Röhrensound - Halbleitersound

von OneStone, 25.12.07.

  1. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 25.12.07   #1
    Hiho,

    es gibt immer wieder Leute, die die Röhrentechnik als die eierlegende Wollmilchsau des Gitarrensounds ansehen, besonders oft im Bezug auf Zerrsounds. Ich möchte mal wissen, was diese Fraktion zu folgendem Beispiel sagt:

    http://media.zvex.com/FLASH/BOM/bom_mesa_ac30/
    http://media.zvex.com/FLASH/BOM/bom_vs_bogner/
    http://media.zvex.com/FLASH/BOM/bom_vs_rivera/
    http://media.zvex.com/FLASH/BOM/bom_vs_jcm2000/

    und überhaupt http://media.zvex.com/FLASH/BOM/index.html


    Ich bin auch eher der Röhrenpurist, aber ich habe einen Bekannten, der mich regelmäßig mit absolut röhrigem Klang ohne Röhren überrascht und das hat mich gelehrt, diesbezüglich nicht mehr voreingenommen zu sein.
    Ich würde mir wünschen, dass diese vehemente "Röhre ist besser als Halbleiter" - Angelegenheit mal ein bisschen heruntergefahren wird, das wäre vielleicht einmal ein Vorsatz für das Jahr 2008.

    MfG OneStone
     
  2. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.12.06
    Zuletzt hier:
    9.11.15
    Beiträge:
    2.574
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    39
    Kekse:
    11.822
    Erstellt: 25.12.07   #2
    Also mir gefällt die Boom Box besser :( Und das, wo ich doch so gerne Röhrenamps bau. :(

    Irgendwie klingt die Box für mich voller und matscht weniger. Rein subjektiv gesprochen *G

    Lg Stefan :)
     
  3. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.07.07
    Zuletzt hier:
    1.12.16
    Beiträge:
    1.038
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    23
    Kekse:
    5.422
    Erstellt: 25.12.07   #3
    Erstaunlich wie ähnlich sich die Rhythmussounds anhören! Ich kann vor allem auf den Bogner- und Riverasamples da keinen unterschied zur BOM feststellen. Bei den Leadparts hingegen dann schon, wobei mir der bissigere Sound der BOM besser gefällt...

    Mich würde interessieren, wie das Teil an nem günstigen Transistoramp klingt im Vergleich zu den Boutiqueröhren.

    Edit: hab mir das ganze nochmal angehört und bin hin und hergesprungen zwischen dem jeweiligen Amp und der BOM. Also man hört denn Unterschied dann schon, aber es ist wirklich nur ein geringer, die BOM wirkt bei den Rhythmuspassagen ein kleines bisschen weniger lebendig. Aber wenn man den Preisunterschied bedenkt...
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    22.08.03
    Zuletzt hier:
    24.06.15
    Beiträge:
    13.344
    Ort:
    Frankfurt
    Zustimmungen:
    65
    Kekse:
    8.834
    Erstellt: 25.12.07   #4
    Spätestens seit der Box of Rock wissen wir doch alle, was Halbleiter so drauf haben. ;)

    Zumindest als Vorschaltgerät, nicht als all in one-Lösung....


    BTW: wer spielt überhaupt schon nur mit Röhrenzerre? Ist doch ne alte Binsenwahrheit, dass Halbleiter vor dem Amp, sei es als Cleanbooster zum Anblasen, sei es als Kompressor, sei es als Zerre..........fast immer mehr Wumms, mehr Klarheit, weniger Matsch, mehr Punch bringt.

    Selbst vor Edelgeräten a la Cornfod MK II oder Bogner XTC kommt eine Box of Rock, ein Rodenberg 707 oder ein RC-Booster gut.
     
  5. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    04.06.04
    Zuletzt hier:
    20.02.16
    Beiträge:
    2.433
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    17
    Kekse:
    3.670
    Erstellt: 25.12.07   #5
    Ich hab' mittlerweile zwei Okko Diablos und in keinem konnte ich Röhren finden. Da ist doch irgendwas faul... :screwy::confused::eek:

    ;)

    Greetz
     
  6. Lum

    Lum Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.05.05
    Beiträge:
    2.694
    Zustimmungen:
    1.055
    Kekse:
    17.788
    Erstellt: 25.12.07   #6
    Will das Teil ebenfalls mal an nem nicht so guten Amp hören.
    Das das immernoch geil klingt, weil man das Signal einmal durch den Amp jagt ist ja klar.

    Die Frage ist, wie der Sound an nur einer Endstufe klingt.

