Plekspiel schädlich bzw. falsche Anschlagstechnik ?

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Peterias
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Da ich schon seit längerer Zeit Gitarre spiele bin ich auf dem Bass immer mit Plek unterwegs.
Nach längeren Bandproben (zwei tage hintereinander 3 oder mehr Stunden) zeichnet sich eine gewisse Schwellung an dem der Zeigefingerspitze nähesten Gelenk ab.
Bzw. es kommt zu einem seltsamen Druck wenn ich den Zeigefinger einrolle. Das ist bei der Griffbretthand und dem zugehörigen Zeigefinger nicht der Fall.

Jetzt ist meine Frage, woran das liegen könnte.

Ich hab zum Teil einen recht starken Anschlag, hauptsächlich wegen dem dann knackigeren Sound.
Wären dünnere Saiten vielleicht eine Option (weil die schneller an ihr Maximum kommen) oder hab ich etwas übersehen?

Ich möchte eigentlich nicht auf den harten Anschlag verzichten; viel weniger noch auf den knackigen Sound.
 
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3 stunden und mehr spielen ist viel, obwohl einiges auf zuviel kraft, zu tiefes "harken" hindeutet ... evt. foto von der haltung?
der "knackige" sound wird auch vom plekmaterial und der stärke beeinflusst. ein dunlop tortoise 1mm ist z.b. deutlich perkussiver als das pendant in nylon. erstmal meine paar cent.
 
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Peterias
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Das Problem ist wenn ich dünnere Pleks nehm, muss ich stärker Anschlagen. Dafür sorgen dickere Pleks für einen schnelleren "Verschleiß" meiner Kapazitäten, sprich es läuft aufs selbe hinaus.
 
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Das klingt für mich jetzt erstmal wirklich nach falscher Technik. Was ganz elementar ist, ist dass du beim Spielen so entspannt und locker wie nur irgend möglich bist. Und zwar sowohl in den Fingern(!), als auch im Rest der Hand, dem Handgelenk, dem gesamten(!) Arm und (ebenfalls sehr wichtig) der Schulter. Man kann übrigens auch mit entspannter Spieltechnik hart reinlangen, das erfordert nur bedeutend mehr (Selbst-)Kontrolle. ;)
Für den Anfang: Die Bewegung sollte zum allergrößten Teil aus dem Handgelenk kommen! Achte darauf, dass du beim Spielen ganz locker bist. Üb am besten auch erstmal mit sanfterem Anschlag, dadurch hast du mehr Kontrolle über dein Spiel. Wenn du jetzt merkst, dass du anfängst irgendwo unnötig anzuspannen oder zu verkrampfen, achte ganz besonders darauf, diese Stelle so weit es geht zu entspannen, während du spielst. Das liest sich einfacher als es ist, du wirst vermutlich zunächst ins Stolpern kommen, dich "verhaspeln", nicht mehr so schnell spielen können wie vorher. Da muss man durch, das wird schnell besser wenn mans kontinuierlich und konsistent durchzieht. Wenns gar nicht funktionieren will, dann spielst du einfach zu schnell - üb langsamer, bis du die Technik raus hast, dann steiger langsam das Tempo, am besten so in Schritten von 5 bpm.
Die Schmerzen bzw. sonstigen Symptome im Finger deuten recht deutlich darauf hin, dass du gerade in den Fingern mit viel(!) zu viel Kraft arbeitest. Hast du möglicherweise das Gefühl, dir würde das Plektrum wegrutschen, wenn du nicht sehr fest zupackst? Auf Dauer ist diese Belastung jedenfalls nicht gesund.
 
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Bassstreichler
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Hi Peteritas!

Shadowsoul hat schon das wesentliche geschrieben. Bei Dir liegt eine fehlerhafte Technik vor, an die sich Dein Finger(gelenk) nicht gewöhnen kann und wird. Neben der grundlegenden Überarbeitung Deiner Plektrumtechnik habe ich noch zwei kleine Tipps für Dich: Mach' das Plektrum so griffig wie möglich, eine gute Methode ist einfach einen Streifen Heftpflaster rundum drauf zu kleben; wenn's geht und das in Deinem Repertoire sein sollte, dann spiele ruhigere Stücke mit den Fingern, nach - mal angenommen - 20 Minuten Plektrumspiel können 3 Minuten Fingerspiel ganz entspannend sein.

Grüße

Thomas
 
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okay ich werds versuchen, danke für die hilfreichen antworten
 
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rasierer
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Hab hin und wieder ähnliche Probleme, in den Proben lange ich mit dem Plek auch ordentlich zu wenn ich mich schlecht höre, führt dann teilweise zu einer verkrampften Haltung der Schlaghand und entsprechenden Schmerzen. Bassstreichler hat auf jeden Fall schonmal n guten Tipp gegeben, Plektren mit vernünftigem Grip helfen viel, ich benutze gelochte Pleks von Pick Boy in 1mm Stärke und bearbeite die mit Schleifpapier, um sie möglichst rau zu machen. Die Dinger sitzen bombenfest zwischen den Fingern, da braucht es kaum noch Druck.
 
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iwie bin ich raus, es klappt nicht so recht
 
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Peterias
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key 006.jpgkey 005.jpgkey 004.jpgkey 003.jpgkey 002.jpg

vll helfen euch folgende bilder weiter?

erstes bild zeigt den betroffenen finger, das zweite den linken "normalen" zeigefinger. ich denke man sieht eine schwellung beim linken bild (weniger falten)
 
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Das letzte Bild legt für mich nahe, dass Du das Pick verkrampft hältst. Greif doch mal weiter vorne, dass Du nur noch maximal 5 - 7 mm Abstand zwischen Daumen und Spitze hast. Dann kannst Du das Pick entspannter halten - bei gleich starkem Anschlag.

Grüße, Pat

Edit: Warum pushst Du jetzt - auch noch nach gerade mal einem halben Tag? :(
 
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Peterias
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Okay ich versuchs mal bei der nächsten Probe...
 
bigadam74
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Hallo, also früher gab es das in der Art bei mir auch.
Deine dünnere - dickere Plektrum Theorie halte ich jedoch für nicht richtig.
Investiere in dein Plektrum und besorge dir ein V-Pick
Die sind der Hammer rasend schnell und richtig fett! Sie verändern den Klang genau wie beschrieben und die ganz fetten, das Colossal 8,85 mm z.B. speziell für muskelverkrampfte schnellspieler. Niemals hätte ich einem Plektrum eine derartig signifikante Soundverbesserung zugetraut, und man kommt sich vor, als ob man sechs Wochen üben übersrpungen hat, Problem ist, dass sie süchtig machen. Die Beschreibungen auf Vinnies Seiten treffen exakt zu. Zu bestellen in Deutschland über thomann oder ebay. Unbedingt antesten! Und wenns dir nicht gefällt wirds dir dein Gitarrist gerne an sich reisen, was so oder so passieren wird. Ich kann es gar nicht genug lobpreisen, da es für mich eine Offenbarung war und immer noch ist. Ich habe mir fürs erste ein V-Pick Snake unbuffed, also mit unpolierter Kante mit 4.1mm Dicke besorgt und seither gibt es auch bei den übelsten Death Metal Riffs aufm Bass keine Probleme in der rechten Hand mehr.
 

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