Zynthian Kit v4 (User Review)

Synthesizer-Review: Zynthian Kit v4​

Ich habe schon vor einiger Zeit über https://zynthian.org/ ein v4 Kit bestellt und zusammengebaut. Nun versuche ich endlich mal ein kleines Review zu erstellen. Da ich nicht so sehr der Producer bin, eher aus der Live Performer Sicht.
Einsatzzweck ist für mich:
1. Im Proberaum an das dort vorhandene Masterkeyboard anschließen und etwas Jammen
2. Evtl Live als Ergänzung zu einem Stage Piano, wenn ich bestimmte Sounds brauche, die ich auf dem Stage Piano (Yamaha CP4) nicht oder nicht in mir geeigneter Soundqualität vorfinde.
Hätte ich im Stagepiano ein Audiointerface, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir so ein Gerät zugelegt hätte oder nicht eher mit dem IPad als Sounderzeuger experimentiert hätte.

Hier ein paar Bilder, auf denen man neben der Oberfläche mit Screen und Encoder die typischen Raspberry Pi Anschlüsse, aber auch die Anschlüsse des Audio Interfaces sehen kann.

20201228_134902.jpg 20201228_134917.jpg 20201228_134923.jpg

Für einen ersten Eindruck habe ich ein kleines Video abgefilmt, ich wollte eigentlich noch mehr zeigen, aber das habe ich dann beim Spielen vergessen, z.B. ist auch die schnelle Midi CC Zuweisung interessant. Verwendet wurden ein Yamaha CP4 Stagepiano und mein Nord Stage für die Orgel Emulation (SetBFree)
Ja ich weiß, das ist nicht sonderlich professionel und ich habe auch nur ein paar einfache Akkorde gespielt, aber immerhin nichts geschnitten :)

Bestellung/Zusammenbau​

Hier gab es keine wirklichen Probleme. Es gibt ein sehr gutes Wiki mit ausführlicher Anleitung. Bei dem v4 Kit muss nichts gelötet werden, also ideal für Leute wie mich :D
Ich hatte ein Problem mit einem Encoder. Der Hauptentwickler hat mir dann sogar 2 Ersatzencoder zugeschickt, ohne groß nachzufragen, das fand ich wirklich Top. Bei mir handelt es sich noch um das Kit 4.0. Mittlerweile gibt es ein Kit 4.1, bei dem glaube es beim Audio Interface ein Update gab. Macht für mich aber keinen großen Unterschied. Der Preis inklusive Raspberry Pi mit 4GB Arbeitsspeicher liegt bei ca. 300€, was meines erachtens Fair ist, wenn man sich die Einzelpreise der Komponenten so anschaut. Das OS läuft derzeit noch mit 32 Bit, insofern sind selbst die 4 GB sehr üppig.
Man muss nicht das komplette Kit kaufen. Screen Soundkarte, Ersatzteile oder Raspberry Pi kann man auch getrennt voneiander kaufen oder man baut sich ganz andere Hardware zusammen und verwendet nur Zynthian.
Für Zynthian selber muss man eine SD Karte vorbereiten und das fertige Image aufspielen, aber auch hier gibt es gute Anweisungen.

Ausstattung​

Herz ist ein Raspberry PI in Version 4 mit USB/DIN Midi, Netzwerk, Audio IN/Audio Out, 4 Encoder, 4 Buttons, Touch Screen und mehr, einen guten Überblick findet man in folgendem Blog Beitrag:
https://blog.zynthian.org/2020/07/new-zynthian-kit-v4/

