RUNNING WILD: 20 Years in History

von rocknrolf, 29.10.06.

  1. rocknrolf

    rocknrolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.06   #1
    Moin Allerseits & Ship Ahoi!

    [​IMG]

    20 Years in History" heißt diese Doppel-CD, die satte 26 Songs (alle remixed und remastered) enthält und deutlich macht, wie viele geile Songs der am 01.07.1961 ( also 7 Jahre älter als ich ) in Hamburg geborene Sänger/Gitarrist Rock'n Rolf Kasparek bisher geschrieben und mit wechselnden Musikern (bisher standen seit der Debüt-Veröffentlichung 17 verschiedene Musiker im Studio/auf der Bühne neben ihm) eingespielt hat.

    Auf Keyboards & Syntisizer kann Running Wild ganz verzichten, sie sind ihrem Stil 20 Jahre lang treu geblieben!
    Genaugenommen 21 Jahre!

    Es gibt zwei Songs von jedem der bisher veröffentlichten zwölf Studioalben und die Auswahl kann man dank Songs wie "Black Soul", "Firebreather", "Prisoners of our Time", "Whirlwind", "Conquistadores", "Bad to the Bone", "Little Big Horn", "The Privateer", "Genghis Khan", "Raise your Fist", "Under Jolly Roger", "Victory", "Welcome to Hell" oder "The Brotherhood" durchaus als gut bezeichnen.

    Anders als die Stücke der "The First Years Of Piracy"-Compilation (1991) handelt es sich hier aber um die Original-Versionen der Tracks, was die Scheibe eher für Neueinsteiger als für beinharte RUNNING WILD-Fans interessant macht.

    Aber, und jetzt kommt das "Aber", das jeden dieser beinharten Fans aufhorchen lassen sollte: Mit "Prowling Werewolf" aus dem Jahre 1983 und "Apocalyptic Horsemen" (ein Überbleibsel aus den "Under Jolly Roger"-Sessions) gibt es noch zwei bisher unveröffentlichte, sowie mit "Branded And Exiled '03" und "Mordor ´03" zwei alte Songs, die Rolf zusammen mit Peter Pichl und Matthias Liebetruth einspielte.

    Klar, ich hätte es sehr gerne gesehen bzw. gehört, wenn die Band auch Songs wie "Purgatory" (gibt es bisher nur in einer Liveversion auf "Ready for Boarding") und "King Of The Midnight Fire" für dieses Album re-recorded hätte, aber man kann halt nicht alles haben. Ich könnte jetzt auch meckern, warum "meine" Favoriten wie "Diabolic Force", "Victim Of States Power", "Gods Of Iron", "Uaschitschun", "Renegade", "Lonewolf", "Slavery", "Lead Or Gold", "Sinister Eyes", "Genesis (The Making And The Fall Of Man)", "Demonized", "Fire And Thunder", "When Time Runs Out" oder "Soulstrippers" - tue aber genau das nicht.

    Denn erstens ist die Songauswahl wirklich gut und einer Best of-Scheibe würdig. Und zweitens denke ich mal, daß beinahe jeder Fan den einen oder andere seiner ganz persönlichen Favoriten vermisst. Und das spricht eher für, als gegen die Klasse von RUNNING WILD.

    Eine gelungene Rückschau !

    Einen Wunsch möchte ich aber noch an Rock'n'Rolf richten :
    Dein neuer ( schon wieder neu ? ) Drummer Matthias Liebetruth ist richtig Gut!
    Würde mich freuen, wenn er auch auf dem nächsten Studioalbum wieder zu hören wäre!"
    Wie auch auf der LIVE DVD die im Jahre

    2002 entstanden ist ( Running Wild - Live ) sehr gelungene sehenswerte DVD der deutschen Metaller!

    Spielzeit: 141:42 Min.

