Probleme beim Übergang vom Akkord Spiel zu Einzeltönen

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Hallo habt ihr Tipps für mich?
Ich bekomme den Übergang vom schnellen Akkorde schlagen zu Einzeltönen nicht wirklich hin. Begebe mich immer wieder dran und habe doch das Gefühl es wird nicht besser.
Konkret geht es um das Solo aus „American Idiot“ von Green Day und „Kopfüber in die Hölle“ von den Ärzten. Da geht es konkret um die Kurze Passage nach „…von einer besseren Welt…,“ und „…Kopfüber in die Hölle…“, bzw. der Übergang nach dem ersten Kehrvers, wo nochmal das Thema vom Anfang auftaucht.
Aber so etwas gibt es ja in vielen Liedern. Erst schrammelt man durch und dann muss die Hand plötzlich still liegen und genaue Einzeltönen treffen. Gibt es da einen Trick?
 
Da gibt es keinen Trick !

Sondern nur die Methode die bei solchen spieltechnischen Problemen funktioniert.
= Slow it down d.h. Song deutlich langsamer spielen und dann den Übergang üben.
Wenn du ein Tempo geübt hast in dem es dann funzt, langsam das Tempo wieder steigern.
Je nach deinem Können und dem Schwierigkeitsgrad, kann das schon mal ne Weile dauern.

Viel Erfolg
 
Ja ... anfangs gaaanz langsam üben ... ;)
Es geht in der Phase nur darum, den Bewegungsablauf zu trainieren. Wichtig: Sauber spielen ...sonst trainiert man sich die Fehler an ...
Wenn es langsam gespielt läuft, nach und nach das Tempo steigern ... aber weiter auf sauberes Spiel achten.
 
Auch Akkorde kannst du nur aus dem Handgelenk schlagen, so dass das Handgelenk zwischen Akkordschlagen und Einzeltönen gar nicht großartig die Position ändern muss.
Dazu musst du auch auf dem Schirm haben, dass Green Day das ganze live einfach durch einen zweiten Gitarristen lösen, der entweder die Akkorde während des Solos durchschrammelt oder eben das Solo übernimmt, während der Sänger die Akkorde spielt.
Zusätzlich hast du beim Solo von American Idiot den Vorteil, dass der erste Teil des Solos im Oktavgriff gespielt wird, der ja ebenfalls wie ein Akkord angeschlagen wird und von dort aus geht erst mit den Einzelnoten weiter.
Bei den Ärzten ist die Gitarrenarbeit live immer reduzierter als auf den Studioaufnahmen.
Ansonsten kann ich mich nur den vorangegangenen Kommentaren anschließen.
Erinnere dich dran, wie lange am Anfang der Übergang zwischen den ersten zwei Akkorden gedauert hat.
Da musste die Greifhand lernen.
Jetzt ist die Schlaghand dran.
 
P.S. mal auf sogsterr angeschaut: bei den Ärzten sind da 4 Gitarren im Mix, d.h. die Einzeltöne werden nicht "abwechselnd" mit den Akkorden gespielt, bei Green Day sind's immerhin 3 Gitarren.
 
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Ich habe mir eine live Version des Ärzteliedes angeguckt. Und ja Farin streicht etwas zusammen, ist halt nur ein Gitarrist, der auch noch parallel sing. Aber die Stellen, die ich meine spielt er auch live.
 
Dazu hat er die Gitarre auch ziemlich tief hängen.
Bei den Einzeltönen setzt Farin den Handballen zur Fixierung auf.
Andere setzen den kleinen und/oder den Ringfinger unterhalb der Saiten auf oder kombinieren beides.
Auf jeden Fall sind Akkord- und das Spiel von Einzeltönen (mindestens) zwei sehr verschiedene Techniken.
Du weißt jedoch vorher genau, wann die entsprechende Technik einzusetzen ist und kannst auf diesen Wechselpunkt der Techniken gezielt hinspielen.
Ähnlich wie bei einer Laufstrecke, bei der die Vorgabe ist: zunächst Sprint, ab Markierung 1 Gehen, ab Markierung 2 Hopserlauf.
 
Ich habe weiter rumexperimentiert und ich glaube ich nähere mich meinem Problem. Die Schlaghand ist zu verkrampft. Ich halte das Plektrum mehr oder weniger in einer Faust und da muss ich ran. Dachte immer jeder Spieler hat so seine Eigenarten und dann spiele ich halt mit einer Faust. Aber das wird nichts, wenn die Stücke anspruchsvoller werden, muss ich die Hand öffnen. Ich werde mir das jetzt aktiv angewöhnen.

Habe versucht die Stelle mit reduziertem Tempo zu spielen, aber das ist ganz schön schwer, wenn man vorher Normaltempo gespielt hat. Ich komme immer wieder aus dem Takt raus. Bin zu schnell.

Auf jeden Fall sind Akkord- und das Spiel von Einzeltönen (mindestens) zwei sehr verschiedene Techniken.
Stimmt, aber dass macht es ja erst spannend.
 
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Habe versucht die Stelle mit reduziertem Tempo zu spielen, aber das ist ganz schön schwer
Ich finde langsam spielen eigentlich schwieriger/anspruchsvoller ... aber auch schöner und vielseitiger als schnell spielen ;)
Wenn es langsam sauber läuft - das dann auf Tempo bringen ist dann nicht mehr schwer, geht eigentlich "fast von selbst" wenn man das Tempo allmählich steigert ...
Immer regelmäßiges und sauberes Üben vorausgesetzt.
 
Schließe mich meinen Vor-Schreibern an.
Die problematische Songstelle langam üben bis es klappt und dann das Tempo langsam anziehen.
 

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