PU schnell austauschen mit Adernhülsen, Crimpzange und Wago-Klemmen

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Hab ich schon mal bei meinem Projekt kurz vorgestellt... hier noch mal extra und explizit. Ich dachte mir, wie man das PU-Wechseln/einbauen vereinfachen kann... liegt eigentlich nahe (aber gesehen habe ich es vorher noch nicht) und ist selbsterklärend:

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Hat bisher wunderbar funktioniert.
 
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Gute Idee
 
Wago 221 kann man auch für flexible Leitungen bis zu einem minimalen Leiterquerschnitt von 0,14mm^2 ohne Adernendhülsen verwenden.
 
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  • #4
(y)Gut zu wissen... Mein innerer Monk fühlt sich mit den Hülsen irgendwie besser. Und man kann die zwei mittleren Anschlüsse von Humbuckern schön zusammenfassen.
 
Ich habe die noblen grauen, mit den or. Hebeln im Amp für den 230V -Bereich genommen, statt mehrere Adern auf einen Lötpunkt zu braten......
 
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Mein innerer Monk fühlt sich mit den Hülsen irgendwie besser.
da kannst du deinen Inneren Monk bedenkenlos bei seite schieben, die halten hervorragend bei angegebenen Leitungsquerschnitten auf offener Litze 😉
 
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Pack doch noch ein paar Kastagnetten und Gewichte rein :rofl:

Spaß beiseite. Wenn es Dir schon um Arbeitsersparnis beim PU-Wechsel geht (wie oft machst Du das so pro Woche?), könntest Du aber schon konsequent denken und die Anschlüsse bei den PUs in den PU-Fräsungen machen, um das Durchziehen der Kabel von dort ins Elektrikfach zu sparen ;). Ggf. kann man da auch platzsparendere Steckverbinder nehmen, da ja einfach nur Strom drüber geht und und keine kritischen Signale.

Z.B. für 5,99 € Bolatus 100 Stück 0.5-1.5mm² Kabelschuhe, Rundstecker und Rundsteckhülsen
Schon teurer, aber für Leitungspaare WireSwift™ | Steckverbinder — Schnelle, sichere, mühelose Verdrahtung
Ach, es gibt tausende - vielleicht haben die Bastelfetischisten hier konkrete Erfahrungen und Empfehlungen. Vielleicht denkt man auch an Steckverbinder mit Goldkontakten.

Bei alle 5 Jahre mal irgendwo andere PUs einbauen und dann in derselben Gitarre nie mehr wieder, wäre für mich der Aufwand, Stecker einzubauen, höher als eben zwei Kabel einmal zu verlöten und gut ist es.
 
Kannst du mal ein Foto machen, wie die Pickup-Kabel aussehen, wenn sie nicht in den Wago-Klemmen stecken? Sind die Aderendhülsen dünn genug, um sie durch die vorhandenen Bohrungen für die Pickup-Kabel zu bekommen?
 
  • Ersteller
  • #9
Ich hab die dünnsten verwendet, die ich gefunden habe:

PU mit Adernhülsen.webp

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich habe die noblen grauen, mit den or. Hebeln im Amp für den 230V -Bereich genommen, statt mehrere Adern auf einen Lötpunkt zu braten......
Die sind aber deutlich größer, wenn ich mich nicht täusche.
... könntest Du aber schon konsequent denken und die Anschlüsse bei den PUs in den PU-Fräsungen machen, um das Durchziehen der Kabel von dort ins Elektrikfach zu sparen .... Stecker einzubauen, höher als eben zwei Kabel einmal zu verlöten und gut ist es.
Normalerweise wechsle ich nicht so oft PUs. Bei der Gitarre waren es aber vorher noch nicht ausprobierte. Und jetzt tatsächlich schone andere drin. Zu deinen Vorschlägen:
  • Da müsste man auch die Kabel kürzen... sonst wird's schwierig das alles in den Fräsungen unterzubringen.
  • Bei einer LP und 2-adrigen PUs ja zu löten... bei 4-adrigen + Superswitch ist das schon ein wenig anderer Aufwand.
 
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  • #10
Ich nehme mal an, dass Löten einfach nicht Deins ist. 2 PU Wechsel mal 8 Kabel lassen mich nicht an die Notwendigkeit, weil maßgebliche Erleichterung von Steckverbindungen denken.

Wenn man Dein letztes Bild anschaut, hat man automatisch die Idee, wie die Kabel unterzubringen sind. Und Du veränderst die Kabel(enden) ja auch und abgeschnittene Kabel kann man auch wieder verlängern. Ich finde ja das Durchfummeln von Kabeln aufwendiger als die paar Lötverbindungen herzustellen.

Aber Du, nix für ungut. Es ist halt Geschmackssache und offensichtlich interessieren sich hier ja einige für Deine Lösung :prost: .
 
  • #11
Wenn ich an die letzten PU-Tauschaktionen denke war das, was am mühsamsten und zeitintensivsten war nicht die Löterei sondern das ganze Procedere drum herum. Saiten runter / beiseite, Schrauben raus, rausgeflogene Federn suchen, Kabel durch irgendwelche zu engen Löcher fummeln etc. Das dauerte immer gefühlt eine halbe Stunde, das Löten vielleicht eine Minute + Aufwärmen des Kolbens.

So ein Gefrickel mit Klemmen etc. scheint mir keine große Erleichterung zu sein.
 
