Problem mit verbogenem Mechanikflügel bzw. Achse

von TheGameqt, 13.09.16.

  1. TheGameqt

    TheGameqt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.16   #1
    Moin^^

    Ich habe soeben neue Saiten auf eine akustische Gitarre aufgezogen (Yamaha NCX 700) und habe dabei ein Problem bemerkt. Mir ist aufgefallen, dass der Wirbel der g-Saite leicht "angeschrägt" ist und damit nicht mehr in der korrekten Postion ist. Um weitere Probleme zu vermieden, habe ich vorsichtshalber die entsprechende Saite wieder entfernt.
    Ich damit im Moment ein wenig am verzweifeln, denn ich habe natürlich keine Lust durch eventuelle Unachtsamkeiten (z.b Nicht-Beachtens der Schräglage) die Stimmmechanik nachhaltig zu beschädigen. Wenn also zufällig jemand weiß, ob und wie das repariert werden kann, bin ich um jeden Tipp dankbar.

    Das ganze ist auf dem beigefügten Bild ganz gut erkennbar. Ich weiß leider nicht, seit wann das so krumm steht, kann aber sagen, dass es "auf der anderen Seite", sprich bei der d-Saite, NICHT so aussieht... :/
     

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  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 13.09.16   #2
    Hi, willkommen im Forum :)

    Tja, der Mechanikflügel bzw. die Achse davon (so nennt man das bei Gitarren, "Wirbel" findet man bei Streichinstrumenten) ist eindeutig verbogen.
    Ich nehme an, du bist mit deiner Gitarre i-wann mal angestossen ohne, dass du es gemerkt hast.
    Transportierst du sie in einem Koffer oder in einer Tasche? Bei einer Tasche bzw. Gigbag kann das leicht passieren.

    Ausser einem optischen Schönheitsfehler hat das Ganze erst mal keine weiteren Auswirkungen.
    Falls der Flügel dennoch i-wann mal brechen sollte, kann/muss man halt die Mechanik(en) ersetzen.
    Das geht bei Nylonstrings aber meist nur 3-Stück-weise, da die Mechaniken einer Seite alle miteinander verbunden sind.
     
  3. hatschipu

    hatschipu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #3
    Der Flügel sollte noch eine Weile halten. Verbogene Achsen sind nichts seltenes und i.d.R. kein Problem, wenn sie nicht deutlich stärker verbogen sind. Optisch ist es ein Makel, und es mindert den Gebraucht-Verkaufswert. Ich würde gar nichts machen. Du kannst versuchen, die Achse vorsichtig zurückzubiegen, aber da bleibt das Risiko des Bruchs. Dann müsste sie komplett erneuert werden.

    Naja, wenn die Mechanik fertig ist ersetzt man sie doch komplett. Halbe Mechnaniksätze sind nur schwer erhältlich ;) , und optisch ist das auch nix. So teuer ist das ja nicht.
     
  4. TheGameqt

    TheGameqt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #4
    Das kann durchaus passiert sein. Habe eine Tasche, aber in letzter Zeit habe ich die eh nicht mehr transportiert. Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das so lange schon kaputt ist.

    Da lasse ich lieber die Finger von, bei solchen Dingen habe ich Unglückshände. ;-)

    Ich wäre ansonsten mal zu dem Laden gefahren, wo ich die Gitarre gekauft habe, die haben da auch eine Werkstatt. Meint ihr denn, ein "Fachmann" könnte das reparieren oder besteht da überhaupt keine Chance? Sind gut 100km Strecke insgesamt, da frage ich lieber mal vorher. :)
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 14.09.16   #5
    Reparieren durch "Geradebiegen" kann man versuchen ... mir wäre da die Reise von 100 km zu weit ;)

    Wie schon gesagt, es ist ein optischer kein funktioneller Mangel, der auf das Instrument keinen unmittelbaren Effekt hat.
     
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