[Review] RCF SUB 702-A II, 12" Subwoofer

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Der Nachzügler unter den Testkandidaten.

Der RCF SUB702 -AS II kam als Nachzügler dazu. Den habe ich mir gekauft, und gleich vorab: den habe ich behalten, weil er passt.

Der Vorgänger RCF SUB702 -AS (ohne die II) war ein Bandpass, deutlich größer und schwerer, so dass der für mich nicht in Betracht kam. Der Neuling ist leicht und arbeitet nach dem Bassreflex – Prinzip.

Unboxing:
Der Subwoofer kommt in einer Pappverpackung. Auch die Halterung innen ist umweltfreundlich aus Pappe. Die Verpackung entspricht Industriestandard. Der Inhalt ist gut geschützt.
Im Karton befindet sich noch das Netzkabel und eine knappe Bedienungsanleitung (auch im Web als .pdf erhältlich).


Der obligatorische Größenvergleich:
Der Sub ist gleich hoch wie mein Cajon, geringfügig breiter aber tiefer.
RCF_Cajon.jpg



Die Verarbeitung ist tadellos. Mit 17 kg ist er der leichteste der von mir getesteten Kandidaten.
Die Griffschale sitzt so, dass man gerade noch so mit den Fingern an den Rand der Schale greifen kann, wenn man von oben kommt. Durch die Schräge der Griffmulde ist es etwas schwierig, den so zu greifen. Das geringe Gewicht und die kompakten Maße machen das aber wieder wett.
RCF_Griff.jpg

Wenn man den Sub an einem Griff trägt, hängt er genau waagerecht. So kann man ihn mit einer Hand durchaus mal 50 m weit tragen. An beiden Griffen gehalten vor dem Bauch geht das sowieso sehr leicht. Ein Griff oben wäre schön gewesen, denn der Sub ist ja eher schmal.
Es gibt einen Flansch für eine Distanzstange an der Oberseite. Betrieb in Querlage ist nicht vorgesehen.
Das Frontgitter ist sehr stabil. Die beiden äußeren Viertel des Gitters sind durch die Wölbung gut gesperrt, so dass sie nicht nachgeben. Die Mitte lässt sich leicht eindrücken, federt aber sofort wieder zurück. Dahinter befindet sich Akustikschaum, der den Lautsprecher und die Bassreflexöffnung verdeckt. So sind Lautsprecher und Akustikschaum gut gegen Tritte geschützt, denn ein Sub steht schon mal direkt auf dem Boden am Rande einer Tanzfläche.

Einschalten:
Er ist schön leise, sprich lautlos. Kein Lüfter, kein Einschalt- und Ausschaltknacks (auch nicht an den Ausgängen zu den Tops), nur das Rauschen der Hörner der 310-er Tops, aber dafür kann der Sub nichts.

Anschlüsse:
Bei den Anschlüssen ist er spärlicher bestückt als die anderen getesteten Kandidaten: es gibt nur 2 Outputs, die umschaltbar sind: Full Range oder über Frequenzweiche getrennte Tops.
Dafür sind die Eingänge verriegelnde XLR und alle Kabel zum Ein-und Ausstecken gut zugänglich.
Man kommt gut mit dem Finger drunter. Cinch und Klinke sind nicht vorgesehen.
RCF_Anschluesse.jpg

Der Sub hat eine vollständige Stereo-Frequenzweiche für 2 Tops.

Bedienelemente:

Ansonsten gibt es 3 Tastschalter:
Funktion der Ausgänge (Xover / Full Range) Trennfrequenz (80 / 110 Hz) und Phase.
Beim Phasenschalter muss ich aber meckern. Außer, dass die Beschriftung eigentlich falsch ist, (richtig wäre Normal/ Invert statt 0° / 180°) nein, die Normalstellung 0° ist: „Taster gedrückt“.
Dazu gibt es den Lautstärkeregler für den Sub und 3 LEDs: Power, Signal, Clip.
RCF_Panel.jpg

Die Trennfrequenzen sind eher niedrig gewählt. Das passt aber gut zu den Ziel-Tops von RCF, die alle recht weit runter spielen.
Der Netzstecker ist ein handelsüblicher Kaltgerätestecker. Bei der Leistung ist das OK und hat den Vorteil, dass ein Anschlusskabel immer zur Hand ist. Einen Netzschalter gibt es auch daneben.

