Schlagzeug-Kauf bis 2000€

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Steffi_

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Hallo in die Experten-Runde. Ich bin Steffi, spiele seit 1 Jahr tĂ€glich (!) und nehme zusĂ€tzlich 1x pro Woche 1 Std. Unterricht. Nun habe ich endlich einen Proberaum gefunden, und möchte mir ein A-Drum-Set zulegen. Bei den Becken habe ich schon konkrete Vorstellungen, daher suche ich noch einen Kesselsatz inkl. Hardware fĂŒrs Auge und Leben. :)

Um möglichst viel aus meinem Budget rauszuholen, wĂŒrde ich ein Gebrauchtes Drumset vorziehen und ggf. neue Felle besorgen. Worauf muss ich denn da achten? Bei ebay Kleinanzeigen geht ziemlich viel (Ruhrgebiet), aber diese große Auswahl erschlĂ€gt mich auch. :(

[ ] Blutiger AnfÀnger (ohne jegliches Vorwissen)

[ x ] Bin ich irgendwas dazwischen?? :)

[ ] Fortgeschrittener (mit Vorwissen)

[ ] Profi (mit speziellen WĂŒnschen und Anforderungen)

[ ] Anderes (bitte angeben)



Ich spiele seit 1 Jahr Schlagzeug.

[ x] Ich besitze derzeit ein E-Drum Set. Und zwar besitze ich ein Alesis Command Mesh Kit mit Zildjian Low Volume A: Hi-hat, Crash und Ride-Becken.

[ ] Ich besitze derzeit noch kein Set

[ ] Ich hatte schon ein oder mehrere Set(s) und will jetzt ein Neues

[ ] Anderes (bitte angeben)



Ich suche

A-Drum

[ ] Komplettset (Kessel, Hocker, Cymbals, Hardware und Felle)

[ ] Shellset (Nur Kessel)

[ x ] Shellset mit Hardware (Nur Kessel und Hardware)

[ ] Einzeltrommeln (bitte Genaueres angeben)

[ ] Anderes (bitte angeben)


E-Drum
[ ] Ich suche ein E-Drum (In diesem Falle bitte E-Drum-Subforum beachten und Beitrag dort posten!)

---> Hier geht's zum E-Drum Subforum.


Einsatzgebiet
[ ] Zum Üben zuhause

[ x ] FĂŒr Proberaum

[ ] Als Zweitset

[ ] FĂŒr Konzerte / Touren (roadtauglich)

[ ] Als Set fĂŒr meine Tochter / meinen Sohn

[ ] Anderes (bitte angeben)


Mein Budget

[ ] 0-450 €

[ ] 450-650 €

[ ] 650-800 €

[ ] 800-1000 €

[ ] 1000-1200 €

[ ] 1000-1500 €

[ x ] 1500-2000 €

[ ] ĂŒber 2000 €


[ x ] Nur Gebrauchtkauf kommt in Frage

[ ] Nur Neukauf kommt in Frage

[ ] Beides darf in Frage kommen

[ ] Anderes (bitte angeben)


Musikrichtung

[ ] Ich spiele bevorzugt Rock / Metal

[ ] Ich spiele Rock / Pop

[ ] Ich spiele Jazz

[ x ] Ich will ein Allrounderset

[ ] Anderes (bitte angeben)


Setup
Ausstattung

[ ] Ich habe keine konkreten Vorstellungen

[ x ] 5-teilig: Snare, Bassdrum, 2 HĂ€ngetoms, 1 Standtom (gerne auch mit 2. Standtom)

[ ] 5-teilig: Snare, Bassdrum, 1 HĂ€ngetoms, 2 Standtoms

[ ] 4-teilig: Snare, Bassdrum, HĂ€ngetom, Standtom

[ ] 3 Teilig: Snare, Bassdrum, Standtom

[ ] Anderes (bitte angeben)


Tomgrössen

[ ] Ich habe keine Vorstellungen bezĂŒglich Kesselgrössen

[ ] 22", 10", 12", 14"

[ x ] 22", 12", 13", 16"

[ x ] 24", 12", 13", 16"

[ x ] 24" / 26", 14", 16", 18"

[ ] Anderes (bitte angeben)


Soundvorstellungen Toms

[ ] Keine konkrete Vorstellungen

[ ] Durchsetzungsstark / Perkussiv

[ ] GenĂŒgend Volumen / Satt

[ ] Kurz und knackig

[ x ] Allrounder



Ich tendiere zu

[ ] Kurzen Toms

[ ] Hyperdrive-Toms

[ ] Tiefen Toms

[ x ] Allroundern

[ ] Spielt keine Rolle / Keine Ahnung



Bassdrum

[ ] Ich spiele mit DoFuMa

[ x ] Ich spiele mit Single Pedal

[ ] Ich möchte 2 Bassdrums


Grösse / Tiefe
[ x ] Keine konkreten Vorstellungen

[ ] 20"x18"

[ ] 20"x20"

[ ] 22"x18"

[ ] 22"x20"

[ ] 24"x18"

[ ] 26"x18"

[ ] Anderes (bitte angeben)



FĂŒr fortgeschrittene mit konkreten Vorstellungen: (bitte hier genau PrĂ€ferenzen, Überlegungen und WĂŒnsche formulieren)



Holz:

Holzlagen:

Gratung:

Setup:

Kessel:

Hardware:

Finish / Folie / Lack:

... etc.





Marke



[ ] Die Marke spielt mir in erster Linie keine Rolle

[ x ] Ich bevorzugende folgende Marke(n) aus folgenden GrĂŒnden:

DW, TAMA, LUDWIG, GRETSCH - rein aus optischen GrĂŒnden

Vorfeld

[ x ] Ich habe mich im Vorfeld noch nicht erkundigt

[ ] Ich habe mich im Vorfeld bereits erkundigt (Bitte KaufvorschlÀge und/oder engere Kaufauswahl posten und/oder Links einstellen)

[ ] Ich habe die boardinterne, erweiterte Suchfunktion bereits nach verwandten Suchbegriffen abgefragt und nichts Vergleichbares gefunden.



