Problem mit Verstärker(n) im Proberaum

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Liebe Forengemeinschaft,

in großer Ratlosigkeit wende ich mich an euch. Vielleicht könnt ihr mir zumindest irgendwie weiterhelfen. Seit ein paar Wochen haben wir ein massives Problem beim Proben, kommen aber bei der Fehlersuche partout nicht weiter.

Hier erstmal zur Ausgangssituation:
Ich hab in den PR einen Laboga Mr. Hector mit einer Hughes&Kettner MC412CL als mein Setup stehen und stelle unserem anderen Gitarristen meinen kleinen Laboga the Beast 30+ plus eine Fender Metalhead Box zur Verfügung. Seit kurzem setzt beim Spielen sein Signal immer wieder (plötzlich) komplett aus. Die Betriebsleuchte am Verstärker leuchtet ganz normal und kurz darauf kommt das Signal wieder.
Da der kleine 30 Watt Head bei einer Death Metal Band leider immer auf Anschlag lief, dachten wir zuerst daran, dass er da Schaden (vielleicht die Röhren) genommen haben könnte. Jetzt habe ich meinen Ersatzamp, einen Randall RH150 G3+ hingeschleppt, nur um bei der letzten Probe erneut das gleiche Problem festzustellen. In weitere Folge haben wir den Randall an eine andere Box gehängt, gleiches Problem. Danach wurden beide Boxen nochmal mit einem anderen Speakerkabel durchprobiert. Keine Veränderung. Auch das Kaltgerätestromkabel haben wir gewechselt und den Amp an einem anderen Steckdosenkreis angeschlossen, immer das gleiche Problem. Auch die Instrumente und die Instrumentenkabel wurden alle getauscht. Keine Verbesserung
Interessanterweise tritt das Problem (zumindest scheinbar) öfter auf, wenn der Verstärker lauter gedreht wird (beim Randall ab der Hälfte des Mastervolumes). Andererseits haben wir dann als es gerade wieder normal lief, den Amp auf 90% des Masters hochgeregelt und es kam mehrere Minuten zu keinem Ausfall, dann plötzlich doch wieder.
Mein Mr. Hector funktioniert indes komplett ohne Probleme. Was wir noch probiert haben: den Mr. Hector an eine der anderen Boxen zu hängen (habe Angst, den vielleicht zu Beschädigen, falls eine der Boxen hin wäre) oder einen der anderen Amps an meine Hughes&Kettner Box zu hängen (auch hier die - wahrscheinlich unbegründete - Angst, irgendwas beschädigen zu können).

Mir ist natürlich bewusst, dass eine Ferndiagnose fast unmöglich ist, nur wissen wir jetzt nichtmal in welcher Richtung wir das Problem suchen sollten. Über jede Idee, jeden Vorschlag wären wir unglaublich dankbar, schon allein weil in ein paar Wochen der nächste Gig ansteht und es mir sehr starke Bauchschmerzen bereitet, nicht zu wissen, ob wir uns auf die Amps verlassen können.

Cheers und bereits im Voraus vielen Dank!
 
Eigenschaft
 
Leuchten die Amps weiter, wenn sie nicht klingen? Habt ihr mal eins der Tops an Dein Rig geschlossen, wobei ihr dann alle Kabel von deinem Rig übernehmt, und nur das Topteil wechselt?
 
Amps leuchten ganz normal. Tops an mein Rig angeschlossen haben wir noch nicht, werden wir aber bei der nächsten Probe machen. Sollten wir als Gegenprobe auch meinen Amp an die eventuell defekte Box hängen? Wie gesagt, will ich nicht den Amp beschädigen, falls da irgendwo ein Kurzer oder ein Wackler ist und plötzlich der Verstärker ohne Last läuft :/ Andererseits tritt das Problem auch mit einer anderen Box auf.
 
Seit kurzem setzt beim Spielen sein Signal immer wieder (plötzlich) komplett aus. Die Betriebsleuchte am Verstärker leuchtet ganz normal und kurz darauf kommt das Signal wieder.