Zynthian Open Synth Platform​

Kurz beschrieben handelt es sich um einen multitimbralen Synthesizer und Audio/Midi Processor. Die Platform bietet viele Instrumente/Synthesizer und auch Effekte. Weitere Features/Stichworte in diesem Zusammenhang:
Midi Filter/Tools, Soundfont Support, MOD UI (Pedalboards zusammenstellen), Audio/Midi Recorder/Player, Step Sequencer. Auf einige der Features versuche ich im folgenden auch noch etwas näher einzugehen.
Zynthian ist eine "Community Driven" Platform. Es gibt es sehr gutes Forum, sehr kompetente Entwickler, außerdem passiert Entwicklungsseitig sehr viel. Auch wenn ich in manchen Bereichen gerne noch etwas mehr Funktionalität in Bezug auf Live Performance hätte (z.B. Looping und Sequencing), passiert da gerade einiges und es ist da in Zukunft noch einiges zu erwarten.
Zynthian funktioniert ohne das Kit, allerdings hat man bei dem Kit eine sinnvolle Zusammenstellung von Teilen, die schon Out of the Box sehr gut funktioniert und für die man sich nicht in Linux untiefen begeben muss...

Sounds/Engines​

Pianoteq​

Ich habe mir eine Pianoteq Lizenz besorgt, da diese Engine in Zynthian integriert ist. Ich finde die Pianos aber auch andere Module wie die Epianos sehr gut. Aktivieren lässt sich die Engine in der Weboberfläche (s.u.). Ich habe es noch nicht gewagt, auf Pianoteq 7 upzudaten, da da im Forum noch von Problemen die Rede war. Auf dem PC habe ich diese Version schon laufen.

MOD UI​

Es gibt die Möglichkeit, sich ein Pedalboard zusammenzustellen und dieses einzubinden. Leider habe ich das nur sehr kurz ausprobiert und kann dazu nicht so viel sagen. Das Konzept ist aber sehr interessant. Es gibt auch eine Weboberfläche, über die die einzelnen LV2 Module zusammengestellt werden können, ich verweise hier mal auf die Wiki Seite. Dort kann man ein Bild sehen:
https://wiki.zynthian.org/index.php/MOD_Users_Guide

Weitere Plugins​

Es gibt noch viele andere Plugins. Bekannt und ziemlich gut klingend sind z.B. auch Dexed und OBXD. Wer keine Pianoteq Lizenz hat, findet auch ganz ordentlich Epianos mitgeliefert. Minimoog Plugin, ein recht mächtiger Synthesizer, SetBFree, Aolus Pipeorgan und vieles mehr, auch sehr viele LV2 Plugins, die ich mir nicht alle im Detail angeschaut habe. Außerdem lassen sich sehr viele Effekte einbinden, die teils eine ganz ordentliche Qualität haben. Außerdem gibt es auch noch Audio/Midi Tools, die eingebunden werden können.

Plugin Frontends​

Bei einigen Plugins ist es möglich, das Engine UI auf einem Computer zu sehen und auch Einstellungen vorzunehmen. Das geschieht über X-Forwarding, unter Linux ist das recht gängig.
Bei meinem Windows System musste ich mir XMing installieren, sozusagen ein XServer für Windows. Dann kann man mit z.B. Putty eine X Verbindung aufbauen.
Für Pianoteq sieht das z.B. so aus:
pianoteq.PNG

Weiteres Beispiel: die Aolus Pfeifenorgel:
aeolus.PNG

Das Engine UI wird automatisch geöffnet, wenn auf dem Zynthian Gerät ein Layer mit der Sound Engine erzeugt wurde.
Das ist bei mir recht träge, z.T. sicherlich auch, da ich per WLAN auf meinen Zynthian zugreife. Das ginge natürlich auf über ein LAN Kabel.

Midi/Audiorecording​

Es gibt einen Audio und Midi Recorder. Dabei lässt sich auf SD-Karte aber auch auf USB Speicher schreiben. Recordings können auch auf der Weboberfläche heruntergeladen werden. Sehr viel kann ich dazu nicht sagen. Den Audiorecorder habe ich getestet und das hat gut funktioniert, um mal schnell was aufzunehmen.

Step Sequencer​

Ich habe mit dem Step Sequencer etwas rumgespielt, aber bin nicht so richtig damit warm geworden, kann daher auch nicht soviel dazu sagen. Ich fand die Bedienung ziemlich umständlich und über das Touch Display war es mir auch zu fummelig. Ich beobachte allerdings die Diskussionen im Forum und weiß, dass hier einiges passiert.