Felle / Stimmerfahrung



[ ] Ich besitze Stimmerfahrung

[ x ] Ich besitze noch keine Stimmerfahrung

[ ] Im genannten Budget sollte ein Satz neuer Felle mit inbegriffen sein

[ ] Die beim Set mitgelieferten Werksfelle reichen vorerst aus





Weiteres



In diese Rubrik fallen wissenswerte Infos, die den Kauf massgebend beeinflussen könnten (Bsw. Körpergrösse, allfÀllige LinkshÀndigkeit, etc.)
 

Huhu! Was fĂŒr Hardware? Also wenn die im Budget mit drin sein soll. Wie viele BeckenstĂ€nder? Welche AusfĂŒhrung? HiHat-Pedal? Fußmaschine? Hocker?
Das macht in Summe in guter QualitĂ€t vielleicht schon 1000€ aus. Aber wenn es erstmal nur in den Proberaum geht und Du vorerst nicht stĂ€ndig auf- und abbauen musst, kannst Du da auch erstmal was solides von einer gĂŒnstigeren Hausmarke nehmen. Und sollen die Toms an die Kick, oder vielleicht auch an ein Rack?
Das soll Dich nicht verwirren und wahrscheinlich wird das mit dem Set fĂŒrs Leben nicht klappen, weil Du und Dein Spiel wachsen und sich verĂ€ndern, also als Musiker. Allrounder wĂŒrde ich deswegen vielleicht auch darauf beziehen, wie variabel Du das Set nicht nur vom Klang, sondern auch von den Konfigurationsmöglichkeiten her nutzen können willst. Wenn die Toms an der Bassdrum festgemacht sind, kann man die zwar einstellen, aber dann hĂ€ngen die da. Am Rack ist die Position variabler, dafĂŒr schleppst Du das in einem Jahr aber auch mit auf jedes Konzert. Beim ersten Set fĂŒr 500€ komplett hĂ€tte ich "normal" empfohlen, aber Du willst ja viel Geld ausgeben und lange drauf spielen, wĂ€re doof, wenn Dir nach zwei Wochen auffĂ€llt, dass Rack doch cooler wĂ€re. Da sparst Du auch an BeckenstĂ€ndern, weil Du nur Arme brauchst. Hat alles Vor und Nachteile.
Bei dem Budget sollten jedenfalls gebraucht was richtig gutes drin sein und die genannten Marken sind alle gut, ich mag mein Gretsch und Vorlieben spielen natĂŒrlich eine große Rolle, aber falls Du Yamaha* nicht schon aus irgendwelchen ausgeschlossen hast, wĂŒrde ich auch da schauen. Ich kenn die nur in ĂŒberzeugend.
Und was ist mit der Snare? Die wĂŒrde ich nochmal gesondert betrachten. Es gibt da natĂŒrlich oft auch einfach eine, die beim Set dabei ist, die kann richtig super sein, meistens ist die halt irgendwie gut und kann viel, aber es gibt viele verschiedene Materialien, wie wĂŒrdest Du den gesuchten Allround-Sound beschreiben, Holz, oder irgendein Metall?
Ich kenn ĂŒbrigens wenige Schlagzeuger mit nur einer Snare. Gute Kessel umstimmen und die Snare getauscht - dann hast Du ein ganz anderes Set, soll heißen: Du kannst auch einfach erstmal davon ausgehen, dass Du eh in ein paar Jahren vielleicht die passende Snare zu Deinem Stil kaufen wirst und dann noch ein paar 🙃 dann tut es vorerst auch ein solider Allrounder.
Blablabla, sorry, aber ich hab die Überlegungen gerade hinter mir und kann Dich nicht wirklich beraten, aber diese Fragen hĂ€tte ich mir teilweise auch eher vorher stellen sollen.
Herzlich Willkommen auch!
 
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  • #3
Danke fĂŒr Deine Anregungen, Fragen und Ideen. Bei der Hardware bin ich tatsĂ€chlich leidenschaftslos. Meine Zildjian Low Volume Becken stehen aktuell auf der MUSICSTORE Hausmarke FAME. Ich gehe davon aus, hochwertige Hardware lohnt sich nur fĂŒr hĂ€ufiges Ab-/Aufbauen? Erstmal rechne ich aber nur damit, in meinem Proberaum zu bleiben. Hocker, bleibe ich meinem jetzigen treu.
TatsÀchlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, lieber die Toms an einem Rack zu haben. WÀre aber kein No-Go, sollten sie doch an der Bassdrum befestigt sein. Yamaha* habe ich bisher nicht so auf dem Schirm gehabt... stehe aber eher auf traditionelle Marken.
Einen gesuchten Sound kann ich nur schwer beschreiben. Ich höre und möchte quasi alles ein bisschen abdecken. Von Jazz bis Hard-Rock. Bei der SNARE bin ich vollkommen ĂŒberfragt. Gibt es da KLASSIKER, mit denen man nichts falsch machen kann? Ich hoffe diese Infos helfen Dir oder anderen... VG Steffi
 

