Für Punk braucht man nen P-Bass" (nur mal als Beispiel) kann man meiner Meinung nach in die Tonne treten. Erlaubt ist, was gefällt.
    Oder guck dir das Equipment von Bassisten an, deren Basssound dir gefällt. Da kann man auch ne Menge über den Klang der verschiedenen PU-Konfigurationen lernen und vielleicht findest du ja etwas, was dir zusagt.
     
  3. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 01.11.05   #3
  4. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #4
    Und ich dachte, das b steht für BUCKER von Humbucker ;)
     
  5. Timmmmmmay

    Timmmmmmay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #5
    ok danke!
     
  6. herbieschnerbie

    herbieschnerbie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.05   #6
    Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die Position der PickUps...
     
  7. LaeWahn

    LaeWahn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.05   #7
    da stell ich doch glatt selbst mal ne frage:

    bei einigen (vor allem warwick-)bässen ist mir aufgefallen dass tonabnehmer da "schräg", also quasi diagonal verbaut werden. gibts da "den einen" klanglichen unterschied?

    hab solche zwar schonmal ausprobiert, allerdings ist aufgrund einer mystischen aura mein gehör im musikgeschäft nicht so differenzierbar einsatzfähig als dass ich das in dem moment rausgehört hätte. würd mcih also über erfahrungsberichte freuen.
     
  8. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.11.05   #8
    Es hat natürlich Auswirkungen auf den Klang. Das Problem ist aber auch bei diesem vereinzelt herausgepickten Faktor mal wieder, daß man so gut wie nie 2 bis auf dieses eine Feature identische Bässe zum antesten kriegt.
     
  9. BTALK

    BTALK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.06   #9
    Klasse ist auch die Kombination Musicman Styl PU und ein J-Jazzass PU. Bei einigen Bässen kann man die Spulen dann auch einzel zusammenschaltenschalten. Da krigst du Sounds hin von Jazzbass bis Hammerhart.

    Nachteil, die Teile sind meistens ziemlich teuer.:D
     
  10. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.06   #10
    @LaeWahn:

    Der Effekt der damit im Übrigen erzielt werden soll, ist die Saiten soundtechnisch aneinander anzugleichen, also die E-Saite etwas crisper erscheinen zu lassen.

    Deswegen wird der PU für die E-Saite immer näher an der Bridge liegen, und für die dünneren Saiten wird er immer näher am Griffbrett liegen.
     
  11. Sid Chaplin

    Sid Chaplin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.06   #11
    jetzt, wo ihr eh etwas offtopic seid, dachte ich mir stelle ich auch mal eine frage. ich hab von technik nämlich keine ahnung und hoffe, dass ihr mir helfen könnt!
    also, als ich das alles hier gelesen habe, vor allem das, mit dem anfänger bass, habe ich erstmal nachgeguckt, wie das bei mir so aussieht mit PUs und hab dann festgestellt, dass an meinem bass auch ein "master tone"-regeler ist. hat der was mit den tonabnehmer zu zun?
    meine zweite frage ist dann schon wieder näher am thema: ich habe nämlich auch einen "pu-balance"-regler. mich würde interessieren, wie das meinen sound verändert? je mehr ich den pu näher an der brücke nehme, desto höher der sound? danke schonmal, für die hilfe

    mfG Sid
     
  12. Badtrans

    Badtrans Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.06   #12
    Der Regler bearbeitet den Anteil der hohen Frequenzen - allerdings kann ich leider nicht sagen, ob es sich um eine Shelve-EQ oder Cut-Bearbeitung des Sounds handelt.
    Shelve = einen Bereich auf den eingestellten Wert absenken
    Cutfilter = Frequenzen ober/unterhalb des Eingestellten Bereichs "abschneiden"
    Bei mir klingt es eher nach Cut... weiss grad nicht, was ein Toneregler theoretisch macht. Kann das nur nach Gehör mit normalen parametrischen und Shelve-EQs vergleichen.

    Auf jeden Fall ist die Schaltung, die hinter dem Toneregler steckt, seeehr wichtig für den Sound, da ein Bass-PU "roh" unerträglich und wahrscheinlich auch boxenschädlich wäre, weil die PUs i. d. R. eine starke Resonanz im Höhenbreich haben.

    Kommt auch auf die Tonabnehmer an. Grundsätzlich kann man unäbhängig von der PU-Bestückung sagen, dass, je weiter der Tonabnehmer am Steg liegt und dazugemischt ist, der Sound desto mittiger, deutlicher und weniger mumpfig ist. Wenn Du aber ne PJ-Kombi mit Single am Steg und Split/Humbucker am Hals hast, kann das auch bedeuten, dass der Sound beim hinzumischen oder auswählen des Steg-Singlecoils ausserdem noch brillianter wird.
     
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