Samplerate falsch aufgenommen

  • Ersteller Gast300635
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Eigentlich wollte ich nur mal schauen welche Samplingrate mir angezeigt wird..

Ich kenne mich mit Windows nicht aus, daher hab ich einfachheitshalber nach der Datei gefragt.

Unter Mac: Einfach Rechtsklick auf die Datei --> Informationen: Und schon wird die Samplingrate und Bittiefe der Datei angezeigt..

Ich denk Windows kann das auch, nur kann ich dir nicht sagen wie:D
 
Da steht 1058 Kbit/s
 
:redface: dann ist es eine MP3 oder sowas? keine .wav Datei?
 
Ne ist .wav.
Zumindest wurde es als 16 bit 44.100 wav gespeichert.
 
Da kenne ich mich zu wenig aus, aber irgedwas in mir bringt die Bezeichnig Kbit/s mit einer Datenkomprimierung in Verbindung, da es ja die Bezeichnung für die Datenübertragungsrate ist. Zumindest wird mir bei .wav Dateien immer nur Samplingrate und Bittiefe angezeigt.

Keine Ahnung, frage an die Anderen: Gibts Datenkomprimierung auch bei .wav Dateien?
 
Ich hatte schon viele verschiedene Audio-Interfaces (wenn auch noch nicht von Focusrite), aber keines davon hat jemals eigenmächtig die Samplefrequenz umgestellt. Entweder wird diese explizit am Gerät eingestellt wie z.B. beim Behringer X32, oder über den Treiber, oder über die DAW (dort dann wieder über einen Treiberzugriff).
Meiner Erfahrung nach muss eine ungewollte Änderung der Samplerate daher auf eine Fehlbedienung bzw. auf eine Unaufmerksamkeit zurück zu führen sein, wenn z.B. ein Programm, das auf das Interface zugreift seinerseits unbemerkt die Samplerate verstellt - wie auch schon weiter oben erwähnt wurde.
Denkbar wäre z.B. dass durch das Abspielen eines Videos mit der Video-typischen Samplerate von 48 kHz diese dauerhaft umgestellt wurde.
Wobei ich das so auch noch nicht erlebt habe.

Samplitude (meine bevorzugte DAW) ´meckert´, wenn die Samplerate des Projekts nicht mit der des Interfaces übereinstimmt (und zeigt die Samplerate des Projekts stets auch in der Kopfzeile an).


Samplerate Anzeige unter WINDOWS:

Unter Windows wird die Samplerate leider nicht unter "Eigenschaften" der Datei im Explorer angezeigt. Mit dem VLC-Mediaplayer geht das aber einfach: Die fragliche Datei öffnen, mit Rechtsklick auf das Fenster klicken (oder Strg+i drücken), dann auf "Werkzeuge" und im sich öffnenden Fenster auf "Codec" klicken.
 
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Das Focusrite hat wohl einfach auf 48 umgeschaltet.
Jetzt müsste ich noch wissen wieso,

Ein Interface verstellt nicht einfach so nach Lust und Laune die Sample Rate. Es gibt verschiedene Ansätze, zu prüfen, wann und wieso die Sampling Rate umgestellt wird.

Ich nehme mal an, es handelt sich beim OS um Win? Wäre sowieso eine gute Idee solche Basis Informationen gleich im Header hinzuschreiben. Falls Win ja, sollte man, sofern man immer mit 44.1 kHz unterwegs sein will, alle in Windows verfügbare Audio Geräte auf 44.1 kHz, 24 Bit einstellen.

Anschliessend sollte man in Focusrite Control nachsehen, was für default Werte eingestellt sind. Also das Preset, das geladen wird, wenn das Inferface einschaltet.

Abgesehen davon würde mich interessieren, wie Du bei Sprache feststellst, dass sich die Tonhöhe verändert hat.
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Da steht 1058 Kbit/s

Bei Win steht das da immer bei Wav Dateien. Die haben laut Spezifikation keine Bits für Metadaten. Daher bschliessst Win, einfach irgendwas anzuzeigen. Immerhin zuverlässig den gleichen Phantasiewert...... (;

Gegebenenfalls ein Audio Programm verwenden, das diese Informationen anzeigen kann.
 
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Ich hab mal vor n paar Tagen ein Video über VLC laufen lassen, auf dem PC.
Vielleicht hat es sich dann umgeschaltet.

Also gibt wohl 2 Möglichkeiten jetzt:

Ich muss zuerst alles einstecken und dann den PC anschalten
oder es war wegen dem abgespielten Video vor ein paar Tagen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Abgesehen davon würde mich interessieren, wie Du bei Sprache feststellst, dass sich die Tonhöhe verändert hat.

Weil es viel tiefer klingt. 1 Note oder so.

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass es wirklich 48 aufgenommen hat und ich im Programm einfach nur auf 48.000 schalten muss?
 