Bei Hardware, die im Proberaum bleibt, gibt es meiner Meinung nach zwei wichtige Frage.
1. Bringt die meine Instrumente in die richtige Position?
2. HĂ€lt sie die auch da?
Ist halt doof, wenn man durch die SchlĂ€ge Schrauben lose schĂŒttelt und sich das Becken alle paar Minuten verabschiedet. Aber die Fame-Sachen sind solide, das sollte passen und wenn Du dann auf Tour gehst, holst Du Dir was besseres und nimmst die alten als Backup.
Zur Snare, nur meine Meinung: wirklich stimmen können und das richtige Fell machen aus Holz keine Messing- oder Stahl-Snare und andersrum, holen aber auch aus gĂŒnstigen Trommeln viel raus. Ich finde fĂŒr den Anfang was aus Holz irgendwie gutmĂŒtiger zu hĂ€ndeln, aber das ist nur meine Meinung und ich bin echt nicht der Überflieger, sondern nur zwei Jahre frĂŒher dran gewesen mit den Überlegungen. Ich kenn viele Drummer, die eine Snare haben, die soviel kostet, wie die restlichen Kessel zusammen. Bevor man 700€ fĂŒr eine Snare ausgibt, sollte man wissen, wo die eigenen Vorlieben liegen. Man unterschĂ€tzt das auch, macht ja nur Tschack-Tschack. Aber die Snare lĂ€uft stĂ€ndig mit und prĂ€gt oft den Charakter eines MusikstĂŒcks mit. Da musst Du aber einfach probieren, oder jemand mit mehr Ahnung kann Dir eine Regel sagen. Grundlegend vielleicht: ein metallisches, rasseliges Ping in den Höhen bekommst Du wohl leichter mit irgendeinem Metall, mehr WĂ€rme und GutmĂŒtigkeit mit Holz, aber Du kannst eben auch Holz mit dem richtigen Fell und der Stimmung bissig und scharf klingen lassen. Vielleicht kaufst Du jetzt auch ne gute Holz-Snare und stellst Dir in einem Jahr eine flache metallene Zweit-Snare daneben, zum Beispiel, geht alles.
 
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Huhu, ich bin zwar etwas kurz angebunden, möchte aber gerne 1-2 Tips da lassen.

Tama Starclassics sollte man gut in diesen Preisregionen finden. Die KesselgrĂ¶ĂŸen in dem Template sind ein wenig veraltet, schau mal nach 22 - 10 - 12 - 16 - das sind gĂ€ngige "Studio"-GrĂ¶ĂŸen.
Mit DWs wird es in der Preisklasse wahrscheinlich schwer.

Mein absoluter Geheimtipp: Mapex Saturn - die Sets sind von exzellenter QualitĂ€t und findet man oft zu guten Preisen. :) Dann kannst du schauen, was noch fĂŒr Hardware ĂŒbrig ist.

Liebe GrĂŒĂŸe und viel Spaß beim unendlichen Stöbern und TrĂ€umen :)
 
Jeder der etablierten Hersteller hat Sets, die du gebraucht im angepeilten Preisrahmen bekommst, und jedes davon wird einen AnfĂ€nger wie Fortgeschrittenen und sogar Profi ne ganze Weile zufrieden stellen können. Daher ist es m.E. fast mĂŒĂŸig, hier nach Empfehlungen zu fragen, denn die spiegeln i.d.R. nur den persönlichen Geschmack des Empfehlenden wieder. Ehe man hier ins Blaue hinein Tipps abgibt, wĂ€re es auch zielfĂŒhrend, von dir zu erfahren, welche Becken du auserkoren hast. HĂ€ufig liegt nĂ€mlich dort der Hase im Pfeffer und nicht bei den Kesseln, da man mĂ€ĂŸige Becken im Gegensatz zu Trommeln nicht durch Fellwahl und Stimmung pimpen kann. Einen Zildjian- oder Paiste-Beckensatz fĂŒr 400 Euro kannst du nĂ€mlich so ziemlich vergessen, da sollte man entweder noch mal das gleiche aufs Budget draufschlagen oder sich lieber bei Zultan, Masterwork und Co umsehen. Im Zweifel lieber beim Trommelbudget reduzieren, denn fĂŒr nen Tausender findest du (evtl mit etwas Geduld) auf dem Gebrauchtmarkt ein richtig ordentliches Set.

Selbst so ein Mittelklasse-Set wie dieses wĂŒrde ich einem fortgeschrittenen AnfĂ€nger jederzeit ans Herz legen, damit kann man sogar als Profi gefahrlos auf die BĂŒhne gehen.
Yamaha Stage Custom Standard Set -HA*
*

Dazu noch einen Satz amtlicher Schlagfelle und je nach Setup zusĂ€tzliche BeckenstĂ€nder (Yamaha* ist bei der Hardware wie auch Tama sogar bei gĂŒnstigen Modellen vorbildlich), und fertig ist die Laube mit viel Spielspaß auf Jahre hinaus.

Sofern du lieber nach Gebrauchtsets Ausschau hĂ€ltst, halte ich den umgekehrten Weg fĂŒr zielfĂŒhrender, dass du uns die Sets hier vorstellst, die dir in deiner Region ins Auge fallen. Dann können wir dir Pro und Cons nennen sowie den aufgerufenen Preis checken.

Bei Snares solltest du bedenken, dass insbesondere bei gĂŒnstigen Sets die mitgelieferten Snares oft der Schwachpunkt des Bundles sind, wobei ich von der o.g. Stage Custom Serie in Puncto Beipack-Snare nur gutes gehört habe. Gute Allrounder gibt es viele bei den Snares, ich wĂŒrde dir Kesseltiefen zwischen 5 und 6,5 Zoll empfehlen, damit kannst du alles abdecken. Bei Modellen ab ca. 200 Euro gibt es eigentlich ĂŒberall ausreichend QualitĂ€t, die ganz billigen haben oft hakelige Abhebungen, das kann schnell nerven. Auch findet man bei den ganz billigen Snares manchmal schlecht gearbeitete Snarebeds, was wiederum (meist) zu einer schlechten Teppichansprache fĂŒhren wird. Aber auch da ist der Markt so divers, dass es kaum Sinn hat, dir einzelne Modelle zu empfehlen und dabei viele andere tolle Instrumente unerwĂ€hnt zu lassen. Es ist durchaus legitim, eine Snare einfach nur aus dem Bauch heraus cool zu finden und uns dann gezielt nach unserer Meinung zu fragen (s.o.)
 