Klang:
Ich habe den Sub mit meinen RCF ART310A getestet, für die er ja auch vorgesehen ist. Beide Trennfrequenzen funktionieren mit diesen Tops gut, nur der Frequenzanteil ist je nach Trennfrequenz unterschiedlich verteilt. Im Gesamtklang kein Unterschied.
Außerdem mit einem Pärchen 6.5“ Lautsprecher JBL Control 5. Da musste ich auf 110 Hz und dann klingt es gut. Bei 80 Hz Trennfrequenz schwächeln die Tops etwas, was ihnen nicht zu verdenken ist. Der Sub muss sich da natürlich etwas zurück halten.
Die Frequenzweiche tut das, was sie soll.
Der Sub klingt sehr gut: Ausgewogen, sauber und direkt, ohne zu dröhnen. E-Bass bis zum tiefen E herunter wird ohne Lautstärkeverlust wiedergegeben. Die 40 Hz -3dB scheinen zu stimmen.
Die maximale Lautstärke konnte ich nicht testen, weder daheim noch bei einer Open-Air Veranstaltung. Ich konnte schlichtweg nicht so laut stellen, dass ich eine Grenze hätte erkennen können. Für einen derartig kleinen und leichten 12“ Sub ist das hervorragend.
aufbaurechts-jpg.434128


Fazit:
Der RCF SUB702 -AS II zeigt, dass es möglich ist, einen kleinen (12“) Subwoofer unter 20 kg zu bauen, der auch noch recht tief spielt und gleichzeitig noch sehr laut kann.
Für mich ist dieser Sub die optimale Lösung, da er klein und leicht ist und gut klingt. Die Ausstattung passt genau für meine Anwendung. Ich werde ihn wohl nie an die Grenze ausfahren müssen.
Die Konkurrenten hatten alle getrennte Ausgänge für das durchgeschleifte Signal und für die Tops. Da ich das nicht brauchen werde, hatte das keinen Einfluss auf die Wahl.
Im Kofferraum braucht er wenig Stauraum. Und zuhause schlüpft er in eine vorhandene Nische. Die Grundfläche entspricht einer handelsüblichen Klappbox. (Da wird auch drauf weiter gestapelt.)
RCF_Aufraeumen.jpg


Ich habe den Kauf nicht bereut. Alle Erwartungen wurden erfüllt.

Gruß
Christoph
 
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Danke trotzdem für den interessanten Bericht!

Gruß,
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Hi Chris!

Ich habe mir auch den 702 als Verstärkung für meine 712er RCF geholt. Gewicht und Handling wirklich 1a. Verarbeitung gut und Sound sehr gelungen. Allerdings ein Punkt ist bei mir völlig anders. Die Reserven nach oben - also ich habe es geschafft, das Teil nach 20 Min Party auf einer Hochzeit in den roten Bereich zu treiben. Call me maybe, RCF auf 110Hz laufen lassen und Lautstärkeregler auf 13 Uhr. Mischpult (Konsole) von Pioneer genau auf 0 db ausgesteuert und die rote Limit-Lampe blinkte fröhlich auf und ab. Das wurde dann auch nicht mehr besser am Abend.

