Shift Button in Cubase?

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Hey ihr Cubaser da draußen,

als vielleicht einer der wenigen bin ich ein absoluter Controller-Verfechter, sprich ich setze immer noch gerne auf Controller anstatt Maus und Tastatur wo es nur geht.
Bisher habe ich nur mit Ableton Live gearbeitet und demnächst werde ich wohl mal die Chance erhalten in Studio One reinzuschauen, aber Cubase kommt mir nachwievor sehr interessant vor und ich überlege bereits seit langem von Ableton den Umstieg in Richtung Cubase zu wagen.
Sehr wichtige Frage für mich bleibt jedoch:
Lässt sich in Cubase irgendwie ein Shift Button, also sprich ein Button, der dafür sorgt, das ich für alle anderen Buttons die Möglichkeit erhalte, sie mit einer zweiten Funktion zu belegen, mappen?
(Als Controller nutze ich aktuell Maschine und das Arturia Laboratory 61 Keyboard, vorzugsweise also Mapping in MIDI)
Auch wenn es ein Skript, einen Workaround gibt, immer her mit den Ideen :)
 
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Moin!

Also ich weiß, dass es geht, da ich das bzw. ähnliches shcon gesehen hab. Da ich aber einer der vielen bin, der in der Box auf Tastaturkommandos und der Maus vertraue ;) ist mir nicht geläufig wie genau.

Ich könnte in die Richtung hin mal Nachforschungen anstellen und dir eine Möglichkeit in den nächsten Tagen hier posten wenn bis dahin keine andere Antwort eingetroffen ist.

grüße
 
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Das wäre super! :)
Dass dies in Ableton Live nämlich nicht wirklich funktioniert (zumindest nicht ohne Programmierkenntnisse soweit ich weiß), ist für mich ein riesiges Manko.
 
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Versprechen kann ich nichts, aber ich bin mir halt ziehmlich sicher das mal gesehen zu haben. Hab meinem Kumpel ne Email geschrieben (dem, bei dem ich meine das gesehen zu haben) die Antwort zitiere ich dann hier rein!

Bis dennsn :)
 
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Moin!

Hier einmal direkt zu der Antwort die ich bekam:

[...] der Controller ist der Schlüssel nicht Cubase. Die DAW selber hat diese feature nicht soweit ich weiß. Einige Controller haben einen Shift button den man natürlich auch in Cubase verwenden kann.

Trifft das nicht auf deinen zu gibt es noch die sogenannten "Quick-controls" mit denen du schnell jegliche Parameter auf einen Knopf, Schieber oder Regler zuweisen kannst. Diese lassen sich aktivieren und deaktivieren wie sends oder automation; das wäre eine Möglichkeit, eine art Workaround!

Hoffe das hilft dir weiter!

grüße
 
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Vielen Dank für die Mühe!
Schade, dass auch Cubase die Funktion software-seitig nicht vorsieht. Daran, dass es Leute geben könnte, die vielleicht die Software lieber herkömmlich mit einer Art Mischpult bedienen möchten, aber nicht das nötige Kleingeld und den Platz für ein Gerät des Formats Avid Icon besitzen und daher Knöpfe doppelt belegen möchten, wird anscheinend bei den meisten DAW-Herstellern nicht bedacht. Da ich ursprünglich aus dem DJing-Bereich komme, wo das absoluter Standard ist, bin ich im DAW-Sektor immer wieder enttäuscht.
Dass einige Controller das anbieten ist richtig, aber wie man sich vorstellen kann achtet man beim Controller-Kauf i.d.R. schon auf so viele Kriterien, dass der Shift-Button oft nicht mehr berücksichtigt werden kann.
Daran können wir beide aber heute nichts enden und in diesem Sinne danke für die Nachforschungen und den Workaround! :)
 
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Um ehrlich zu sein bin ich mit Tastatur shortcuts schneller und damit intuitiver unterwegs als mit controllern :p
Vielleicht wäre ein Touchscreen für dich die passende Lösung!

Kein Problem, immer wieder gerne :)
 
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Ja, das geht vielen so. Ich scheine zur aussterbenden Controller-User-Fraktion zu gehören. Liegt aber wie gesagt vielleicht auch vom DJing-Background. Da gerät man naturgemäß mit zwei Händen aber nur einer Maus schnell an seine Grenzen :)

Tja, die Touchscreen-Frage stellt sich mir auch immer wieder. Viele Vorteile, aber auch ein entscheidender Nachteil: Das taktile Feedback fehlt.
Nichts für Leute, die in der heutigen Zeit von grafischen Pracht-Plugins, hochauflösenden Waveforms und bildschirmfüllenden Analyzern tatsächlich wieder anfangen, Musik mit den Ohren zu beurteilen :D (und dementsprechend ab und zu die Augen schließen).
 
