pod statt übungsamp?

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Robhob
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Hallo zusammen

Ich hab mir vorhin die Frage gestellt warum hier keinem User statt einem Übungsamp zu einem Pod oder V-Amp geraten wird.

Preislich sind die Dinger ja sehr attraktiv (pocket pod 100€) und soundtechnisch sind sie auch in Ordnung. Hinzu kommt das sie sehr viele Amp simus und effekte haben so kann jeder leicht seinen Sound finden ohne eine entäuschung erleben zu müssen das sein (nur ein beispiel aus eigener erfahrung) MG15 nicht so klingt wie Metallica.

Natürlich haben sie den Nachteil das man nur über Kopfhörer was davon hat aber mal ehrlich: wer will ernsthaft anderen leuten mitteilen was er nach 4 wochen gitarre für töne aus seiner gitarre würgen kann?
Auserdem kosten gute Kopfhörer nicht die Welt und man ist Trotzdem immer noch (falls man keine hat) unter dem Preis eines guten Übungsamps.

So eine kleine Übungscombo ist ja auch immer nur ein Zwischenprodukt das spätestens bei der ersten Bandprobe am ende ist, einen Pod kann man aber sogar noch bei den ersten recording-versuchen verwenden die halbwertszeit ist also wesentlich länger.

Jedenfalls hab ich mir damals (vor ca 4 Monaten) den MG15 geholt, bin mittlerweile maßlos entäuscht von dem Ding und spiel (aus rücksicht auf familie) eigentlich nur mehr mit Kopfhörer (was wesentlich besser klinht immo). Nun werd ich wahrscheinlich, weil ich auch bald verreise mir den pocket bod holen und den amp in der ecke vergammeln lassen oder verkaufen.

Greets Robhob
 
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Hi,

Deine Argumente haben schon etwas für sich, aber beim Preis eines Pocket Pod + guter Kopfhörer bist Du ja schon fast bei einem Roland Cube 15/20 (oder drüber) und nah an einem VOX AD15Vt bzw. deutlich über dem Preis des DA5, hast dafür aber nicht die Möglichkeit, es mal richtig krachen zu lassen. Immer nur über Kopfhörer oder Stereoanlage ist nicht das Wahre, m.E.

Nix gegen die Pods, feine Teile! Aber allein so ein Gerät ist auch nix, wenn auch vielleicht besser als ein mediocrer Übungsamp.

C.
 
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Ich hab nen POD XT Pro als Übungsamp. Hab den günstiger...und daran 450€ Studiospeaker, die ich geschenkt bekommen hab, weil sie jemand nich mehr brauchte...

Vorher hatte ich Köpfhörer und PC-Billigst-Stereoboxen...das geht echt mal gar nicht...da kriegt man übelsten Ohrenkrebs von. Der Sound ist egal was du machst, schlimm. Du musst wirklich neutrale Boxen oder Gitarrenendstufen dranhängen, damit du geile Sounds darauskriegst...deswegen ist das finanziell keine wirkliche Alternative zu Übungsamps...find ich jetzt^^
 
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Ich nutze meinen POD 2.0 mit Floorboard ebenfalls über den PC ... allerdings geben zumindest meine Lautsprecherboxen was her - Ein großer Subwoofer ist natürlich ebenfalls vorhanden ;) Die Kombination ist zwar nicht gerade günstig im vergleich zu einem kleinen Übungsamp (z.B. der Ibanez Valbee VBG 5 Watt) ... jedoch erlaubt die mir direkte Aufnahmen in den PC. Es klingt natürlich lange nicht so gut wie über einen vernünftigen Vollröhrenamp gespielt. Wer jedoch mit diesen Kompromissen leben kann, für den ist diese Kombi sicher eine Alternative ;)
 
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Natürlich haben sie den Nachteil das man nur über Kopfhörer was davon hat aber mal ehrlich: wer will ernsthaft anderen leuten mitteilen was er nach 4 wochen gitarre für töne aus seiner gitarre würgen kann?
Es gibt nicht nur die Möglichkeit über Kopfhörer zu spielen, man kann einen Modeller auch an einer PA-Anlage anschließen, die man sich später noch zulegen kann. Ebenfalls kann man ja auch darüber noch prima Musik hören oder einen Backing Track usw. einspielen während man spielt und somit kauft man sich diese dann nicht nur für einen Zweck.

Ich spiele übrigends nur den Behringer V-Amp Pro über eine PA (Monitor). Für zu Hause und zum aufnehmen ist es für mich persönlich eine prima Lösung. Einen Modeller zu haben, egal ob Rack Version oder die kleinen zum *überall-hin-mitnehmen*, kann auf keinen Fall verkehrt sein.

Was man in die Richtung macht, bleibt jedem selber überlassen, da jeder andere Vorstellungen hat.

