Rec-Session: Im Proberaum mit Punkrockern

von mjmueller, 26.01.16.

  1. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #1
    Hallo Leute,

    in einigen Wochen steht die (Demo) Aufnahme einer mir bislang unbekannten Punkrock-Band an. Da die Musiker/innen als Band aufgenommen werden wollen, rücke ich mit meiner ollen Yamaha AW1600 in deren Proberaum an. Darüber bin ich nicht soooo glücklich, weil ich den Proberaum schon mal von innen gesehen und vor allem auch gehört habe und in meiner Erinnerung war das eher suboptimal.

    Mir stehen also 8 Kanäle zur Verfügung, um Drums, Bass und Gitarre aufzunehmen.
    Mein Vorschlag war, die zweiten Gitarrenspuren separat einzuspielen und die Vocals davon komplett getrennt in meinem "Proberaum" :D.

    Zur Abnahme/Mikrofonierung habe ich mir folgendes überlegt:

    Drums: 2 x AT2035 als Overheads, AKG D112 Bassdrum, Sennheiser MD421 Snare
    E-Gitarre: Shure SM57
    Bass: Line Signal

    Könnte das was werden?

    Insbesondere mit den AT2035 als Overheads bin ich mir ein wenig unsicher. Alternativ stünden 2 Line Audio CM3 zur Verfügung.

    Dann stellt sich noch eine Herausforderung ganz anderer Art.
    Die Rhythmussektion hat wenig Lust, einen Klick einzusetzen. Zunächst war ich sehr irritiert darüber, weil es für mich irgendwie vollkommen klar war, einen Klick zu haben. Aber nein, da gibt es Vorbehalte. Mittlerweile habe ich mir sagen lassen, dass das wohl gar nicht so selten vorkommt.
    Habt Ihr das schon erlebt?

    Daher will ich einen "Kniff" anwenden: Vor der eigentlichen Aufnahme, rücke ich mit einem Fieldrecorder an und mache Testaufnahmen. Meine Hoffnung ist nun, dass in den Aufnahmen gut hörbar zu erkennen sein wird, warum so ein Klick eine sinnvolle Angelegenheit ist. Nebenbei kann ich auch noch mal den Raum checken.

    Viele Grüße
    Markus
     
  2. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #2
    Punkrock und KLick? Wie soll das zusammengehen?:rofl:
    Selbst wenn du du ihnen per Mitschnitt beweist, daß sie rythmisch schwimmen, werden sie es wahrscheinlich ablehnen. Und selbst wenn sie es ausprobieren, wird es bis zum recording 'wackeln', da das für den Trommler komplett neu ist. Womöglich überforderst du den schon, wenn du ein sauber gestimmtes drumset verlangst...
    Ist denn der Proberaum groß genug, daß du überhaupt eine Chance hast mit Stellwänden etc. das drum-Signal halbwegs sauber aufzunehmen. Irgendeine Stimme sagt mir, daß Gitarrist und Bassist keine modellingamps spielen...
     
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  3. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #3
    Die meisten Demos, mit denen ich zu tun habe, entstehen ohne Klick. Von Jazz bis Rock.
    Und diejenigen mit Klick klingen auch leider meistens danach ...

    Die von "Pfeife" angeführten Punkte kann ich durchaus unterstreichen.

    Ich bin gerade aus musikalischen Gründen ein Freund davon, drums+bass+git gemeinsam einzuspielen.
    Übersprechen war bei mir selten ein Problem, das kommt aber natürlich auf die räumlichen Verhältnisse an.

    Auch beim AT2035 hätte ich wenig Bedenken. Da hast Du doch eine ganz passable Ausrüstung.
    Einfach Zeit lassen beim Mikrophonieren, die Jungs machen lassen und nicht irgendwie bremsen.
    Wenn's am Ende nicht gut wird, liegt es selten an den Mikros ... ;-)

    der Omnimusicus
     
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  4. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #4
    Hallo,
    besten Dank an Euch!

