Rhythmus

von robharbert, 26.11.16.

  1. robharbert

    robharbert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.16   #1
    Hallo, wie kann man erkennen welcher Rhythmus der Song hat. Und welcher Groove zum Song passt.

    Dankeschön
     
  2. Mike3000

    Mike3000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.16   #2
    Mitzählen und -klatschen hilft den Rhythmus zu erkennen.

    Klingt zu einfach, ist aber so.

    In der Pop-Musik findest du meist einen 4/4-Takt, seltener 6/8 oder 3/4. In Jazz und auch einigen Folk-Richtungen gibt es auch andere Taktarten.
     
  3. sonicwarrior

    sonicwarrior R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 27.11.16   #3
    Da hilft nur Erfahrung, also anhören und ausprobieren.
     
  4. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.11.16   #4
    Hier mal eine interessante Drumeo-Lesson.

    Es zeigt, wie man sich die Struktur eines Songs erarbeitet.

     
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  5. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #5
    vielleicht hilft auch schon mal, sich die Begriffe näher anzusehen - vorrangig suchst Du ja im Augenblick die Taktart und nicht den "Rhythmus".
     
  6. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #6
    Nicht den Takt. Den Rhythmus, z.b. es spielt ein Lied. Snare auf 2 und 4 ist klar. Aber der Rest Bassdrum, ghost Note oder ein Fill.
    --- Beiträge zusammengefasst, 27.11.16 ---
    Was macht ihr beim Jamen. Fängt das Schlagzeug an oder Gitarrist.

    Dankeschön
     
  7. alexanderjoseph

    alexanderjoseph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #7
    Die Fragestellung ist so allgemein, das die einzige Antwort die mir einfällt hinhören ist.
    Man spielt das was einem zu den von den Beteiligten festgelegten Regeln gefällt / richtig erscheint, um das auszdrücken, was man ausdrücken will. Nennt sich kreativ sein. ;-)
    Regeln können weitgefasst sein, wie beim Freejazz, oder enger: welche Stilart, Tonart etc.
    Was einen Stil ausmacht ist allein anhand der Anzahl der Stile und der Schwierigigkeit der Abgrenzung so viel, dass du hier keine umfassende Antwort erwarten kannst.
     
  8. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #8
    Kreativ sein schön und gut. Aber wenn ich nicht gleich den Rhythmus heraushöre? Soll ich die Bassdrum bei 2+ und 3 oder 3 und 3+ setzen. Die Ghost bei 1a oder und 3a. Es gibt so viele Möglichkeiten.
    Welche ist die beste.
     
  9. alexanderjoseph

    alexanderjoseph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #9
    Du musst ja nicht gleich den Rhytmus herraushören.
    Lass dir Zeit und höre hin.
    Hören und verstehen was man hört (intelektuell oder emotionell ist egal) muss und kann man lernen und ist das wichtigste beim zusammen Musik machen.
    Die Beste gibt es nicht.
    Heute mag ich Sauerbraten vom Rind, morgen vom Pferd. Welcher ist der Beste?
    --- Beiträge zusammengefasst, 27.11.16 ---
    Eine Hörübung kann sein:
    Setzt dich zuhause in ruhe hin, höre deinen aktuellen Lieblingssong an und versuche in kleinen Schritten herauszubekommen, was die da machen. Versuche das aufzuschreiben, in welcher Form auch immer.
    Fange zum Beispiel mit der Bassdrum an. (Ich vermute du spielst Schlagzeug?)
    Oder Schaue erst einmal aus welchen Teilen besteht der Song. Vers, Refrain, Übergang, Variation von Vers.
    Es ist fast unwichtig, womit du anfängst, solange du dich damit beschäftigst.
    Mit der Zeit wirst du "Gesetzmäsigkeiten" erkennen, welche du dann für dich nutzen kannst.
    Leider wird das eine Zeit brauchen. Aber man kann auch den Spass an dem Analysieren entdecken und hat vieleicht auch einen Spassgewinn beim neuen Hören seiner Musik.
     
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  10. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #10
    Ok Danke. Werde erst einmal hinhören. Und versuchen das gehörte am Schlagzeug umzusetzen.
     
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  11. Trommler53842

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    Erstellt: 27.11.16   #11
    Unterricht nehmen würde ich empfehlen, da die Fragestellungen hier so allgemein formuliert sind, daß man nur mit einer allgemeinen (aber sehr guten und vor allem ernst gemeinten) Empfehlung antworten kann.;)
     
  12. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #12
    Unterricht habe ich gehabt. Die Techniken kann ich ja. Aber wie setze ich sie bei welchem Rhythmus ein. Ich übe hauptsetzlich Technik vorrangig Funk und Shuffle.
    --- Beiträge zusammengefasst, 27.11.16 ---
    Hauptsächlich sollte es heißen. Ich bin penetrant darin dass der Rhythmus stimmt. Ich ärgere mich maßlos wenn das ganze nicht zusammen passt.
    Danke.
     