Grüße

Kay :)
 
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Ich nenne diese Alternative für zuhause auch oft. Und zwar auch aus klanglicher Sicht- Den Sinn von so kleinen Brüllwürfeln sehe ich da immer weniger. Klar haben sie den Vorteil, dass man sie eben überhall mit hin nehmen kann.
Und natürlich muss man zuhause schon was haben, um das ganze lauter zu machen. Also Stereoanlage oder Kopfhörer. Aber irgendwie denke ich mir halt, dass leute, die Musik machen, auch an sich Fans von Musik sind und deshalb zuhause irgendwas stehen haben, worüber sie Musik in ordentlicher Qualität hören. Ich habe halt diese Studiomonitore daheim, aber eine normale Stereoanlage tut es genauso gut. Oder meinetwegen ein gutes PC-Boxen-System (offenbar hören die meisten Leute heutztage ja mehr am PC Musik). Ich selbst habe keinen POD oder dergleichen, sondern spiele mit Modellingsoftware (aber das ist ja im Endeffekt egal), konkret zur Zeit mit der Demo von Revalver. Und das macht richtig Spaß und klingt auch geil. Gefällt mir in der Tat oft besser als mein Marshall AVT 150 Combo im proberaum. ICh finde es auch Geil zu Musik mitzspielen und beides kommt aus den gleichen Boxen :)
Ich werde Anfänger oder Übunsgamp-Suchende auch weiterhin auf diese Alternative aufmerksam machen. PC-gestützt hat es natürlich den Nachteil, dass man den Rechner immer anhaben muss und somit noch eingeschränkter ist. Aber mal ehrlich: Sehr viele leute haben doch eh ihren PC auf dem Zimmer, da hängen auch Boxen dran über die man gut Musik hören kann, der PC läuft oft und lang, Gitarre spielen will man auch im gleichen Zimmer, und wenn man zu GuitarPro oder Konservenmusik spielen will, kommt das eh vom PC. Total-Anfängern, die kaum Geld haben, wird ja óft der MicroCube empfohlen (der vielen dann schon zu teuer ist, weil sie für Gitarre+Amp zusammen nur 200€ ausgeben wollen). Der scheint ja auch gut zu sein, und eben eine Empfehlung, wenn man eben auf jeden Fall einen autarken Amo benötigt. Dennoch würde ich auf jeden Fall mal vorschalgen, dass sie sich zunächst mal gar keine Amp kaufen sollten, sondern sich ASIO4ALL und Revalver Demo installieren sollen, und damit zuhause üben. Und das Geld, was sie haben, lieber in eine Gitarre investieren.
 
KlausP
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Ich spiele mit dem Vox Tonelab oft über meine Edirol Aktivboxen die am PC hängen.
Geht sehr gut
 
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Ich spiele mittlerweile sehr viel über mein Toneport UX1 und dann über die Stereo-Anlage oder über Kopfhörer.

1. habe ich mit der GearBox Software eine tolle Auswahl an Amps und
2. hat die neue Version 3 der SW ein recht ordendliches Metronom dabei,
dem man die rudimentären Drumeinstellung verpassen kann.

OK, dazu muss ich zwar jedesmal mein Laptop anwerfen, aber der ist meistens sowieso an wenn ich daheim bin.
 
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Weilando
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ich spiel über nen pot xtlive, 2 behringer truth pa und ein kleines behringer mischpult. für mich eine optmale kombination, da die ganze geschichte auch relativ leise noch sehr gut klingt, ich die boxen auch für meine xbox360 und meinen tv nutzen kann und dank dem mischpult einfach fantastisch gut zu backingtracks spielen kann.
400 für den podxtlive, 300 für 2 boxen und 80 fürs pult. nicht gerade billig aber für den preis meiner meinung nach unschlagbar sofern man sich mit modellern anfreunden kann. zuhause hammer geil und man hat ein kleines studio inklusive, sofern man noch einen pc sein eigen nennt.
 
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Kartoffelpudding
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also ich überlege mir seit längerer zeit auch schon, mir en pod für daheim zu kaufen und ihn dann an meine anlage vom pc zu hängen. Ich denke zum ÜBEN daheim macht ein pod schon sinn. Aber für Probe sollte es dann doch schon was richtiges sein.
 
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Als ich damals angefangen habe Gitarre zu spielen da hab ich das auch mit einem Korg ToneWorks AX100G getan. Habe das Teil zusammen mit meiner ersten Gitarre gebraucht gekriegt und dass Audiosignal halt entweder an die Stereoanlage oder an Kopfhörer geleitet.
War sicherlich recht praktisch wegen der Drummachine und den vielen verschiedenen Soundeinstellungen. Mit dem Sound war ich zufrieden, ich war ja noch klein und hatte nichts von der Klangwelt gesehen :D
Schließlich muss ich sagen, falls man über einigermaßen gute externe Boxen verfügt, find ich ein Multieffektgerät bzw. POD fürn Anfang fast sinnvoller als nen kleinen Amplifier der dann eh nur kratzen kann.
 
