Powerconditioner und Schaltnetzteil

von Mr. Pickles, 03.02.20.

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  1. Loftone

    Loftone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.20   #21
    Hab Dank für all diese Tipps.

    Ich hatte vor Jahren mal die Mglichkeit eine USV geschenkt zu bekommen infolge eine Gewerbeabmeldung eines IT-Betriebes und hab dankend abgelehnt weil es ein unfassbar großer Kasten war und Platz selbst jetzt noch leicht problematisch ist.

    Der Spannungswächter wird es werden. Im Kundenkreis habe ich einen Fachmann der das verbauen wird. Hier vermute ich das wird dann im Sicherungskasten der Wohnung verbaut !?
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.20   #22
    Nicht unbedingt. Man kann auch einen mobilen Kasten mit Hutschine nehmen und diesen oder mehrere Spannungswächter verbauen. Im Prinzip ein kleiner mobiler Unterverteiler. Es gibt allerdings auch Firmen (sofern es diese noch gibt und nicht schon Insolvent/Pleite sind) die so etwas nach Kundenwunsch bauen: Connex, RiedConn (ehemals HAMA Systemtechnik), LLT, u.a.
     
  3. Hoppus

    Hoppus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.20   #23
    Ist zwar etwas offtopic da es nur um SNT geht, aber ich glaube könnte trotzdem interessant sein.
    Da ich über das Jahr recht viel mit Generatorstrom mache, gerade auch mit kleinen Stromerzeugern bis 5 KW, wollte ich dieses Phänomen powerconditioner mal testen und habe mir mal einen etwas älteren Furman bei einem befreundeten Musiker ausgeliehen.

    Hintergrund wieso ich es testen wollte, war die Unterdrückung von Einschaltplopps auf der PA von großem induktiven Lasten. Kühlanhänger, Zapfanlage und co. Leider beziehen sich meine Erfahrungen nur auf Verstärker mit Ringkerntrafo. Hatte bisher leider keine PA im gebrauch mit SNT und großen Induktiven Lasten.
    Kurze Problembeschreibung:
    Aufgrund von den Einschaltvorgängen der Durchlaufkühler und Kühlkammern wurden mir immer extreme "Einschatplopps" auf die PA übertragen. Teilweise in ungünstiger Kombination so stark, dass die Endstufe in den Protect gegangen ist und hat eiskalt die Kanäle abgeschaltet.
    Da hatte ich mich mal schlau gemacht und bin auf die Powerconditioner gestoßen. Hatte auch Kontakt zu Furman aufgenommen und mein Problem geschildert. Diese wiesen darauf hin, dass man speziell auf einen "Transientenfilter" achten solle.
    Zufälligerweise hatte ein befreundeter Musiker genau so einen Powerconditioner zuhause.
    Nun ja lange Rede, kurzer Sinn.... das Teil Filter die Einschaltplopps so stark heraus, dass sie nicht mehr zu hören und an den Pegelanzeigen nicht mehr zu sehen sind.
    Wie sich das aber bei SNT Technik verhält weiß ich nicht.

    Grüße
     
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  4. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.20   #24
    Das ist unabhängig vom Netzteil, da der Powerconditioner vor dem Netzteil sitzt und filtert, sofern einer eingesetzt wird und auch dort eingesetzt wird.

    Falls da kein Transientenfilter sitzt und man jetzt meint, dass ein SNT dies ausfiltert... naja, bedingt. Die SNT sollten sowieso ein entsprechendes Filter haben, da sie sonst das ganze Netz verseuchen (Rückeinspeisung).
    Aufgrund der Wandlung und Regelung geht so eine Spannungsspitze auch nicht ganz durch, wird jedoch hörbar sein, wenn auch deutlich schwächer. Es ist also immer eine gute Idee
    a) den Tonstrom möglichst unabhängig und frei von anderen Einflüssen, wie z.B. größeren geschalteten Lasten zu ziehen.
    b) dennoch einen entsprechenden Filter zu verwenden, wenn man auf der sicheren Seite sein möchte oder gar sein muß.
     