    Genau den Gedanken hatte ich auch. Wenn das sehr ungewohnt ist, insbesondere für den Drummer, richtet ein Klick wohl mehr Schaden an, als er an positiven Effekten bringt vielleicht.
    Nee, keine Modelling Amps weit und breit :) Ganz sicher!
    In meiner Erinnerung ist der Raum so ca. 5x6m groß. Allerdings -wie oft üblich- proben in dem Raum ich glaube 3 Bands. Also viel Kram der da so rumsteht. Von daher befürchte ich, kann ich wenig mit Stellwänden arbeiten.

    Das empfinde ich auch oft so. Allerdings sollte dann wenigstens der Drummer sehr gut das Tempo halten können und der Rest der Truppe in der Lage sein, sehr tight zu spielen.

    Ich frage mich allerdings, ob das dann noch klappt mit dem Doppeln der Gitarre ohne Klick. Klar, irgendwie wird da was bei rüberkommen, aber so richtig auf den Punkt gespielt?
    Eine Idee hatte ich noch dazu, nämlich eine weitere DI-Spur der Gitarre aufzuzeichnen und zuhause mit Amplitube oder so ... :D Neee

    Ist das wirklich so üblich? Ich war überrascht, das es wohl nicht selten vorkommt. Irgendwie bin ich immer davon ausgegangen, dass jeder mit Klickspur aufnimmt. Den Klassikbereich mal ausgenommen.

    Und mal so ganz naiv gefragt: Was mache ich denn, wenn die Musiker wirklich so richtig Schwankungen und Schmierereien abliefern? Sollte ich das einfach unkommentiert so stehen lassen?

    Viele Grüße
    Markus
     
  5. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #5
    Gibt es denn eine Möglichkeit die Band wo anders aufzunehmen, wo du evtl. die akustischen Gegebenheiten beeinflussen kannst?
    Wenn sie schlecht sind, sag es ihnen ohne zu verletzen. Auch wenn sie dich dafür hassen, und vorerst du damit keinen Auftrag bekommst, ist am Ende allen geholfen.
    Ich hab gut Reden als Amateur, der von etwas anderem lebt...
     
  6. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.16   #6
    Ich kann einen wirklich sehr guten "Proberaum" nutzen, der in jeder Hinsicht keine Wünsche offen lässt (einschl. Kneipentresen ;)) und hatte auch schon mal angesprochen dort aufzunehmen. Die Reaktion war ... indifferent :rolleyes:
    Davon leben muss ich auch nicht - ist nur Hobby :)
    Ja, so ganz ohne Kommentar, würde mir auch sehr schwer fallen :engel: Und gerade denke ich, das mein Name ja nicht auf den Aufnahmen drauf steht und ich ja letztlich auch nicht für den Inhalt der Aufnahme verantwortlich bin, oder?
    Viele Grüße
    Markus
     
  7. Laguna

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    Erstellt: 26.01.16   #7
    Hi,

    Ich persönlich habe mit gemeinsam aufgenommenen Spuren, gerade in schlechter Akustik keine guten Erfahrungen gemacht. Das mag mit einer kleinen Akustik-Kombo noch gut funktionieren, spätestens, wenns lauter wird, bekommt man damit massive Probleme.

    Was ich schon öfters gemacht habe und was immer gut funktioniert hat: Nimm eine Rohspur auf, bei der die wichtigsten Instrumente zusammen spielen. Da muss keiner der Leute instrumenttechnisch höchstleistungen bringen und auch der Sound ist nicht ausschlaggebend. Dafür muss der Track absolut auf den Punkt und niet und nagelfest sein.
    Den Track bekommen die Musiker dann auf die Ohren, wenn du die Instrumente einzeln abnimmst.

    Gerade bei den Drums erspart dir das ne Menge Ärger, weil es bei rockigeren Sachen und kleinen Räumen keine Möglichkeit gibt, die OHs frei von anderen Instrumenten zu halten.
    Außerdem kann man mit der Methode wahlweise mit oder ohne Klick aufnehmen, je nachdem, womit sich die Musiker (und du) am wohlsten fühlen ;)

    So Far...
    Laguna
     
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  8. Pfeife

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    Erstellt: 27.01.16   #8
    Das hat nicht mal was mit dem Namen zu tun, der da am Ende drauf steht. Vielmehr damit, dass deine und ihre Leistung unter der schlechten Stimmung leidet.
     