Jetzt stellen sich mir einige Fragen:

1) Haben wir ein völlig unterschiedliches Lautstärkeempfinden? Also die 129db sehe ich derzeit nicht im Ansatz, nicht mal 120db.
2) Bin ich zu blöd das Teil zu bedienen?
3) Stimmt da vllt irgendwas nicht am Gerät? Wie kann ich das testen?
4) Kommt da noch was, wenn man den Sub voll aufdreht und die rote Lampe garnicht mehr ausgeht?
Ich kenne die Limit Lampe von anderen Speakern so, dass man ab Limit blinken nicht mehr Power geben sollte. Ist das bei dem Gerät anders? Zwischen 13Uhr und 18Uhr Regler ist ja noch einiges an Regler-Weg, und wenns da schon rot leuchtet...zumal der Song kein House oder dergleichen ist...
5) Gehört hab ich den Eingriff der roten Lampe nicht, aber rot lässt bei mir immer alle Alarmglocken angehen. Behalt ich den Sub nun oder nutze ich Money back und schick ihn zurück wenn nach 50% die Kiste bereits am Limit spielt...!?

Nachtrag zum Sound:
Also ich habe diverse Modi getestet. Bei 80Hz fehlt der Druck aufs Brustbein. Der Sub spielt dann recht tief und ist mit einem Hifi-Bass zu vergleichen. Allerdings stehe ich mehr auf Kick, das hat man dann erst mit der 110Hz Einstellung. Das zieht dann natürlich deutlich mehr Leistung, da der Sub ja viel höher/mehr spielen muss. Zusammen mit dem Kick der 712er ergibt sich ein schönes Klangbild. Allerdings muss ich negativ anmerken, dass die RCF 712 MK2 leider deutlich an Biss verloren haben. Der Sound ist so Bose typisch Bumsch-Zisch angehaucht. Ein 1:1 Vergleich mit meinen Mackie SRM 450 zeigte, wieviele Mitten beim RCF eigentlich weggelassen wurden, auch ohne Boost Stellung! Finde ich sehr schade, weil es nicht mehr nach PA klingt, sondern eher Power-Hifi.
 
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Hm, also einen 702er Sub gegen 2 x 712er Tops antreten zu lassen finde ich mutig, vor allem, wenn es offensichtlich basslastige und laute Musik ist. Ich habe 2x 310er Tops und wenn man die ausfahren wollte, würde ich von einem 702er Sub pro Top ausgehen. Wir machen akustische Musik und die Zuhörerschaft steht nicht auf zugedröhnt werden. Daher konnte ich den Sub bisher nicht voll ausfahren. Unter 2 712er Tops würde ich mindestens je einen potenten 15" Sub stellen, wenn das alles ausgereizt werden sollte.
Und dann: ich trenne bei 80 Hz. Da wird ein größerer Anteil von den Tops getragen, was sie auch können und in unserem Fall sehr gut klingt. Die Gitarre und die Stimmen kommen quasi noch voll über die Tops, nur Cajon, Djembe und der Bass in seiner untersten Oktave (im Grundton) laufen über den Sub.
Zu unserem Setup hier lang.

Gruß
Christoph
 
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Ich vermute auch, es liegt an der Verschiedenartigkeit des Musikmaterials. Ähnliche Erfahrungen wie blade11 habe ich neulich ebenfalls gemacht. Das Setup war ein Sub 702 II und zwei ART310. Die Signale kamen von einem Keyboard, vollständige Begleitung mit ordentlichem Anteil von Drums und Bass. Das ganze klang wie bereits mit Kompression und Gating verdichtet. Und da sah der Sub gegenüber den beiden 310ern kein Land - die Tops hatten noch locker Headroom, während der Sub bereits leicht ins Limit lief. Wir haben das übrigens getestet, der Sub wird noch lauter, wenn man ihn dann noch aufdreht, aber relativ bald hat man dann halt Dauerrot, und sowas lehne ich grundsätzlich ab. Die 129 dB SPL max jedenfalls halte ich für vollkommen unzutreffend. Oder - ich will RCF da keine grobe Lüge unterstellen - zumindest nur unter praxisfernen Bedingungen erzielbar.

Wenn der Kollege chris_kah also in seinem Test zu anderen Ergebnisse kommt, liegt es sicher daran, dass er mit akustischen Signalen, die nicht bereits durch Kompression verdichtet sind, arbeitet. Für mich wird es dann wohl entweder der Sub 705 II oder der db technologies Sub 15H.

