Plectrum festkleben oder ständig verlieren..?

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  • #21
@soundmunich Alles gut :prost:
 

  • #22
Siehe Avatar.
 

  • #24
Ich spiele ja mittlerweile gern die dickeren Varianten der klassischen Zelluloid-Plektren von Dunlop. Natürlich erstmal wegen des Spielgefühles und dem Klang, aber die haften bei ein bisschen Wärme auch ganz gut an den Fingern, wie ich finde. Da reicht es auch schon die Dinger mal ein bisschen in der Hand zu halten oder auch mal "anzuhauchen".

Ansonsten muss man halt schauen, welches Material da für einen taugt, oder ob man da ggf. vielleicht etwas auf das Plektrum klebt. Manche spielen ja auch mit Daumen-Picks. Die klassischen Dunlop, die Fred Kelly Delrin, oder die Fred Kelly Bumblebee Teardrops. Da gibt es ja auch so einiges.
 
  • #25
meine Haltung kann so übel nicht sein ... und lässt mich bislang auch alles spielen, was ich möchte.
... solange du das Plektrum nicht verlierst ;)

Prinzipiell sage ich, alles ist gut und erlaubt, solange es funktioniert.
Allerdings sagst Du ja selbst, daß es Probleme gibt. Und beim Anschauen des Bildes würde ich persönlich sagen, es gäbe ergonomischere Haltungen. Ich sehe, daß der Zeigefinger von der Seite aus am Plektrum aufliegt.
Ist das tatsächlich so, oder ist das nur auf diesem Bild so ausgeprägt ?

Ich habe mit der Seite des Zeigefingers nicht den Grip, den ich mit der Unterseite des Fingers habe. So könnte ich das Plektrum nicht souverän halten. Ich kann mir eine gute Haltung nicht anders vorstellen als eine "Pinzette".
Wenn ich mit Plektrum spiele (E-Bass und Gitarre. Beim Bass prügle ich teilweise ziemlich rein), habe ich immer eine Art Pinzette. Die genaue Position des Plektrums wandert bei mir, abhängig von den jeweils gespielten Tönen, es ist aber immer ein gutes Stück Zeigefinger-Unterseite mit dabei. Grob zwischen Seite und Unterseite.
 
  • #26
Griffmittel: Spezielle Produkte wie "Gorilla Snot" oder "Picker's Grip" werden in kleinen Mengen auf die Fingerkuppen aufgetragen und machen diese leicht klebrig.
Die KI ist gut informiert - das Produkt "Gorilla Snot" hätte ich nämlich auch vorgeschlagen.


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Paste zur Erhöhung der Griffigkeit selbst bei schweißnassen oder Trockenen Händen

Bestehend aus einem nicht-klebrigen, natürlich verfeinerten Baumharz

Reagiert mit der natürlichen Chemie und Wärmeabgabe des Körpers und sorgt für einen festen Halt

Geeignet für Drumsticks, Plektren, Bögen und schwer zu greifende Instrumente
 
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  • #27
Pinzettengriff funktioniert bei mir nicht. Meine Zeigefinger haben eine seitliche Krümmung, die diese Haltung super anstrengend macht.
 
  • #28
Also, meine Haltung kann so übel nicht sein
Doch, sonst würde sie funktionieren! Aber es bedarf nur einer kleinen gezielten Korrektur.. :D

Gut ist der ca. 90º-Winkel zwischen Zeigefinger und Daumen, weniger gut ist, dass das Plektrum nicht eine gerade Linie als Verlängerung deines Zeigefinger bildet, dadurch kann er leicht seitlich wegkippen. So würde er mir auch entgleiten und ich habe furztrockene Finger (und bin eigentlich froh drum als Gitarrist...).

