Rückkopplung! Fehlerbehebung?

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Bass King

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huhu

also ich habe einen speerholz kontrabass und SHADOW SH 965 NFX-B. nun habe ich aber vollgendes problem...es koppelt wie hulle...

was kann ich dagegen machen?ß hab schon nen preamp und nen eq(boss geb-7) davor gehangen...

ringt es was wenn ich mir noch nen parametrischen eq kaufen würde um geziehlt frequenzen auszunehmen?

habe mir auch überlegt nen paar aufkleber raufzukleben um die schwingungen zu dämpfen...würde es das bringen?


danke schonmal im vorraus

mfg Bass King

ps.: wegen den aufklebern...der bass muss nur geil über den verstärker klingen:)
 
GoodYear

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Hallo,
erst mal zwei Gegenfragen, sorry: Ist die Rückkoplung ein hohes Fiepen oder ein tiefes Dröhnen, bei dem der ganze Bass mitschwingt? Hattest du die Rückkopplung mit einem anderen Tonabnehmer nicht?

Der GEB-7 wird wohl wenig bringen, denn in dem Tonabnehmer ist doch schon ein Vorverstärker. Ein EQ als Notch-Filter könnte schon viel bringen, ist aber immer Fummelei. Ich würde erst mal versuchen, die Probleme ohne sowas in den Griff zu bekommen.

Gruß,

Pablo
 
KnutKnut

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Falls es an deinem Verstärker so etwas wie einen Gain Regler gibt, würde ich den auf jeden Fall mit Vorsicht genießen. Wenn ich bei mir den Gain zu weit offen habe, koppelt das Dingen extrem. Erstmal ganz runter drehen und dann langsam hochschrauben, bis es anfängt zu pfeifen.
Soweit mein Lösungsvorschlag. Ist einfach aus meiner Erfahrung mit solchen Sachen genommen (ich spiele allerdings auf einem Fishman, ich weiß nicht wie groß der Unterschied da ist)
 
B

Bass King

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war beides mal...hab die kopplungen dann mit dem eq rausgegreht, aber iwie wenn ich dann über meinen amp(hartke ha3500 mit 4*12" + 1*15") spiele, und ihn auf 7 oder 8 drehe, dann koppelt es wieder...ein brummen...liegt daran, dass der ganzte bass mitschwingt...jetzt hab ich aber kein ass mehr im ärmel dagegen...oder liegt es schlicht und einfach an der lautstärke?

zum tonabnehmer...ich weiß nich ob die baterie leer ist, dürfte eig, nich, da er grad mal 3 monate alt ist und kaum benutzt wegen krankheit...aber es ist ziemlich schwach das ausgangssignal des basses...:(
 
~Siempre~

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Auf geht's! Baumschaum in die F-Löcher!

Also ganz ernst gemeint, ist das nicht (ich würde das bei meinem Bass nicht machen), aber es gibt Leute, die sowas machen
 
B

Bass King

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k...das is schon wieder kacke:)

noch ne andere idee??:confused::confused:
 
mk1967

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noch ne andere idee??:confused::confused:

Hm, hast Du mal probehalber die 15er-Box weggelassen? Nur mal so im stillen Kämmerlein, ohne daß es jemand hört ;) Vielleicht produziert die ein gewisses Zuviel an Tiefbässen, was dann zu koppeln anfängt...?

Michael
 
bassick

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Die Nanoflextonabnehmer haben das Problem, dass sie nahe an der Decke angebracht sind und somit extrem rückkoppungsempfindlich sind.

Abhilfe kannst du schaffen, indem du die Decke im Schwingungsverhalten etwas einschränkst, z. B. durch das Setzen eines zweiten Stimmstocks auf der Bassbalkenseite (wenn du das nicht verstehst, dann lass es...;)). Alternativ kannst du versuchen, in die F-Löcher mal zwei (schwarze) Tücher zu stopfen, das kann die Rückkopplungen dämpfen (schwarz wegen der Optik).

Regel: je weiter der Tonabnehmer von der Decke entfernt ist, desto geringer ist die Neigung zu Kopplungen.
 
GoodYear

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[...] Regel: je weiter der Tonabnehmer von der Decke entfernt ist, desto geringer ist die Neigung zu Kopplungen. [...]

Echt? Das ist interessant! Es gibt doch Piezos, die oben auf den Steg (zwischen die Saiten) geklemmt werden. Die sind dann deutlich rückkopplungsärmer als die, die unter den Stegfuß geklemmt werden?

Und mein Balsereit ist im Stegfuß. Also auch recht nah an der Decke. Ich muss vorsichtig aufdrehen, weil's sonst auch bei mir brummt. Aber gegen einen nicht-Berserker-Drummer reichts. Aber ich mach ja auch keinen Metal mit KB. Obwohl: Versuchen sollte man mal :D

Hätte ich Geld, würde ich mir den elektromagnetischen Pickup von Zadow zusätzlich einzubauen. Ist zwar schweineteuer, aber DER soll wirklich Rückkopplungsunempfindlich sein.

Gruß,

Pablo
 
bassick

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Es gibt doch Piezos, die oben auf den Steg (zwischen die Saiten) geklemmt werden. Die sind dann deutlich rückkopplungsärmer als die, die unter den Stegfuß geklemmt werden?