  13. ThaInsane88

    ThaInsane88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #13
    Also, meiner Erfahrung nach gibt es - solange du keinen Walzer auf Tango spielst - kein falsch. Wenn du dir mal Drumless-Tracks anhörst wirst du feststellen, dass das Schlagzeug da viel frei von allem weg macht.

    Ghostnotes können eingesetzt werden um den Gitarristen zu unterstützen, um ein Keyboard mit zu akzentuieren, was du mit der Bassdrum wie machen kannst hörst du z.B. bei Rosanna von Toto... usw. Das ist oftmals einfach eine Sache von Gefühl. Das was du penetrant stimmig findest, könnte ich für falsch halten. Da ist so viel subjektiv drin. Giorgio Morodor hat es eigentlich in einem Interviewschnipsel, den du im Daft Punk song "Giorgio by Moroder" hörst:
    "Once you free your mind about a concept of Harmony and music being correct You can do whatever you want" ziemlich gut beschrieben. Man kann ein Lied nicht Krampfhaft verbessern. Damit zerstörst du es letztlich nur.

    Du bist eigentlich frei zu tun was du willst. Das, was du als Rhytmus im Song beschreibst, ist einfach dein persönlicher Groove - und dann klappt das schon. Du musst dir dafür eventuell leider auch viel unterschiedliche Musik reinziehen, um deinen persönlichen Groove zu finden. Und erlaubt ist ohnehin, was gefällt.
     
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  14. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #14
    Vielen vielen Dank für deine freundlichen und inspirierenden Zeilen. Musik anhören und dann auf verschiedenste Weise das Schlagzeug dazu zuspielen. Ich werde alles aufnehmen und mir dann das ganze anhören und schauen was mir gefällt.

    Mit lieben Grüßen.
     
  15. Korki

    Korki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.16   #15
    Das ist doch eigentlich schon die Lösung von deinem Problem. Wenn du merkst, dass etwas nicht passt, dann bist du auf einem sehr guten Weg. Mach dir bewusst, was dich stört. Und dann überlege dir ganz bewusst, wie es besser wäre. Probiere viel rum und hör genau hin. Irgendwann passt dann alles zusammen.
    Und je öfter du das machst, desto schneller kommst du bei den nächsten Malen zum Ziel. Später wirst du nur kurz hinhören müssen und kannst direkt etwas Passendes dazu auspacken.
    Wenn es allerdings nicht darum geht, mit anderen Musikern zusammen zu spielen / zu jammen sondern ein Lied 1:1 nachzuspielen, dann hilft, wie schon geschrieben wurde, tatsächlich Schritt für Schritt und Instrument für Instrument raushören am besten.
     
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  16. Trommler53842

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    Erstellt: 30.11.16   #16
    Langer Rede, kurzer Sinn:

    Ich habe früher nach Erlernen von Techniken jede Menge CDs in einen CD-Player geschmissen (Musik verschiedenster Coleur), ab auf den Aktiv-Monitor schräg unterhalb von mir und habe mitgetrommelt was das zeug hielt. Gerade bei vermeintlich einfachen Sachen wie Madonna (Pop), Lisa Stansfield (Soul/Pop), Brand New Heavies (Acid Jazz), Van Halen usw. habe ich gemerkt, wie das Drummig der Studio-Aufnahme essentiell die Wirkung des Songs beeiflusst.

    Übe also mal direkt zu Deinen Lieblingssongs. :)
     
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  17. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.16   #17
    Vielen Dank.
     
  18. Haensi

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    Erstellt: 01.12.16   #18
    Bei diesen vermeintlich einfachen Songs kommt es auf das ganz genaue Timing an. Nicht von ungefähr spielen solche Songs wahre Cracks wie z. B. Kenny Aronoff oder Abe Laboriel Jr. im Studio ein.

    AC/DC hört sich auch einfach an, ist es aber doch nicht. Genau diese Präzision macht eben das letzte Quäntchen aus. Das erfordert schon einiges an Können und Erfahrung.

    Vielseitigkeit ist Trumpf. Auch Sachen, die man normalerweise nicht spielen würde, sind zum Üben gut. Je weiter der Horizont, desto mehr Möglichkeiten hat man.


    Je nachdem.
    Ich war neulich auf einer Jam-Session. Bei einem Song spielte der Gitarrist ein cooles Riff und wir sind dazu eingestiegen.
    Das andere mal hatte ich Lust auf einem Reggae und gab einen Beat vor und die andere kamen dann rein.
     
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  19. robharbert

    robharbert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.16   #19
    Dankeschön für die vielen Antworten und Anregungen. Werde Sie mir zu Herzen nehmen und umzusetzen versuchen und natürlich tun.

    Danke
     
  20. ThaInsane88

    ThaInsane88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.16   #20
    Du kannst ja nach einiger Zeit von deinen Erfahrungen berichten und deine Entwicklung beschreiben :)
     
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