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  9. mjmueller

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    Erstellt: 27.01.16   #9
    Hallo Ihr,

    hach, bin doch froh, dass ich hier noch angefragt habe. Ihr macht mich auf Sachen aufmerksam, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Danke dafür:great:

    und der Band fällt das vermutlich gar nicht auf, weil sie den Raum schon seit X-Jahren nutzen und sich daran gewöhnt haben.

    Ist das dann nicht noch schwieriger dazu zu spielen? Ich erinnere mich an eine "Schmuddelspur", in der die Gitarre an einer Stelle minimal schief spielte und das hat mich beim Einspielen vom Bass jedes Mal total aus dem "Flow" gerissen. Schlussendlich habe ich dann die Takte gezählt und den Bass nur mit Klick eingespielt ;)
    Da sehe ich den Stolperstein ...

    Das hatte ich befürchtet. Vermutlich auch mit deutlich stärker gerichteten Mikros werde ich da nicht viel ändern können?

    Und wie wäre es das Ganz statt mit A-Drums mit E-Drums einzuspielen? Das würde doch eine Menge Murks ersparen. Allerdings schätze ich, ist das dann nicht mehr Punk :eek: (und viele Drummer mögen die E-Drums nicht).

    ODER, als radikal andere Lösung: Zwei Usis im Raum, alle Amps und Drums so positionieren, dass sie gut eingefangen werden und lediglich an Bassdrum, Snare und Gitarre noch zusätzliche Mikros, um sie später ein wenig anpassen zu können?
    Hmmm ... dann kommt dem Raum wieder viel Gewicht zu. Oje, ganz schön tricky :)

    Ja, wir Musiker sind sensible Wesen :patpat:

    Viele Grüße
    Markus
     
  10. basslife

    basslife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #10
    Ich habe vor ein paar Jahren das gleiche "Problem" gehabt. Kleiner Raum, der nicht gut klang, Alles auf einmal einspielen. Sehr lauter Drummer, lauter Gitaarist, lauter Basser und Sänger, der unbedingt über sein altes AKG Mikrophon singen wollte. Sänger wollte auch keine Kopfhörer, so dass die Stimme auch noch über die Gesangsanlage in den Raum schallte.

    Ich habe dann erstmal den Drummer frische Felle aufziehen lassen und das Drumkitt mal gestimmt, so dass es anschließend recht gut klang (Begeisterung vom Drummer, wie so ein Set klingen kann!).
    Dann die Gitarrenbox und die Bassboxen etwas erhöht, so dass die Musiker sich besser hörten (dadurch wurden sie "etwas" leiser.
    Die Instrumentalboxen vom Drumkitt weggedreht, so dass weniger übersprechen da war. Ein SM57 und ein Sennheiser MD 421 an die Gitarre (möglichst nahe). Bass über DI, die Toms bekammen jede ein AKG Klemmmikro, Bassdrum ein D112 in der Bassdrum nahe am Kick, die Snare nur oben ein SM57 und das Drumkit noch zwei Overheads (ca. 1.5m über den Becken)

    Dafür habe ich dann 11 Spuren gebraucht. Natürlich haben sich viele Instrumente übersprochen. Das Drumkitt und die Gitarre kam auch über die Gesangsspur und die Gitarre war auch auf der Snarespur,...
    Aber man konnte schon recht gut was damit anfangen. Insgesammt klang das DEMO dann auch nach Punkrock.
    Da darf auch nicht immer alles so sauber getrennt sein m.M.n..

    Manchmal ist es auch einfach gut sich auf so ein Experiment einzulassen. Kann überraschend gut werden!
     
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  11. maggo1978

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    Erstellt: 27.01.16   #11
    Moinsen,

    also mit meiner Rockband haben wir eine zeitlang bei den Proben einfach Cubase mitlaufen lassen und von den Ergebnissen war ich jedesmal positiv überrascht. Wir haben per Mischpult alles abgenommen und via Firewire in Cubase als Einzelspuren reingekriegt.