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Das erste Set ist ok.
Das zweite zu teuer.
Das Ludwig Element geht so, ist aber auch zu teuer.
Das PDP ist eher ein Einsteiger-Set.

Von Namen nicht blenden lassen.
Das wichtigste und deshalb auch groß geschrieben. Diese Firmen kochen halt auch nur mit Wasser. Da man bei denen Marketing, Vertrieb, Endorser usw. mit bezahlen muss, kosten die halt.

Der @trommla hat es schön gesagt: bis 500 € bekommst du bei "den Großen" höchstens Mittelklasse-Becken. Bei "den kleinen TĂŒrken" (z. B. Istanbul, Diril, Zultan...) bekommst du fĂŒr 500 € schon einen professionellen Beckensatz.
Ähnliches gilt auch fĂŒr die Drumsets (Shellsets). Ein Ludwig ist nicht gut, nur weil Ludwig drauf steht. Die lassen ihre gĂŒnstigen Serien auch in Fernost fertigen (wie alle anderen auch).
Ein 1000 € Set ist ĂŒberall gleich, ob Tama, Ludwig, PDP by DW oder Chingchangchung draufsteht. Ist im Prinzip alles gleich.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/drumset-schlagzeug-sonor-ascent-beech-shell-piano-black-6-teilig/2364443932-74-1548
 
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Hallo Steffi,

von den 4 Links wĂŒrde ich nur das erste Superstar Hyperdrive in ErwĂ€gung ziehen. Generell solltest du wissen, dass Hyperdrive, also sehr geringe Kesseltiefen, etwas vom Standard abweichen und nicht jedermanns Sache sind. Manche lieben die Dinger, anderen sind sie zu speziell. Ohne selbst mal auf einem gespielt zu haben, will ich mich nicht nĂ€her zu der Thematik Ă€ußern, ich vermute aber, dass du auch mit Hyperdrive-Kesseln immer noch ausreichend Allround-QualitĂ€ten hĂ€ttest. Den Preis des ersten halte ich in der Ausstattung fĂŒr reell, wenngleich kein Schnapper, und du hĂ€ttest schon brauchbare Becken dabei. Das gesparte Geld könntest du gezielt investieren, falls dir z.B. die Snare nicht gefĂ€llt oder das Bassdrum-Pedal nicht optimal wĂ€re.

Das zweite Tama erscheint mir zu teuer, obwohl mehr und bessere Becken dabei sind. Selbst wenn der Preis im Vergleich angemessen ist, braucht man als AnfĂ€nger wirklich nicht so viel Kram. Könnte man zwar weiterverkaufen, aber ob das den Aufwand wirklich lohnt, mĂŒsste man wohl abwarten.

Das Ludwig ist qualitativ deutlich tiefer angesiedelt, ebenso das PDP. Das ist die Einstiegsklasse der beiden Hersteller! Zum PDP gab es bei Bonedo nen Test, der genau das Thema schlechtes Snarebed/schlechte Snareansprache bemÀngelt, zudem schlecht funktionierende Tomhalter. Beides Punkte, die man m.E. unbedingt vermeiden sollte. Zum Ludwig hab ich nur ein paar Meinungen im Drummerforum gefunden, die es aber auch klar unter einem Stage Custom oder Superstar sehen.
Die besseren PDP-Serien sollen ganz ok sein, bei Ludwig wĂ€re ich tatsĂ€chlich eher zurĂŒckhaltend, wenn wir nicht ĂŒber richtig vintĂ€tsch (=richtig teuer) reden. Da liest und hört man immer wieder bestĂŒrzende Erfahrungsberichte bezĂŒglich der VerarbeitungsqualitĂ€t.

Eine Alternative fĂŒr dich könnte noch Drums Direkt sein, ein SchlagzeuggeschĂ€ft speziell fĂŒr gebrauchte Sets und Einzeltrommeln. Der Vorteil ist, das Zeug ist geprĂŒft und gut in Schuss und wird mit 1 Jahr GewĂ€hrleistung verkauft. Der Nachteil: du must wieder selbst alles zusammenstellen.

Auf dem Gebrauchtmarkt wĂŒrde ich noch nach Tama Silverstar schauen, natĂŒrlich Stage Custom, und auch von Pearl gibt es immer mal gute Angebote. Sonor fand ich im unteren Preisbereich nie wirklich gut, gebrauchte Profisets werden leider oft zu Fantasiepreisen gehandelt. Wenn Mapex, dann wird meist das Saturn als Tipp genannt, denn es klingt wirklich fantastisch und ist gut verarbeitet. Optisch wĂ€r's nicht unbedingt meins, aber in einem schönen Finish könnte ich das verschmerzen.
Bei Gretsch wĂŒrde ich nach (vorzugsweise Ă€lteren) Renowns suchen, denn die waren klasse bezahlbare Sets mit relativ konstanter QualitĂ€t made in Fernost. Die neueren Renowns nach dem Facelift sind aber wohl auch in Ordnung, wenngleich etwas abgespeckt.

Deutlich betagte Sets bis Ende der 90er solltest du eher ausklammern, denn damals waren tiefe Toms bis hin zu quadratischen GrĂ¶ĂŸen angesagt, was den Aufbau nicht nur fĂŒr kleinere Menschen deutlich erschwert, wenn man die Toms nicht wie Nicko McBrain oder Dave Lombardo extrem schrĂ€g aufhĂ€ngen möchte.

