Sammelthread zur Gitarrenidentifikation

gidarr
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Hallo!

Gibts einen FenderAlleswisser unter euch?

Nein! - Um mehr sagen zu können, braucht es mindestens Fotos der ganzen Gitarre, besser noch ein paar Infos mehr. 2000 Stück sind jetzt für mich noch keine besonders limitierte Serie. Geht es Dir um eine ganz bestimmte Gitarre oder mehr um eine Fender allgemein?
 
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AG67
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Ich weiß nicht viel mehr. Der fehlende Potiknopf wurde ersetzt.
 

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Ich möchte exakt diese Gitarre kaufen. Vorher möchte ich noch ein paar Infos zu dem guten Stück. Bisher habe ich nur die Fotos.
 
gidarr
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Ich glaube, dass das einfach eine American Standard Stratocaster ist. Schau Dir mal diese hier an! 1994 gab es zum 40-jährigen Fender-Jubiläum eine 40th Anniversary 1954 Stratocaster in einer limitierten Auflage von 1954 Stück. Bei dieser Gitarre steht die Einzelnummer aber auf der Kopfplatte und die Bezeichnung auf der Halsplatte. Und sie hat nur 21 Bünde wie die Urform und viele Nachbauten.
Vielleicht kennt sich der Verköufer nicht aus oder er will beim Preis noch etwas herausholen?
 
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AG67
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Danke für die Antworten. Schönes Wochenende
 
bagotrix
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Hi,

bevor ich die Gitarre kaufen würde, würde ich unbedingt einige bessere Fotos verlangen.

Bei den Angaben wäre ich auch vorsichtig. Der Besitzer selbst kann mMn nicht allzuviel Anhung von Gitarren haben, sonst wären die Saiten nicht falsch herum auf die Tuner gewickelt... Eine limitierte Serie dieser Art ist mir nicht bekannt, aber grundsätzlich sind Am Stds aus dieser Zeit mit Eschenbody tatsächlich selten und kosteten damals Aufpreis.

Aufgrund des Alters und des Zustands wären wenigstens ein paar scharfe Bilder umso wichtiger. An einer Mechanik könnte nach dem Bild etwas Holz abgeplatzt sein, was zB durch zu starkes Anziehen der Mutter passieren kann. Und Fender hat damals mitunter Esche als Furnier über Pappel geklebt, das wäre jetzt soundmäßig doch was ziemlich anderes. Zwar wurde das nach meiner Erinnerung nur bei Sunburst-Bodies gemacht, aber sicher ist sicher - und aus der Perspektive kann man das nicht beurteilen.

Heutzutage ist es mit all der Technik echt nicht schwer, scharfe Bilder zu schießen. Mich macht es dann doch immer etwas misstrauisch, wenn Bilder so arg wenig Details zeigen. Bei einer 30 Jahre alten Gitarre ist der Zustand der Bünde zB oft ein Faktor, ohne Nahaufnahmen nicht im Ansatz zu beurteilen. Und wenn die wirklich runter sind, ist die Gitarre mMn 100-200 € geringer zu bewerten, je nachdem ob Abrichten reichen könnte oder sogar neue Bünde fällig sind.

Zu guter Letzt ist die Oktaveinstellung auffällig, die (nicht originalen) Saitenreiter stehen extrem weit hinten. Das kann zum einen bedeuten, dass der Besitzer sie schlicht überhaupt nicht einstellen konnte, könnte aber auch auf einen kapitalen Schaden hindeuten, nämlich dass die Löcher der Einschlaghülsen ausgeleiert oder -gebrochen sind und sich nach vorne geneigt haben. Sieht man schon ab und zu, dass das Trem dann einfach stillgelegt wird und die Saitenreiter weiter nach hinten gestellt werden, damit die Oktaive stimmt.

Wie gesagt, da sollte man vor einem Kauf schon genauer hinschauen.

Gruß, bagotrix
 
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DJey29
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Hallo zusammen,

ich habe hier eine gebrauchte Gitarre rumliegen, die ich gerne spieltechnisch und optisch im Rahmen eines Hobbyprojektes überholen würde. Leider kann ich diese nicht identifizieren.
Die Gitarre hat einen Einschub für eine Batterie und ist necktrough. Vielleicht erkennt eine(r) von euch den Hersteller bzw. das Modell.
 