    Bei den Drums hab ich mich auf die Abnhame von BD und SD und einem (!) Overhead beschränkt, welches dann auch für die Toms zuständig ist.
    FAlls Du es irgendwie schaffst, das Schlagzeug durch Stellwände o.ä. vom Rest etwas zu trennen wäre es optimal. Wenn das klappt, wäre vielleicht noch eine Drum-Mikrofinierung im Glyn Johns-Stil interessant (gibts haufig Beschreibungen im Netz dazu) - der hat mit BD, SD, einem OH und einem baugleichn Mik wie dem OH seitlich der Standtom gearbeitet, wurde auch oft bei den Led Zeppelin Alben so gemacht.

    Was die Akustik im Raum wesentlich verbessert und auch lauteres Spielen eher verzeiht wäre das Anbringen von Noppenschaumstoff an zwei Wänden. Die jeweils gegenüberliegende Wand muss jedoch frei von dem Zeug bleiben, sonst klingt es gleich "tot".

    Man muss das Zeug ja nicht gleich kaufen, aber vielleicht kennt ihr die ein oder andere Band die sowas im Proberaum hat und man kann es sich für kleines Entgelt oder eine Gefälligkeit ausleihen, sofern das Zeug nicht bombenfest im Proberaum angebracht wurde (Bei uns wurde das einfach mit 4 Nägeln rangehängt, wäre da also schnell ab -und wieder angebracht)

    Trotz dieser MAßnahme sollte die Band sich lautstärkemäßig trotzdem etwas zurückhalten, aber probiert beim ersten Track mit ein paar Takes einfach mal aus wie weit die mit der Lautstärke runterkönnnen ohne dass das Feeling verloren geht -> ist ja schließlich Punk :D

    Das Gerümpel von den anderen BAnds würde ich auf jeden Fall während der Aufnahmen da wegschaffen, es ist angenehmer wenn mehr Platz da ist und ihr vermeidet dass irgendwas anfängt zu rasseln bzw. zu resonieren.

    Und wenn ihr Platz schaffen könnt solltet ihr noch schauen dass ihr die Amps so stellt dass sie für die Aufnahme möglichst wenig gegenseitig übersprechen, würde z.B. heißen den Bass-Amp gegenüber vom Gitarren-Amp aufstellen, denn das Mikro am Git-Amp nimmt von hinten am wenigsten Schall auf. FAlls noch ein zweiter Gitarrist an Bord ist da auch überlegen wie ihr den unter dem Gesichtspunkt stellen könnt.

    Ansonsten würde ich erstmal die Basics aufnehmen, also Bass, Schlagzeug und Rhythmusgitarre. Soli oder irgendwelche Fills von der Gitarre sowie den Gesang würde ich dann seperat Recorden. Da kann der jeweilige Musiker dann auch mehrere Takes machen bis er 100%ig zufrieden ist. Wenn die so "ablauffest" sind dass sie die Songs ohne Vocals hinkriegen würde ich den Sänger bei der Basis-Aufnahme auch weglassen um unnötige Übersprechungen zu vermeiden, oder, falls wirklich notwenidg, erstmal ohne Mikro mitsingen lassen.

    Und wegen der Klick-Sache: Wer noch nie mit Klick gespielt hat oder zumindest selten mit Klick übt, wird da vor einem Problem stehen, das ist schon bei einem einzelnen Musiker so und bei einer ganzen Band ist das Thema noch dramatischer.. ich würde es lassen. Je nachdem wieviel Zeit noch bis zu den Aufnahmen sind kannst Du denen aber nahe legen dass jeder einzelne für sich seine Parts nochmal NUR mit Klick übt und evtl. dann nochmal in der Bandprobe im gesamten. Vermutlich werden die innerhalb der kurzen Zeit nicht klickfest, aber timing-mäßig wird es denke ich auf jeden FAll was bringen.


    Viele Grüße und gutes Gelingen ;-)

    Marco
     
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  12. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.16   #12
    Hi mjmueller,
    ein paar Gedanken und Erfahrungen von meiner Seite dazu:

    Als erstes fällt mir auf, dass mir die Erwartungshaltung noch nicht klar genug scheint. Daraus können die meisten Irritationen und Enttäuschungen entstehen, bis dahin, dass es in die völlig entgegengesetzte Richtung geht.