    Hatte auch schonmal DS-2 und SD-1 vor meinem Diezel und nen ähnlichen Leadsound hinbekommen, aber noch an keinem anderen Amp ;)
     
  7. MatzeD22

    MatzeD22 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.10.06
    Zuletzt hier:
    21.01.13
    Beiträge:
    386
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    262
    Erstellt: 25.12.07   #7
    Das Teil klingt echt sehr gut. Davon mal abgesehen, hätte man vielleicht, die BoM Box an ner Transe spielen sollen. Da jetzt die Endstufenröhren auch mit benutzt werden für den BoM Sound. Interessanter wär es auf jeden Fall gewesen. So fehlen dem Leadsound nur die Vorstufenröhren. Allerdings find ich gegen das Bogner Top hat die Box keine Schnitte. Gegen alle anderen find ich klingt der ganz gut. Jedoch jetzt klein Beweis dafür das Transisitor auch Röhrig klingen kann, da ja hier die Endstufe bzw der Clean des jeweiligen Amps genommen wurde als Verstärkung des BoM Teils.

    Aber trotzdem gib ich dir recht was die Diskussion Röhre/Transe angeht!
     
  8. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    18.699
    Zustimmungen:
    6.210
    Kekse:
    90.323
    Erstellt: 25.12.07   #8
    Das ist es.

    Wenn man mit dem tollsten Pedal in einen Marshall MG als "Endstufe" geht, wird es wieder nicht gut klingen und nicht durchsetzungsfähig sein.

    Ein gutes Pedal vor einer schönen Röhrenendstufe hingegen...
     
  9. OneStone

    OneStone Threadersteller HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 25.12.07   #9
    Die Sache ist nur die, dass die Mesa-Endstufe an sich im Clean relativ stark gegengekoppelt ist.
    Ich gebe euch Recht, dass man das Teil mal an einer reinen Endstufe testen müsste, sprich eine 2:50 oder sowas von Mesa nehmen und das Ding davorklemmen. Das Ganze kann man dann ja mit einer Halbleiterendstufe wiederholen. Das Problem hierbei ist nur, eine Halbleiterendstufe zu finden, die die Eigenschaften einer Röhrenendstufe hat, sowas habe ich nämlich noch nicht in zufriedenstellender Ausführung käuflich gesehen. Wenn man das Ding an eine PA-Endstufe oder eine Rocktron Velocity klemmt, dann hat das keine Aussagekraft mehr, das ist klar.
     
  10. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    12.04.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    11.666
    Ort:
    Düsseldorf
    Zustimmungen:
    620
    Kekse:
    33.067
    Erstellt: 25.12.07   #10
    Ich bin ein Freund von Halbleitertechnik, zumindest für aufnahmen und das Üben.
    Klingen tun die Dinger toll, zumindest wenn man sie richtig verwendet.

    Was mich meist stört ist das Feedback des Geräts. Für mich ist das Spielgefühl von Röhren und Transistoren ein anderes. Ich weiss dass das mitunter sehr doof klingt aber ich als Gitarrist habe das Gefühl den Ton je nach Technologie anders spielen und mithilfe meiner Hände/Finger modulieren zu können.

    Genauso wie unterschiedliche Amps sich unterschiedlich anfühlen, genauso habe ich es bisher bei den Technologien festgestellt. Diese Aussage ist pauschal, das weiss ich, aber leider fast immer zutreffend.

    Wenn man das Ganze als Konsument hört, dann ist es imo wurscht ob ne Röhre oder ein Transistor dahinter steckt. Wenn das gute Geräte sind dann ist da soundlich genau gar kein Unterschied.
     
  11. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.08.05
    Zuletzt hier:
    1.02.16
    Beiträge:
    2.087
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Zustimmungen:
    89
    Kekse:
    3.127
    Erstellt: 25.12.07   #11
    ich hab einfach noch keinen transen amp gespielt der sich so gut angehört/gefühlt hat wie nen richtig fetter röhrenamp. was genau das jetzt is is eignetlich egal ^^
    zum anblaßen tuns die kleinen transentreter aber auf jeden fall ! wir ham vor unserm alten boogie für die aufnahmen au nen skreamer gehängt und das klang einfach nur gut !
     
  12. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    18.699
    Zustimmungen:
    6.210
    Kekse:
    90.323
    Erstellt: 26.12.07   #12
    Ein Post, der von mir sein könnte :great:

    Oft werde ich hier im Forum ja als "Vintage Heini" ohne Verständnis für moderne Entwicklung abgestempelt.

    Aber das stimmt überhaupt nicht!

    Ich bin Line6 User seit POD 2, und habe mit dem POD xt Pro inkl. freigeschalteter Bass Modelle auch schon live gespielt.

    Das digitale Modellingzeug ist ein SEGEN (a godsend, wie die Anglizistiker sagen würden). Noch nie war es so einfach und so billig, einen sehr guten Kopfhörer- (Familie, Nachbarn!) und Studiosound (deppensichere Qualitätsaufnahme!) zu bekommen, bei dem 99% der Hörer keinen Unterschied zu einer 500.000,- Aufnahme mit Vintage Guitar + Amp hören würden.

