Schaltungsoptimierung Doubleneck E-Gitarre+Mandoline

von Mariboom, 14.11.17 um 20:44 Uhr.

  1. Mariboom

    Mariboom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.17 um 20:44 Uhr   #1
    Hallo zusammen. Ich habe eine Frage zur Schaltungsoptimierung einer Tele/Mandoline-Doubleneck. Es handelt sich um das Instrument eines Bandkollegen, der mit der Schaltung nicht zufrieden ist. Konkret handelt es sich um dieses Instrument: https://i.pinimg.com/originals/5c/e5/01/5ce501f21f6776f381a70cc1a09d3c04.jpg
    Das Problem ist, dass immer E-Gitarre und Mandoline gleichzeitig aktiviert sind und dadurch unweigerlich Störgeräusche auftreten. Das Instrument ist eher low-budget, der Mandolinen-Tonabnehmer ist einfach ein Noname-Tele-Hals-PU, die Tele-Seite des Instruments ist, so weit man das von außen beurteilen kann, Tele-typisch verschaltet.
    Jetzt die Frage: Wie kann man die Schaltung so optimieren, dass man zwischen Gitarre und Mandoline hin- und herschalten kann bzw. wie kann man den Mandolinen-PU separat anwählbar machen?
    Ich habe mir mit meinem "gefährlichen Halbwissen" schon verschiedene Lösungen überlegt, bin mir aber jeweils nicht sicher, ob sie jeweils überhaupt zum Ziel führen würden. Als da wären...
    ... 4-Way-Tele-Switch. Ich kenne nur den von 7ender. Kann man damit eine sinnvolle Schaltung im o. g. Sinne kreieren oder ist der nur für die bekannte Schaltung mit serieller Zwischenstellung zu gebrauchen? Passt der 3-Way-Strat-Switch in eine Tele? Aber dann fehlt ja die Tele-Zwischenposition...
    ...Push-Pull oder Push-Push-Poti oder DPST-Schalter (oder heißt das DPDT?)?
    Also ihr merkt schon, ich habe viele nicht ganz unrealistische Ideen, schaffe es aber nicht die ganze Chose sinvoll zu Ende zu denken. Darum bitte ich um eure Mithilfe! Bin auf eure Antworten gespannt!
    --- Beiträge zusammengefasst, 14.11.17 um 20:59 Uhr ---
    Oha, falsches Unterforum :eek:.
    Bitte verschieben...! :o --> DONE ;) . LG Lenny
     
  2. Gast11

    Gast11 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.17 um 21:30 Uhr   #2
    Man könnte einen Umschalter zwischen beiden Signalwegen einfügen, zB als Push/Pullpoti.

    Oder mit einem normalen 5-Weg-Schalter eine Stratocaster-Schaltung machen, den Mando-PU dabei als Hals-PU ansehen.

    Perfekt wäre ein “Super Switch“, der hat 5 völlig unabhängige Positionen bei vier Schaltebenen. Da hättest du eine Stellung für Mandoline und vier für Telecaster, könntest der Tele zB als viertem Sound noch die serielle Verschaltung beider PU's spendieren. Der Schalter ist allerdings sehr dick, des gibt aber bei irgendeinem amerikanischen Anbieter eine schmalere Version, die auch ins E-Fach einer Telecaster passt.
     
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  3. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.17 um 00:53 Uhr   #3
    Ich würde evtl. einen zusätzlichen Schalter einbauen, der das Signal der beiden Instrumente entweder/oder auf die Ausgangsbuche legt.
     
  4. Mariboom

    Mariboom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.17 um 19:59 Uhr   #4
    Danke soweit schon mal!
    Noch mal eine Fragte: Was passiert, wenn ich einen normalen Strat-5-Way-Switch nehme und den Mandolinen-PU - sagen wir mal - auf die Halsposition setze und dann die Zwischenposition Hals/Mitte anwähle. Klingen dann die PUs beide gleichzeitig ganz normal oder kriegen die jeweils weniger Strom?
     
  5. crazy-iwan

    crazy-iwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.17 um 22:24 Uhr   #5
    Die Tonabnehmer kriegen Strom dadurch, dass Du die Saiten bewegst, und deren Magnetfeld störst.
    Wenn Du das mit 2 Tonabnehmern machst, kriegen beide jeweils die volle Ladung Saitenschwingung ab, und "geben Strom".
     
  6. Mariboom

    Mariboom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.17 um 21:17 Uhr   #6
    Die klingen also in der Zwischenposition exakt so wie einzeln angewählt?
     