    Ich vermute mal, die wollen eine Demo-CD (von wie vielen songs eigentlich?), die die bei sich auf die WEB-Seite packen können, für Giganfragen benutzen können, vielleicht bei Konzerten als Mini-CD verticken/verteilen können und für sie als Band ist das natürlich auch ne schöne Sache.

    Dafür fragen die jemand an, der sie aufnehmen soll - genauso, wie sie spielen und sich wohlfühlen - es soll sich halt etwas besser und schicker anhören als wenn sie es selbst machen würden.

    Du willst nahe an eine "perfekte" Aufnahme - und die besteht aus sauberen Einzelspuren, möglichst Studioatmosphäre und -möglichkeiten, alles auf Klick.

    Das entspricht denen überhaupt nicht. By the way: es ist auch ein Riesenschritt für Leute, die ohne Klick spielen und das gemeinsame Spiel gewohnt sind und so typische Studioaufnahmen auch vielleicht aus unterschiedlichen Gründen ablehnen im Sinne von: nur wenn es gar nicht anders gehen sollte ...

    Ich sage jetzt mal: Deren Musik ist deren Ding und die spielen genau so, wie sie wollen. Und das wollen sie aufgenommen bekommen. Und dafür bist Du da. Von jeglichen musikalischen "Erziehungsversuchen" würde ich hier Abstand nehmen - Du bist nicht deren Bandcoach, sondern sollst sie aufnehmen.

    Aus dem Bauch heraus:
    1) Lass Dir von denen erzählen, was genau die mit den Aufnahmen machen wollen.
    Wenn es geht, dann sollen sie Dir ein, zwei Aufnahmen von anderen Bands zu hören geben, wo sie sagen: Das soll am Ende dabei rauskommen, das wollen wir haben. Also: Erwartungshaltung klären. Alles, was nur mit Worten beschrieben wird, ist höchst untauglich - deshalb der Verweis auf die anhörbare Erwartungshaltung.

    2) Hör Dir das an und schätze ein, ob das in dem Proberaum und mit den Möglichkeiten, die damit (und mit Deinem Aufnahmeequipment) gegeben sind, hinhauen kann.
    Wenn die Dir als Erwartungshaltung eine Studio-CD zeigen und sagen: So soll es klingen - dann sag, dass das so nicht geht, sondern nur im Studio, mit Klick und Einzelaufnahmen.
    Falls sie - was ich eher vermute - mit ein paar gut gemachten live-Einspielungen ankommen, dann schätze grob ein, ob das in deren Proberaum mit deren Aufnahmevorstellungen grundsätzlich machbar ist.

    Es sollte möglich sein, zu sagen:
    a) Das, was Ihr Euch vorstellt, geht bei Euch im Proberaum nicht.
    b) Können wir versuchen, ich bin aber skeptisch.
    c) Lass es uns probieren, bin vorsichtig optimistisch.

    Das reicht erst mal. Geht nur darum, im Vorfeld zu klären, ob die beiderseitigen Vorstellungen überhaupt zusmmen gehen können.

    Wenn das so aussieht, dass das klappen kann, mach das erste Aufnahmeset bei denen im Proberaum. So gut wie Du kannst und es die Gegebenheiten zulassen. Ob die tight spielen ist nicht Dein Ding. Dein Ding ist, aus dem, wie sie vorgehen wollen, das sound- und aufnahmetechnisch beste zu machen. Wenn sie selbst merken, dass die nicht tight spielen, dann haben sie die Möglichkeit, noch mal ordentlich zu üben - live müssen sie es ja auch ordentlich hinbekommen.

    Sollte sich dann herausstellen, dass in deren Proberaum nur eine bestimmte Soundqualität zu erreichen ist, ist einfach die Frage, ob denen das so langt oder ob sie mehr wollen oder es zumindest ausprobieren wollen.
    Dann schlag ihnen als erstes den anderen Proberaum vor, wo soundtechnisch mehr geht. Wenn sie das dann wollen, macht Ihr das, wenn nicht, nicht.