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  5. dr_rollo

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    Erstellt: 20.12.20   #25
    Ich glaube, dass in den meisten dieser Fälle der Powerconditioner in diesen Racks sitzt, weil's schick ist, weil's halt dazugehört, weil er in vielen Fällen gleich die Rackbeleuchtung mitliefert, ohne dass sich vorher wirklich Gedanken gemacht wurde, ob das technisch sinnvoll ist.
    Gerade bei Kemper, Digitalmixern, Audio-Interfacennatürlich auch Keyboards, macht für mich eine USV hier viel mehr Sinn. Eine USV liefert normalerweise auch Schutz gegen Überspannung, gleicht Spannungsspitzen aus, und hat vor allem den Vorteil, dass nicht nur bei kurzen Unterbrechungen oder auch kürzeren Stromausfällen die Geräte an bleiben, keine Bootzeiten beim erneuten Einschalten, kein Datenverlust, Routing (gerade bei Audio-Interfacen) bleibt bestehen.
    Ich hab seit vielen Jahren eine Mehrfachsteckdose mit integrierter 700Watt USV im Einsatz. Gibt's auch in 19" Bauweise und macht meiner Meinung nach mehr Sinn als eine Furman oder andere.
     
  6. mathiasbx

    mathiasbx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.21   #26
    Auch wenn wir in Deutschland sind ist man vor Fehler von Menschen halt nicht geschützt.

    Wir hatten mal mit meiner Band eine Zeltveranstaltung, wo der Strom wohl nicht sauber angeschlossen wurde. Somit hatten wir eine krasse Überspannung auf der Leitung für die Instrumente und Zack hatte der PreAmp unseres Gitarristen einen weg. Er lief zwar noch, klang aber wie ne AmpSim aus 1980.
    User Bassist und Ich hatten nen Furman im Rack und der hat wohl meinen Keyboards durchaus das Leben gerettet.
     
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  7. yamaha4711

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    Erstellt: 11.01.21   #27
    War mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so.

    Deswegen bei unbekannter und vor allem frei gestalteter Stromversorgung durch unbekannt erstellt immer mal vorher messen. Dafür gibt es auch für den Laien handhabbare Prüfgeräte, sowohl für Schuko als auch für CEKON. Besser so, dann muss der Powerconditioner auch nichts schlimmers erstmal verhindern.
     
  8. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.21   #28
    Ich hatte schon problem mit dem Netz (gerade bei alten Gebäuden, bzw mit alten Leitungen) wenn du Licht und PA / amp am selben kreis hast ist durchaus scheiße da hat so ein Teil auch geholfen. Ansonsten halt einfach als absicherung vor überspannung bei teuren Geräten garnicht so verkehrt, wer kennt ihn nicht den besoffenen der sein Bier über ne Kabeltrommel schüttet o.ä. - klar der hat da nix verloren etc. pp. - finanziert mir mein equipment aber auch nicht. Daheim hab ich auch überspannungsschutz weil mir vor Jahren mal ein Computer beim Blitzeinschlag zerschossen wurde, brauch ich nicht nochmal, passiert statistisch auch nicht nochmal, aber statistisch hätts auch nicht zum erstenmal passieren sollen :p.

    Sound verbesserung ist natürlich quark, esseiden du hattest vorher eben nebengeräusche die damit in dem Fall weggehen - dann ist es ne soundverbesserung. Ist aber in meiner Erfahrung eher rar...
     
  9. SlapBummPop

    SlapBummPop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.21   #29
    Guten Morgen.
    Interssantes Thema. Ich denke übder solch ein Gerät auch gelegentlich nach, da ich mir nach und nach ein gutes Homestudio einrichte.
    Bei Livesituationen ist die Gefahr von Schäden sicher deutlich höher. Pa-Vermieter, Veranstalter usw. sollten hier wertvolle Tips geben können, was wirklich Sinn macht.
    Mein Equipment im Homestudio will ich künftig zumindest mit einer Versicherung schützen. (ob eine Hausrat-Vers. hier genügt, muss ich noch klären.)
    Eine Versicherung die auch Livesituationen, Transporte, Konzerte, Auf und Abbau usw. mit abdeckt, wird vermutlich recht kostspielig werden.