Handling/Spielbarkeit​

Unter der Oberfläche werkelt ein Jack Audio Server. Die Audio Einstellungen sind bei mir wie folgt gesetzt (Default nach Installation):
audio.PNG

Das führt wohl zu einer ungefähren Latenz von 11ms. Für mich ist das gerade noch Ok, ein paar Sekungen spielen und ich kann damit leben. Sicherlich wäre es optimal, wenn man den Puffer auf 128 setzen könnte, aber das habe ich ausprobiert und funktioniert zumindest mit den hungrigeren Plugins nicht.
Ich hatte Zynthian schon länger unter Beobachtung, aber erst mit dem Raspberry Pi 4 habe ich zugeschlagen, mit einem Raspberry 3 würde ich das nicht betreiben wollen.
Ich will ehrlich sein. Auch der Raspberry Pi 4 ist kein Hardware Monster. Wenn man Pianoteq startet, dass Sustainpedal drückt und es übertreibt, kann man schonmal einen Knackser provozieren (oder XRuns, wie es hier bezeichnet wird). Ich bin aber gut damit zurecht gekommen. Muss man einfach im Hinterkopf haben.
Das Controlling ist auch sehr gut. Neben den 4 Encodern, die sich sehr einfach anlernen lassen. gibt es noch 4 Buttons, die man mit Aktionen belegen kann.
Sounds werden sogenannten Layers zugewiesen und ein solches Soundsetup lässt sich in einem Snapshot abspeichern und später wieder aufrufen.

Konfiguration/Update​

Neben Major Updates, die dann in einem neuen Image kommen, gibt es auch einen Update Funktion, bei der dann kleinere Dinge behoben/verbessert werden, insbesondere auch im Hinblick auf die Soundengines/Plugins. Es ist sinnvoll, diese Update Funktion immer mal wieder auszuführen. Das geht entweder am Gerät selbst oder aber auch über die Weboberfläche.
Es gibt eine Weboberfläche, auf der sich einiges Konfigurieren lässt, man kann Snapshots verwalten, Aufnahmen runterladen, Hardware Einstellungen aber auch Softwareeinstellungen vornehmen, Einstellungen fürs Netzwerk vornehmen usw...

weboberflaeche.PNG

Fazit

Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Gerät. Ich hatte es eine Weile im Proberaum zusammen mit einem Masterkeyboard stehen und immer mal wieder ein wenig gejammt, hauptsächlich mit den Pianoteq Sounds. Es ist sehr viel machbar, allerdings habe ich das ganze Potential sicherlich noch nicht ausgereizt. Die Audio Ins habe ich z.B. noch gar nicht verwendet. Da könnte man sicherlich auch einiges mit anstellen. Wenn man etwas tiefer einsteigt, kann man sicherlich noch mehr machen, z.B. auf dem Gerät selber. Dort läuft ein Debian Linux basiertes Betriebssystem.

Ich würde mir ein kleines bisschen mehr Power wünschen. Gerade wenn hungrige Plugins wie z.B. Pianoteq zum Einsatz kommen, muss man schon etwas vorsichtig sein. Bei anderen weniger hingrigen Plugins spielt das kaum eine Rolle.
Die Latenz ist für mich persönlich noch Ok, das ist sicherlich eine individuelle Sache, es fühlt sich etwas träger an, als wenn ich z.B. mit meinem RME Interface einen Softsynth spiele, aber wie gesagt, für mich geht das in Ordnung.
Mit dem Touchscreen werde ich nicht so richtig warm, es ist Zuhause ganz nett. Allerdings passieren bei mir dann auch immer mal wieder Falscheingaben. Eventuell muss ich mal schauen, ob ich die Displaykalibrierung ein wenig anpasse. Jedenfalls wäre mir das Live zu gefährlich.
Ich würde z.B. auch einen guten Live Looper wünschen. Es gibt Looper Plugins und so, aber so richtig fündig bin ich noch nicht geworden, eventuell war ich aber auch nur blind oder es kommt aber bald noch was nach.
Das mal fürs erste. Ich habe sicherlich noch viel vergessen und ausgelassen. Ich kann aber gerne auf Fragen eingehen.
 