Edith: wie ich sehe, ist @Haensi ganz meiner Meinung, bringt es nur schneller auf den Punkt :D
Beitrag automatisch zusammengefĂŒgt:

DAS wĂ€r noch ein geeignetes Angebot, zumal du ja eh ĂŒber Rack nachgedacht hattest:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mapex-saturn-v-5-drumset-schlagzeug/2372116657-74-1694
 
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  • #10
Es gibt auch Geheimtipps. Einer davon ist Drumcraft. Beim bonedo-Test erhielten die Sets alle gute Kritiken.
Die Serie 6 kann man durchaus als professionell bezeichnen. Und das zum Preis eines Mittelklasse-Sets. https://www.bonedo.de/artikel/drumcraft-series-6-standard-jazz-schlagzeug-test/

DrumCraft Series 6 Studio Set SBR*
*

Meinetwegen dieses Hardware-Set:
Ludwig ASPACK Atlas Standard Pack*
*

Und, je nach Gusto, einen dieser Beckensets: https://www.[url=https://www.thomann.de/]Thomann*.de/de/beckensets.html?manufacturer[]=Zultan&gk=DRCYKO&cme=false&filter=true[/URL]

Ach ja, Hocker nicht vergessen. Und da bitte nicht sparen, dein RĂŒcken wird es dir danken.
Ich hab seit fast 10 Jahren, den hier (da war er allerdings noch 100 € gĂŒnstiger!)
Gibraltar 9608HM Drum Throne Hydraulic*
*
Der muss es nicht zwingend sein, aber unter dem wĂŒrde ich nicht gehen:
Gibraltar 9608E Drum Throne*
*

Da wĂ€rst du dann so knapp unter bzw. ĂŒber 2000 €, hast dann aber (bis auf gelegentliche Fellwechsel) die nĂ€chsten Jahre deine Ruhe.

Noch ein Tipp (wieder mal groß geschrieben :D )

Weniger ist mehr!

Lieber wenige gute Teile als viele nicht so tolle.
Live spiele ich meist ein Set mit zwei Toms, Snare, zwei Crashes, Ride und Hihat. Mehr will ich einfach weder auf- und abbauen, noch herumschleppen.
Damit kann man auch ein abendfĂŒllendes Programm bestreiten. Gelangweilt hat sich jedenfalls bis jetzt niemand. :rofl:
 
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  • #11
Wenn Mapex, dann wird meist das Saturn als Tipp genannt, denn es klingt wirklich fantastisch und ist gut verarbeitet. Optisch wÀr's nicht unbedingt meins, aber in einem schönen Finish könnte ich das verschmerzen.
Ist Geschackssache - ich bin ein Mapex-Fan. Liegt vielleicht auch daran, dass man erstes neues Set, das ich mir selbst gekauft habe, ein Mapex war (das ich heute noch habe).

Die Armory Serie wÀre auch nicht zu verachten. LÀuft als "Mittelklasse" hat aber durchaus professionelle Features.
In natura sieht z. B. diese Set schon nicht schlecht aus:

*​
 
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  • #12
@Haensi und ich verstehen uns, dem gibt's wenig hinzuzufĂŒgen.
Zum Drumcraft kann ich noch ergĂ€nzen, die ersten Sets waren noch von GEWA auf den Markt gebracht und wurden recht bald wegen "interner Konkurrenz" wieder eingestellt. GEWA vertreibt nĂ€mlich auch DW/Gretsch, und die Amis waren ĂŒber die interne Konkurrenz nicht ganz glĂŒcklich, wie man hört. Die Sets aus dieser Zeit, speziell die Serien 7 und 8, sind durchwegs taugliche bis professionelle Sets, die gebraucht weit unter Wert verkauft werden.

Heute ist Drumcraft ne Thomann*-Hausmarke, die Features scheinen aber unverĂ€ndert die gleichen zu sein. Selbst die gute Nickel Drumworks Abhebung wird noch verbaut. Der Wertverlust wĂ€re bei Neukauf allerdings vermutlich hoch, da wĂŒrde ich genau ĂŒberlegen.
 
  • #13
@trommla

Wiederverkauf ist bei "Exoten" generell schwierig. Jedenfalls fĂŒr VERkĂ€ufer. KĂ€ufer können hingegen echte Schnapper machen.
Wobei man da auch immer die Ersatzteilversorgung im Auge behalten muss. Notfalls muss man dann z. B. das Böckchen einer anderen Firma nehmen, wenn man das richtige nicht mehr bekommt.

Als ich damals mein Mapex kaufte, war das Set auch so gĂŒnstig, weil niemand die Marke kannte. Heute ist Mapex nicht die schlechteste. Bei Preis/Leistung sind sie ganz vorne mit dabei.

Mittlerweile gibt es, zum GlĂŒck, keine "Ausreißer" mehr. Zu viele Reklamationen kann sich kein Hersteller leisten, dazu ist die Konkurrenz zu hart. Der KĂ€ufer kann da nur profitieren, getreu dem Motto "Konkurrenz belebt das GeschĂ€ft".
Qualitativ geben sich die Mitbewerber nichts. Oft werden, mehr oder weniger, gleiche Komponenten verbaut. Ob auf dem 1000 € Set Mapex. Ludwig, Tama oder was-auch-immer draufsteht. Das macht keinen großen Unterschied. Ist dann eher eine Frage des Geschmacks.

Augen offen halten sollte man immer nach RĂŒcklĂ€ufern, AusstellungsstĂŒcken, Auslaufmodellen, usw. Da kann man echte Schnapper machen.
 
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  • #14
Hallo @Steffi_ ,

ein paar Erfahrungswerte.

wĂŒrde ich ein Gebrauchtes Drumset vorziehen und ggf. neue Felle besorgen. Worauf muss ich denn da achten?
Drei Dinge:
  • Gratung
  • SchrĂ€ublis
  • Felle
Die Gratung ist der V-förmige Holzabschluss von der Trommel zum Fell. Durch Gucken, besser durch FĂŒhlen mit dem Finger, nach Dellen Ausschau halten. Können eigentlich nur beim Fellwechsel dort hineinkommen, aber man weiß ja nie. Stimmt die Gratung nicht, wird man das mehr oder weniger unangenehm hören, Ă€hnlich wie bei schnarrenden Saiten.