    Line-Up:
    Rolf Kasparek (Gitarre, Gesang) einer der besten Rhytmusgitarristen überhaupt!
    Schnelle Galoprhytmnen/Wechselschläge bis zu 250bpm und noch schneller klar und sauber, auch LIVE kein Problem für Rolf!
    Hymnenhafte Solis prägen den Gesamtsound von Running Wild/Rock'N'Rolf.


    Gitarre : Preacher, Majk Moti, Axel Kohlmorgen, Thilo Hermann

    Bass : Stephan Boris, Jens Becker, Bodo Smuszynski, Peter Pichl

    Drums : Hasche, Matthias Liebetruth, Stefan Schwarzmann, Iain Finlay, Mr. AC, Jörg Michael, Angelo Sasso

    Wie man sieht wechselt Rock ´n´ Rolf die Musiker wie seine Unterwäsche.
    Am liebsten zieht er alles im Alleingang durch, ein typisches Markenzeichen
    des Frontmannes.
    Und so ist auch sein letzter Silberling "RUNNING WILD - Rogues en Vogue" entstanden, die ein tiefer Griff ins Klo für mich war.
    Elektronische Drums aber davon ein "andermal".




    Label: Sanctuary / Noise

    Homepage: Running-Wild.net

    Trackliste:

    CD1:
    01. Prowling Werewolf (unreleased)
    02. Genghis Khan
    03. Prisoners of our Time
    04. Branded & Exiled 2003
    05. Mordor 2003
    06. Under Jolly Roger
    07. Apocalyptic Horsemen (unreleased)
    08. Raise your Fist
    09. Port Royal
    10. Conquistadores
    11. Riding the Storm
    12. Bad to the Bone
    13. Blazon Stone
    14. Little Big Horn

    CD2:
    01. Whirlwind
    02. Treasure Island
    03. Black Hand Inn
    04. The Privateer
    05. Lions of the Sea
    06. Black Soul
    07. Firebreather
    08. Ballad of William Kidd
    09. Victory
    10. Tsar
    11. Welcome to Hell
    12. The Brotherhood

    Wer diese CD nicht im Regal stehen hat ist selber Schuld !

    Eigenständiger Heavy Metal wie aus dem Lehrbuch ohne "Firlefanz!"

    Entweder hat man ein Gehör für RUNNING WILD oder nicht !"

    Hier noch ein Video der Herren:

    YouTube - Running Wild - Bad To The Bone

    Ahoi !
     
  2. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 29.10.06   #2
    Sehr schönes Review!
    Einzige kleine Kritik bezieht sich auf die Form: Mach bitte etwas mehr Absätze in den Fließtext, das liest sich leichter!

    Gruß Klaus
     
  3. rocknrolf

    rocknrolf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #3
    Moin,

    Ja vielen dank!
    Ich hatte die "Vorschaufunktion" vergessen auszunutzen.
    Der ganze Text hat sich dadurch in den Thread verabschiedet. -sorry-
    Alles wurde so gut wie es geht "nacheditiert".
     
  4. Multifrucht

    Multifrucht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #4
    Hi RR


    ja ein sehr schönes review, und eine interessante band :)

    werd mich mal über sie informieren ;)


    mfg
     
  5. rocknrolf

    rocknrolf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #5
    Hi Nils,

    Wie gesagt das ist purer Heavy Metal ich weiß nicht ob das dein Ding ist ?
    Diese habe ich mit 18 Jahren angefangen zu hören, das waren noch andere Zeiten.
    Der Stil von Running Wild hat sich nicht verändert nur der Sound.;)
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 30.10.06   #6
    Ich würde es Heavy Metal im Stil der 80er nennen, es ist nicht das was man heute meist unter "Metal" versteht ;)
     
  7. rocknrolf

    rocknrolf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #7
    Genau du hast den Punkt getroffen ;)
    Dazu gehören auch die ehemaligen Gruppen wie
    Accept, U.D.O, Warlock, Scorpions und noch einige auch aus Deutschland.
     
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