Probleme mit artificial harmonics (a.h.)

von JayT, 11.02.08.

  1. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #1
    Hi,

    Sorry, ich befürchte die Fragen hat es schon öfter gegeben:

    Wie kann man a.h. (artificial harmonics) (Rechte Hand) von der Spieltechnik verbessern / üben (Im allgemeinen auch of als "Quietschen" bezeichnet)?
    Oder was kann man an der Gitarre ändern, dass das besser funktioniert?
    Funktionierts vielleicht mit einem anderen Plektrum besser?

    Prinzipiell bekomme ich es schon auf die Reihe, das Hauptproblem ist, dass ich ein Riff öfter spielen muss, damit ich einmal einen richtig reinen schönen a.h. Ton zusammenbringe.

    Lustigerweise geht es z.b. auf meiner Westerngitarre am besten und auf meiner 7-saiter
    am schlechtesten. Neue Saiten verbessern die Situation nur gering und kurzfristig.
    Mit der Bundreinheit hängt es glaub ich auch nicht zusammen, denn dann würde sich einfach nur der Punkt verschieben, an dem die Obertöne am besten funktionieren.

    Sind da dickere Saiten oder dünnere Saiten besser?
    Hängt das auch mit den Einstellungen vom Vibrato-System zusammen ?

    Danke & lg. JayT.
     
  2. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #2
    Saiten und Vibrato sind egal, nur das Plektrum und die Finger zählen. Du sollst mit einem möglichst neuen (scharfen) Plektrum spielen und nur mit der Spitze, also so wenig Flächenkontakt mit der Saite wie möglich. Am besten mit dem Daumen und Zeigefinger das Plektrum komplett umschließen so dass nur 1-2mm rausschauen.
     
  3. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #3
    Auf was für ner Pickupkombination, bzw. -einstellung spielste denn ? Weil bei mir (H-H Gitarre) hat sichs als am besten herausgestellt entweder nur Steg oder nur Halshumbucker zu benutzen ;)
    Gruß Jan
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #4
    Ja, grundsätzlich geht es mit einzelnen Pickups wesentlich besser als mit Kombinationen. Am sonsten sind die Pickups auch relativ egal, stärkere betonen die Harmonics grundsätzlich etwas mehr aber das tun die ja mit allen "Feinheiten".
     
  5. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.02.08   #5
    Hallöchen,

    Saiten (Alter, Material & Stärke) und Mensur spielen auch eine große Rolle. (Mensur und Saitenstärke ergeben die Saitenspannung)

    Deshalb geht es auch bei manchen Gitarren fast von alleine und bei anderen etwas schwieriger. Aber das hast Du ja mit Deiner Western Gitarre auch schon festgestellt.

    Wenn die Basis dann stimmt verstärken es dann die Pickups auch dementsprechend.

    Ich kann dir also eigentlich nur empfehlen die E-Gitarre mal "unplugged" zu benutzen und die Anschlagstechnik zu verbessern bzw. zu optimieren. So erkennst Du am besten wie die Gitarre auf Deinen Anschlag reagiert.

    Je nach gegriffenen Ton musst Du auch die Position der Anschlagshand verändern (je nach Gitarre und Mensur immer etwas unterschiedlich).

    Nach einiger Zeit hast Du das aber im Gefühl wo es am schönsten und lautesten klingt. :great:
    Dadurch kannst Du dann auch die Tonhöhe gezielt verändern. Dann hast Du nicht nur ein willkürlichen "Quitscher" sonder ein großes Potenzial an passenden Tönen.
     
  6. JayT

    JayT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #6
    Hi,

    Danke für eure tollen Tipps bislang.

    Habe da tatsächlich an den Pickups rumgebaut. Im Prinzip spiele ich meistens alleine über den Hals-Humbucker. Da ich aber da noch einen Fehler in der Schaltung hab (Umschaltung funktioniert nicht richtig) kanns gut sein, dass der Steg-Abnehmer auch aktiv ist. Wollt das eh unlängst korrigieren, ist aber immer an meiner Faulheit gescheitert. :D

    Neues Plektrum werde ich auch ausprobieren. Ich wechsel öfter die Saiten als die Plektrums. :o Gute Idee. :great:

    Unplugged üben mach ich eh öfters (Tonleitern während dem Fernsehen).
    Werd da auch einmal mehr mit a.h. probieren. :great:

    Bin natülich um jeden weiteren Tipp dankbar!
    Danke Leute!

    lg. JayT.
     
  7. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.02.08   #7
    Wie schon oben geschrieben ist die Position des Anschlags ganz entscheidend, hier ein paar Angaben (Abstand jeweils vom Steg aus) die Dir vielleicht helfen:

    gespielter Ton
    + 2 Oktaven bei ca. 11 cm
    + eine Terz bei ca. 9 cm
    + eine Quinte bei ca 7,5 - 8 cm
    + eine Septime bei ca. 7 cm
    + 3 Oktaven bei ca. 6 - 6,5 cm

    Die Angaben variieren etwas von Saite zu Saite und von gegriffenen Bund zu Bund, einfach ausprobieren!

    Wie Du siehst wird es je höher der Ton werden soll der Abstand immer enger.
    Je genauer Du den gewünschten Ton triffst je "schöner" klingt es zum gegriffenen Ton.

    Wichtiger als das Plektrum ist das saubere berühren der Saite (z.B.) mit dem Daumen.
     
  8. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #8
    Also das kann man sich halt immer an den +24 bünden merken, meistens hat man zwar nicht mehr als 24 aber man kann ja grob schätzen und beim rest musste halt gucken, weils von der mensur abhängig ist, und davon was für nen sound du haben willst (wennde dir zum beispiel mal bullet for my valentine anguckst, die haben schon fast nen mehrklang in den obertönen während rage sehr präzise und "reine" ah´s hat ;) aber das gehört halt auch zum spielstil und den pers. sound vorstellungen)
    gruß Jan
     
  9. guitar_hero'94

    guitar_hero'94 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #9
    Also je mehr Gain du hast, desto deutlicher hört man die a.hs.
    Außerdem gibt es sog. "hot spots", das sind bestimmte Stellen im Anschlagsbereich (sind bei jeder Gitarre wo anders) dort klingen Pinch Harmonics deutlicher.
     
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