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Ich weiß nicht viel mehr. Der fehlende Potiknopf wurde ersetzt.
Ich habe eine 90er Standard besessen, allerdings mit Erle-Body und habe sie neu für 850,- DM +30% gekauft.
Dein Modell scheint mit Esche wertvoller, aber ich habe solche auch schon für ca. 600,- -900,- € Bei Ebay gesehen.
Und ich würde @bagotrix Beitrag verinnerlichen...;)
 
soundmunich
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ich habe hier eine gebrauchte Gitarre rumliegen
Spontan hätte ich gesagt: Lass liegen o_O Da hat sich aber jemand oberhässlich ausgetobt. Am spannensten finde ich die Anbringung der Mechaniken :ugly:.

Das kostet echt noch ein Bisschen Geld; Steg, Brücke, Potiknöpfe, womöglich Elektrik, womöglich PUs, evtl. Sattel, wahrscheinlich Mechaniken, fraglich Lackierung - in meinen Augen mehr als nur ein "Groschengrab". Das riecht eher nach: aus einem 20 € Holzteil (mit viel Liebe, wenn Du einen absoluten Nerd findest) mit 200 bis 300 € für Teile eine 120 Gitarre machen :unsure:

Was das Modell/den Hersteller angeht, bin ich absolut blank. Etwas berühmtes/teures vermute ich aber eher nicht, weil daran wohl niemand so rumgepfuscht hätte (oder warst das DU :oops:).
 
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DirkS
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Da muss ich @soundmunich zustimmen, es sieht aus, als würde sich eine Restauration da nicht rechnen. Ich fürchte, dass die Basis nicht besonders hochwertig ist. Sie sieht aus, als hätte man sie schon ausgeschlachtet und die etwas hochwertigeren Teile entfernt.
 
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Das Stimmen der A und der D Saite sieht mir nach eine Geschicklichkeitsspiel aus.
Ansonsten wie meine Vorschreiber.
 
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Spontan hätte ich gesagt: Lass liegen o_O
Naja, mit etwas Geschick lässt sich da vielleicht doch was machen:
Die Mechaniken sind halt für ne Gitarre mit 3 Mechaniken rechts und 3 Mechaniken links - da sollten eigentlich Mechaniken für "alle auf einer Seite" ran. Aber mit anderer Anordnung ließe sich das immerhin so organisieren, dass man stimmen könnte, ohne sich die Finger abzubrechen. "Vom Ansehen her unbedingt nötig" zu besorgen sind nur Brücke und Stoptail a la Les Paul (incl. Einschlaghülsen zum Einschrauben). Kann man vielleicht gebraucht besorgen, sollten zum Abstand der Bohrungen passend ausgesucht werden.
Wo ich mit den Vorpostern auf jeden Fall einig bin: Das erfordert einiges an Arbeit und viel Liebe - lohnen tut sich das wohl nur zum Sammeln von Erfahrungen und als Hobbyprojekt mit Resultat "seltsam, aber spielbar".
 
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Vielleicht erkennt eine(r) von euch den Hersteller bzw. das Modell.
Ich bin immer noch am Grübeln, woran mich dieses Instrument erinnert. Der Lack an Korpus und Hals scheint noch original zu sein, bei der Kopfplatte sieht es für mich so aus, als sei sie einmal überlackiert worden. Die zwei sonderbaren Löcher am seitlichen Rand der Kopfplatte könnten von einem (nachträglich?) aufgeschraubten Logo stammen. Einen Nullbund sieht man nicht so oft; der benachbarte weiße Sattel könnte einmal ersetzt worden sein. Am ehesten erinnert mich die Form der Kopfplatte an Hamer, zuerst dachte ich auch an Samick, aber die wäre runder - ich bin insgesamt etwas ratlos, tippe aber auf eine koreanische Herkunft.
 
Grund: Typo
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Ist zwar nicht mein Gebiet, wage aber mal einen Schuß ins Blaue:
Ich glaube, die Kopfplatte mal an einer Charvel gesehen zuhaben
 
Der gute Fee
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, zuerst dachte ich auch an Samick, aber die wäre runder - ich bin insgesamt etwas ratlos, tippe aber auf eine koreanische Herkunft.
bei den Sperrholz-Samicks gab es schon solche etwas spitzeren Headstock.
 
Der gute Fee
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Leider grad nicht, aber wenn ich die Tage bei meinen Eltern bin mach ich ein Foto. Da liegt der Rest von so einer Samick.
 
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Vielen Dank für die Antworten. @Der gute Fee Ich freue mich schon auf das Foto.
...Steg, Brücke, Potiknöpfe, womöglich Elektrik, womöglich PUs, evtl. Sattel, wahrscheinlich Mechaniken, fraglich Lackierung - in meinen Augen mehr als nur ein "Groschengrab"...
Ich habe nur die Saiten und den Steg abgenommen, da die eh ersetzt werden müssen.
 
Grund: Vollzitat reduziert
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