    Sollten sie dann auf den Trichter kommen, dass sie es doch mal mit Klick und Einzelspuren versuchen wollen - auch gut.

    Die Sache mit der dreckigen Orientierungsspur taugt gut. Ist auf jeden Fall eine gute Alternative, wenn klar werden sollte, dass man in dem Proberaum mit einer Gesamtaufnahme zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis kommt. Wenn die dreckige Orientierungsspur nicht tight genug ist, merken sie dann selbst, wenn sie die Einzelspuren drüber spielen wollen und daran scheitern.

    Was zum Klick: Ich kenne zwei Hilfsmittel, mit denen wir mal experimentiert haben. Ein Hilfsmittel war ein optischer Klick in Form einer Leuchte, die auf der 1 aufgeleuchtet hat. Die war für alle gut sichtbar, vor allem aber für den drummer. Ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber viel bringen. Als damaliger drummer hat es nach einigen Versuchen eine gute Orientierung gegeben - ich war nicht sklavisch drauf, aber bin so immer wieder gut reingekommen. Das zweite Hilfsmittel war der Mensch, der die Gesamtaufnahmen gemacht hat und der hat so angedeutet in die Hände geklatscht. War bei einem langsameren Stück als Orientierung ganz gut.
    Beides kann man mal ausprobieren, wenn die nicht tight genug spielen.

    Wie man vielleicht mittlerweile gemerkt hat, komme ich nicht aus der Recording-Ecke, habe aber quasi als Musiker bzw. Bandmitglied (Drum bzw. Gitarre) bzw. unterschiedlichen Bands schon alles mögliche kennengelernt: Gesamtaufnahmen, auf dreckige Orientierungsaufnahme spielen (das kann man übrigens auch so machen, dass sich bei dieser Aufnahme Gitarre und Bass sehr zurückhalten und nicht gesungen wird. Wenn die drumspur tight ist, dann spielen danach noch mal Gitarre und Bass (einzeln oder zusammen) drauf - wenn Gitarre und Bass genau das gleiche spielen wie bei der dreckigen Orientierungsspur, funktioniert das ganz gut; Gesang eh später), in Formation eispielen (Bass und drums, danach Gitarren, danach Gesang), Einzelspuren auf Klick - im Proberaum, bei Konzerten, im Studio.

    Mittlerweile kann ich daher auch einschätzen, wo die Grenzen des jeweiligen Aufnahmesettings liegen. Klar: bei einer Gesamtaufnahme ist nachher an Säuberung, Verfeinerung, Lautstärkeverhältnissen nicht mehr viel drin. Kann sein, dass die Band, um die es geht, diese Erfahrungen nicht hat. Dann ist es meiner Erfahrung nach besser, wenn sie das real erfährt - also anhand der Aufnahme hört, was dabei herauskommt. Wenn´s ihnen reicht, ist es gut. Wenn es nicht reicht, kommen die Alternativen. Es ist ein Erfahrungsprozess, wobei Du die Aufgabe hast, Dein Fachwissen und Deine Erfahrung beizusteuern, die vor allem darin liegt, zu sagen: Können wir so machen, aber dann kommt nicht mehr raus als Ihr jetzt hören könnt. Wird noch ein bißchen sauberer und aufgeräumter, aber das ist es dann. Bei einem anderen Aufnahmesetting ist mehr drin, das erfordert aber XYZ - wollt Ihr das probieren oder nicht?

    Okay - genug geschrieben ... Wie gesagt: das Wichtigste finde ich, zunächst die Erwartungshaltung zu klären. Am besten in der Form, dass die Band sagt: Hör Dir mal das an - genau so was wollen wir auch.

    Herzliche Grüße

    x-Riff
     
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  13. Laguna

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    Erstellt: 27.01.16   #13
    Hier muss ich vehement widersprechen!
    Noppenschaumstoff (und generell alles unter mindestens 6cm Dicke) ist der Tod für gute Akustik.

