Röhrenzerre pur? -Projekt

von The-Captain, 02.12.07.

  1. The-Captain

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    Erstellt: 02.12.07   #1
    Moin,
    wenn es um Röhrenverzerrungen geht, könnte man doch sagen, dass das Ergebnis
    Signal+Zerre ist. Und Röhrenzerre pur wäre dann : Signal+Zerre-Signal.
    Naja, nur noch auf Oberwellen spielen, soll nicht der Zweck sein, aber ganz einfach den Fuzzgrad beliebig steigern zu können, wäre doch ganz lustig. Ein paar Standbyminuten habe ich in die Sache schon investiert. Bisher läuft es ganz gut. Hier der frühe Stand der Dinge: Mit einer Röhrenschaltung wird ein Signal "mittelstark" verzerrt. Die Schaltung bietet beste Symetrie und praktisch keine Phasenverschiebungen durch Signallaufzeiten.
    Man kann dann gut von der durch die Röhre verzerrten Signalspannung immer mehr vom
    unverzerrten Signal abziehen und hat dann ein immer zerrigeres Ergebnis. Das Spielchen lässt sich ohne Limit betreiben, bis die phasengedrehte Eingangsspannung wieder zum Vorschein kommt. Also einmal komplett im Kreis, wenns sein muß. Die gewonnenen Verzerrungen muss man natürlich nicht pur verkonsumieren, man kann sie in beliebiger Höhe dem unverzerrten Eingangssignal hinzufügen. Mal sehen, was da so bei rauskommt.
    Auf dem Foto die ersten Schirmbilder.
    CU
    Norbert
     

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  2. FMKE

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    Erstellt: 04.12.07   #2
    Ja also die Bilder vom Oszilloskop sehen schon mal sehr interessant aus^^
    Den pegelverlust hast Du ausgeglichen, wenn Du das EIngangssignal invertiert wieder abziehst, oder? Frage nur, weil ich mir sonst nicht erklären könnte, warum die Kurven so schön ähnliche Amplituden haben.

    Aber sonst: Lass dem Bild Sound folgen ;)
     
  3. The-Captain

    The-Captain Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #3
    Moin FMKE,
    Mit den Pegeln hast du recht, die sind so angepasst, dass auf dem Schirmbild was zu sehen ist. Auf die kleinste Uaus bezogen kommt am einen Ende des "Mixerpotis" 16X, am anderen 20X soviel U raus. Das kann man vielleicht hinbiegen, wenn man ein Stereopot nimmt und in die Gegenkopplung des OP einsetzt. Also vom Output 1R und 0,2R in Reihe, 0,2R mit 40R-Poti überbrücken und dessen Schleifer an -IN, von da aus 1R nach Masse. (So ganz rund abgeschätzt.) Dann würde sich die Verstärkung beim Durchfahren des "Subtraktionsspannungspotis" von 1,2 über 20 nach 1 ändern. Das erste Potiteil liesse sich auch noch beschalten, wenns dort mit linear nicht geht. Ein Soundtest ist jedenfalls noch meilenweit entfernt. -Rat und Tipps sehr willkommen! (Mit ein paar Sachen stehe ich da voll auf dem Schlauch.)
    CU Norbert
     
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