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Ja das stimmt :D

Nur beim Abhören brauchst du gar nicht auf den monitor schauen. Da ich ein Kind des Hybridmixdowns bin hab ich sowieso noch genug Knöpfe bei denen man die Augen zu machen kann also ist mein Standpunkt warscheinlich ein etwas anderer.
Schonmal eine Kensington Trackball probiert? Das ist IMO das intuitivste was die Rubrik Mäuse so zu bieten hat.
 
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:) Ja doch, bei einem Touchpad müsste ich ja wenn ich während des Abhörens gleich noch Fader schieben möchte z.B. auf den TouchScreen starren um den Fader nicht zu verfehlen. Natürlich könnte man auch erst hören und dann die Fader bedienen... Spaß macht es aber eher anders :)

Hybridmixdown heißt für dich...? Mit analogen Geräten? Wenn ja, was nutzt du denn so [EDIT: Vermutlich die ganz schweren High-end Geschütze, wo ich gerade in deinem Profil den Beruf gesehen habe?! :D]? Bei mir gehen nämlich auch einige Zukunftspläne in Richtung Rack. Das hätte schon echt Stil. Hatte da an ein RME Fireface UC als Audiointerface und ein Lexicon MX 400 für Reverb und Delay gedacht. Später vielleicht auch ein SPL Track One und ein dbx 166 Kompressor. Für die Boxen würde dann da sowieso der Limiter noch mithineinkommen. Vielleicht langfristig auch mal etwas Synthie-mäßiges (Clavia Nord Rack 2x oder Moog Slim Phatty)...
Der Neve 8801 wird wohl ein Traum bleiben :D

Von Trackball-Lösungen bin ich nicht so der Freund. Ich hatte mal die Möglichkeit kurz an einer Avid D-Control zu sitzen und da hat mir der Trackball nicht wirklich gefallen. In diesem Fall ziehe ich die Maus dann doch vor :)
 
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Echt? o.o Also für mich gehts ohne trackball nicht :D

Naja du darfst dir mein homestudio nicht wie das british grove oder so vorstellen nä xD Das ist nun überhaupt nicht die Liga meines bescheidenen Geldbeutels; das ist letztlich auch nur ein homestudio mit einer Toft ATB konsole und meinen lieblings outboards. Mit Hybridkind meinte ich, dass ich in Studios in die ich mich einmiete und eben auch zu Hause mit einem 'integriertem' workflow arbeite, sprich beides ist mehr oder weniger fließend ineinander verschachtelt.
Da gibts ja sehr spezielle Leute die haben ne SSL vor der Nase aber arbeiten trotzdem 90% in der Box oder die nutzen PT nur zum multitracking und machen alles außerhalb; meiner Meinung nach ist das verschwendetes Potenzial eines solchen Studios. Außer natürlich der song bzw. Client verlangt danach.

Aber egal, Die Geräte die du da aufzählst lohnen sich auf jeden Fall; nur Du musst dir überlegen, wie du arbeiten möchtest. Da du auf dem Computer bleiben möchtest kann das mit outboards schwierig werden. Denn dafür musst du ja erstmal raus, denn wieder rein und das Ergebniss auf eine neue Spur schreiben. Von dem Qualitätsverlust der Wandlung mal abgesehen ist das ein ewiges hin und her geschreibe. Aber ds muss letztlich jeder selber wissen ob's den Aufwand wert ist!

Eine weitere möglichkeit über die du nachdenken könntest wäre eine lunchbox von API! Sehr praktisch die Dingers, vorallem weil du deine Geräte dann auch an andere Orte einfacher mitnehmen kannst. (die oben genannten Probleme sind damit zwar nicht gelöst; dafür bist du mobiler als mit 19" Geräten.)

Schonmal über ein oder mehrere plugin packs nachgedacht? Softube, Sonnox, Waves, Voxengo, brainworx.... - vill. lohnt sich sowas ja für Dich?
Aber das geht gerade stark in Richtung :redface:t:, hoffe die mods motzen nicht rum :D
 
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Ja, das wir leider ein wenig in Richtung offtopic abdriften hatte ich auch schon mit Schrecken beobachtet :D Menschliche Kommunikation ist eben etwas Fließendes :p
Nicht wie das British Grove, aber doch wenigstens wie die Abbey Road Studios :D Kleiner Scherz.;)
Ansonsten mal wieder ein danke für deine Kommentare und Anregungen. Macht echt immer Spaß zu lesen, was du so schreibst :)

Die API Lunchbox sieht auf jeden Fall toll aus. Noch besser gefällt mir die SPL-API-Combo, die SPL als Rack Pack 500 anbietet. Ich fürchte nur, das würde dann noch eine Spur teurer und der Haupteinsatzort wird wahrscheinlich schon zu Hause sein. Da ist man als Amateur manchmal gar nicht so unzufrieden mit ausladendem Equipment :D Fühlt sich professionell an :) Ich behalte die API-Serie aber in jedem Fall im Auge!