    Physikalischer Exkurs: Wenn du eine Frequenz mit einer bestimmten Wellenlänge bedämpfen möchtest, muss die Dicke des Absorbers mindestens die halbe Wellenlänge betragen. Mit 2cm Noppenschaumstoff kommst du irgendwo im einstelligen kHz Bereich raus. Alles drunter wird nicht angefasst. Dazu gehört auch der ganze Proberaum-Mumpf. Da die hohen Frequenzen mehr bedämpft sind, neigt z.B. der Sänger dann dazu, sich lauter zu drehen, weil er sich nicht mehr so gut versteht (Sprchverständlichkeit liegt ca bei 5 kHz). Dann kommt die Gitarre, der Bass und am Schluss ballern alle noch lauter durch die Gegend.
    Wenn schon Akustikbehandlung, dann bitte richtig!

    Auch die Lösung mit nur zwei Mics wird massgeblich vom Raumsound beeinflusst sein. Und du nimmst dir die Möglichkeit, später nachzubearbeiten. :nix:

    So Far...
    Laguna
     
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  14. maggo1978

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    Erstellt: 27.01.16   #14
    Und da muss ich dann vehement widersprechen - unserem Proberaum (auch ca. 30m², allerdings mehr in die Länge gezogen) hat das akustisch weit nach vorne gebracht. Zum einen kann der Drummer inzwischen "ganz normal" spielen und muss sich nicht mit Rods o.ä. rumärgern und zum anderen sind diese ganzen häßlichen Reflexionen gut zurückgegangen. Ich hab ja auch bewusst geschrieben dass man nicht den ganzen Proberaum damit ausstattet, sondern nur 2 Wände und jeweils die gegenüberliegende freilässt (also anbringen an zwei direkt aneinander angrenzende Wände übers Eck) - und aus der Praxis heraus kann ich nur sagen: Es bringt was! ;)
     
  15. Laguna

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    Erstellt: 27.01.16   #15
    Dann widersprechen sich unsere Erfahrungen da grundlegend. Physikalisch kann ich nicht nachvollziehen, wie Noppenschaumstoff akustische Probleme im Bass- und Tiefmittenbereich bekämpfen soll.
    Es kommt natürlich auch auf die Ausgangslage an. Wenn ihr davor in einem gefliessten Swimmingpool gespielt habt, (aufgrund der extrem schallharten Oberflächen erfolgt eine überbetonung der hohen Frequenzbereiche) kann Noppenschaumstoff durchaus was bringen.
    Trotzdem würden mich hier quantifizierbare Messungen interessieren, mit denen du deine Beobachtungen belegen kannst.

    Die Diskussion ist aber eh hinfällig, weil es nicht die Aufgabe des Threaderstellers als Tonmensch ist, den Raum akustisch zu optimieren. Dass auch kein Platz für Stellwände ist, hat er ja bereits gesagt.

    So Far...
    Laguna
     
  16. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #16
    Hallo,
    Da will ich Dir gerne zustimmen. Erhöht vielleicht auch den kreativen Output :)

    Gute Idee !!! Das könnte ich wirklich vorschlagen :great:

    Eine prima Gedanke. Vermutlich habe ich deutlich höhere Ansprüche als die Band, denke ich mittlerweile.
    Ein ganz wichtiger Hinweis! Das werde ich gerne so anregen :great:

    Ja stimmt natürlich - war mal so ein (spontaner) Gedanke:-(

    Dank Euch und viele Grüße
    Markus
     
  17. Hotspot

    Hotspot Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.16   #17
    Klingt nach Frust und grauen Haaren später beim Mixen.
    Mal im Ernst, was soll das werden, wenn der Sänger über die Gesangsanlage trötet? Spätestens da würde ich das Handtuch werfen.

    Ansonsten musst du halt aus der Not eine Tugend machen und das als On-the-fly-Aufnahme ohne Overdubs sehen. Wenn die Band gut ist, hast du zwar nicht die Möglichkeiten, hinterher groß was am Sound zu drehen, aber weiß, vielleicht überzeugt allein das musikalische Paket :-)

    Vor solchen Geschichten, wo es um pure Aufnahmen ohne Anspruch auf soundtechnischen Perfektionismus geht, empfehle ich im Vorfeld noch einmal kurz die Lektüre von Moses Schneider "Das etwas andere Handbuch". Ist sehr überschaubar, bietet aber speziell für diese Zwecke einige gute Anregungen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 27.01.16 ---
    Bietet sich schon eine Glyn Johns - Mikrofonierung an, auch wenn der Raum hier wahrscheinlich wieder kontraproduktiv ist.
    Frage: Wie hoch ist der Raum? Wie groß und welche Geometrie? Wo steht das Schlagzeug?