    Gruß
    SlapBummPop
     
  10. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.21   #30
    Hmm..... ich erkenne nicht so ganz den Sinn in diesem vorherigen Post.

    Nochmal zur Erinnerung:
    Ein Powerconditionier schützt in der Regel in letzter Instanz elektrische und elektronische Geräte vor Überspannung, vor allem Transienten (kurzfristige Peaks). Für grobe Überspannung ist ein Powerconditioner zu schwach. Daher muss in jedem Fall eine wirksame Vorabsicherung stattfinden. Lediglich Schaltimpulse durch hohe Lasten VOR dem Conditioner werden wirksam eliminiert. Überspannung durch fehlerhaften Anschluss einer 3-phasen Verteilung/Verlängerung, kann abgeschwächt werden, muss aber nicht. Blitzschlag geht meist voll durch.
    Ein Powerconditioner filtert Störsignale hochfrequenter Art aus, z.B. verursacht durch DLAN, Schaltnetzteile. Störungen, welche nach dem Passieren des Powerconditioners (eben durch Schaltnetzteile oder DLAN) eingebracht werden, weil man eben diese Geräte NACH dem Powerconditioner betreibt, können nicht erfasst werden. Dies klingt trivial, hatte aber schon DAUs, welche der Meinung waren, dass so ein Gerät auch irgendwie "Rückwirkend" dies erfasst. Gerade in Livesituationen lässt sich so etwas nie wirklich vorhersagen und schon gar nicht kontrollieren. Da werden wild irgendwelche fragwürdigen Steckernetzteile aus dem Reich der Mitte in ebenso fragwürdige 20-fach Verteiler oder noch schlimmer 3er Verteiler mehrfach kaskadiert eingesteckt. So etwas muss schief gehen und da hilft dann auch kein Powerconditioner oder USV davor.

    Ein Powerconditioner ist ein wirksames Mittel, um das Netz dahinter sauber zu halten, wenn eben der Rest und vor allem alles dahinter stimmt. Aber eben nur dann. Es ist als weiteres, zusätzliches Element in einer Kette von möglichen Maßnahmen anzusehen, steht allerdings eben recht weit hinten an.

    Ein Powerconditioner kann NICHT
    vor grober Überspannung schützen.
    Unterspannung ausgleichen.
    elektromagnetische Einwirkungen eliminieren. Diese koppeln über die Netzleitungen ein und das war es dann.
    den Klang einer Anlage verbessern. Störungen, welche einem (Audio)Signal durch defekte oder mangelhafte Geräte aufgeprägt werden können so nicht eliminiert werden.
    Erdschleifen unterbrechen
    für Potentialausgleich sorgen

    Ein Powerconditioner macht vor allem Sinn in einer definierten Umgebung, in welcher alles nach dem Powerconditioner geprüft ist und korrekt arbeitet, also z.B. in einem Effektrack, am FoH in den Sideracks, in Amp City.

    In Bezug auf ein Homerecordingstudio sehe ich keinen nennenswerten Sinn zum Einsatz eines solchen Gerätes. Sofern da nix sirrt oder anderweitige Störungen auf dem Audio sind, ist alles OK. Falls nicht sollte man zunächst einen Elektriker zu rate ziehen, die Elektrik prüfen und messen lassen. Dann seine Geräte selbst unter die Lupe nehmen, samt gesamter Stromführung und Signalführung. Oftmals hängt es einfach nur an einer defekten Audioverbindung (abgerissene Masse o.ä.), keine symetrische Signalführung, etc.
    Mit einem Powerconditioner bekämpft man in keinem Fall die Ursache, sondern nur die Auswirkung/Sympthome. Es gilt immer Ursachenforschung zu betreiben und das Problem dort zu elimieren, auch wenn es nervig und zeitraubend ist. Dies gilt vor allem im nicht mobilen und daher nicht ständig wechselndem Umfeld.