Gerade die Stimmschrauben sollten sich nicht verstellen. Wird bei nahmhaften Herstellern kein Problem sein. "Baumarkt"-Sets, die man schon nicht anschauen mag, dagegen schon ... Immerhin wirst Du ja einige Trillionen Pulse auf's mechanische System geben ...

Das nicht-aufgezogene Fell macht bein anpingen mit den Fingern einen charakteristischen Klang (Anregung). Der wird sich auch auf der Trommel nicht verĂ€ndern (Filter). Magst Du den schon nicht, wirst Du auch den Trommelklang immer merkwĂŒrdig finden. Klar zu hören ist das bei Werksfellen (meist mindere QualitĂ€t). Mir persönlich gefielen die Remo's so nicht, und mit den Aquarian's bin ich klanglich sehr zufrieden.

[ x ] Ich will ein Allrounderset

Einen gesuchten Sound kann ich nur schwer beschreiben.

Das ist iW eine Frage des Stimmens, insb. der beiden Felle zueinander, weniger der Trommel selbst. Lege Dir daher dieses Buch von Nils Schröder (MB-Mitglied) sehr ans Herz.

Hab' ihn 'mal Life auf einem Stimm-Worshop in Bremen erlebt, lange vor Covid-19. Wenn man weiß, wie, zaubert man nahezu jeden Klang auch aus einem Billigteil. Denn: Trommeln sind Resonanz-"Wesen" (beide Felle, Innenvolumen, Außenwelt; weitere KlangfĂ€rbung durch Schwingen des Trommel-Torsos).

1677747554916.png



TatsÀchlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, lieber die Toms an einem Rack zu haben.
Gut, musst Du wissen. Mit meinem Yamaha-Set lauft's im Grunde so:
  • gelegentlich minimalistisch: Snare, Kick, HH, 1 Becken (fĂŒr Luxus)
  • oft die beiden Toms auf der BD montiert
  • die große Low-Tom leistete fast immer hĂŒbsche Dienste als Ablage :evil:

Das Wichtigste ist, dass Du das Set nach Deiner Ergonomie einstellen kannst (was eigentlich immer geht). Mein Körper, mein Setaufbau. ZB:
  • in bequeme Sitzhöhe setzen, Snare in angenehmer Höhe zw. die Beine stellen
  • FĂŒĂŸe bequem V-förmig geöffnet
  • RF: Basspedal, LF: HH-Pedal
  • HT, LT auf BD einstellen
  • Becken dazugesellen
  • mĂŒhelos spielen, von L nach R und sonstwie
~~~

Einige Erfahrungen an fremden Drumsets:
  • "spiel doch mal" sagte der Drummer mit dem tiefgezogenen Stick-Abdruck auf der Snare ... wir fanden nicht zusammen
  • dto: Drumsets sind keine Fitness-GerĂ€te
  • "laut" kann Jede/r - "leise" ist Können
  • ~~~
  • die Muckis der Drummer kommen nicht vom Spielen, sondern vom Schleppen
  • ~~~
  • spielbares Fremd-Set; beim Einstellen des HH-Stands zerfiel es in seine Einzelteile
  • ~~~
  • vom großen T: HH-Stand knirschte nach einiger Zeit; kostenloser Ersatz(y)
  • ~~~
  • BeckenstĂ€nder: nie Probleme gehabt
  • was wenig belastet wird, geht auch selten kaputt - und umgekehrt
  • gegen Lochfraß durch bestĂ€ndiges wackeln (frĂ€sen Metall auf Metall) hilft so etwas: https://www.thomann.de/de/dw_sm488_beckenstaenderfilz_set.htm*
  • ich mag die TAMA QuickSet Dinger (https://www.thomann.de/de/tama_qc8_quickset_cymbal_mate.htm*)
  • Becken sind hĂ€rter, als man denkt (man denke an die Bronzezeit)
  • ~~~
  • der Drummer ist so ziemlich der Einzige, der in der Band seinen Klang hört
  • je nach Übungsstand haben die anderen mehr mit sich und Ihrem Instrument zu kĂ€mpfen, als mit meinem/Deinem Klang
  • als Drummer kann ich ĂŒber so manche musische HĂŒrde helfen
  • habe noch nie mein Set umgestimmt, weil das Genre wechselte (Sticks+Spiel-Technik dagegen andauernd)
  • mein Rhythmus + meine Spielweise machen das Genre
Hoffe, das hilft Dir ein bischen weiter.
Happy drumming :cool:
Beitrag automatisch zusammengefĂŒgt:

Ich kann halt schwer einschÀtzen, ob die Preise gerechtfertigt sind.
Hier herumzufragen, ist super.

Weiter: Als ersten Anhaltspunkt kannst Du die normale Abschreibung nutzen. Beispiel:
  • Neukaufpreis vor 3 Jahren: 1.000 €
  • Abschreibungsdauer bei Instrumenten: ca. 15 Jahre
  • macht 3/15 = 1/5 = 20 % rechnerischer Wertverlust
  • Abschreibepreis also ca. 800 € (Restwert)
  • ~~~
  • der gefĂŒhlte Wert fĂŒr den VerkĂ€ufer liegt eher darĂŒber (also mind. Neupreis)
  • der des KĂ€ufers oft deutlich darunter
  • Drumsets sind eher keine Mangelware (eher Überangebot am Markt)
Weitere Dinge einbeziehen:
  • wie sorgfĂ€lltig gingen dessen Vorbesitzer damit wohl um?
  • Drumsets sind in der Regel GebrauchsgegenstĂ€nde, keine Wertanlagen oder SammelstĂŒcke
 
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  • #15
  • Neukaufpreis vor 3 Jahren: 1.000 €
  • Abschreibungsdauer bei Instrumenten: ca. 15 Jahre
  • macht 3/15 = 1/5 = 20 % rechnerischer Wertverlust
  • Abschreibepreis also ca. 800 € (Restwert)
  • ~~~
  • der gefĂŒhlte Wert fĂŒr den VerkĂ€ufer liegt eher darĂŒber (also mind. Neupreis)
  • der des KĂ€ufers oft deutlich darunter
  • Drumsets sind eher keine Mangelware (eher Überangebot am Markt)
Bist du Volkswirt oder Buchhalter? :D

Man sagt bei Gebrauchten Schlagzeugen eigentlich, dass ca. 60% vom Neupreis in der Regel gut ist.

Vieles, was hier gesagt wurde, ist sehr richtig. Bei 2000 Euro kommst du extrem weit.

Du hast als Wunschmarken DW, Tama, Ludwig und Gretsch genannt.

Bei Ludwig kenne ich mich nicht aus und kann da nicht viel zu sagen.
Was die restlichen Marken angeht.

DW ist ein möchtegern-Custom Anbieter. Die stellen zwar gute Schlagzeuge her aber irgendwo hat man immer das gefĂŒhl, dass es sich hierbei mehr so um Snob-Artikel handelt. Die Collectors-Serie mag zwar nett sein, ist aber erheblich teurer als ein Starclassic, aber nicht besser. In der Preiskategorie gibt es keine nennswerten qualitativen Unterschiede mehr. Da spielt mehr die ExklusivitĂ€t mit rein (z.B. Finishes und was weiß der Teufel).

DW wirbt damit, dass der Klang der Kessel extra herausgeklopft wird. Bei Einem Collectors soll man dann in etwa auf diesen Ton stimmen. Dazu empfehle ich folgendes Video:



Ist die Sache echt nicht wert, wie ich finde.
Bei DW wĂ€re aber sicherlich ohnehin die Performance Serie maßgebliches Ziel deiner Begierde.
PDP stellt allerdings auch brauchbare Sets her. Mit einem PDP Concept Maple machst du mit Sicherheit nichts falsch. Ich durfte mal auf einem ein Konzert ein PDP-Set spielen (An die Serie erinnere ich mich nicht mehr). War ganz angenehm. Ich bleibe dennoch Yamaha/Sonor Fanboy :ugly:

Zum Thema Tama braucht es nicht Viel. Starclassic. Mit etwas Geduld findest du hier durchaus Sets, die deinem Geldbeutel entsprechen.

Bei Gretsch macht man mit der Renown Serie nichts falsch. Man muss hier aber bedenken, dass die Gratung nicht wie ĂŒblich bei 45° liegt, sondern bei 60°. Dadurch hat das Fell mehr Kontakt zum Kessel. Das verĂ€ndert das Klangverhalten etwas. Da muss man wissen, ob es einem etwas ausmacht oder nicht. Das Publikum wird es nicht hören - du schon.

Hinsichtlich der Becken: Mach bitte nicht den Fehler, mit Sets zu liebĂ€ugeln, nur weil da ne Marke und ne Serie drauf steht. Becken kann man klanglich nicht verĂ€ndern! Maßgeblich bei Trommeln sind die Felle und deren Stimmung fĂŒr den Klang. Da ist man flexibel. Der Kessel spielt nur die zweite Geige (Dicke und Tiefe) und das Material(Holzart) ist am unwichtigsten. Ahorn mehr Bass und Birke mehr Attack ist vor allem Eines: Marketing. Klar klingen die unterschiedlichen Schlagzeuge auch etwas unterschiedlich. Aber das sind minimalunterschiede, die spĂ€testens im Bandkontext flöten gehen. Heißt, hier kann man sehr viel machen.

Nur weil du Zildjian-Becken magst heißt es noch lange nicht, dass diese spezifischen Becken deinem Klangemfpfinden entsprechen. Ein Tonal aufeinander abgestimmtes Set kann fĂŒr dich letztlich trotzdem nach GrĂŒtze klingen, weil du andere Vorstellungen bei einem 18er Crash hast oder die Hi-Hat dir nicht genug Chick bietet. Und da wĂ€ren mir fast 1000,00 Euro eindeutig zu viel Geld. Wenn ich schon kompromisslos bin, was Becken angeht, und da auch fĂŒr die höherpreisigen Serien Kohle in die Hand nehme, dann sicher nicht, um doch wieder Kompromisse wegen eines Bundles eingehen zu mĂŒssen. Ob Becken aufeinander abgestimmt sind, das entscheidest alleine DU!

