Probleme mit der sängerischen Wahrnehmung mit In Ear

Ne, andrehen wollte der dir sicherlich nix. Der Support von Danny ist klasse, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. :great:
 
das war ja auch meine Erfahrung, slalomsims.

Deshalb war ich ja so enttäuscht, als sich herausstellte, daß es bei mir nicht geht, obwohl die Ohr und More Hörer nur gute Kritiken haben, wohin man auch schaut und obwohl es bei anderen auch in der Kombination mit besagtem Sennheiser Gerät geht.

In der Band hieß es dann sinngemäß: Tja, da haste dir was Falsches andrehen lassen.


Shana
 
Hallo

@ Boerx
Danke für diese Erklärungen. Ein externer Limiter wurde mir von anderer Seite auch schon mal geraten. Ich könnte ihn ja auch zur Probe bestellen.
Was würdest du mir denn da empfehlen?

Bevor du jetzt daran gehtst neues Equipment zu kaufen würde ich erst mal auf Fehlersuche gehen. Ich benutze das G2 schon seit Jahren und hab übrigens keinen Limitier drauf, allerdings kann ich mich auf alle drum herum verlassen.
Also probier es doch erstmal in einer kontrollierten Umgebung aus dann siehst du ja ob sich was ändert.
 
Wie die anderen schon sagten, teste erstmal in Ruhe ohne Limiter in sicherer Umgebung, dann wird sich sicherlich vieles klären.
Deine Kollegen haben keine Ahnung ;-) Die Dinger finde ich für den Preis wirklich gut. Ich hab noch etwas am EQ gedreht, weil ich etwas mehr "Bass" bei IEM mag und mir ein paar Frequenzen im Mittenbereich zu "aufdringlich" waren, aber so angepasste Hörer möchte ich nicht mehr missen, besonders als Sänger, wenn ich meine Kauleiste bewege :)

Simon
 
Wenn es bei den lauten Passagen auf dem IEM nicht entsprechend lauter wird, würde ich mal darauf tippen, daß im Kanal-Insert ein Kompressor hockt, den der Herr Ton-Drechsler für den FoH-Sound einfach braucht, um die leisen Gesangs-Passagen pegelmäßig über die Instrumente zu bekommen. Da alle Mixe über ein gemeinsames Pult gemacht werden, liegt das nahe.

Abhilfe würde schaffen, Deinen Gesang auf zwei Kanalzüge zu geben, einer für den FoH-und den anderen für Deinen IEM-Mix. Kompressor dann natürlich nur im FoH-Kanalzug, bzw. ein weniger stark komprimierender auf dem IEM, denn volle Dynamik auf den Lauschern ist nicht jedermanns Sache.

Vorstellbar wäre natürlich auch, daß beim lauteren Singen die Elacins etwas "aufgehen". Das wäre natürlich der ungünstigste Fall, weil bedeutend, daß die Formteile nicht sauber sitzen respektive optimal angefertigt wurden.
 
Als ich die Überschrift dieses Threads gelesen hab, dachte ich erst an den Höreindruck, an den man sich bei zumindest gut isolierenden in-ears gewöhnen muss, quasi vergleichbar mit Singen bei zugehaltenen Ohren. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, weil man - wie soll ich sagen - den Direktschall nicht hört? Oder ein indirektes Signal vond en Stimmbändern/Klangräumen durch den Kopf in das Hinterohr? Bin kein Mediziner. Aber ich weiß noch, dass ich da große Probleme hatte, bis ich das richtige Verhältnis von Gesang zu den anderen Instrumenten verinnerlicht hatte.

In diesem Fall hier halte ich auch den internen Limiter im IEM für eine Problemquelle. Hab gerade nachgeschaut und gesehen, dass der Swing von Ohr&More nur 8Ohm Impedanz hat, was natürlich nicht optimal ist, wenn Sennheiser für sein Gerät 32 Ohm, bzw. 16 Ohm als Untergrenze angibt. Grundsätzlich gilt erst einmal, dass eine Soundquelle wie das Bodypack keine Impedanz hat. Impedanzen gibt es nur beim Kopfhörer oder auch bei Lautsprecherboxen, und beides sollte schon zusammenpassen. Die Impedanzangabe beim Sender bezieht sich auf das anzuschließende Gerät, d.h. optimale Leistung wird auch nur für die angegebenen Werte gegeben. Hat der Kopfhörer eine höhere Impedanz, wird das Signal leiser, hat der Kopfhörer eine geringere Impedanz, kann es sein, dass das Signal nicht mehr sauber ist, evtl. verzerrt, oder hier auch der Limiter schneller einsetzt, weil er vielleicht über den fließenden Strom aktiviert wird. Bei Lautsprechern und Endstufen ist das genau derselbe Effekt, wobei Endstufen in der Regel schnell Schaden nehmen, wenn die Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher zu klein ist. Das wird hier wohl nicht so schnell der Fall sein.
Das Problem mit dem Kompressor, was onk hier noch einmal angesprochen hat, kann wohl am ehesten euer Techniker klären. Ich seh das genauso, dass ein Kompressor im gesang durchaus Sinn machen kann, sich aber negativ auf den Monitor auswirken kann (z.B. Feedbackgefahr bei Wedges) und für in-ear genau den hier eingangs beschriebenen Effekt zur Folge haben dürfte.
Alternativ zu dem von onk vorgeschlagenen weg, mit zwei Kanalzügen für den Gesang, könnte man den Kompressor auch in eine Subgruppe einschleifen, um das Problem zu umgehen.
Interessant aber auch Onk's letzter Einwurf:
Vorstellbar wäre natürlich auch, daß beim lauteren Singen die Elacins etwas "aufgehen". Das wäre natürlich der ungünstigste Fall, weil bedeutend, daß die Formteile nicht sauber sitzen respektive optimal angefertigt wurden.
Das ist wohl der Grund, warum man beim Anpassen der Formteile auch den Mund aufhaben sollte. Ein guter Hörgeräteakustiker würde darauf achten. Beim letzten Anpassen hat man mir auch ne Maulsperre in Form eines ca. 4cm Gummiballs zwischen den Vorderzähnen verpasst, was nicht angenehm, aber sicherlich sinnvoll war.
 

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