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Vielen Dank für das Review! Das steigert das GAS doch ganz erheblich ;)

Sicherlich wäre es optimal, wenn man den Puffer auf 128 setzen könnte, aber das habe ich ausprobiert und funktioniert zumindest mit den hungrigeren Plugins nicht.

Ließen sich wenigstens Dexed, Aeolus oder OB-Xd mit nem Chorus-Effekt zuverlässig mit einem Puffer auf 128 spielen?
 
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Ich mache mich gleich mal dran und teste es. Vermutlich könnte es beim OB-Xd eng werden, der ist konfigurationsseitig auf 4 Stimmen begrenzt wegen dem recht hohen Resourcenbedarf, da wäre es auch interesesant mal mehr stimmen auszuprobieren.
Aolus und Dexed hatte ich mal kurz probiert, das ging ganz gut. Aeolus belegt Standardmässig für 4 manuale 4 Midi Channels (Layers in Zynthian), ich hatte nur 2 Manuale angeschlossen, das ging aber, allerdings kann ich auch mal versuchen möglichst alle "Pfeifen" zu aktivieren.
 
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So, ich habe jetzt noch einige Tests gemacht:

Einstellungen:
-p 128 -n 2 (Latenz vermutlich ca. 5,x ms)

Aolus: sollte funktionieren
Dexed mit Chorus Effekt: Hier habe ich leider ab und zu einen Knackser drin gehabt :(, ich habe dann die Anzahl der stimmen von den Voreinstellten 16 auf 10 runtergeschraubt dann war es besser, aber mit Sustainpedal trat es dann in seltenen Fällen doch wieder auf
Kurze Demo (YK Chorus):




OBXD: hier hatte ich auch leider gelegentlich Knackser, insbesondere wenn es über 4 Stimmen rausging, die Stimmenanzahl lässt sich doch auch als Parameter am Zynthian einstellen.

ZynAddSubFX - dieser auch recht mächtige Synth schien mir mit der niedrlgen Latenz auch sehr gut zu funkitionieren.

Ich habe auch noch die Einstellung
-p 128 -n 3
ausprobiert, sollte irgendwie als Kompromiss zwischen der Default Einstellung und der "Low Latency" Einstellung dienen, aber das scheint mir auch nicht viel gebracht zu haben. Man könnte noch an der Sampling Rate schrauben, aber das will man glaube ich auch nicht machen.

Irgendwie kann ich es also nicht so richtig empfehlen, die Puffer runterzusetzen. Es wäre tatsächlich genial, mit den 128 spielen zu können, das fühlt sich sehr gut an, leider müsste man bei einigen Engines ziemlich mit den Voices runter, und selbst dann hätte ich etwas bedenken. Ich habe gerade nochmal Dexed mit den 256 angespielt, das ist nicht soo schlecht, macht mir definitiv auch Spass.

Kleine Ergänzung, die ich jetzt dank dieser Tests noch hinzufügen will:

Es gibt derzeit für die anzeige am Computer über X11 Forwarding recht wenig Oberflächen: die 2 oben erwähnten Pianoteq, Aeolus, außerdem ZynAddSubFX und Pure Data (nicht ausprobiert). Schade, ich wollte gerade für Dexed und OBXD etwas rumspielen. Ich meine ich habe für die Dexed MOD-UI einbindung ein UI gesehen, aber das habe ich nicht getestet. Am Zynthian Kit selbst gibts ne Menge Parameterseiten (z.B. 40*4 bei Dexed), aber das ist schon ein wenig umständlich... Man kann aber Presets über die Weboberfläche reinladen, außerdem kann man am Gerät durch sehr viele Presets browsen.
 