    Das Thema Versicherungen ist hier irgendwie fehl am Platze, dennoch kurz.
    Versicherungen wollen grundsätzlich Geld verdienen und Gewinne generieren. Dies steht im Gegensatz zum Ersetzen und erfüllen von Ansprüchen gegenüber dem Versicherungsnehmer in Form von monitären Mitteln.
    Eine Hausratversicherung deckt Schäden jeglicher Einrichtung und Gegenstände innerhalb der schützenwerten Räumlichkeiten ab, sofern diese erfasst sind.
    Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/...-auf-den-wert-der-einrichtung-kommts-an-13889
    Es ist nicht schadhaft sich die Police Punkt für Punkt erklären zu lassen und vor allem mögliche konkrete Schadensfälle zu konstruieren, diese abzufragen und sich auch schriftlich bestätigen zu lassen.

    In Bezug auf Transport/mobilem Einsatz. Solange das Hab und Gut in einem verschlossenen Fahrzeug ist und dieses in einem verschlossenen Gebäude steht, z.B. in einer Tiefgarage des Eventortes, solange greift auch die Hausratversicherung. Ich weiß das aus leidiger Erfahrung, da mir bei einem Besuch einer VA mein Auto in der Tiefgarage stehend aufgebrochen wurde und diverse Wertgegenstände entwendet wurden. Dies hat dann, aber wieder erst auf hartnäckige Nachfrage, die Hausratversicherung übernommen. Die KFZ Versicherung hat damit z.B. nix zu tun. Leider wird dies dem Versicherungsnehmer niemals freiwillig mitgeteilt. Daher fleissig Fälle konstruieren und gzielt Fall für Fall nachfragen und das im Vorfeld.

    Für alle anderen Eventualitäten bezgl. Versicherungen, z.B. Elektronikversicherungen, sollte man tunlichst fachlichen (also juristischen) Rat einholen. Für Privat (z.B. Handy) geht das noch. Sollte allerdings daraus auch nur ansatzweise ein gewerblicher Sinn erkennbar sein (Vermietung, Dienstleistung), dann werden solche Policen niemals nicht greifen, da meist ausdrücklich ausgeschlossen und die juristische Abteilungen der Versicherungen können aus jedem Vorgang auf irgendeine Art und Weise eine gewerbliche Tätigkeiten stricken.

    Man wäre besser beraten sich in diesem Falle entsprechende Rücklagen zu bilden, um im Fall der Fälle ASAP eine Ersatzbeschaffung zu tätigen. Ärger mit Versicherungen können sich über Jahre zerstreuen. Ist letztendlich ein Rechenexemple.
     
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  11. SlapBummPop

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    Erstellt: 12.01.21   #31
    Danke für die Informationen,

    dies macht für mich aktuell einen "Powerconditioner" eher überflüssig.
    (wieder was gespart;-))

    Gruß
    SlapBummPop
     
  12. Loftone

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    Erstellt: 12.01.21   #32
    Als Versicherungskaufmann sage ich immer: Versichern muß man das, dessen Beschädigung und Verlust nicht aus der Portokasse kompensiert werden kann. Manche Versicherungen gibt es für 2stellige Beträge pro Jahr, andere nicht. Definitiv als Gewerbetreibender kann man derlei von der Steuer absetzen, sofern ein gewisses Umsatzvolumen erreicht wird.

    Ich habe weiter oben ein Ereignis geschildert, wo ich einst als Studiobetreiber ein Überspannungsereignis folgenlos überstanden habe und dies geschah aus heiterem Himmel. Damals hatte ich 150k an Gear am Start und hätte diese Überspannung alles geschrottet, wäre ich unmittelbar Pleite und ruiniert gewesen.