Gruß,
Jo
 
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Hallo Jo!

Ja, die Frage beschäftigt mich weiter - was Limitiert die rote LED? Wenn das die eingebaute Endstufe ist, dann bringt der RCF 705/708 auch nicht mehr. Da die gleichen Stufen verbaut sind, würde der Mehrpegel nur durch die größere Membranfläche/bessere Sensitivity realisiert. Wenn die Endstufe aber auf 13Uhr mit komprimierten Signals bereits am Ende ist, bringt das nicht allzuviel.
Sollte allerdings das Eingangssignal am Sub Limitiert werden, so hat der Amp noch genug Headroom und man kann die rote LED ruhig etwas leuchten lassen. Dann würde sie quasi als Kompressor fungieren und die angepeilte 18Uhr Stellung des 702 wäre realistisch.

Nochmal kurz zur Betonung: Der Sound ist wirklich 1a und dass die 712er Tops auch etwas zu fett für den 702 sind, ist mir auch klar. Deswegen standen die Regler auf 12Uhr an den Tops und sie liefen auch 100% Fullrange, sodass im Grunde 3x12" Chassis Bass produziert haben. Mir geht es jetzt rein um die Schaltung der Limiter und das frühe eingreifen der roten LED samt dessen Bedeutung.

Grüße!
 
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Offensichtlich ist der Limiter ein eher weich einsetzender Limiter, der seinen Eingriff durch die rote LED signalisiert. Daher geht er dann noch lauter, obwohl die LED leuchtet. Laut RCF ist da eine Anzeige für den Limiter "der Endstufe" (was anderes würde auch keinen Sinn machen) und gelegentliches Aufblinken ist ok, nur Dauerrot sollte man laut Manual vermeiden (wobei ich davon ausgehe, dass sich der Sub selber schützen sollte).

Wenn bei mir Pegel der wichtigste Faktor wäre, dann wäre ich auf die 902/905 Subwoofer Serie gegangen. Die sind nicht ganz so auf Tiefgang getrimmt, aber dafür auf Lautstärke. Ein Pärchen 3x2 (312, 322?) + je ein 902 drunter habe ich schon gehört, und da war mächtig Dampf dahinter.

P.S. Danke Jo für deinen Input, denn der deckt den Lautstärkebereich ab, den ich nicht testen konnte.

Gruß
Christoph
 
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Hi!

Hatte heute mal Kontakt mit dem Verkauf bzw. mit RCF.
Also folgende Infos sind für Käufer evtl. noch wichtig:

1) Die Subs haben einen Eingangslimiter. Dieser ist sehr empfindlich und soft eingestellt, sodass er früh anspringt und wenig hörbar arbeitet. Der Ausgang ist dann nicht mehr Limitiert, weswegen es hier umso wichtiger ist, dass das Signal was in den Sub geht, absolut sauber ist.

2) Den Max. Pegel holt man raus, wenn man den Sub immer bis zum Anschlag aufdreht und dann erst den Pegel mit dem Pult aussteuert. Solange der Sound noch sauber ist, sollte man auf die LED nicht allzuviel geben. Laut RCF leuchtet die LED auch schon kurz vor Regelung des eigentlichen Limiters (psychologischer Effekt).

3) Mehr hören als sehen - also wenn der Sub gut klingt und nicht übersteuert/verzerrt, dann kann man die LED auch mal außer Acht lassen. Der Selbstschutz der Box besteht darin, das Eingangssignal zu "bremsen". Wenn allerdings dieses Signal schon verzerrt rein kommt, muss es garnicht so laut sein, dass der Limiter anspringt und trotzdem den Treiber zerstört.
 