Schaue von oben auf die Seite deines Zeigefinger, lege dann das Plektrum in die offene Hand drauf, so dass die Spitze eine gerade Verlängerung deines Zeigefinger bildet. Das Plektrum muss sich so von selbst auf dem Finger ausbalancieren und nicht runterfallen. Dann erst legst du deinen Daumen entspannt drauf in ca. 90º Winkel zum Zeigefinger (je nachdem wie man gebaut ist...). Achte dabei auch, wie sehr die Spitze des Plektrum herausschaut. Liegt dein Plektrum so ausbalanciert auf dem Zeigefinger, kann man immer mal zwischendurch den Druck zwischen den Fingern lockern, ohne dass er gleich runterfällt, was dann auch zu einer entspannteren Haltung führt. Willst du das Plektrum schräger zu den Saiten anschlagen, steuerst du dies mit der Hand, du behältst aber die gerade Linie immer bei.

Ich kann damit jedes Plektrum spielen und sicher halten. Vielleicht hilft es dir auch. :hat:

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(Zeigefinger guckt unter dem Plektrum weiter raus als der Daumen..)
 
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  • #29
Wenn wir hier Bürokraten haben, die auch Gitarre spielen, habe ich noch einen Tipp:
Wer viel in Papier blättert oder Geldscheine anfasst und zählt, kennt vielleicht Zäsor. Das ist eine Paste, die auf dem Schreibtisch steht, etwa an dem Platz, wo andere Kollegen den berühmten feuchten Schwamm haben. Diese Paste fast man einmal kurz an, und man kann jeden Zettel, Geldschein oder anderes Papierstück einzeln(!) anfassen. Ich hatte mir dieses Zäsor vor gefühlten huntert Jahren gekauft, und beim Lesen dieses Threads kam es mir in den Sinn, dass ich es noch haben müsste. Bingo! Ein Griff, und die Sucherei ging los, ich fand es gleich, und es funktioniert! Das Zeug fettet nicht, und der Grip wird signifikant besser. Auch das Fingerpicking wird deutlich leiser. Gut bei Aufnahmen!
 

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  • #30
Kolophonium verbessert die Haftung.
 
  • #31
Ich ritze meine (dünnen) Pleks seit Jahren mit einem scharfen Messer beidseitig kreuzförmig ein.
Das verbessert für mich den Grip effektiv.
 
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  • #32
Was ich mich frage: Wenn bei Pleks doch eine rauhe, eingeritzte, gelochte, ... Oberfläche so vorteilhaft ist, warum werden dann immer noch glatte Pleks hergestellt/angeboten? Selbst wer keine "zu trockenen" Finger hat, hat doch mit irgendwie strukturierten Oberflächen keine Nachteile. Ich erwarte natürlich keine Antwort, frage mich das aber echt.
 
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  • #33
Ich habe zuletzt eine Weile die Ibanez* Rubber Grips gespielt. Bez. Grip (und auch Klang und Spielgefühl) fand ich die sehr angenehm, die Gumminoppen verbessern den Grip schon merklich, auch wenn ich nicht darauf angewiesen bin und auch glatte Picks ohne "Hilfsmittel" spielen kann.
Leider sind die kleinen Gummi-Pillepoppen (ostwestfälischer und plattdeutscher Begriff für Kaulquappen aber auch andere kleine Dinge/Erhebungen in größerer Anzahl...) nicht sonderlich haltbar und lösen sich deutlich schneller, als das Pick an der Spitze abgespielt ist. Versuche, diese mit flüssigem Sekundenkleber dauerhafter zu fixieren, habe ich letztlich nicht weiter verfolgt, da ich aus Klanggründen zu Dunlop Tortex zurückgekehrt bin.
Die meisten Gitarristen kommen wohl auch mit glatten Picks klar, die leicht matten Oberflächen der Dunlop Tortex gewinnen sogar mit etwas Feuchtigkeit an Grip.
Ein eingeschwungener Apparat der Anschlagshand erkennt wohl auch unterbewusst ein "abwanderndes" Pick und korrigiert sukzessive die Haltung, geht zumindest mir so. Haptische Orientierungen auf/in dem Pick dürften den Mechanismus durchaus unterstützen.
Was im Wohnzimmer locker funktioniert, kann in hektischeren Momenten bei Proben oder Auftritten aber auch an Grenzen stoßen. Kleine Hilfsmittel finde ich da absolut legitim.
Ich bohre gleich mal probehalber ein paar Löcher in die Tortex Flow :)


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P.S.: So, mal freifliegend ohne anzuzeichnen, bewusst nichts entgratet. Schau'mer mal...
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  • #34
Wenn bei Pleks doch eine rauhe, eingeritzte, gelochte, ... Oberfläche so vorteilhaft ist, warum werden dann immer noch glatte Pleks hergestellt/angeboten?
Aus demselben Grund, warum Strats immer noch den quadratischen Neck Joint haben: weil's schon immer so war.
 