    Ein anderer hat wiederum den Power-Conditioner für Live-Anwendungen als möglich sinnvoll hinterfragt und dabei etliches an Punkten eingebracht, die so nicht in einem unter einem Hut zu kriegen sind.
    Nun möchte ich auf diese Punkte aus versicherbarer Sicht eingehen (und nein dies tue ich nicht um Kunden zu gewinnen, denn die Provisionen aus dem Bereich sind bis auf IT-Unternehmen Kleingeld)

    1. Wer nicht gewerbetreibend ist, kann seine Elektronik im Rahmen der Hausratversicherung gegen Überspannung versichern (Nicht bei allen dabei als auch in voller Höhe). Diese umfasst den direkten und indirekten Blitzschlag und die zermatschen Geräte werden im Schadenfall einem Sachverständigen vorgelegt, damit dieser die typischen Schäden hierfür erfasst und bestätigt. Dann wird beim Wetteramt nachgefragt, ob es zu dem Zeitpunkt ein Gewitter in der Region gegeben hat. Direkter Blitzschlag bedeutet der Blitz kracht direkt ins Haus (dann hilft nix), indirekter bedeutet der Blitz krachte ins Umspannwerk, Verteiler in mittelbarer Nähe, quasi alles was nicht direkt ist. Bei Gewerbetreibende ist es das Gleiche nennt sich dann Inhaltsversicherung (auch da gibt es Unterscheide, die sowohl beide Wege nicht über einen Kamm der Vergleichbarkeit scheren lassen). Zudem gibt es reine Elektronikversicherungen, die teurer sind, aber fast alles umfassend sein könnten. Weder die eine noch die andere Lösung ist pauschal vergleichbar im Umfang und selbst der Preis variiert nach unten als auch oben trotz besseren oder geringeren Deckungsumfang !!dh. teurer ist nicht besser)
    2. Transport ist immer lösgelöst von allem (Ausnahme bestimmte Instrumentenversicherungen alsauch individuell angefragte Deckungskonzepte)
    3. Haftpflicht. Wer Berufsmusiker ist wird sich darum Gedanken machen müssen. Hier nennt sich das grob Berufs/Betriebshaftpflichtversicherungen, diese deckt ausschließlich Ansprüche Dritter in dieser Eigenschaft ab. Dh wann immer wer sagt ihr/du seit Schuld das... hat diese 2 Aufgaben. Begleichung oder Abwehr des Anspruches auf Kosten des Versicherers notfalls auch vor Gericht.
    Es gibt zwar Private-Haftpflichtversicherung die nebenberufliche Tätigkeiten von 2-10k pro Jahr absichern, aber diese beziehen sich dann auf Nachhilfe, Postaustragen und andere Tätigkeiten die so gut wie kein Risiko beinhalten. Im Zweifel schildern um was es geht und es !! sich schriftlich !! bestätigen lassen.

    Selbst als Makler hat man mir oft genug erzählt es ist nicht versichert, aber schriftlich eingereicht kam was anderes bei raus (Zuvor wissend was verkauft wurde basierend auf Bedinungswerk, was zeitfressend ist und diesen Job mehr als rechtfertigt)

    Wie dem auch sei.

    Der Powerconditioner ist für mich eine Rückversicherung für Ereignisse, die Versicherungen im üblichen nicht auf die Kette kriegen.
    Wie gesagt, ich kann nicht bestätigen dass mein Sound sich verbessert, noch hat es mich vor Brummschleifen bewahren können.

    Für einmalig zu entrichtende Beträge ab 60 EUR gebraucht, bekomme ich mit dem Powerconditioner eine Rückversicherung, die mich ruhig schlafen läßt.

    Wem das nicht sein Gear wert sein mag, möge auch nicht heulen wenn im ach so tollen Deutschland es seine Geräte zerschießt auch ohne dem direkten oder indrikten Blitzschlag ausgesetzt zu sein. Nebenbei kann ich noch weiter ruhig schlagen, denn neben den Überspannungsereignissen gibt es genügend andere Dinge, die das Hab und Gut vernichten können. Lückenlos ist nichts, aber die üblichen verdächtigen erfassend.