Das kommt mir bekannt vor und ist mir peinlicherweise bei einem Gig passiert. Damals mit einem der Dynacord REF Röhrenamps. Selbiger hatte einen Überlastschutz eingebaut, der dafür sorgte, dass allzu laute Signalspitzen einfach unterdrückt wurden (damals per Glühlämpchen-Überlastschutz, d.h. in der Box war ein Aufblitzen zu sehen). Ich hatte das wegen der unterschiedlichen Lautstärken vorher beim Proben nicht bemerkt. Aber dann auf der Bühne… :ugly:
 
Hab ich das richtig verstanden, dass das Problem beim 30 Watt Topteil auch vorkam?

Ansonsten würde ich auf den Randall tippen. Das Problem mit Soundaussetzern bei höheren Lautstärken ist bei dem Amp bekannt. Entgegen der Aussage des Herstellers ist das leider auch bei der Plus-Variante nicht ganz auszuschließen.
 
Richtig, leider auch bei dem kleinen 30-Watter das Problem. Bzw. ist es bei dem zuerst aufgetreten, weshalb ich dann eigentlich den Randall geholt habe. Sollten etwa durch einen dummen Zufall beide Amps mit so unterschiedlicher Bauweise das gleiche Problem haben? Hmm....
 
Dazu kann ich leider nichts sagen, beim Randall ist das jedenfalls ein relativ bekanntes Problem. Bzw. die Tatsache, dass dieses Problem auftreten KANN ist bekannt.

Sollte das auf den 30 Watt Amp auch zutreffen, müsste man da in den Weiten des Internets bestimmt fündig werden ;)
 
Oder kann euer 230v Netz genug Dampf liefen?Steckdosen noch schraubkontakte? Kontaktprobleme.... Steckdosen verkokelt?

Schon alles da gewesen
 
Das hatten wir auch im Verdacht. Haben dann mal probehalber nur den Amp laufen gehabt und im Vergleich alle Amps plus PA etc. aber ohne nennenswerte Änderungen, werde trotzdem nochmal alle Steckdosen abchecken, man weiß ja nie.
 
Habt ihr auch mal die jeweilige Gitarre bzw. eins der Kabel zwischen Gitarre und Verstärker gewechselt? Da alles weiterhin leuchtet/funktioniert und es auch bei anderem Equipment vorkommt würde ich vielleicht eher darauf tippen.
 
Japp. Ich habe mich mit meiner Gitarre und meinem Kabel direkt in den anderen Amp eingestöpselt und wieder das gleiche Verhalten. Im Prinzip haben wir schon alle Glieder der Kette ausgetauscht, ohne das Problem umgehen zu können. :/
 
Der Mr. Hector ist doch ein Vollröhrenamp, oder? Du kannst den durchaus dann an der Box probieren, sollte dir der dann auch kurzzeitig ausfallen, mach ihn halt fix genug aus. Die Endstufe brennt ja nicht nach wenigens Sekunden sofort durch, und wenn du vorsichtig bist und fix abschaltest sollte das eig gut gehen.
Defekte Steckdosen fände ich eher überraschend, aber ggf. Mal dein Rig an der Steckdose benutzen, das sonst der andere Gitarrist nimmt.
Die Röhren stecken auch alle fest in den Amps? Nicht das es da vielleicht einen Wackler gibt weil die etwas lose sind....?

Stecken Effekte im Loop? Wenns da eine Macke gibt, kanns ja auch daran liegen. Ggf. beim testen alles aus dem Loop lassen, evtl nur mit einem Patchkabel Send und Return direkt verbinden.
 
Wir sind extra direkt Gitarre-->Amp-->Cab gegangen. Aber mein Setup mal drüben anzuschließen und seines bei mir scheint wohl der nächste logische Schritt zu sein. Den Sitz der Röhren werd ich kommende Probe auch gleich mal überprüfen, das is a gute Idee. Wäre zwar seltsam wenn's bei beiden Amps das gleiche Problem wäre, aber Zufälle gibt's ja immer wieder.
Die Beobachtung, dass die Fehlerhäufigkeit mit der Lautstärke zunimmt, hat uns zu zwei annahmen geführt:
a) die Amps ziehen dann zu viel Strom (haben wir aber dann mehr oder weniger sicher ausschließen können)
b) durch die höhere Lautstärke vibrieren Bauteile, Kabel, etc. stärker und verursachen einen Wackler...war auch nix zu finden, aber ich hab das Gefühl, dass das in die richtige Richtung gehen könnte.
 

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