Des angesprochenen Workflows "Rein-raus-und-dann-auch-noch-bouncen-um-das-Gerät-wieder-zu-befreien" bei analogem Outboard-Gear bin ich mir bewusst. Auch da schwimme ich wahrscheinlich etwas gegen den allgemeinen Strom, nicht noch mehr mit Plug-Ins zu arbeiten, aber meines Erachtens gibt es eben rack-seitig auch viele Vorteile und an einem physischen Gerät zu schrauben macht eben auch einfach mehr Spaß (kostet aber natürlich mehr Zeit). In Sachen "Qualitätsverlust bei der Wandlung" setze ich dann bis auf Weiteres auf die Güte des RME Fireface-Wandlers. Dezidiertes Equipment wäre natürlich besser, dafür braucht es erst wieder einen Geldregen :).

Und klar, Plug-In-technisch bin ich auch mit dabei. Native Instruments Komplete, Arturia Synthesizer (Minimoog, Prophet V, Jupiter V80 etc.) und weitere im Klangerzeugerbereich sind bereits im Einsatz, ansonsten sind der Sonnox EQ und der Arts Acoustics Reverb ein heißer Kandidat.
Grundsätzlich bin ich aber immer ein Freund davon, wenn sowieso eine Menge Geld aufgerufen wird eher die Hardware als das Plug-In bevorzugen.
Insgesamt sehe ich einen Hybrid-Workflow wie bei dir eigentlich als idealen Kompromiss.
 
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herzlichen Dank erstmal für die Blumen :D

Abbey Road? O.O die geilsten Studios auf unserem Planeten aber egal :rolleyes: xD

ideal ist der wofkflow schon; nur eben kostspielig. Wenn man sich überlegt dass meine lieblingskonsolen, die von API, selbst in der kleinsten Variante (1608) und wohlgemerkt ohne Automation schon so viel kosten wie andere für ein Auto ausgeben; naja; ich spar schon seit einem guten Jahr auf so ein Teil und es werden so wie's momentan aussieht noch weitere folgen xD Also wenn ich son Ding ohne Kredit stämmen möchte :)

Wenn du nach was spektakulärem suchst bist du bei sonnox immer richtig! Der Eq ist jetzt zwar ein sehr guter; aber tools wie der inflator, limiter, dynamics, reverb etc. heben sich von ihren artgenossen noch etwas weiter ab IMHO!
Bei software ist das wirklich immer son Ding. Aber einige Firmen, wie zB die weiter oben genannten bastel wirklich tools für die ich wirklich gerne das Geld berappe. zB die von Softube, die sind mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht worden, ihr Geld sind sie alle mal wert!

Okay, und gleich wird der Thread in die Plauderecke verschoben xDD
 
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Die Blumen kamen übrigens in Blumlein-Konfiguration :D Dummes Wortspiel... ;)

Wow, mit so einer API-Konsole zu arbeiten ist dann natürlich noch mal eine Portion stärker! Wobei ich mich gerade frage, wie dann das Zusammenspiel mit der DAW aussieht? Die API Konsole nur zum recorden, oder später als analoger Summierer oder tatsächlich die DAW in weiten Produktionsteilen ablösend?!
Recht selten sieht man ja inzwischen die klassischen VU-Meter, wie die API-Konsolen die noch haben. Heutzugtage haben ja fast überall die LED-Ketten Einzug gehalten. Da kommt natürlich richtiges Vintage-Feeling auf. Und im Dunkeln könnte man sie mit den leuchtenden VU-Metern glatt mit der Studer verwechseln, die man noch so herumstehen hat :D
Mir gefällt auch die Möglichkeit, dort seine evtl. schon vorhandenen 500er-Module einzubauen sehr gut!
Aber ein wirklich kostspieliges Vergnügen, das stimmt.
Wenn sie mal da ist, kannst du ja mal ein Foto machen, das hänge ich mir dann übers Bett xD

In Sachen Sonnox müsste ich ja , wie ich dich verstanden habe, am besten gleich die Elite Collection (EQ, Dyn, Infl, TMod, Rev, Limiter, SuprEsser) kaufen. Schade nur, dass es die Education-Rabatte, wie ich das gesehen habe, nur für Studenten in musikalischen Studiengängen gibt...
Insofern gilt erstmal die goldene Regel "Immer zusehen, das meiste aus dem vorhandenen Equipment herauszuholen, statt nur sehnsüchtig auf besseres Equipment zu warten" :)
 
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Oh Gott ne; ich dachte da mehr an die Testversionen xDD

Das mit der api ist eigentlich ganz "chillig" zusammen mit dem Computer. Du setzt das Mischpult praktisch in das Baumdiagramm vom Signalweg in der Box ein und nicht hintendran. Also Abhören tust du trotzdem noch den Masterfader oder Mainout deiner DAW. Der Klang der Geräte ist aber vorallem das was mich da so hinzieht. Dieses punchig direkte und "vitale" im Klang ist voll mein Ding :)
 

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