[R] Klavier / Jazz / Jazz Piano - Voicing Concepts von Philipp Moehrke

von akkpiadruman, 21.02.08.

  1. akkpiadruman

    akkpiadruman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.08   #1
    Titel: Jazz Piano - Voicing Concepts

    Autor: Philipp Moehrke

    Erscheinungsjahr/letzte Auflage: 1997 / überarbeitete Neuauflage 2007 im AMA Verlag

    Preis: 26,95 Euro

    ISBN: 3-89922-091-9

    Bezugsquelle: z.B. bei Amazon

    Zusammenfassung:

    Das 178 Seiten Starke Heft besteht aus 8 Kapiteln mit den folgenden
    Themen:

    1.) Basics (Akkordsymbole, Stimmführung, Spread Voicings)
    2.) Durdiatonik (Diatonische Stufenakkorde in Dur, II-V-I-Kadenz in Dur)
    3.) Molldiatonik (Diatonische Stufenakkorde in Moll, II-V-I-Kadenz in Moll)
    4.) Left Hand Voicings (u.a. Bud Powell Voicing, 3- und 4-Note Voicings, Guide Tone Voicings)
    5.) Two Hand Voicings (Drop 2, Upper Structure)
    6.) Reharmonisation (u.a. SubV, IIm7-Erweiterung, Chromatische Annäherung)
    7.) Grooves ( Jazz Waltz, Stride, Walking Bass, Bossa Nova, Rhythmuspatterns für die Jazzbegleitung)
    8.) Arrangement ( Spread Voicings mit Melodie)

    Fazit:

    Dieses Workbook ist sicher nichts für 1 Monat. Angefangen bei 3-Stimmigen
    Akkorden, bis hin zu Upper Structure Voicings wird sehr viel angesprochen.
    Wie auch das andere von mir vorgestellte Heft dieser Reihe (Improvisations Concepts),
    folgt auch dieses Heft einem klaren Muster. Zuerst wird ein Voicing erklärt,
    danach gibt es Checkboxen (10 Kästchen zum Abhaken für jedes Voicing).
    Wenn man die Voicings einigermaßen flüssig spielen kann, gibt es auch hier
    wieder eine CD mit Playalongs, zu denen man die Voicings spielen kann/sollte.
    Wichtig ist hierbei, dass jedes Voicing im Quintenzirkel gespielt wird. So ge-
    wöhnt man sich schnell an die schwarzen Tasten ;).
    Im Ernst: Das Spielen in allen Tonarten ist bei diesem Buch ein aboluter Pluspunkt.
    Am Anfang neigt man dazu, nur in den vermeintlich einfachen Tonarten zu spielen.
    In diesem Punkt (und natürlich auch in puncto Voicings) hat mir dieses Workbook
    sehr geholfen.
    Workbook ist eine sehr treffende Bezeichnung, denn hier wird wirklich "nur"
    geübt. Genaue Erklärung (wie z.B. im Jazzpianobuch von Mark Levine) fehlen.
    Für mich ist das beschriebene Heft eine optimale Ergänzung zu anderen
    Standardwerken (z.B. obigem) und meiner Meinung nach für Leute geeignet,
    die zwar keine Probleme mit dem Verständnis des Buches von Levine (oder
    anderen) haben, die aber nicht genau wissen, wie sie das Ganze jetzt üben sollen.



    Mfg

    Ps: Andere Erfahrungen/Meinungen sind ausdrücklich erwünscht!
     
  2. Hiaslayer

    Hiaslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.08   #2
    Hi!
    Ich habe mir dieses Buch auch angeschafft.
    Und kann das nur bestätigen, dass es sich um ein pures Übungsbuch. Es erfordert sehr viel Disziplin und wirklich regelmäßiges Üben.
    Das Buch ist laut Autor für "Nichtpianisten" geschrieben und zielt auf Automatisierung der Voicings ab.
    Um die vielen Voicings zu automatisieren und nicht mehr nachdenken zu müssen wenn man eine II-V-I in B-Dur spielen soll erfordert wie oben schon gesagt sehr viel Disziplin und für einen Musiker der noch nicht so lange Klavier spielt, kann das v.a. anfängliche Üben wrklich anstrengend sein.
    Doch wenn man nicht nur die trockenen Übungen runterreißt, sondern die Voicings desöfteren an Standards anwendet, dann werden die Voicingübungen gleich umgesetzt und kommen so relativ schnell ins alltägliche Vokabular. Doch auch bis das flüssig geht, kann etwas Zeit vergehen.

    Alles in Allem handelt es sich hier um ein wirklich gutes Übungsbuch, welches versucht in recht kurzer Zeit die Grundlagen des Klaviercompings zu vermitteln. Doch sollte man sich trotzdem Zeit nehmen und sich nicht stressen lassen um die einzelnen Themen gut verinnerlichen zu können.

    So ich hock mich jetzt mal ans Klavier :D

    MfG
    Matthias

    Seit geduldig und gebt nicht auch und lasst euch nicht frustrieren:)
     
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