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  • #35
Vielleicht ja auch einfach, weil wir alle ein wenig unterschiedlich sind. ;-)
 
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  • #36
Also, meine Haltung kann so übel nicht sein.
Vielleicht als kleine Anregungen:
Auf dem Bild kann man schon erkennen, dass deine Haut nicht nur trocken, sondern auch recht verhärtet aussieht. Als wäre das Hornhaut.
Eventuell kann man da ganz generell mit ner Creme mal nachhelfen, dass die Haut insgesamt weicher wird. Ein Hautarzt kann da eventuell auch was zu sagen.

Ansonsten würde ich deine Haltung nicht als optimal bezeichnen.
Du kannst mal versuchen die Spitze vom Plektrum nur halb so weit rausgucken zu lassen wie jetzt.
Das ist im Grunde simple Mechanik: Je weiter das Plektrum raus steht, desto länger ist der Hebelweg und desto fester musst du das Plek festhalten, damit du es nicht verlierst.
Wenn du die Spitze kleiner machst ist der Hebel kürzer, du brauchst weniger Kraft und hältst das Plektrum so einfacher fest.
Bei den Dreiecksplektren ist es noch einfacher, weil du da mehr Fläche zum Festhalten hast.
 
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  • #37
Gibt es irgendetwas, womit man sich behelfen kann? Bin da echt komplett ratlos.

Hi, ich habe mir jetzt die anderen Tipps nicht alle durchgelesen, aber hier mal eine Sache, die du ausprobieren könntest.
Hatte ich mal bei einem sehr glatten Pick gemacht: ich habe mir ein Stück (einen Meter glaube ich) von diesen selbstklebenden Treppen-Anti-Rutsch-Streifen bestellt (eBay). Die sind auf der Oberseite ähnlich wie Schmirgelpapier.

Mit einem Locher habe ich mir dann ein paar kleine Kreise ausgestanzt und auf jede Seite des Picks 3 davon aufgeklebt. Hielt sehr gut und lag dann auch perfekt zwischen den Fingern. Kostet nicht viel - und mit den Streifen kann man tausende Picks bekleben, aber es fallen einem immer wieder auch andere Anwendungszwecke ein. ;)
 
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  • #38
Ich hab in den 80/90ern das "Blattl" immer mit einem Stanleymesser kreuzweise eingeritzt.
Irgendwann hat sich das Problem von selbst verflüchtigt.
Heute verliere ich nur sehr selten ein Plektrum was wahrscheinlich an der Haltung liegt.

Screenshot 2026-03-24 131527.webp
 
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  • #39
Die KI ist gut informiert - das Produkt "Gorilla Snot" hätte ich nämlich auch vorgeschlagen.


Anhang anzeigen 1023477

Paste zur Erhöhung der Griffigkeit selbst bei schweißnassen oder Trockenen Händen

Bestehend aus einem nicht-klebrigen, natürlich verfeinerten Baumharz

Reagiert mit der natürlichen Chemie und Wärmeabgabe des Körpers und sorgt für einen festen Halt

Geeignet für Drumsticks, Plektren, Bögen und schwer zu greifende Instrumente
Und was passiert damit nach dem Spielen? Plek und Hand mit Taschentuch abwischen und gut ist? Oder wie kann man sich das bei längerem Spielen vorstellen? Zieht das in die Haut ein?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Aus demselben Grund, warum Strats immer noch den quadratischen Neck Joint haben: weil's schon immer so war.
Kann man leichter bedrucken denk ich mir.
 
  • #40
Aufgrund meiner athrose hab ich mir angewöhnen müssen ohne Plektrum zu spielen.
 
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