:redface: dann ist es eine MP3 oder sowas? keine .wav Datei?
Da kenne ich mich zu wenig aus, aber irgedwas in mir bringt die Bezeichnig Kbit/s mit einer Datenkomprimierung in Verbindung, da es ja die Bezeichnung für die Datenübertragungsrate ist. Zumindest wird mir bei .wav Dateien immer nur Samplingrate und Bittiefe angezeigt.
Wieder aus dem oben verlinkten Thread:
https://www.musiker-board.de/threads/wave-datei-tonhoehe-zu-niedrig.633949/#post-7814005
Windows 7 (und Nachfolger?) ist so "doof", diesen Parameter bei WAV-Dateien anzuzeigen, ohne Sampling-Frequenz, Bit-Tiefe, ob Mono oder Stereo anzuzeigen.
1058 Kbit/s wären dann höchstwahrscheinlich 44,kHz, 24 Bit, Mono.
 
Ist in dem Windows-PC die interne Soundkarte im BIOS abgestellt?

Wenn nicht, fährt die interne Soundkarte beim Start hoch, 48kHz sind meist wegen der Video-Kompatibilität voreingestellt, oder sie stand wegen des Videos ein paar Tage vorher noch auf 48kHz.

Wenn dann später der externe Wandler hochfährt, kann es sein, dass er sich auch auf 48kHz synchronisiert, da das System ungern verschiedene Frequenzen gleichzeitig bedient.

Also: Wenn nicht benötigt, die interne Soundkarte im BIOS deaktivieren und in den Geräteeinstellungen und unter Sound kontrollieren, dass sie nicht mehr angezeigt wird (meist ein Realtek-Chip).

Und vor jeder Aufnahme kontrollieren, ob die Samplerate stimmt, die wird eigentlich immer irgendwo in den Fenstern der DAW angezeigt. Jedes zwischenzeitlich angesehene Video kann sie wieder verstellen.

Ultima ratio: Immer mit 48 kHz aufnehmen und vor dem Export auf 44,1kHz umrechnen lassen.
 
Wie wahrscheinlich ist es denn, dass es wirklich 48 aufgenommen hat

Um Wahrscheinlichkeiten geht es hier nicht. Eher um technische Details. Du kannst doch sicher das Event, wo Du meinst, das wäre in der Tonhöhe falsch, auf der Festplatte lokalisieren? Und das dann in VLC Player analysieren. Steht da dann 44.1, dann ist das auch mit 44.1 aufgenommen worden.

Dann gibt es andere Ursachen für die andere Tonhöhe. Nicht aufgepasst beim Aufnehmen, dass der Anschluss auch stimmt. Kommt immer wieder vor, wenn man nicht chronologisch aufnimmt. Oder Unterbrechung am Abend, und am anderen Tag nach dem Frühstück geht es weiter.
 
Bei Wave-Dateien wird die Abtastrate in der Datei selbst gespeichert, und zwar im sogenannten "Format-Block". Dort stehen auch die Kanalzahl (1 für mono, 2 für stereo), die Bit-Auflösung (meist 16 oder 24) und einiges mehr. Technische Details hier: https://de.wikipedia.org/wiki/RIFF_WAVE
Die Player-Software (z.B. VLC) holt sich hier die Daten raus, die sie für die Info-Anzeige und für die Wiedergabe-Einstellungen verwendet.

So, wenn nun die Aufnahme-Software aus irgendeinem Grund durcheinander war und tatsächlich mit 48000 Samples pro Sekunde aufgenommen hat, aber 44100 im Format-Block vermerkt hat, dann würden in den Datei-Eigenschaften und beim Abspielen genau die geschilderten Effekte entstehen.

Der Fehler besteht also darin, dass im Format-Block die falsche Information steht, und korrigieren würde ich das mit einem Hex-Editor.
 
und korrigieren würde ich das mit einem Hex-Editor.
Es gibt Audio-Editoren, die das können – ganz normal über das Menü "Eigenschaften" oder so ähnlich. :cool:
Z.B. Adobe Audition (früher Cool Edit Pro). Es gibt aber sicherlich auch viele andere.
 
Es gibt Audio-Editoren, die das können – ganz normal über das Menü "Eigenschaften" oder so ähnlich. :cool:
Oder so. Aber nur den einen Eintrag ändern und nicht versehentlich die ganze Aufnahme resampeln - dadurch würde nämlich der Fehler, dass die Sprache zu langsam und zu tief ist, erhalten bleiben.
 
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Hallo,

...die Diskussion wird akademisch bleiben müssen, da der Frager sich hier nicht mehr beteiligen kann.
MfG.
Basselch
 
Manche haben ja eine kurze Halbwertszeit
 
Manche haben ja eine kurze Halbwertszeit
naja wenn man bedenkt wo dieser Thread gestartet ist und wo er gelandet ist, kann ich den TE verstehen, aber dafür den Account löschen? aber da war wohl auch kein Wille mehr vorhanden, das Problem nach Vorgabe zu lösen.
Aber nochmal zum eigentlichen Problem mein Recording Interface hat noch nie selbständig die Samplingfrequenz geändert.
 
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