    In meinem Setup ist ein Powerconditioner Pflicht allein als Feinsicherung gegenüber Überspannungen die mit Blitzschlag nichts am Hut haben. Wer das erlebt hat, wie ich einst als Grünling ohne Versicherungen und Powerconditioner das Geld in Rüstung steckend, der hätte im Totalschadenfalle die nächste ICE-Trasse aufgesucht (damals IC)
     
  13. Frans13

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    Erstellt: 12.01.21   #33
    Ich möchte mal so abrunden: ab einem gewissen Level von Sorgfalt im System muß man sich nicht nur um tatsächliche Probleme kümmern, sondern auch um mögliche. Da gibt es dann Leute, die halten dies-und-das für abwegig und unmöglich ... und die anderen, die genau das schon erlebt haben. Zwischen den beiden Fraktionen ist schwer zu vermitteln :-)
     
  14. Loftone

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    Erstellt: 12.01.21   #34
    Ich würde es simpler zusammenfassen. Sind einem 60 EUR (oder etwas mehr) es wert sein bisher Angeschafftes minimalst zu sichern oder nicht (egal ob versichert oder nicht, was in Musikerkreisen vermutlich die wenigsten tun)
    Mir ist es vollkommen egal wie andere das sehen, ich für meinen Teil fühle mich beruhigter angesichts des erlebten und der geschilderten Erfahrungen.

    Gerne poste ich Vergleiche von Audio Files auf Wunsch bestimmter Kabellängen um zumindest die Frage abzuwickeln, ob es einen Klangeinfluss auf die entsprechende Geräte haben kann. Ich habe von 1,5 bis 16 Meter etliches verdrahtet aller Güteklassen an Kabel alsauch Gerätepreisen. Den Punkt verbuche ich als Vodoo, die Sicherung aber nicht. Hier ein Video bezüglich eines alten Furmans aber derlei Technik haben die nicht gepachtet, sodass fast alles taugt
    Furman Power Conditioners - Extreme Voltage Shutdown (EVS) overview - YouTube
     
  15. SlapBummPop

    SlapBummPop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.21 um 09:50 Uhr   #35
    Guten Morgen,

    ich habe nun zumindest schon mal eine Hausratversicherung abgeschlossen.
    Noch was zum Thema Geräte schützen.
    Bei mir daheim sind keine Geräte (außer E-Herd und Kühlschrank) permanent am Netz.
    Steckerleisten sind nur eingesteckt/aktiv bei Nutzung. (Stecker werden danach immer gezogen.) Equipment was ich gerade, im Moment des musizierens, nicht nutze, steckt auch in keiner Steckerleiste, hat also auch keinen Kontakt zum Stromkreis.

    Gruß
    SlapBummPop
     
  16. Loftone

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    Erstellt: 14.01.21 um 11:51 Uhr   #36
    Wenn man eine handvoll Geräte hat, ist das ein gangbarer Weg. Bei Inbetriebnahme wiederum kann es dich dann erwischen.

    Wenn man sich hier mal die Meinungen und Ansichten gibt, ist es doch erstaunlich wie mit der Thematik umgegangen wird.
    Die einen sehen das als Rackzierde, die anderen als unnötig und so kann man hoffen, das keiner es zu erleben hat und plötzlich sein liebgewonnenes aus eigener Tasche zu ersetzen hat nur weil man einen 2stelligen Betrag einmalig nicht abgedrückt hat.
    Wenigstens war ein anderer so schlau und hat sich eine Hausratversicherung besorgt, denn sollte im schlimmsten Falle die Überspannung ein Feuer auslösen, muß er nicht in einem Tippie am nächsten Weiher nächtigen bis man aus eigener Kraft alles kompensiert hat (sofern er dabei keine Fehler gemacht hat wie Unterversicherungen uvm.)
     
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