Da du schon aus dem Ruhrgebiet kommst, setzt du dich besser mal einen schönen Tag in den Zug (Oder ins Auto, wenn dir die Fahrtstrecke nichts ausmacht) und begibst dich nach Köln zum Musicstore. Teste die Becken aus und nimm das mit, was dir gefĂ€llt. Und behandle dein Blech dann bitte auch mit Respekt. Viel zu oft kommt hier die Frage nach haltbaren Becken, weil die Dinger entweder wie im Schraubstock eingespannt sind oder der Sohn vom Schmied darauf einprĂŒgelt. Und bei Becken Marke Gullydeckel hast du kaum noch Auswahl und dir fehlt dann 80 % der Klangwelt.

Soviel zu meinen 2 Cents
 
  • #16
  • #17
dass die Gratung nicht wie ĂŒblich bei 45° liegt, sondern bei 60°. Dadurch hat das Fell mehr Kontakt zum Kessel. Das verĂ€ndert das Klangverhalten etwas. Da muss man wissen, ob es einem etwas ausmacht oder nicht. Das Publikum wird es nicht hören - du schon.
Ich behaupte mal blasphemisch, solche Konstruktionsdetails zu "erhören" ist schon hohe Schule, lange nachdem man das Stimmen erlernt hat. WĂŒrde ich ebenso wie Holzsorte, Kesseldicke und Stahl- vs. Gussreifen bei der Erstausstattung wenig Beachtung schenken. Da geht es erst mal darum, ein Set zu finden, bei dem die Konfiguration und die VerarbeitungsqualitĂ€t (v.a. sĂ€mtlicher Hardwarekomponenten!) einem fortgeschrittenen AnfĂ€nger keine Steine in den Weg legt. Der nĂ€chste Schritt zum Wunschsound wird das Experimentieren mit verschiedenen Stimmungen und Fellen sein, und dann fallen einem vielleicht irgendwann auch die feinen Soundunterschiede durch unterschiedliche Gratungen, Spannreifen (oder gar Böckchen mit/ohne Gaskets) auf.

Was ich viel wichtiger finde: spricht mich das Set emotional an? Ich trau's mich fast nicht sagen, aber bei vergleichbar guter QualitĂ€t verschiedener Sets zĂ€hlt fĂŒr mich am meisten die Optik . Wenn nicht, fĂŒhren auch die tollsten Konstruktionsmerkmale nicht dazu, dass ich mich gerne zum Spielen ans Set setze. Am Klang kann ich drehen, an der Optik wenig.
 
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  • #18
DW ist ein möchtegern-Custom Anbieter. Die stellen zwar gute Schlagzeuge her aber irgendwo hat man immer das gefĂŒhl, dass es sich hierbei mehr so um Snob-Artikel handelt.
100%ige Zustimmung. FĂŒr mich ist bei DW manchmal zu viel "Voodoo". Dieses ganze Holzblablablubb halte ich fĂŒr eine reine Marketingstrategie. Die wenigsten hören wirklich einen Unterschied. Der ĂŒberwiegende Klang kommt eh vom Fell.
Hat nicht dieser David Raouf (rdavidr) mal einen Test (ich glaub sogar auch mit einem DW gemacht)?
- Top Drumset (eben das DW) mit miesen Fellen
- Einsteigerset mit guten Fellen

... gewonnen hat das gĂŒnstige Set mit den besseren Fellen.


Ludwig reitet mir zu viel auf den Mythos herum. Und den lassen sie sich sehr, sehr gut bezahlen.
Es gibt auch gĂŒnstige Serien, da bietet die Konkurrenz allerdings mehr fĂŒrs Geld. Die Klassiker liegen weit außerhalb des Budgets.

Gretsch hat gelernt und stellt seit geraumer Zeit auch erschwingliche und gute Sets her. Das Catalina ist mittlerweile auch schon ein "Klassiker". Ein erstaunlich gutes Set zu einem ganz fairen Preis.

Dass Tama mittlerweile seit Jahrzehnten zu den MarktfĂŒhrer gehört, kommt sicher nicht von ungefĂ€hr. Preis und Leistung stimmen. Die Hardware der gehobenen Serien ist ĂŒber jeden Zweifel erhaben. Da kann man kaum was falsch machen.

Was ist mit Pearl und Sonor?
Die Pearl-Hardware ist immer fĂŒr eine Überraschung gut. Die Sets sind nicht mein Fall. Liegt vor allem an der TomaufhĂ€ngung, an der ich mich nicht gewöhnen könnte. Ich bin eben den Tama-Style mit den L-Armen gewohnt.

Sonor ist einer der Ă€ltesten Schlagzeughersteller ĂŒberhaupt. Die Topsets sind "made in Germany" und echte Handwerkskunst.
Aber auch die Serien aus Fernost sind sicher mehr als brauchbar. Man hat schließlich eine fast 150-jĂ€hrige Geschichte und da kann man sich keinen MĂŒll erlauben.

Es gibt so viele Hersteller. Ich könnte mich heute noch Àrgern, dass ich vor Jahren meine Tamburo Snare verkauft habe.
 
  • Ersteller
  • #19
Hello in die Runde und wieder einmal DANKE fĂŒr eure Zeit.

Ich spiele aktuell bei meinem Lehrer auf einem SONOR-Kit und irgendwie werde ich nicht warm mit ihm. Spricht mich optisch einfach nicht an. Bei PEARL geht es mir Àhnlich. (Danke an trommla - letztlich muss die Chemie einfach stimmen. :-)

DW schließe ich jetzt erstmal aus. Die Meinungen gehen da fast einheitlich in eine Richtung. #Voodoo ;-)

Den KĂ€ufer vom ersten TAMA Set (Superstar Hyperdrive) habe ich kontaktiert. Dies sprach mich sowohl optisch, als auch von der Ausstattung, am meisten an. Bei euch kam es auch gut an. To be continued...

Ich beobachte weiter die Anzeigen (vorrangig TAMA) und wĂŒrde ggf. noch mal Angebote hier posten.

Bei den Becken bin ich noch unsicher, ob ich mir einen Individual-Kauf schon zutraue. Einfach Sticks einpacken und dann fröhliches Test-Klimpern? Bin ab und an in Köln, Entfernung wÀre kein Problem. Tipps gern gesehen...

Liebe GrĂŒĂŸe
Steffi
 
  • #20
Ausschließen wĂŒrde ich GAR NICHTS. Es wĂ€re nĂ€mlich schade, wenn man sein Traumset verpasst, weil man es gar nicht auf dem Schirm hatte.
Mir persönlich sind Markennamen ohnehin schnurz. Wenn das Set passt, kann es es auch von "Arschkrampenheini" sein. :rofl:
Bei euch kam es auch gut an.
Das wĂ€re das letzte, worauf du achten solltest. WIR mĂŒssen das Teil ja nicht spielen. DIR muss es passen und sonst niemanden.


Zum Thema Becken:




Der Spruch "shop with your ears" kann ich 100%ig zustimmen.

Noch ein Tipp: gerade bei "handhammered" Becken immer genau das mitnehmen, das man auch angespielt hat. HandgehÀmmerte Becken klingen NIE genau gleich.
 
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