  • #12
Kabel durch irgendwelche zu engen Löcher fummeln etc. Das dauerte immer gefühlt eine halbe Stunde, das Löten vielleicht eine Minute + Aufwärmen des Kolbens.
Am WE war ich ebenfalls mit der Kabelzuführung zum E-Fach des Bridge-PU´s meiner Firebird ebenfalls ewig beschäftigt. Das Kabel verschwanden gerade mal 5 cm im Kanal, sollten aber mindestens 20 cm sein. Dann kam ich auf die Idee, dass sich unter dem Pickguard ein weiterer Kanal verstecken könnte und so war es auch. Der Kolben konnte in der Zeit schön vorglühen. Löterei war innerhalb kürzester Zeit erledigt. Da ich in der Regel bei positivem Befund der neuen Pickups keinen weiteren Tausch plane, wäre die Verwendung solcher Klemmen zumindest für mich wenig zielführend.

Demnächst will ich auch den Neckpickup tauschen und jetzt kenne ich die Vorgehensweise und auch, dass ich hierfür den Bridgepickup nicht rausschrauben muss.

Pack doch noch ein paar Kastagnetten und Gewichte rein
Das war auch mein erster Gedanke, etwa so in der Art. ;) Trotzdem finde ich es klasse, dass uns @VS73 das Ganze hier vorgestellt hat. Davon lebt doch so ein Forum letztendlich. Muss ja nicht für jeden anwendbar sein.
 
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  • #13
Wie war das nochmal? Wenn man einen Hammer hat sieht alles aus wie ein Nagel. So nett die Wago Klemmen auch sein mögen, wenn es um Kleinstsignale geht und wir wirklich um sehr wenig Leistung reden, sind diese absolut überdimensioniert. Betriebssicher finde ich diese auch nicht, weil manche Leitungen AWG28 sind und das ist weniger als 0,14mm^2. Bei zwei adrigen Coax Kabeln wie sie Gibson verwendet funktioniert es so auch nicht einfach. Insofern: besser löten.
 
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  • #14
Nana ... haut doch bitte nicht immer so drauf ... 😉

Die Wagoklemmen haben schon ihre Berechtigung.

Laut Rückfrage nimmt Thomann* bereits verlötete Pickups nicht mehr ohne Preisreduzierung zurück. Wenn die Pickups nur geklemmt waren, gibt es da keine Probleme. Bei Single Coils gibt es dann allenfalls Probleme, wegen den ausgenudelten Schraublöchern.
 
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  • #15
Ist schon gut. Wie schon gesagt wurde: eine Forum lebt von der Diskussion. Und oft ist halt die Motivation anscheinend nicht nur Fürsorge oder Nächstenliebe, sondern auch dass man dem anderen unter die Nase reibt, wie unsinnig man eine Lösung findet. A propos... wenn man sich drüber lustig mach, dass im E-Fach zu viel los ist, könnten aber auch bessere Vorschläge kommen als die Klopper die oben verlinkt sind. Ich denke da an Sachen in Richtung wie bei EMG-Sets (EMG Zakk Wylde Set Black LS*) oder sowas: https://www.roboter-bausatz.de/p/10x-4-pin-dupont-kabel-buchse-stecker-30-cm, Micro JST PH 2.0 2P 3P 4P 5P 6PIN Male Stecker + Buchse Female je 10cm Kabel

Ich nehme mal an, dass Löten einfach nicht Deins ist... 2 PU Wechsel mal 8 Kabel lassen mich nicht an die Notwendigkeit, weil maßgebliche Erleichterung von Steckverbindungen denken.
Na ja... bis jetzt bin ich ganz gut beim Löten zurechtgekommen. Hat bis jetzt alles funktioniert: Jimmy Page-Wiring, FX-Pedal, ..

Aber wie ich auch schon sagte... bei einer Les Paul mit Standardverdrahtung würde ich es nicht machen. Aber es gibt auch enge Elektronikfächer und kompliziertere Schaltungen, bei denen nicht jede Lötstelle gut zugänglich ist.

Ggf. kann man da auch platzsparendere Steckverbinder nehmen, da ja einfach nur Strom drüber geht und und keine kritischen Signale.
Was bedeutet das eigentlich "kritische Signale" und was hat das mit der Größe der Steckverbinder zu tun? Ich nehme mal an, dass Physik einfach nicht Deins ist.
 
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  • #16
Ich finds absolut cool. Ich hab jahrelang EMGs gespielt, da ich die einfach nicht löten musste. Einbauen, einstecken, fertig. Wenn das Kabel vom Switch richtig abgezwackt wurde (lang gelassen), dann musste kein Lötkolben warm werden.

Mittlerweile habe ich einen einstellbaren, halbwegs guten Lötkolben und löte aber die Kabel in Ermangelung eines GUTEN Stecksystems für passive Pickups wieder.

Ich kann manche nicht verstehen "Löt doch!". "Warum? Löten geht doch einfach?!". "Klackert da drin doch rum!?!". Man kann ja auch mal was modernes machen. Wie gesagt: EMG macht das höchst erfolgreich seit Jahrzehnten. Die EMG und allen voran das Zakk Wylde Set sind nicht ohne Grund DER Verkaufsschlager bei den Pickups (zb bei Thomann*). Du musst sie einfach nicht löten.

Ich habe eine Gitarre auf der Arbeit (Pausen und so) und da habe ich die Endbuchse (bzw deren Kabel) und die Kabel der restlichen Elektronik einfach mit einer Lüsterklemme (nicht mal ne kleine) verbunden, da ich keinen Lötkolben mitnehmen wollte zur Arbeit. Es klackert nix, es wackelt nix, es gibt einfach nur Sound raus.
 
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