    Wenn der Schlagzeuger an der Wand klebt, dann versucht mal, die Wand in seinem Rücken ein wenig zu dämpfen/"entklirren" (schwerere Textilien, Molton...). Sonst hast du nur Blech-Geschepper auf deinen OH's.
    Dasselbe gilt für niedrige Deckenhöhe...etwas abhängen über dem Set.

    Die Snare kannst du noch dazu nehmen als leichte Stütze, obwohl das bei gescheiter Ausrichtung der 3 Mikros eigentlich nicht notwendig ist.

    Ich würde - nach meinen eigenen Erfahrungen mit dem AT2035 für diesen Zweck - die Kleinmembraner (CM3) als OH's bevorzugen.

    Wahrscheinlich werden sie die Gitarren auch gedoppelt haben wollen, da nur ein Gitarrist da ist.

    Und der Sänger soll still sein :-)

    Wahrscheinlich werdet ihr erstmal testen müssen, wie das so klingt. Stell doch mal ein, wenn du was hast.
     
  18. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #18
    Hallo auch,
    Aus der Erinnerung: Höhe ca. 3 m, Breite 5 x Länge 6m, fast quadratisch. das Drumset stand damals an der längeren Wand mittig.
    Wenn ich gerade so darüber nachdenke, meine ich mich zu erinnern, dass eine Wand große Fensterflächen hatte :igitt: Oh weh ....
    Werde ich auf jeden Fall ausprobieren :great:
    Die bringen einen schönen Sound. Als Drummikros konnte ich die bislang aber noch nicht austesten. Da vertraue ich Dir einfach mal (und verklage Dich, wenn es nicht perfekt wird :D)
    Ich frage mal, ob das für die Band okay ist.
    Viele Grüße
    Markus
     
  19. Hotspot

    Hotspot Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.16   #19
    Oh... :-)
    Aber probier ruhig beide Kombis aus. Kleinmembraner reagieren halt schneller und zeichnen genauer/natürlicher.
    Die CM3 habe ich persönlich nicht, aber bis jetzt waren die Ergebnisse mit anderen KM immer besser als die AT2035. Momentan nehmen wir Bändchen, die sind zwar auch nur im unteren Preissektor angesiedelt (RB500), aber gerade in unserem Proberaum passt das ganz gut, da die Höhen viel mehr bedämpft sind als bei KM. Früher mussten wir mit dem EQ viel an den Höhen schrauben, was wieder zu anderen Seiteneffekten führt und dem Gesamtklang des Sets nicht unbedingt gut tat.
    Jetzt habe ich es oben rum lieber etwas ausgeglichener und eher bedämpfter, da kann man auch noch etwas anheben, wenn gewünscht (was es meistens nicht ist).
    Raumhöhe 3m klingt aber ganz brauchbar. Die meisten Proberäume, die ich so erlebt habe, sind einiges niedriger (was dem Klang des Drumsets und der Gesamtakustik auch nicht förderlich ist).
     
  20. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #20
    Hallo Ihr,

    noch mal Herzlichen Dank an Euch für die vielen und auch ausführlichen Beiträge :great:
    Ihr habt mir sehr geholfen, mehr Klarheit zu bekommen.

    Um ein wenig Soundvorstellungen zu bekommen: Was ist eigentlich Punkrock ?
    Ganz ungefiltert dachte ich, Punkrock sei Rock ohne Lead- und Sologitarre und Songs von max. 2:30min Länge :)
    Sind Die Toten Hosen Punkrock? Und Die Ärzte auch? Gibt es typische Vertreter von deutschem Punkrock?
    (unschwer zu erkennen: Ich habe wenig Ahnung:rolleyes:)

    Viele Grüße
    Markus
     
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