Ja, so einen benutze ich, ist ein Fishman. Mit Rückkopplungen habe ich da keine großen Probleme. So sieht das bei meinem Bass aus:
97128d1236961493-r-ckkopplung-fehlerbehebung-img_0834x.jpg


Die beiden Piezo-Elemente werden mit U-förmigen Metallklammern fest an den Steg gepresst. Da Piezos etwas wenig Output haben, habe ich einen 2Kanal-PreAmp am Saitenhalterbefestigt (2 Kanäle, weil ich früher noch zusätzlich einen Underwood benutzte. Heute reicht mir der Fishman alleine aus)
 

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Danke, genau so einen meinte ich. Und der ist deutlich rückkopplungsärmer? Das ist gut zu wissen, auch wenn ich mir das grad physikalisch nicht so recht erklären kann. Zwischen den beiden Anbringungsorten gibt es eine starre mechanische Verbindung, so dass ich vermutet hätte, dass das egal ist.
 
bassick

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Und der ist deutlich rückkopplungsärmer? Das ist gut zu wissen, auch wenn ich mir das grad physikalisch nicht so recht erklären kann.

Ich kann mir das nur so erklären, dass der Punkt der stärksten Schwingung am Bass die Decke ist, welche die Schallwellen nach innen weiterleitet und so den Luftraum im Korpus in Schwingung versetzt. Die Vibrationen oben am Steg sind eben (noch) nicht so stark, so dass die Selbsterregung ( =Rückkopplung) sich erst bei höheren Lautstärken einstellt.

Ganz rückkopplungsfrei ist der Fishman natürlich nicht. Vergleichen kann ich das mit einem Polytone-Piezo (zwischen die Stegfüße geklemmt) -> sehr kopplungsfreudig, einem Barcus Berry (an der Stegrückseite in Höhe Flügel/Fuß angeklebt) -> kopplungsfreudig, und einem Underwood (zwischen Flügel und Fuß beidseitig eingeklemmt) -> wenig kopplungsfreudig. Daher ist meine Erfahrung, dass der Abstand zur Decke schon was mit der Rückkopplung zu tun hat.

Allerdings gibt es bei kopplungsfreudigen Piezos Faktoren, die sich manchmal mit relativ wenig Aufwand ermitteln und vermeiden lassen. So ist der Saitenhalter ein neuralgischer Punkt bei manchen Bässen. Wenns also koppelt, hilft ein Tennisball zwischen Decke und Saitenhalter manchmal viel.

Wird die Kopplung durch Fremdkörperschall, also z. B. einer nahen Bassdrum auf einer winzigen engen Bühne ausgelöst, so stecke ich zwei Tücher in die F-Löcher, um das Eindringen dieser unerwünschten Schallquelle zu erschweren.

Bei starken Kopplern hilft letztlich nur das (temporäre) Einsetzen eines zweiten Stimmstocks auf der dem eigentlichen Stimmstock gegenüber liegenden Seite. Dadurch wird der Bass zwar der tiefen Frequenzen akustisch beraubt, verstärkungstechnisch sind die Tiefbässe durchaus noch vorhanden. Ideal sind die Kombinationen der genannten Dämpfungen, um in einem Mietshaus den Nachbarn noch friedlich begegnen zu können...;)
 
GoodYear

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Danke! Leider muss ich erst ein paar andere bwerten, bevor ich dich darf :) Die Tips sind gut, den mit dem Tennisball kannte ich noch nicht und werde ich mal ausprobieren.

Ich als Balsereit-Pickup-User frage mich natürlich jetzt, ob der Pickaup rückkopplungsärmer wäre, wenn er nicht im Stegfuß sondern näher bei den Saiten angebrracht wäre.
 
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Ich spiele zwar normalerweise nicht so laut, und habe daher schon (und mit Balsereit) keine Rückkopplungsprobleme, aber.. Ein Aspekt, der bisher zu kurz kam: Wie stehst Du zu Deinen Boxen (ich meine räumlich)?? Das kann alles entscheidend sein.
 
GoodYear

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Ich spiele meistens mit einem Quantum Combo mit 1x10" Speaker. Der ist nach hinten gekippt und steht seitlich neben mir, so dass der Schall mich in Ohrhöhe erwischt und den Bass an der Zarge seitlich. Sollte doch ideal sein oder nicht?

Ich habe nur Probleme bei LAUTEN Drummern, bei normalen komm ich ja mit. Naja, nen Tick lauter wäre schon nett :)
 
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Danke - so ungefähr stehe ich auch meist (GK 150 auf Stuhl/Ständer gekippt). Die Frage ging allerdings eher an Bass King, der ja das Problem hat...
 
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also ich stehe vor dem drummer und ca. 2 m von meinem amp weg...
fürsnproben is das nich so das problem mit den kopplungen, da wir sowieso über kopfhörer porben, aber ich habe jetzt angst, dass ich auf der bühne dann das gleiche problem haben werde und das dann noch viel stärker...

auf der bühne dehe ich dann auch noch vom drumset...ich werde mal nächste woche das mit dem tennisball probieren und mit tüchern. wenn das nicht klappt, versuche ich mal die schingungen durch aufkleber am bass einzudämmen. schreibe dann was am besten kappt. wenn noch jmd. tipps hat bitte!!:)


mfg bass king
 
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Bei Proben schon 2m von dem Boxenturm?? Das scheint ja wirklich ohrenschädlich laut zuzugehen! Ich weiß jetzt immer nich nicht, ob du irgentwie vor den Boxen stehst. Falls ja..Problem. Lieber nach vorn bzw. seitlich und für dich selbst einen kleineren Monitor. Wer sich selbst freiwillig voll in den Schallpegel solcher großen Boxen stellt muss sich über Kopplungen nicht wundern. Stell dich (falls es nicht sowieso so ist) so, dass der Hauptschall "an dir vorbeistreicht".
 

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