Es geht beim Schütteln darum, wie es im Ohr ankommt. Nicht darum, wie es buchstabiert wird. Daher dürfen SächsInnen ja auch d und t schütteln, denn in ihrem Dialakt tönen beide Konsonanten gleich.
Ein Filosof ist aber auch außerhalb Sachsens phonetisch identisch mit Philosoph oder Vielosoph. daher kann man selbstverständlich PH mit V oder F schütteln oder C und Z, solnge der Buchstabe/Laut gleich klingt. Das A tönt in vielen Wörten genauso lang wie das Doppel-A. Daher absolut schütteltauglich.
Noch schnell nach neuer Ware haschen
Und hinterher die Haare waschen
V bietet sogar mehrere Möglichkeiten, da man es wie F und PH, aber auch wie ein W aussprechen kann.
Ins Haus ich das Gefieder mogel'
Und züchte einen Miedervogel
Du hast wohl eine Weinephase
Drum schenk ich dir 'ne feine Vase
EDIT: Bei E-Ä oder I-Ü würde ich sagen, ist es eine Frage der eigenen Pedanterie. Wer das Ä so richtig bäääärig formt, wird sich mit dem beerigen EE als Schüttelposten vielleicht nicht ganz zufrieden geben. Für mich aber meist akzeptabel.
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