Rec-Session: Line Audio CM3

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Hallo Ihr!

Als ich die Tage ein paar Testaufnahmen mit dem Line Audio CM3 machen wollte, brauchte ich ja etwas Material. Also schnell mal eine kleine Idee/Skizze genommen, die so wie zu hören nicht verwendet wird (im "Original" ist dieser Part der Hörprobe nur 2 Durchgänge lang).
Der Clou: Bis auf den Bass und die "Drums" ist alles andere mit dem CM3 aufgenommen worden. Das wollte ich Euch dann doch nicht vorenthalten.

Im Einzelnen:

Stimmen: Line Audio CM3 (15° zur Achse, 20cm Abstand) - DAV BGNo1 - Yamaha AW1600 (und noch ein dynam. Stützmikro für die Leadstimme), Background nur CM3
Westerngitarre: Das CM3 (100° Halsposition, 40cm Abstand) - 2 x eingespielt
Konzertgitarre (3/4): CM3 (120° Stegposition, 30cm Abstand) - 2 x eingespielt via UR22 in Samplitude
E-Gitarre (bis zur Unkenntlichkeit verändert am Ende ab 2:44): Squier Tele in Fender Sidekick Reverb 20 :)D) - CM3 (ca. 25 cm Abstand zum halben Radius der Membran) via UR22 in Samplitude.

Mein Fazit zum Mikro: A-Gitarren klingen richtig gut und differenziert, auch vor einer kleinen 8" Gitarrenampmembran kann sich das Mikro hören lassen (in dem unbearbeiteten Signal zu hören). Kein Rauschen weit und breit und wie mir scheint über weite Strecken des interessanten Frequenzspektrums ausgewogene Abbildung.
Die Aufnahmen sind für mein Verständnis sehr schön (und vor allem auch ohne große Eingriffe) im Mix zu bearbeiten (soweit man das bei mir sagen kann :rolleyes:) Und ebenso als Gesangsmikro geht das Kleine wirklich gut. Das hat mich doch dann auch überrascht. Eigentlich wollte ich das CM3 als Stützmikro für das dynam. Mikro nehmen - der Sound des CM3 hat mich aber überzeugt, es umgekehrt zu machen :)
Richtig cool!
Die "Größe" des CM3 ist natürlich mal ein Ding! Wer das Mikro noch nie in der Hand hatte: Zum Vergleich habe ich auf dem Foto ein Korg GA1 daneben gestellt. Ich hatte allerdings nie Angst, es mit meinen Grobmotorikstummeln kaputt zu machen - es wirkt durchaus auch "roadtauglich"
In der kleinen Box mit dabei: ein Halter und ein Windschutz. Und das passt dann wunderbar in eines meiner Köfferchen :great:
Wenn ich also auf eine einsame Insel nur EIN Mikro mitnehmen könnte: Nach den Aufnahmen jetzt wäre es das CM3 :)

Hier mein "Mix" zu den Aufnahmen:
https://soundcloud.com/mjmueler/dreams-scos_p2_draft

Mir ging es ja in erster Linie um die Vocalaufnahmen mit dem CM3, daher will ich doch auch gerne die Gelegenheit nutzen und Eure Einschätzung erbitten, wie ihr den Sound der Stimme beurteilt ???
Wäre schön, wenn jemand sich dazu äussern würde.
BTW: Was haltet ihr vom Bassound? Der knarzt und grummelt genau so wie ich das mag. Vielleicht ist er deswegen auch so dominant in der Aufnahme?

Viele Grüße
Markus

 
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Schön!
Der Bass klingt sehr gut, wie hast du den aufgenommen und was ist es für einer?
Die Stimme finde ich gut, wobei ich das jetzt anhand von nur in-ears nicht abschließend beurteilen kann.
Ein wenig flach klingt die gesamte Mischung, für meinen Geschmack könnte das Verhältnis Tiefen und Tiefmitten zum sehr ausgeprägten Hochmitten-Bereich noch etwas ausgewogener sein, sprich, es könnte untenrum noch etwas mehr vertragen.
Die CM3 scheinen ihr Ding gut zu machen. Ich überlege derzeit auch, mir ein Pärchen zuzulegen.
 
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Hallo @falcone

Danke für Deine Antwort.
Der Bass klingt sehr gut, wie hast du den aufgenommen und was ist es für einer?
Das ist ein Peavey T-40 (ca. Anfang der 80er Jahre, allerdings hatte ich den Metallsattel gegen einen Knochensattel austauschen lassen).
Gespielt über einen Ampeg MicroCl - Linesignal in das Interface und in der DAW mit Klanghelm MJUC (Free Version) bearbeitet.
sprich, es könnte untenrum noch etwas mehr vertragen
Bin ich mittlerweile ganz Deiner Meinung. Über KH (Shure SRH840) hörte sich das richtig schön an, als ich dann gestern mal im Auto die Aufnahme hörte fiel mir sofort der "fehlende" Bass auf.
Die CM3 scheinen ihr Ding gut zu machen. Ich überlege derzeit auch, mir ein Pärchen zuzulegen.
Ich finde im Hinblick auf Preis/Leistung sind die wirklich eine Überlegung wert. Whitealbums Review hatte ich bewusst nicht vor meinen eigenen Höreindrücken gelesen und so las ich erst heute morgen sein Review durch. Interessant (und etwas beruhigend für mich :)) war, dass er zu einem ganz ähnlichen Schluss gekommen ist.
Viele Grüße
Markus
 
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Ja, die SHR840 sind da etwas "gefährlich", klasse Dinger aber im Bassbereich sollte man immer noch mal gegenhören. Geht mir auch so :)
 

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