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Kartoffelpudding
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ja stimmt. mein erster amp war en johnson 15watt amp. cleansound war relativ brauchbar (aber welcher anfänger will den schon am anfang nen guten cleansound????). die zerre klang (auch in meinen anfängerohren) einfach nur sch****! nach 2 jahren hab ich mir das korg ax1g gekauft und hatte dann endlich ne brauchbare zerre und ganz gute effekte. ich denke en gutes multieffekt an guten boxen is für den anfänger vom sound her motivierender als en billiger übungsamp, weil DIE kann man ohne effekte ja doch vergessen.
 
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Ich spiele z.B. zu 90% nur noch mit 'nem BOSS DR-880, der direkt mit meiner Stereoanlage verbunden ist. Wie schon von ars ultima erwähnt, macht es schon richtig Spass wenn man 'ne ordentliche Anlage hat. Meinen VOX AD30 VT nutze ich also nur selten. Für zuhause ist also ein reiner Amp für mich persönlich nicht mehr unbedingt notwendig. Mit dem BOSS habe ich unendliche Möglichkeiten (Bass und Drumpattern, E-Effekte), so dass ich nichts mehr vermisse.

Will ich andere nicht nerven, schnapp ich mir auch mal den Pocket Pod und geh in irgendein anderes Zimmer, wo ich ungestört sein kann.

Fazit: Ich komme innerhalb meiner 4 Wände bestens ohne Gitarrenamp aus. Nur hin und wieder macht es natürlich mal Spass über den VOX lauter zu spielen. Aber dafür muss die Bude auch sturmfrei sein.
 
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Aber dafür muss die Bude auch sturmfrei sein.

nicht umbedingt, wenn man tolerante eltern hat :D
hab meinen fireball 4 wochen daheim gespielt, bis er in den proberaum kam
 
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Weilando
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genau das ist find ich das ding. richitg gute amps findet man unter den kleinen fast gar keine (insbesondere für den high gain bereich), und die guten großen klingen für mich wenn man sie nur 2% aufdrehen darf auch nicht doll, von daher ist für daheim zum üben son modeller in fast jeder hinsicht besser meiner meinung nach.
 
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WENN du einen PC hast (was ich vermute, da du sonst nicht hier den Thread eröffnet haben könntest... na gut gibt doch noch möglichkeiten :screwy: ) ist der PODxt genial...

hab den auch...bin mehr als zufrieden damit... ich kann nachts um 2 uhr üben über kopphörer... sounds sind druckvoll...fett und richtig heavy...clean is geil...aber mehr dazu bitte in den Line6 POD Userthread packen...

IMHO is das teil perfekt...nicht nur als übungsamp zuhause...ich benutz das mit ner Behringer FCb1010 MIDI Leiste... und recorde damit im Studio
 
ars ultima
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Warum ist der POD xt genial, wenn man einen PC besitzt? Eigentlich ist doch das gute daran, dass man eben keinen PC braucht. Sonst kann man doch Geld sparen und sich einen Toneport kaufen.
 
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Mighty Scoop
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Joa, wie die Komentare hier schon zeigen, ein POD plus PC ist für zu Hause die ideale Lösung.

Erstens wegen der Vielseitigkeit, zweitens wegen der Bedienbarkeit ( z.B. bei Effekten ) und drittens hat man damit die fortgeschrittene Möglichkeit sich über den PC ein kleines Aufnahmestudio zu basteln.

Außerdem klingt ein POD über ne einigermaßen gute Soundkarte um Längen besser als ein mittelmäßiger Übungsamp, außerdem ist der POD von der Lautstärke her besser zu handeln.

Bei POD hat man halt ,neben der Nutzung für den PC ,die Möglichkeit noch zusätzlich, ihn vor nem Amp als kleines Multieffekt zu benutzen.
 
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Was ist eig mit dem Behringer V-Amp? ist der mit dem POD zu vergleichen?

Und dann gibts ja noch Modeling Programme nur für den PC. Was ist damit? Sind die auch zu gebrauchen? Ich habe damit eher schlechte erfahrungen gemacht, lag aber auch daran das ich nur die Soundkarte on board meines pc's benutzt habe.
 
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Was ist eig mit dem Behringer V-Amp? ist der mit dem POD zu vergleichen?
Vom Prinzip ja, wie der Sound ist weiß ich nicht. In Anbetracht des preises soll der V-Amp wohl ganz OK sein. Beim POD musst zu zwischen dem normalen (bzw. aktuell 2.0) und dem xt unterscheiden. Der xt hat ein ganz anderes modelling und soll wohl viel besser klingen.
Und dann gibts ja noch Modeling Programme nur für den PC. Was ist damit? Sind die auch zu gebrauchen?
Prinzipiell kann die genau so gut sein, ist ja technisch im Grunde nichts anderes als POD & CO. Konkreter ist die Gearbox-Software (die Modellingssofwtare der Toneports, aber auch einzeln erhältlich) identisch mit dem PODxt. Was hast du denn für Software getestet? Ich persönliche finde Revalver gut; speziell bei HiGain meiner Meinung ach besser als das sonst immer zitierte GuitarRig.

Hast du dir den Thread eigentlich durchgelesen? Da wetrden V-Amp und Software doch schon erwähnt.
 

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