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Ganz aktuell noch eine Ergänzung, da dies mit einem ganz aktuellen Update eingeführt wurde: es gibt nun im Admin Interface eine Kalibrierungsmöglichkeit. Damit ist das Touch Display bei mir nun ziemlich genau. Allerdings ist die Bedienung immer noch nicht ganz optimal. Wenn man z.B. mit dem Finger durch nach oben oder nach unten wischen einen Parameter wie z.B. Lautstärke verändert muss man in dem vorgegebenen Bereich bleiben und der ist recht klein. Mit Stift geht das einigermassen, aber besser wäre es wenn man wie bei vielen anderen Touch Displays über den markierten Bereich hinaus könnte, solange man Druck ausgeübt lässt. Aber wer weiß, vielleicht wird das noch verbessert.
 
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Mahlzeit. :)

Ich hatte mir im letzten November das Zynthian V4.1 Kit bestellt und möchte noch etwas ergänzen, auch wenn ich mich aus aktuellem Zeitmangel bisher noch nicht so intensiv mit dem mittlerweile fertigen Gerät beschäftigt habe.

Wie Sisko78 schon richtig schrob, bezieht sich die Änderung von Kit V4 auf nun aktuell V4.1 auf die Soundkarte. Es kommt jetzt eine HifiBerry DAC+ADC Stage statt DAC+ADC Pro zum Einsatz. Der Unterschied besteht darin, dass nun auch die 6,3 mm Klinken-Ausgänge symmetrisch sind, vorher waren dies nur die Eingänge. Dafür sind allerdings die Cinch- und der 3,5 mm Klinken-Ausgang nicht mehr herausgeführt. Entsprechend ist das (optional erhältliche) Originalgehäuse auch etwas abgeändert:

IMG_20210108_100935.jpg

Ich plane ebenfalls, den Zynthian als Ergänzung auch live einzusetzen, so dass ich mein derzeit dazu verwendetes VOX Continental 61 Stagekeyboard dann entsprechend klanglich erweitert habe und in kleineren Setups ohne zweites Keyboard/ Synthesizer auskommen kann.

Es gibt für den Zynthian übrigens auch ein tolles und einfach nachzuinstallierendes Mellotron Plugin mit einer recht großen Auswahl an Samples/ Presets, welche sich einfach per Tastendruck in der untersten Keyboard-Oktave anwählen/ umschalten lassen (ähnlich wie bei den alten Tonrad-Hammonds).

Somit ist der Zynthian für mich eine ideale, kleine aber mächtige Erweiterung meines "schlanken" Setups.
Zudem bin ich mittlerweile ein großer Fan des Raspberry Pi (diesen Post habe ich z. B. auf einem Pi 400 erstellt)... :cool:

Gruß

Michael
 
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Vielleicht noch folgende Ergänzung, da ich oben von MOD UI gesprochen habe ohne näher darauf einzugehen. Ich habe einfach mal ein Minipedalboard zusammenverkabelt und das so abgespeichert. Lässt sich dann am Gerät auch immer wieder abrufen. Das ist schon ziemlich Cool, Blaue Kabel Midi, Lila Audio
Es gibt für das Board noch eine Zoomstufe. Da lässt sich häufig schon einiges konfigurieren und dann gibt es noch die Detailierte Konfiguration pro Modul. Das ist schon nicht übel. Siehe die folgenden Bilder.

modui1.PNG modui2.PNG modui3.PNG
 
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Ich habe etwas mit einigen Looper Plugins gespielt, war aber noch nicht so erfolgreich. Das muss ich mir noch genauer anschauen.
Ein kleines Update, da sich doch wieder einiges getan hat seit meinem letzen Post:

Es wurde an der VNC Integration gearbeitet und auch an der Anzeige der Plugin Engines über VNC. Das ist für mich eine super Sache. Davor war es bei vielen Plugins doch etwas umständlich etwas zu experimentieren. Jetzt bekommt man über den Browser die Möglichkeit, für die meisten Plugins eine Engine zu verwenden.
zynthian_vnc.PNG

Außerdem steht eine aktualisierte Version des Sequencers (bisher eine Alpha Version) mit vielen Verbesserungen vor der Integration in Zynthian.
 

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