  7. crazy-iwan

    crazy-iwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.17 um 09:49 Uhr   #7
    Nein. Die fangen in welcher Position auch immer erstmal den gleich Strom ein, aber der wird eben parallel auf den anderen gelegt in Zwischenpositionen.
    Dadurch entstehen überlagerungen und Auslöschungen.

    Wenn Du 2 Buchsen verbaust, und jeden Tonabnehmer auf eine Buchse legst, wird der Klang aus denen immer gleich sein, egal welche Du grad aktivierst.
     
  8. Mariboom

    Mariboom Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.17 um 14:59 Uhr   #8
    Ööööhhhhmm....
    Naja, is egal, ich werde es eh mit einem Push/Pull-Poti lösen.
     
  9. 141082

    141082 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.17 um 15:58 Uhr   #9
    Die Tonabnehmer bekommen keinen Strom. Mir hilft an der Stelle die halbwahre Betrachtung des Systems Tonabnehmer mit Saiten als Generator mit anderen Prioritäten, als sie Generatoren meistens haben - ein Ladungsträger wird relativ zu Magnetfeld und Spule bewegt, ... und so weiter. Nur hier geht es halt nicht so sehr um Wirkungsgrad und sonen Maschinenkram, hier geht es um ästhetische Signaleigenschaften.

    Aber ... wie auch immer - parallelgeschaltet (wie beim Strat-Schalter in ner Strat-Schaltung in Position 4, wenn 5 Hals allein ist und auf die Posiotion Hals der Mandolinen-Abnehmer kommt) zu einem, der gerade gespielt wird, wirkt ein Tonabnehmer, dessen Saiten stillstehen, erstmal als Spule, man könnte es auch als ne Art parasitäre Lastschaltung ansehen - solange er nicht auf beiden zugleich spielt, braucht man die Position dann nicht, die ergibt sich halt nur aus der Schalterbelegung und wäre demnach Optionenverschwendung, also vermeidenswert, aber auch nicht zwangsläufig kritisch.

    Ich würde da beide Teilinstrumente durchaus als weitgehend eigenes Ding ansehen, das ne separate, nahezu vollwertige Verschaltung haben darf, aber (ähnlich wie bei einem Doppelvergaser z.B. nur eine Schwimmerkammer etc vorhanden ist) doch Einiges hinter die Umschaltung setzen. Hier bietet sich m.E. ein Master-Volume an (den die beiden dann nicht mehr eigens benötigen), als Schaltpoti (Push/Push oder Push/Pull). Sprich - anstelle des Master-Volume der Tele kann so ein Poti, das sowohl + als auch - beider Instrumente umschaltet, so daß auch nichts mehr versehentlich dranhängt. Die haben praktisch immer 2 Schaltebenen, da ist das leicht machbar und läßt sich direkt mit kurzen Drahtstückchen an die Anschlüsse des Potis ranlöten (an starren Einheiten verwend ich meistens Klingeldraht, das ist leichter zu verarbeiten als Kabel und wo keine Relativbewegung stattfindet, braucht man sowas Flexibles nicht). Ein Master-Tone kann auch hinter den Schalter, man könnte am Ende sogar den Mandolinenteil von jeglichen Schalt-und Regelelementen befreien - mit nur einem Tonabnehmer wird es schwierig, mehr als Volume und Tone zu brauchen (und manche Instrumente brauchen auch keine Tone-Regelung). Auch da kann das Vorhandene der Tele hergenommen werden, und auch dieses kann die Schaltfunktion erhalten.

    Ich hab gerade kein Paint, aber das sähe dann so aus (wenn es das Master-Volume wird), daß auf jeder Seite oben das eine, unten das andere Teil-Instrument rankommt und die Mitte ginge jeweils auf die Außenkontakte des Potis und von dort zur Buchse (Minus am gleichen Kontakt, Plus vom Schleifer). Ich tät die Mandoline nach oben, dann ist das Ding im Tele-Modus reingedrückt - schaut besser aus.

    Alternativ - jedes Teil-Instrument mit einem eigenen Ein/Aus-Schalter versehen - man kommt ja doch mal dagegen, wenn mans umhängen hat, wo man grad nicht am Spielen ist, also eine Option, die das jeweils andere stillschaltet, wäre m.E. optimal, zweitens nicht kompliziert. Das über den Pickup-Wahlschalter zu lösen ist sicher auch drin, halt ich aber für komplizierter und ich sehe keinen Vorteil.
     
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