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Ich habe den Subwoofer noch etwas aufgerüstet. Den Stativflansch habe ich durch eine
ersetzt, denn das wackelt deutlich weniger als nur ein eingestecktes Teil, das noch Luft hat.
Netterweise hat Thomann die Maßzeichnung mit auf der Webseite (bei K&M habe ich sie nicht gefunden), so dass ich vorab feststellen konnte, dass der Durchmesser geringfügig kleiner ist, als da Original und die Schraublöcher exakt passen. Da die Schrauben in Gegengewinde gehen (vermutlich einschlagmuttern), ist das schon wichtig.
Beim Ausbau des Original-Flanschs musste ich vorsichtig hebeln, um den von der Dichtmasse weg zu bekommen. Ging aber problemlos mit der umgekehrt eingestckten Distanzstange.

Dazu das passende

Dabei fällt auf, dass ein ART310A Top ganz schön auf der Stange eiert. Das lässt sich dadurch beheben, dass man beim Distanzrohr die graue Kunststoffkappe entfernt (die lässt sich glücklicherweise entriegeln und entfernen). Dann hält die Flanschbuchse der ART310A auch besser.

Was auch auffällt: der Sub ist ja recht schmal und hat nur eine Flanschbuchse oben. Mit einem nicht mal so schweren 10" Top wird das schon kippelig, wenn man das top höher stellt als die Minimalhöhe der Stange.(Wenn man den flach legen könnte, ware es stabiler)
Man kann das natürlich auch ganz ausfahren. Dann kippt es immer noch nicht von alleine, aber bei einem starken Windstoß oder wenn jemand dagegen rempelt würde es umfallen. Da ich die Distanzstange ohnehin nur einsetzen werde, wenn der Platz knapp ist und der Aufbau in einer Ecke ist, ist das für mich zu verschmerzen. Notfalls muss man das irgendwo "anbinden".

Gruß
Christoph
 
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Dabei fällt auf, dass ein ART310A Top ganz schön auf der Stange eiert.

Hallo Christoph
Wenn ich mich recht entsinne, hat die 3er Serie hinten eine Schraube im Flansch, mit der man die Box auf Stange/Stativ fixieren kann.
Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den Gummistopfen (gerade wenn schwerere Boxen aufgeflanscht werden).

Gruß, Jörg
 
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Ich habe gerade mal eine der 310er Boxen aus ihrer Hülle geschält. Da gibt es keine Feststellschraube, denn da ist ein ganz normaler Flansch aus Metall verbaut (ich hab die MK1).
Sowas:
nur dass da RCF als Logo draufsteht.
Die einzige größere Schraube hinten an der Box ist die Halteschraube für den Ringkerntrafo.

Der Flansch hat innen als Abschluss so ein Kunststoffteil, dass das Ende leicht verjüngt. Wenn man die Box auf ein normales Stativ steckt, dann verklemmt sich das obere Ende ganz leicht, so dass sich die Box nicht mehr dreht. Man kann die Richtung schon noch korrigieren, aber von allein dreht die sich nicht mehr weg und scheppert auch nicht auf dem Stativ.
Die kegelige Kuststoffkappe der Verlängerungsstange ist nun oben in der Mitte angestoßen und hat damit diesen Klemm-Mechanismus außer Kraft gesetzt und gleichzeitig für einen leicht drehenden Drehpunkt gesorgt.
Kappe weg - alles paletti.
Ich bin froh dass ich eine für mich gangbare Lösung gefunden habe. Ich hatte keine Lust, das Teil zurück zu schicken und eventuell für teureres Geld eine Alternative mit Ring Lock zu kaufen. Das Teil ist ohnehin nur dafür da, damit ich im Notfall Platz sparen kann. Wenn es geht, kommt der Sub in die Mitte unter die Bühne und die Tops links und rechts auf normale Stative.

Gruß
Christoph
 
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gekauft. Damit kann ich die RCF, die ich meist in Clubs als Top verwende, fixieren und auch schrägstellen damit sie nicht zu viel in die Decke spielen. Zwei Nachteile hat das Teil. Es ist nicht ganz billig und ganz schön schwer. Somit erhöht sich das Gewicht am oberen Ende der Stange.
 
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Kann angegen, dass nur die größeren Modelle die Feststellschraube hatten. Hatte mir damals die 312 und 322 gekauft.
 

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