    Allerdings ist es einfach so, dass die digitalen Dinger statisch sind.
    Ich spiele einen Röhrenamp als Teil des Instruments E-Gitarre und spiele daher meine Gitarren mit Röhrenamps besser, als mit einem Modeller.

    Live ist ein digitaler Modeller über eine PA Endstufe ein Kompromiss, aber die Durchsetzungsfähigkeit ist ein Problem.

    Um zum Ursprungspost (und meinem ersten Followup in diesem Thread) zurückzukommen:
    Ein Spitzenpedal (auch Transe, hatte selber das PlexiTone) ist wunderbar vor einem Spitzenamp.
    Es macht weder einen Line6 Spider, noch einen Marshall MG zu einem guten Amp.
    Punktum
    .
     
  13. OneStone

    OneStone Threadersteller HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 26.12.07   #13
    Ja, nur ist es so, dass die Vorstufe bei gleicher Endstufe wie man hier sieht ohne Probleme durch Halbleiter ersetzt werden kann, dem Sound tut das keinen Abbruch und alles andere ist subjektive Gefühlssache des Musikers. Mir geht es hier nicht um Feeling sondern um Sound, den jeder hören und den man auch analysieren kann ^^.
     
  14. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    18.699
    Zustimmungen:
    6.210
    Kekse:
    90.323
    Erstellt: 26.12.07   #14
    Man sollte nur (Threadtitel) vermeiden, dass unerfahrene Leute nun wieder glauben, "Super, dann schließ ich meine Box Of Metal an die Stereoanlage und habe alles zum Glücklichwerden".

    Auch wenn diese Worte ("Wahl zum Unwort des Jahres") niemand mehr hören kann, aber "Druck" und "Durchsetzungsfähigkeit" kommt aus der Endstufe.
     
  15. Purist

    Purist Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.07
    Beiträge:
    1.224
    Ort:
    CH, D
    Zustimmungen:
    31
    Kekse:
    2.085
    Erstellt: 26.12.07   #15
    da die frage auftauchte, wie sich das ganze wohl vor einer transe anhört:
    ich habe den tri-a.c.(rein analoges teil) und spiele den über den effektloop mit meinem rath amp (transe)
    da ich auch einen fender röhrenamp habe, kann ich also gut vergleichen: ergebnis - nur für mich ganz persönlich - ich nutze, seit ich den rath habe, nur noch diesen. mit dem triac oder auch einem tubefactor einfach rundum gut. auch mal leise gespielt: alles da - incl. spielgefühl!
    beim fender wird es erst ab einer bestimmten lautstärke rund und vorher fehlen auch höhen. bei jazzigen bluesstücken ist mir diese transe eindeutig lieber.
    und bei gigs wollen die leute immer wissen, was für röhren in dem amp sind :-)
     
  16. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    18.699
    Zustimmungen:
    6.210
    Kekse:
    90.323
    Erstellt: 26.12.07   #16
    Das ist mal Information! D.h. Du hast mit dem Rath im Livebetrieb keine Probleme.

    Da bin ich nämlich (siehe oben) dann doch sehr altmodisch und glaube bei jeder Nicht-Röhre erstmal "funktioniert nicht in der Band", bis mir das Gerät das Gegenteil beweist.
     
  17. elmwood_3100

    elmwood_3100 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    1.962
    Ort:
    AC
    Zustimmungen:
    860
    Kekse:
    23.020
    Erstellt: 26.12.07   #17
    Als ich so alt war wie EinStein, dachte ich: Die Verzerrung muß mit Röhren gemacht werden,
    die Endverstärkung kann ruhig durch Transistoren erfolgen!

    Und kaufte mir damals einen ADA MP1 und eine Velocity 300
    Fast ein ganzes Jahrzehnt schleppte ich dieses "durchsetzungsunfähige" Set Up herum.
    Ende der 90er änderte sich dann meine Überzeugung.
    Die Zerre kann meinetwegen aus Halbleitern kommen, hintendran gehört aber eine
    Röhrenendstufe. Als wir 2002 beim Baldringer, in seinem Studio waren bestätigte er meine
    Ansicht und ließ mich seinen Dual Drive Probespielen. Tolles Teil!
    Hat nur einen Fehler (IMHO) - ist 'ne Tretmine. Würde er das ganze als 19" Zoll
    Preamp anbieten, mit einem eigenständigen Cleankanal ( den gibts beim Dual Drive
    ja gar nicht, es wird afaik der Clean Kanal des dahintergeschalteten Amps genutzt )
    wäre das definitiv auf meiner Einkaufsliste. Aber dies scheint ja nicht geplant zu sein :rolleyes:


    +1 ...ist auch meine Erfahrung/Ansicht
     
  18. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    29.04.05
    Zuletzt hier:
    23.01.09
    Beiträge:
    5.893
    Ort:
    Babylon-5
    Zustimmungen:
    17
    Kekse:
    11.652
    Erstellt: 26.12.07   #18
    Ich denke nicht, dass sich das im Jahr 2008 abstellen wird. Wäre Klang hier ein
    entscheidendes Merkmal, hätte die Billigröhrenampschwemme nicht so einen Erfolg.
    Das Glück für die anderen, die sich für wenig Geld hier- und da sehr gute Amps schießen
    können, für die sich sonst niemand richtig interessiert.

    Vielleicht wäre es einfach ein guter Vorsatz, wenn sich div. Hersteller für 2008 nun auch
    wieder auf qualitativ höherwertige Geräte besinnen und nicht die xte Billigröhre auf den
    Markt schmeißen.

    Da ist eine Box-Of-Metal eine interessante Abwechslung, aber ich bin nicht der Treterfreund
    und auf herumexperimentieren (vor welchem Amp klingt das Pedal, soll ich nun doch mal eine
    andere Endstufe probieren .. etc. ) habe ich schon gar keinen Bock mehr, also wie wäre es denn
    einfach mit einem Transistor- (Und es ist nicht Unmöglich verdammt gute Transistorendstufen
    zu bauen, für die man Röhrenendstufen links liegen lässt) oder auch mit einem Hybridamp ?

    Denn obwohl es auch im höheren Preissektor, m.M.n. genug beschissene Röhrenamps gibt,
    man wird trotzdem immerwieder hingetrieben und muss suchen, da der andere Sektor ja noch
    mehr Mist zu bieten hat. Line 6 setzt weiter auf veraltete Technologie, vielen gefällt dieser
    "Eigenklang", mir nicht. Tech 21 entwickeln sich auch nicht weiter und Fractal Audio's Axe FX
    ist mir, obwohl die Kiste erstklassig klingende Effekte bietet, in anbetracht des Klanges der
    Ampmodels, zu teuer. Randall hat mit ihren Teilen auch nicht viel zu bieten, außer den Kreis-
    sägenmetal schlechthin.. Vom kompletten Anfängersegment ganz zu schweigen. Ich bin z.B. dazu
    verdammt gebraucht- oder gar nichts zu kaufen. Man wielange ist es her, als ich voller Vor-
    freude ein Paket geöffnet habe, diesen "Neuwarengeruch" einatmen konnte und dann mit dem
    Gerät auch wirklich zufrieden war..

    Ok, letzten Endes bleibt es Geschmackssache. Für den einen ist der mumpfige Matsch
    aus div. ENGL Amps "Druck" und für mich bleibt es einfach mumpfiger Matsch. Aber ein
    paar gute Amps im mittlerem Preissegment, die auch klanglich flexibler sind, wären mal
    wünschenswert. Damals ging es auch. Wo bleiben denn Leute wie Jürgen Rath ? (Jürgen
    baut zwar selbst wieder, aber er kann doch nicht der einzige sein..) Ein Baldringer Amp
    basierend auf dem Dual Drive z.B... das wäre direkt ein fett markierter Teil auf meiner
    Wunschliste.
     
  19. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    18.699
    Zustimmungen:
    6.210
    Kekse:
    90.323
    Erstellt: 26.12.07   #19
  20. Purist

    Purist Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.07
    Beiträge:
    1.224
    Ort:
    CH, D
    Zustimmungen:
    31
    Kekse:
    2.085
    Erstellt: 26.12.07   #20
    @ Hoss

    ich habe mit dem amp definitif keine probleme im bandgefüge - auch nicht, wenn mal bläser dabei sind (hatte sich kürzlich bei einer session ergeben). allerdings sind wir auch alle fähig, mal leise zu spielen..

    ich finde den cleankanal des rath einfach klasse..der overdrive ist nicht ganz mein geschmack, da er mir selbst bei gainsinstellung "null" zuviel zerrt. deshalb spiele ich nur den cleankanal mit dem triac für sehr zarten crunch. ein seymourr duncan twin tube hört sich auch spitze davor an...
    ein kollege hatte die tage bei der session mal seine gitarre in meinen rath gestöpselt, 10 sekunden den od-kanal eingestellt und höllisch losgerockt..er sebst grinste und ich habe immer noch gänsehaut, wenn ich daran denke:-)

    ich bin mit jürgen rath in kontakt und daher sehr gut beraten (er spielt morgen bei uns!) und werde mir wahrscheinlich noch ein topteil bei ihm holen.
    für das geld bekomme ich nirgends einen besseren amp!
     
Die Seite wird geladen...

mapping